Louvre

World Factbook 5 (2)

Beitragsfoto: Louvre | © Pierre Blaché auf Pixabay 

Was ich den US-Republikanern in meinem ganzen Restleben nicht mehr verzeihen werden kann, ist das Ende des CIA World Factbooks. Nach mehr als 60 Jahren gesammeltes Wissen für Profis und interessierte Menschen wird dieses Informationstool nun zumindest aus dem Netz genommen.

„First launched in 1962 as a printed, classified reference manual for intelligence officers, the Factbook offered a detailed, by-the-numbers picture of foreign nations, their economies, militaries, resources and societies. The Factbook proved so useful that other federal agencies began using it, and within a decade, an unclassified version was released to the public.

After going online in 1997, the Factbook quickly became a popular reference site for journalists, trivia aficionados and the writers of college essays, racking up millions of visits per year.“

APNews (5.2.2026)

Bereits 2011 hatte ich einen schon etwas älteren Factbook-Beitrag hier in meinem Blog gepostet. Und noch heute ist dieses World Factbook eine meiner ersten Quellen, wenn ich etwas über Länder und Regionen wissen möchte.

Nun können wir alle schauen, was geschieht, wenn eine Partei zusammen mit Mulitmillionären das eigene Land ausplündert. Wie Johannes Kuhn heute zurecht in einem Blog-Post anmerkte, müssen aktuell bei der Washington Post, einer Zeitung, die ich auch einmal gerne gelesen habe, nun die ersten Journalisten gehen, damit Jeff Bezos noch mehr Gelder frei hat, um sie z. B. einer Melania Trump in den Rachen zu schmeißen.

Das Ganze hat inzwischen weltweit System, denken wir nur an Victor Orban oder die Unionsparteien. So würde es mich auch nicht mehr wundern, wenn demnächst bei uns die Bibeln abgeschafft werden, damit man mehr Geld zur Verfügung hat, um die nächsten Maskendeals einzuleiten.


Lesezeichen

Trump, Musk und Putin 5 (2)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Konrad Schuller | Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Trump spielt nicht in der gleichen Liga wie Musk und Putin“ – Ein Interview mit Timothy Snyder (zuletzt aufgerufen am 31.1.2026, 11.05 Uhr)

„Der amerikanische Historiker Timothy Snyder zieht Parallelen zwischen Trumps Führungsstil und dem Dritten Reich. Doch es gebe auch Verbindungslinien zu Putin. …

Hitler hatte damals dezentralisierte Polizeikräfte in einem Bundesstaat, und er hatte mit SA und SS paramilitärische Kräfte. Dann gelang es ihm, mit dem Reichssicherheitshauptamt eine Machtpyramide zu schaffen, in der das alles unter einheitliche Führung kam. Das ist ein wichtiger Bestandteil von Regime Change, und wenn wir hinschauen, erkennen wir ein Muster. Trump versucht das Problem zu lösen, indem er sagt, die Grenze der Vereinigten Staaten müsse im gesamten Staatsgebiet verteidigt werden. …

Weil es ein Hitlergruß war. Es ist schon lustig zu beobachten, wie manche versuchen, sichtbare Dinge nicht zu sehen. …

Und ob Deutschland seiner Bedeutung gerecht wird, hängt jetzt ganz konkret davon ab, was es für die Ukraine tut. Ob es der Ukraine genug Waffen gibt, ob es seine Industrie auf die Herstellung dieser Waffen ausrichtet und ob es Russland daran hindert, Öl und Gas zu exportieren. …

Wenn die Deutschen das besser verstehen würden, würden sie auch besser verstehen, was Russland gerade in der Ukraine tut. Dann würden sie vielleicht auch verstehen, wie die Sympathien der AfD für Russland mit einer unvollständigen Erinnerung an die Naziherrschaft zusammenhängen.“


Ein sehr lesenswertes Interview!

Es dürfte für die ersten Leser noch in Gänze zur Verfügung stehen.


Kerzen

26.1.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Kerzen |  © Pexels auf Pixabay

Gefahr & Chance

Trotz massiver Wahlbetrugsvorbereitungen seitens der Republikaner zeichnet es sich ab, dass die Demokraten bei den Wahlen im November weiterhin siegreich vom Platz gehen werden. Und genau das dürfte der Grund dafür sein, dass Donald Trump und seine republikanischen Mittäter die ICE-Einsätze verschärfen und selbst nicht mehr vor öffentlichen Morden und Hinrichtungen zurückschrecken.

