Kinobesucher

15.8.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Kinobesucher | © Amit Kumar auf Pixabay

Sommerloch

Kein anderer kann das Sommerloch so gut füllen wie Donald Trump, da haben selbst Naturkatastrophen oder andere Unglücke keine Chance. Inzwischen ist er der erste US-Präsident, der in seinem Amt ganz offiziell vor dem Feind geflohen ist. Dazu war nicht einmal der Präsident in der Science-Fiction-Komödie „Mars Attacks!“ (1996) von Regisseur Tim Burton fähig. Wobei, die US-Amerikaner haben ganz bewusst und wiederholt einen fahnenflüchtigen Sexualstraftäter zum Präsidenten gewählt.

Auf alle Fälle sind die Medien nun voll davon, wen der US-Präsident auf seiner Flucht mitgenommen hat und wen nicht. Nun ist nicht mehr das Qualitätsmerkmal, wem der US-Präsident unter den Rock oder in die Hose greift von Bedeutung, sondern einzig und alleine, wen nimmt Donald Trump mit, wenn er wieder einmal um sein eigenes Leben fürchtet. Sogar die New York Times titelte: „Trump’s great escape!“ — inzwischen ist Hollywood überall und noch das Einzige was zählt.

Mein Mitleid mit jenen Reportern, die „believed they were flying alongside the president. In truth, officials had turned a plane full of them and other government employees into unknowing bait for an Iranian strike. Peter talked to one former press secretary who compared them to “human shields.”“ (NYT, 12.8.2026) hält sich in Grenzen. Interessanter ist schon, wer von Trumps Hirnen und Hintern zurückgelassen wurde. Noch spannender, dass dies nun einige dieser Unglücklichen heftig dementieren.

Auf alle Fälle aber wird Donald Trump als wahrer Held in die Geschichtsbücher eingehen. Was sogar einem John Wayne gelungen ist, dürfte einem solchen exzellenten Selbstdarsteller wirklich nicht schwer fallen. Wäre Donald Trump tatsächlich Schauspieler geworden, würde sich heute kein einziger Mensch mehr an die Marx Brothers, Cheech & Chong oder gar Dick und Doof erinnern.

Kann aber auch sein, dass wir allesamt im selben Film spielen und Gott dabei die Regie führt; meine erste Frage wäre: Komödie oder Tragödie? Und die zweite: wer spielt den Hund?

Les Profs

Ein Film aus 2013, der bei uns heutzutage im Universitäts- und Hochschulbereich angesiedelt sein könnte, was diesen Film aber auch nicht lustiger macht. Pierre-François Martin-Laval ist für diesen Film verantwortlich und wurde dafür bei seinen französischen Mitbürgern gefeiert — was ein Zeichen dafür sein könnte, dass die französische Bildung noch schlimmer als unsere eigene ist.

An den Schauspielern dürfte es nicht liegen, denn die brillieren in anderen französischen Komödien ohne Wenn und Aber. Vielleicht liegt der Erfolg in Frankreich daran, dass die Franzosen inzwischen auch mit blankem Sarkasmus ganz gut zu recht kommen. Meine bessere Hälfte schlief während des Films ein, was aber am frühen Morgen gelegen haben könnte, ich habe bis zum Schluss durchgehalten, was an Christian Clavier lag, der einen Pauker spielte, den ich zu kennen glaubte. Stéfi Celma war dann über den gesamten Film hinweg doch etwas zu viel des Guten.

Insgesamt betrachtet könnte der Film für jene interessant sein, die schlechte Filme sammeln. Spannend vielleicht für ehemalige Studenten von mir, dass die Bestehensquote in Frankreich bei 86 Prozent liegt.

Vermischtes

Kaum von einer Entsorgungstour zurück, was man halt so macht, wenn man mehrere Haushalte aufzulösen hat, verschönert mir Guido Kühn mit den Worten „kanzlergewordenes Führungsversprechen“ den Tag. Aber auch der Rest des Blog-Beitrags ist lesenswert.

Derweil teilen auch Mitglieder der Senioren Union untereinander zugegeben sehr gut gemachte und noch fiesere AfD-Werbung. Etwas unbedarftere Zeitgenossen müssten diese zumindest am blauen Hängedödel zum Schluss der Werbung dann doch noch erkennen können. Dass dies viele nicht tun, liegt entweder am Senior oder an der Union. Lustig dabei ist, wenn man diese Menschen darauf hinweist, dass sie diese Werbung weiterhin gut finden, selbst dann, wenn dabei der eigene Kanzler mit seiner gesamten Regierungs….schaft so richtig durch den Kakao gezogen wird! Humor oder Schwachsinn? Ich bin mir nicht mehr ganz so sicher.

