Blitz

Zampano 5 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Da gibt Friedrich Merz so kurz vor der Wahl den großen Zampano, wobei selbst Markus Söder so richtig ins Staunen kommt und bereits von „einer neuen CDU“ schwafelt; ok, zu seiner Ehrenrettung, MGGA lässt sich auch sehr schwer aussprechen — und MDWG geht auch nicht.

Gestern dann gab es im „Fernsehsehduell“ nur noch die Migration, die angeblich von Rot-Grün-(Gelb) völlig versaubeutelt wurde, was man halt so in knapp drei Jahren schafft, wenn man einen völligen Scherbenhaufen übernommen hat.

Seit Helmut Kohl hat es die Union hingegen geschafft, dass

  • die Bundeswehr ein Trümmerhaufen ist,
  • die Infrastruktur heruntergewirtschaftet wurde,
  • das Sozialsystem am Anschlag arbeitet,
  • die Renten so unsicher wie noch nie sind,
  • das Bildungssystem eine einzige Lachnummer ist und
  • die Wirtschaft nur noch mit Subventionen halbwegs funktioniert.

Hamburger und Nürnberger mussten für Friedrich Merz‘ statistische Höhenflüge herhalten und lenkten völlig davon ab, sodass man sich nur halbwegs an die von ihm präsentierten Zahlen erinnern kann.

Also hier nun einmal die „Bilanz des Sonderstabs Gefährliche Ausländer für das Jahr 2024“ in Baden-Württemberg.

Zum 31. Dezember 2024 hielten sich in Baden-Württemberg 23 487 vollziehbar Ausreisepflichtige auf. Baden-Württemberg hatte Ende 2023 eine Einwohnerzahl von etwa 11,34 Millionen Bürger. Das sind 0,21 % der Bevölkerung.

Sicherlich von der aktuellen Bundesregierung motiviert, bewegt sich sogar etwas im „unionsgeführten“ Baden-Württemberg — vielleicht aber nur, weil auch ein paar Grüne mitspielen.

Nun aber zurück zur Migration, die kein Mensch verhindern kann, ggf. und auch nur vielleicht begrenzen, höchstens aber steuern. Das ist bei uns spätestens seit den 1960er-Jahren bekannt!

Und seit dieser Zeit macht die Union wirklich alles, um ein nationales Einwanderungsgesetz zu verhindern und torpediert seit Beginn der EU auch deren sämtliche entsprechenden Bemühungen, um Migration zumindest regeln zu können.

Einzig und alleine nur deshalb, um auch dann noch Wahlen zu gewinnen, wenn man außer Masken-Deals und Geldkoffern aus der Russischen Föderation nichts vorzuweisen hat!


Blitz

Totalausfall Bahn 4.6 (5)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Aktuell fahren wir regelmäßig an irgendwelche Bahnhöfe, um dort Verwandte und Freunde abzuholen.

Gerade ist der Jüngste unterwegs nach Frankfurt, um einen Fahrgast der Bahn abzuholen, der blieb aber schon bereits in Köln hängen. Jetzt gucken die beiden wo sie sich auf der Strecke dazwischen am besten treffen können.

Da ging es mir gestern noch ganz gut, es war nur eine einzige Fahrt durch die baden-württembergische Pampa nötig, um an einen Bahnhof zu kommen, wo mein „Kunde“ hängen blieb.

Bei meinem Ältesten ist derzeit das Trampen wieder in, das ist inzwischen schneller als fast jeder ICE.

Wer jetzt aber wieder einmal von der guten alten Zeit schwärmen möchte, den darf ich darauf hinweisen, dass es mir selbst gut drei Jahrzehnte lang nicht so richtig möglich war, um aus Heilbronn heraus mit der Bahn zu pendeln.

Wenn ich nicht bereits in Mannheim oder Würzburg hängen blieb (auf der Rückfahrt eigentlich immer), dann spätestens in Kassel, Köln, Hamburg oder Frankfurt.


