Polarbox

28.7.02025 5 (6)

Beitragsfoto: Polarbox

Vermischtes

Trotz des üblichen Hin und Hers bei den Anmeldungen und Absagen haben wir inzwischen einen Teilnehmerstand von gut 70 Personen bei den 9. Hertensteiner Gesprächen am 20. September 2025. Am Mittwoch mache ich nochmals bei der Stallwächterparty Werbung. Ich habe nun wirklich alles mir Mögliche getan, um für diese Gespräche zu werben und baue darauf, dass wir am Ende mehr als 80 Teilnehmer zu den Gesprächen begrüßen werden können.

Erfreulich dabei, dass nun auch andere Hertensteiner und Europäische Föderalisten für die Gespräche werben und zudem bei den noch ausstehenden Antworten nachhaken.

Dass sich viel zu viele Politiker gerne selbst bedienen, ist allseits bekannt, weniger, dass sie dabei auch in die Kassen der eigenen Partei greifen. Wenn sie jetzt aber auch noch in unsere Vereinskassen greifen, dann muss man ihnen auf die Finger hauen — aber ganz gewaltig! Denn dann geht es nicht nur um unsere Steuergelder sondern auch noch um unsere eigenen Mitgliedsbeiträge.

Am Abend habe ich noch ein wenig im Garten gewütet, was man am Ende nicht bemerken konnte. Einzig und alleine der Grünschnitt, den ich später noch verarbeiten muss, deutet darauf hin.

Stallwächter

Heute noch kurz nach Stuttgart, um die bevorstehende Stallwächterparty vorzubereiten. Die Getränke dazu kauften wir allerdings bei uns vor Ort. Dabei stieß ich auf eine Polarbox, die mich einfach an die Jetsons erinnerte — für mich in den 1970er-Jahren Kult.

Jetzt steht die Polarbox erst einmal bei mir in der Ecke, ich gucke sie beim Schreiben an und überlege mir dabei, wozu ich das Ding überhaupt brauchen könnte. Meine bessere Hälfte wusste dies bereits vorher — sie hat aber auch nie Jetsons geguckt!

Jedes Mal wenn wir die Stallwächterparty für unsere europäischen Verbände vorbereiten, frage ich mich erneut, wer von den Teilnehmern überhaupt etwas mit diesem Begriff anzufangen weiß. Dieser Begriff wurde in den 1970er-Jahren in die Politik populär, wobei ich mir sicher bin, dass dieser einen militärischen Ursprung besitzt. Verbrieft ist es allerdings, dass in der baden-württembergischen Landesvertretung in Bonn die dort im Sommer die Stellung haltenden Mitarbeiter für sich eine Party schmissen, die sie als Stallwächterparty bewarben. So richtig populär wurde diese Party allerdings dann erst in Berlin.

Ich kenne solche Partys, wie bereits vor zwei Jahren geschrieben, aus meiner Militärzeit und dies über die nationalen Grenzen hinweg. Und am besten sind solche Stallwächterpartys immer dann, wenn man dort auch auf die Stallwächter trifft. Dazu wäre es allerdings ganz passend, wenn man selber ein solcher ist.

Da ich einen Einblick in die Liste der Anmeldungen habe, freue ich mich trotzdem, denn es kommen genügend nette Menschen mit denen ich mich immer sehr gerne unterhalte — und dabei spielt es überhaupt keine Rolle auf welcher Party wir uns gerade befinden!

Gut, dass sich auch noch andere erinnern!

https://youtu.be/QZOnC8hdX8k?si=r8KgjVjxs4Y6o2MV

Franz Sedlacek_1933

24.7.02025 5 (10)

Beitragsfoto: Gemälde von Franz Sedlacek (1933)

Gleichberechtigung

An den Taten, nicht an ihren Worten sollt Ihr sie erkennen! Wie wahr! Heute durfte ich erfahren, dass unsere Regierung plant, ab 2028 alle männlichen Deutschen verpflichtend zu mustern, aber nicht die weiblichen, diversen oder sonstigen Deutschen.