Das Ziel ist eindeutig, Ausrufung eines Notstands und die Aussetzung von Wahlen in den USA. Die demokratische Kräfte dürfen nun nicht in diese Falle tappen und müssen auf dem Verhandlungsweg und mit Wahlsiegen dafür sorgen, dass die Demokratie in den USA wieder eine Chance erhält.

Im Falle, dass die Demokratie in den USA als Sieger hervorgeht, dürfen die US-Demokraten und auch wir Europäer nicht erneut den Fehler machen und diese Mörderbande wieder einmal ungestraft davon kommen lassen. Denn der dritte Anlauf der Nazis, ob in den USA oder bei uns in Europa wird dann nicht mehr zu bremsen sein!

Selbst wenn die USA letztendlich doch noch ohne Bürgerkrieg zur Demokratie zurückkäme, müssen wir die USA wie auch Europa endlich vollumfassend entnazifizieren und sämtlichen Totalitaristen die Tür zeigen.

Auch Demokratien machen Fehler. Ganz schlecht ist es, wenn diese Fehler immer wieder von Neuem begangen werden!

Vermischtes

Morgen dürfen die Studenten bei mir ihre Klausur schreiben und schon kommen Fragen zum Inhalt der Klausur. Man hätte dafür dieses Semester und vielleicht sogar die eine oder andere Vorlesung verwenden können. Die Profis wird es sicherlich nicht überraschen, mich als Hilfswilligen aber weiterhin.

Wir leben ganz offensichtlich in Zeiten, wo nicht nur die eigenen Primärprozesse sofort bedient werden müssen. Auf die Idee, dass man selber etwas tun muss und dies dann auch noch eine ganze Weile dauern kann, kommen immer weniger Zeitgenossen.

Erfreulich, dass sehr viele von mir sehr geschätzte Bürger die Reden beim diesjährigen Neujahrsrempfang gleich zumindest aber ganz ähnlich bewerten. Der eine oder andere Redner hat mich selber dann doch überrascht. Auf alle Fälle lernt man es wieder zu genießen, wenn man einmal auf Profis treffen sollte.

Mein politischer Mentor, Hans August Lücker, fragte mich nur, wenn ich ihn wieder einmal für eine Veranstaltung buchen konnte, nach dem Thema und wie lange er Zeit hätte. Er traf immer das Thema und hielt die Zeit plus minus 10 Sekunden ein. Mein Problem, dass ich den Zuhörern hinterher kein Manuskript aushändigen konnte, denn das gab es nicht. Profis der alten Schule!

Ich musste noch lernen, dass, wenn man etwas vom Blatt oder Teleprompter ablesen muss, man vom Thema keine Ahnung hat. Inzwischen lesen die meisten „Profis“ selbst ein Grußwort ab.

Heute gab es keine Fahrt mit dem meseno-Bus, denn das war mir für unseren Bus zu riskant. So schnell könnte der nicht ersetzt werden. Und so hoffe ich, dass die Vorräte noch ausreichen und keiner hungern muss.

Dafür kann ich nun meine Männergrippe etwas pflegen.

Gemeinsam

Eines haben wir Europäer nach 1945 tatsächlich doch gemeinsam. Wir setzen unsere Soldaten genau so ein wie die Römer damals die Christen ins Kolloseum schickten — alleine zur Belustigung von Politik und Pöbel.

Die Arktis dürfte mit die größte militärische Herausforderung sein, etwa so wie die Tiefsee, das Weltall oder der Mond. Jene Staaten, die halbwegs funktionierende Truppenteile für die Arktis hatten, haben diese nach 1989 so schnell wie möglich aufgelöst und begannen erst jüngst wieder damit, diese neu aufzustellen. Es ist dabei davon auszugehen, dass diese Länder gut zwanzig Jahre benötigen, um wieder entsprechende Kompetenzen und Kapazitäten zu besitzen.

Alleine eine Bündelung der noch vorhandenen Kräfte und Kompetenzen könnte hierbei Abhilfe schaffen, astronomisch teuer wird es auf alle Fälle, zumindest für den Fall, dass man den eigenen Soldaten auch nur halbwegs eine Überlebenschance zugesteht.

Ich vermute aber, dass man bei uns Verteidigungsminister weiterhin danach aussucht, wie hemmungslos sie eigene Soldaten zu verheizen bereit sind. Man müsste diese in Europa schon längst in Klientelbedienungsminister umbenennen. Da es schon länger auch weibliche Verteidigungsminister gibt, ist der uralte Begriff Polithure längst und völlig Fehl am Platz.

Nachtrag (der Teil mit den Kampfmaschinen)