Auf alle Fälle bräuchte selbst ich bei solchen Mitstreitern Urlaub. Wobei es ganz gut wäre, sich als Kanzler nicht nur mit Deppen zu umgeben. Gute Führer wissen, dass ihre Mitarbeiter möglichst intelligenter als man selbst sein sollten. Aber wer weiß, vielleicht hat der Kanzler dies schon immer berücksichtigt.

Heute geht es erneut zu einer Geburtstagsfeier, bin einmal gespannt darauf, wen ich dort alles kenne. Sehr erfreulich auch, dass sich ein alter Hertensteiner, der von Anfang an mit dabei gewesen sein dürfte, heute doch noch angemeldet hat! Nun ist auch Luxemburg wieder mit dabei. Und mit ein wenig Glück, gleich noch zu zweit.

Detlef Stern hat als Professor in Heilbronn nun ganz ohne Frage Schmerzensgeld verdient. Wer solche Idioten lesen muss, der kann nur suizidal werden — zumindest aber drogenabhängig. Schlimm dabei, man darf diesen Menschen nicht einmal mehr sagen, was sie tatsächlich sind. Einfach nur zum wiederholten Male durch eine Prüfung zu fallen, die nicht einmal mehr als Demenztest durchgeht, verstehen solche „Studenten“ schon lange nicht mehr.

Nachtrag alleine aufgrund der Hitze

Die Union plant nun ein Bundesministerium für Hitze & Dürre. Die ersten Zehntausend Parteimitglieder werden schon einmal gemustert.


Blogger

14.8.02026 5 (3)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Am Fenster

Ich habe ein wenig gewartet, dennoch kam nur eine einzige Reaktion auf meinen gestrigen Musikhinweis. Und diese war zudem etwas verhalten. Da der bisherige Tag insgesamt etwas unrund vonstatten geht und ich keine Lust habe, um auch nur im Ansatz auf die üblichen Wettermeckerer (aka Landwirte) zu reagieren, krame ich nun noch etwas tiefer in meiner Plattenkiste. Die Gruppe City, welche nur mit Westhilfe (kleiner Insider) zu spielen begann, komponierte bereits 1974 einen Song, welcher erstmals Ende der 1970er-Jahre bei uns populär wurde.

Ich kenne und schätze das Lied „Am Fenster“ nur in seiner obigen Langversion. Ende der 1980er-Jahre, als das Ende der DDR abzusehen war, wurde der Song bei uns nochmals so richtig populär: „Einmal wissen, dieses bleibt für immer.“ Bald darauf war die DDR endgültig Geschichte. In Kürze wird dieser Zombie-Staat in gleich mehreren Ländern wieder zum Leben erweckt; Bauernschläue war noch nie ein guter Ratgeber und tote Pferde sind einfach besser zu besteigen.

Vermischtes

Nach einem sehr angenehmen Abend in vertrauter Runde, konnte ich gleich heute Morgen zusammen mit Detlef Stern ein Käffchen trinken. Wir hatten dabei kurz daran gedacht, wie so mancher Edel-Blogger jüngst mit weiteren Bloggern zusammenzukommen und uns unsere Blog-Beiträge gegenseitig vorzulesen — aber nur ganz kurz.

Dann ging es ums Bücherschreiben, was für die allermeisten von uns nun und ganz besonders für die heutigen Menschen im Bildungsbereich völlig vertane Zeit sein dürfte. Keiner kann heute noch so schön schwafeln wie ein LLM. Wobei Basaltexte schon zum Beginn meines Studiums völlig aus der Mode gekommen waren. Kein Mensch wird heute mehr nackte Informationen lesen wollen!

Inzwischen sind wir schon so weit, dass, wenn ich eine E-Mail verschicke, mir der eine oder andere Empfänger diese E-Mail durch eine KI bearbeiten lässt und ich in Folge davon meine eigenen Inhalte von einer KI schöngeschrieben zurückerhalte. Wenn ich nun diese wiederum durch eine KI beantworten lassen würde, hätten wir die echte und einzig richtige Wahrheit erzeugt, welche von keinem Menschen mehr in Frage gestellt werden darf!

Schon Instagram (eine Mischung zwischen Duden und Grundgesetz) sagt uns, dass alle Menschen Katzen lieben! Zugegeben, ich bin ein Ketzer und gestehe, dass ich keine Katzen mag. Übrigens, wer Katzen, Karotten oder auch anderes Gemüse (z. B. Edeka) liebt, der besitzt eine ganz gewaltige sexuelle Verhaltensstörung.

Jüngst macht ein Politiker Schlagzeilen, weil er junges Gemüse mag, vielleicht sogar liebt. Musste jetzt doch noch sein, wird nun aber nicht mehr weiter ausgeführt.