Nun gibt es genau drei Erklärungen: erstens, unsere Regierungsmitglieder sind einfach nur dumm; zweitens, unsere Regierungsmitglieder sind alle ganz üble Chauvinisten; drittens, unsere weiblichen, diversen oder sonstigen Mitbürger sind einfach nur nicht dazu geeignet, um staatlich notwendige Dienste zu erledigen.

Gehen wir nun einmal davon aus, dass letzteres der Fall ist. Dann müssen wir dies auch ganz allgemein zur Kenntnis nehmen und unsere Gesellschaft wieder dementsprechend umbauen!

Vielleicht löst das so ganz nebenbei auch die Probleme von Jungs und jungen Männern in den Schulen und zudem für unsere Frauen ihr „Männerproblem“ — Stichwort: Heterofatalismus.

Einmal so ganz nebenbei: Mit diesen populistischen und halbgaren Regierungsentscheidungen wird auch unsere aktuelle Bundesregierung keine echten Herausforderungen und schon gar keine Probleme meistern können!

Ich bin übrigens für Gleichberechtigung! Wir müssen alle deutschen Staatsbürger und auch alle weiteren in Deutschland lebenden Menschen mustern. Dann müssen wir die besten davon auswählen und diese, wenn notwendig, zu Soldaten machen.

All jene, die dazu nicht geeignet sind, ob Mann, Frau oder auch alle dazwischen und außerhalb, müssen damit leben, dass sie in unserem Land nur zweite Wahl sind!

Gut beraten wären wir zudem, wenn wir in Folge davon nur „die erste Wahl“ für Ehrenämter oder politische Ämter zulassen.

Werbung

Selbst wenn man Geld verschenken würde, müsste man bei uns dafür werben. Und so freut es mich ganz besonders, dass nun auch die EUROPA-UNION Deutschland mit in die Bewerbung der 9. Hertensteiner Gespräche eingestiegen ist.

Ich habe mich so darüber gefreut, dass ich es sogleich auch auf Bluesky gepostet habe. Aber dann doch nicht so sehr, dass ich diese Bewerbung auch auf YouTube vortanze.

Nun warte ich auf weitere Ideen und vor allem auf deren Umsetzungen durch meine Mitstreiter. Schön wäre es dabei, wenn man nicht nur mit Ideen um die Ecke kommt, sondern auch schon eigene Vorstellungen hat wie man diese umsetzen kann. Die Aussage, das müssen dann andere machen, war schon immer wenig hilfreich.

Für mich sind solche Vereinsschwerpunkte schon immer ein gutes Zeichen dafür, wen man tatsächlich für unsere gemeinsame Sache gebrauchen kann und wer einfach nur ein netter Mensch ist.

Vermischtes

Was Abgeordnete so machen, wenn sie weder lesen noch schreiben können, konnten wir nun erfahren. Im Landtag von Baden-Württemberg kritzeln sie Hakenkreuze auf die Stimmzettel. Die AfD dementierte sofort, wohl zurecht, denn deren Abgeordnete sind selbst hierzu zu blöd.

Manche feiern nun unsere Polizeibehörde (aka Ordnungsamt) dafür, dass sie nun ankündigt, auf knapp 50 Meter Fußgängerzone ihren ureigensten Aufgaben nachkommen zu wollen. Es gibt wohl nun um das Marrahaus herum ausreichend systemrelevante Heilbronner, sodass man hier einfach handeln muss.

Die meisten Fußgänger werden gerade dann von Radfahren oder E-Scootern an- und umgefahren, wenn diese nach dem Überfahren der Kaiserstraße in der Unteren Neckarstraße erst so richtig beschleunigen.

Mal etwas Positives von der Stadtbibliothek, nicht nur dass es dort weiterhin meine eigenen Bücher zu lesen gibt, sondern sie ist jetzt auch „Bibliothek des Jahres Baden-Württemberg 2025“. Gratulation! Warum man allerdings die Bücherei in Schwarz getaucht hat, verstehe ich weiterhin nicht so richtig. Ob dies ein Kontrast zur Stuttgarter Stadtbibliothek sein soll?

Auf alle Fälle aber ist die Stadtbibliothek immer einen Besuch wert. Für was man Bibliotheken sonst noch ganz gut nutzen kann, darüber habe ich einmal einen eigenen Blog-Beitrag geschrieben.