Bauzaun

22.4.02024 5 (3)

Beitragsfoto: Bauzaun mit Wahlwerbung

Rundschreiben

Etwas früher als gewöhnlich gehen meine Rundschreiben an die verschiedenen Adressaten. Das Rundschreiben der EUROPA-UNION hat weiterhin über 200 Abonnenten, was man durchaus als einen kleinen Erfolg werten kann. Das Rundschreiben an die Freien Wähler ist wahlkampfbedingt gleich eine ganze Serie, wird aber, sobald der Wahlkampf richtig angerollt ist, wieder in die gewohnten Bahnen zurückkehren.

Zumindest in meinem Umfeld haben sich die monatlichen Rundschreiben bewährt, mehr führt zu weniger Abonnenten und weniger an Rundschreiben ebenfalls. Wobei die Freien Wähler-Rundschreiben immer an alle Mitglieder gehen, aber auch nur an die.

Meine Hardcore-Leserschaft hier im Blog erhält zu (fast) jedem Beitrag einen eigenen E-Mail-Hinweis. Sehr erfreulich dabei, dass auch hier die Anzahl der Abonnenten seit Längerem sehr stabil ist. Über jene Leser, die meinem Blog per RSS folgen kann ich leider keine Aussage tätigen — ich weiß nur, dass es sie gibt.

Die wohl kleinste Leserschaft habe ich bei meinen Fediverse-Followern, aber auch die werden von mir sehr geschätzt und deshalb auch mit erwähnt.

Wende

Wie schon viel zu oft angesprochen, die geistig-moralische Wende ist inzwischen nicht nur bei allen Parteien angekommen, sondern bei uns im Land voll und ganz gesellschaftsfähig. Als Bürger macht man sich nur noch über die strukturelle Korruption lustig, mehr geht schon lange nicht mehr.

Schlimm dabei ist nur, dass sich viel zu viele immer wieder darüber freuen, wenn die kleinen Sünder vor den Kadi geschleppt werden, es aber wie selbstverständlich nehmen, dass man, sobald der VIP-Status erreicht ist, über wirklich jedem Gesetz steht.

Und so verwundert es auch nicht, dass heute die wichtigste Cum-Ex-Ermittlerin Anne Brorhilker ihren Job gekündigt hat. Und wer denkt, dass Hamburg weit weg ist, der soll sich doch nur einmal bei uns umgucken!

Man kann bei uns bereits über die jeweilige Auslegung des Wahlrechts ins Staunen kommen. Aber nicht nur ich, auch ein Sachverständiger unseres Landesverbands: „In der Sache selbst halte ist die Verhaltensweise der Stadt Heilbronn durchaus juristisch eher fragwürdig.“ — was allerdings nichts bringen wird, zumindest so lange man bei uns selbst über keinen VIP-Status verfügt. Was übrigens auch erklären könnte, warum sich immer weniger gesellschaftlich engagieren oder nur noch dann, wenn sie dafür fürstlich entlohnt werden; als eine Art Gefahrenzulage inklusive Schmerzensgeld.

In wieder einer anderen Sache durfte ich erfahren, dass Arbeitslose nicht deswegen arbeitslos sind, weil sie faul wären: fleißige Arbeitslose, das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Aber auch hier sind viele Bürger schon wieder schneller: „Verkehrsminister [Volker] Wissing in Angst.

Praktikant

Meine übliche Fahrt mit dem meseno-Bus war heute richtig erfreulich. Nicht etwa, dass der Bus gefüllt zurück zu meseno gelangt wäre, dafür stach aber mein Beifahrer, ein neuer Praktikant unter den letzten von mir betreuten, so richtig positiv hervor.

Geschickt wurde er vom Mönchsee-Gymnasium und bestach von Anfang an durch Höflichkeit und der Gabe, nicht nur mit anpacken zu können, sondern dies auch zu machen. Als ich dann noch feststellen konnte, dass er sich auf sein Praktikum vorbereitet hatte und wusste, wohin die Fahrt geht, ohne vorab zu wissen, dass er daran auch teilnehmen wird, war ich regelrecht begeistert. Meine Neugier war geweckt und er war sogar besser vorab informiert als seine mir bekannten Vorgänger nach dem Praktikum. Ich wurde noch etwas neugieriger und fand heraus, dass er einmal ein meseno-Kindergartenkind war.

Schön miterleben zu können, dass sich die meseno-Erziehung so positiv auswirkt.