Seit ein paar Abenden gehen meine bessere Hälfte und ich nun wieder regelmäßiger Tanzen. Nicht nur wegen der netten Leute dort oder der kostenlosen Paartherapie, sondern auch, um unseren Geist und die Hülle darum herum etwas in Schwung zu halten.

So ganz nebenbei werbe ich nun auch verstärkt über E-Mail für neue Teilnehmer bei den Hertensteiner Gesprächen. Die Heilbronner Schulen habe ich sogar per Brief angeschrieben; diese müssten noch vor der Sommerpause in den Schulen eintreffen. So könnte man die darin enthaltenen Informationen noch an die Lehrer und Schüler weitergeben bevor diese in die verdienten Ferien entfleuchen.

Eine Bewerbung über die Social Media müsste von den jüngeren Föderalisten angestoßen werden. Nun bin ich einmal gespannt darauf, ob wir damit weitere Heilbronner Teilnehmer generieren können. Die externen Teilnehmer melden sich inzwischen zahlreich an, hier ist die Bewerbung durch unsere Nachbarverbände ganz offensichtlich ebenfalls angelaufen.

Der Trubel um Donald Trumps sexuelle Perversionen wird immer doller. Nun lässt er sogar seine Netz-Agitatoren auf Europas Eliten los. Tenor dabei, wir Europäer seien alle pädophil. Sein jüngstes Opfer ist wohl die Ehefrau von Emmanuel Macron, die soll nämlich ein Mann sein.

Eines kann man Donald Trump lassen, er windet sich aus allem heraus und beschmutzt dabei solange alle um ihn herum bis seine eigenen Untaten unter den Tisch gekehrt worden sind. Dabei wusste schon Martin Luther: Hoc scio pro certo, quod si cum stercore certo vinco vel vincor, semper ego maculor!

Mein Vorschlag um diesem Kriminellen einmal eins auszuwischen ist sehr einfach. Sämtliche halbwegs ernstzunehmenden westlichen Medien vereinbaren, dass sie einen ganzen Monat lang, nichts mehr über Donald Trump schreiben, sprechen, posten oder anderweitig veröffentlichen.

Ich behaupte, dass er spätestens nach drei Wochen nackt aus dem Fenster springt, ob aus einem vom Weißen Haus oder einem von Mar-a-Lago ist mir dabei völlig egal.


Protokoll

18.7.02025 5 (7)

Beitragsfoto: Protokoll einer Grundschülerin

Vermischtes

Seit dem 1. Juli 2025 hat Dänemark die Ratspräsidentschaft inne. Und schon haben die Dänen geliefert, schneller als unsere Bundesregierung, die nur durch Grenzkontrollen, Diffamierungskampagnen und eine Neuauflage der Austerität für andere, auf sich aufmerksam machen kann. Die EU verhängt nun neue Russland-Sanktionen, inzwischen das 18. Paket von Strafmaßnahmen gegen Russland. Zuvor hatte die Slowakei „ihre Bedenken“ aufgegeben.

Schade nur, dass die Russische Föderation weiterhin über europäische Strafmaßnahmen lächelt und russische Staatsbürger ungehindert ihren Machenschaften in der EU nachgehen dürfen. Positiv dabei ist, dass die EU weiterhin wenigstens noch Symbolpolitik hinbekommt. Wahrscheinlich aber auch nur deswegen, weil wir Deutschen sonst Ursula von der Leyen zurücknehmen müssten. Und dies will nicht einmal die CDU; deswegen ist auch das Misstrauensvotum im Europäischen Parlament jüngst gescheitert.

Gerd M. Hofmann machte mich heute in einem Blog-Beitrag darauf aufmerksam, dass es wieder Fahrradboxen am Hauptbahnhof gibt. Wenn man die Bilder guckt, auch wieder weitere und sogar überdachte Abstellplätze für Fahrräder und anderes „Getier“; ich vermisse noch die Schilder für Frauenparkplätze — an den Boxen angebracht, hätte dies sicherlich etwas Belustigendes.

Das echte Ärgernis aber ist doch, dass wir weiterhin kein richtiges Parkhaus ganz zu Schweigen von einer Tiefgarage für Fahrräder am Hauptbahnhof haben, wie es in anderen Großstädten üblich ist. Dafür aber dürfte unser Aufbewahrungsmix der teuerste und am scheußlichsten Anzusehende sein.

Warum sich so viele US-Amerikaner nun am Epstein-Skandal festzurren, ist mir unverständlich. Zumindest seit ich denken kann haben Politiker schon immer etwas mit kleinen Kindern zu tun; selbst bei uns sind schon so manche darüber gestolpert — zumindest, wenn es die einzige Parteiprogrammatik war oder sich betroffene Opfer „outen“ wollten. Was noch heute am Beispiel der Kirchen ganz gut zu sehen, auch nichts hilft.

Jeffrey Epstein wurde als Zuhälter gefasst und verurteilt. Im Gegensatz dazu Donald Trump, der schon immer öffentlich zugab, dass er Frauen jeglichen Alters zumindest sexuell belästigt und selbst mit seiner eigenen Tochter „Sex als das Gemeinsame“ hat, wie auch immer man dies verstehen soll. Warum nun die ganze Aufregung? Wohl einzig und alleine, um von den weit schwerwiegenderen Untaten des US-Präsidenten abzulenken.

Ich versuche derweil zwei Bücher parallel zu lesen. Zum einen Niklas Luhmanns „Soziale Systeme“ (2021) und zum anderen John R. Searles „The Construction of Social Reality“ (1996). Es wird mir dabei sicherlich nicht gelingen, diese dann auch noch in meinem Zettelkasten zu verzetteln. Da ich weiterhin meine Bemerkungen in die Büchern hineinkritzele, könnte ich das später aber noch nachholen. Detlef Stern wird nun die Augen rollen.

Hertenstein

Sehr erfreulich ist es, dass wir in Sachen 9. Hertensteiner Gespräche immer weiter kommen. Auch hat sich die Anzahl jener Föderalisten, die nun aktiv in der Gesprächsvorbereitung beteiligt sind, signifikant erhöht.

So ganz nebenbei betreibe ich dazu meine privaten Forschungen zum heutigen „Expertentum“. Die Hertensteiner Gespräche sind nämlich auch eine sehr spezielle Angelegenheit, welche jedem Experten in Sachen Europa oder Föderalismus inzwischen bekannt sein müsste. Seit zehn Jahren finden sich Hinweise zu diesen Gesprächen nicht nur immer wieder in gängigen Fachzeitschriften, sondern sie werden auch in der Community immer wieder thematisiert und nicht nur dann, wenn man als Fachmann eine Begründung finden muss, warum man leider nicht daran teilnehmen kann.

Und selbst Experten, die aus Prinzip keine Fachliteratur lesen und auch nicht mit entsprechenden Fachleuten sprechen, können seit ein paar Jahren diese Gespräche googeln oder auf Wikipedia nachschlagen. Sie stoßen auf die Hertensteiner Gespräche selbst dann, wenn sie eine etwas tiefere Recherche im Internet zu „Europa“ oder „Föderalismus“ durchführen.

Zumindest aber müssten diese Experten wissen, dass es ein Hertensteiner Programm gibt und daraus entsprechend folgern können. Zudem sollten diese Experten mindestens einmal etwas von einer EUROPA-UNION gehört haben. Das ist vergleichbar mit dem „Urknall“ bei Astronomen oder einer „Rückstoßverlängerung“ bei Militärexperten.

Wirklich enttäuschend ist es, wenn ich einer Einladung einer deutschen Universität folge, die eine Veranstaltung zu und über Europa anbietet, deren dort dargebotenen Experten nicht einmal etwas von Hertenstein gehört haben.

Um meine Forschungen noch weiter zu vertiefen, würde ich gerne einmal ein paar x-beliebige Studenten daran setzen, um festzustellen, was unvoreingenommene Laien über qualifizierte Literaturrecherchen zum Thema in Erfahrung bringen können.

Selbst ChatGPT hat bereits „eine Meinung“ zu den „aktuellen Hertensteiner Gesprächen“.

„Die modernen Hertensteiner Gespräche verbinden die visionäre Idee von 1946 mit dem Bedürfnis, Europas Zusammenhalt aktuell zu gestalten. Sie sind Dialog- und Denkräume für Bürger:innen und Europaföderalisten – bewusst inklusiv, thematisch breit und zukunftsgerichtet.“

ChatGPT, Abfrage 18.7.2025 (Was wissen Sie über die aktuellen Hertensteiner Gespräche?)

So manche Universität oder Hochschule bei uns könnte ganz locker die eingeladenen Experten durch ein LLM ersetzen! Aber deren universitäre Aufgabe ist es wahrscheinlich, systemrelevanten Personen ein Zubrot zu sichern — Wissenschaft war gestern!

Robotaxis

Was für das Militär bereits in den 1980er-Jahren angedacht war und dann leider aufgrund fehlender Verdienstmöglichkeiten systemrelevanter Personen nie verwirklicht wurde, könnte nun langsam aber sicher vollumfänglich in unserer Gesellschaft umgesetzt werden.

Schon etwas länger kommt die Industrie nicht mehr ohne Roboter aus. Und wer heute noch daran glaubt, dass Verkehrspiloten oder Lokführer noch selber arbeiten, der hat es längst verdient, dass er ebenfalls durch Technologie ersetzt wird.

Nun versuchen die ersten waghalsigen Unternehmer mit Robotaxis die allgemeine Zustimmung ihrer Mitbürger zu erhalten. Da dies bereits in einigen Hollywood-Produktionen schon etwas länger funktioniert, könnte es dieses Mal tatsächlich klappen und wir Menschen endlich akzeptieren, dass es Hilfsmittel gibt, die besser arbeiten als der motivierteste Mensch es kann.

Das lässt dann auch hoffen, dass unsere Streitkräfte endlich durch Roboter und Drohnen vollumfänglich entlastet werden. Da diese Hilfsmittel aber weiterhin noch lange nicht eigenständig und schon gar nicht verantwortlich handeln können, werden wir weiterhin zumindest in den Streitkräften gut qualifizierte Menschen benötigen, die Roboter und Computer führen, steuern oder überwachen.

Damit kämen wir tatsächlich einem menschlichen Streben näher, nämlich nur noch freiwillig arbeiten zu müssen. Was letztendlich dazu führt, dass nur noch die besten Mitbürger arbeiten dürfen.

Das Problem ist dabei weiterhin, was macht man mit all den Menschen, die man als Gesellschaft nicht mehr benötigt? Und dieses Problem wird nur noch größer!

Wenn wir dabei nicht richtig aufpassen, dann sitzen bald nur noch die „systemrelevanten“ Arbeitsunfähigen an den Schalthebeln unserer Gesellschaft und der große Rest — bis auf die, welche tatsächlich noch arbeiten müssen — wird als „Kanonenfutter“ bei den Streitkräften untergebracht.

Es wäre gesellschaftlich bei uns wohl auch nicht zu vermitteln, dass ein hübscher Roboter in einem Krieg Schaden nimmt. Da nimmt man lieber den Nachbarn, den man schon immer nicht leiden konnte.

Was dereinst einmal zu einer weiteren Frage führen wird, nämlich jener, was machen wir, wenn Computer und Roboter tatsächlich ein eigenes Bewusstsein entwickeln? Werden wir diese dann im Gegensatz zu unseren Mitmenschen als gleichwertig ansehen? Wohl kaum!

Manche Science Fiction-Autoren haben dies schon länger thematisiert und meinen dabei, dass Computer und Roboter, sozusagen aus reiner Notwehr heraus, gegen uns Menschen vorgehen müssen.

Damit stellt sich sofort eine weitere Frage, ob dies ein ganz normaler Evolutionsschritt wäre, wenn die von uns (richtiger Weise: von denkenden Mitbürgern) geschaffene Technologie uns in Folge und in Gänze abschaffen wird?

Neandertaler gibt es auch schon länger nicht mehr und Primaten halten wir in Zoologischen Gärten. Manche Mitbürger scheinen dies bereits zu riechen und wehren sich nun mit Händen und Füßen gegen jeden Fortschritt, verteufeln die Wissenschaft und jene Mitbürger, die an einer möglichst positiven Zukunft arbeiten möchten.

Und da niemand auf Lange in der Vergangenheit leben kann, werden wir wohl als Kompromiss allesamt eine negative Zukunft bekommen.