Unterhaltend ein Gespräch am Nachbartisch, welcher Bürgermeister nun mit welcher Mitarbeiterin mehr als gesetzlich erlaubt zu tun hat. Mein Kommentar dazu stammt bereits aus dem alten Rom: Quod licet Iovi, non licet Bovi. Und schon immer sind die meisten von uns ganz einfache Ochsen.

Tote Pferde

Jeder von uns reitet zumindest ein totes Pferd! Ich bin immer wieder ein klein wenig stolz auf mich, wenn ich erkenne, dass ich wieder einmal ein solches reite und noch mehr, wenn ich es dann auch schaffe, abzusteigen. Mit dem Ende des letzten Semesters konnte ich wieder einmal ein totes Pferd hinter mir lassen und wundere mich nun etwas darüber, wie andere mit Schwung dasselbe besteigen. So wie es Unterschiede beim Feststellen ab wann das Leben tatsächlich beginnt gibt, so gibt es wohl auch unterschiedliche Vorstellung darüber, ab wann man oder etwas so richtig tot ist.

Vor gut sechs Jahren hatte ich hier schon einmal etwas über tote Pferde geschrieben, wobei mir der damalige Anlass entfallen ist. Ich hatte mich dabei bei einem Vortrag bedient, den ich zuvor Anfangs der 2010er-Jahre in Brüssel gehalten hatte.

Aus aktuellem Anlass [„The Odyssey“] möchte ich zudem darauf hinweisen, dass auch trojanische Pferde tote Pferde sind. Wer jetzt noch wie unsere Landesregierung den Weinbau fördert, der reitet zwar wie John Wayne durch die Filmkulissen, allerdings auf einem trojanischen Pferd. Dasselbe gilt für jene, die heute bei uns noch Universitäten oder Hochschulen neu bauen, die mich dabei aber eher an Major T. J. „King“ Kong erinnern. Was wir tatsächlich bräuchten, das wären Kindergärten, Grund-, Sonder- und Hauptschulen, um wenigstens den Mindeststandard an Bildung in unserem Land wieder sicherstellen zu können.

Das mit dem tote Pferde Reiten könnte allerdings auch ein Fall von völlig überzogener Motivation sein, was dann ebenfalls nicht ganz so schlau wäre. Und auch ich bestieg bereits vor gut 30 Jahren mit Schwung ein totes Pferd. Trotz aller Bemühungen konnte ich es bis heute nicht mehr zum Leben erwecken — beruflich war ich ein Profi im tote Pferde reiten.

Spannend dabei, dass bereits in den 1970er-Jahren ein damals Hauptverantwortlicher feststellte, dass das Pferd tot sei und abstieg. Noch spannender, dass dies bereits 1946 einer der Gründungsväter unserer Bewegung zu Protokoll gab.

Und so sind nicht die toten Pferde das eigentliche Thema, sondern es ist schlicht und einfach die menschliche Motivation, welche manchmal noch außerhalb der reinen Befriedigung von Grundbedürfnissen liegen dürfte — was uns nach manchen Philosophen von der Tier- und Pflanzenwelt unterscheidet.

Vielleicht ist es aber auch nur ein Erziehungsproblem, weil wir über Generationen hinweg bereits als Kleinkinder auf Schaukelpferde gesetzt wurden.

Vielleicht ist es aber auch nur ein Problem fehlenden Mutes, um lebende Pferde besteigen zu wollen.

Auf alle Fälle aber lassen sich tote Pferde einfach bequemer reiten … und heute kommt es doch meist nur noch auf das Chillen an.

„À nos femmes, à nos chevaux, et à tout ce qui se monte !“

Französischer trinkspruch

The Länd

27.7.02026 5 (6)

Beitragsfoto: The Länd ist überall

Hertenstein

Die weniger interessierten Mitbürger werden bisher weder etwas von Hertenstein noch etwas von den Europäischen Föderalisten gehört haben. Für mich ist dies bei jenen, die Politik studieren oder gar mit der Politik ihren Lebensunterhalt bestreiten der Lakmustest schlechthin.

Aber auch jene, die sich mit der Europäischen Idee beschäftigen, entfallen deren Jubiläen sehr gerne. Für uns Föderalisten ist dieses Jahr ein besonderes! 80 Jahre Hertensteiner Programm. 80 Jahre UEF, 80 Jahre EUD und auch 80 Jahre EUROPA-UNION Heilbronn; zufällig darf ich bereits ein Viertel dieser Zeit deren Vorsitzender sein.

Mit dem Europa-Ball in der Harmonie hatten wird dieses „Festjahr“ begonnen. Leider stoßen unsere Feierlichkeiten auf zu wenig Resonanz bei unseren Mitbürgern. Sehr erfreulich, dass zumindest die GEMA Verständnis für unsere Situation und sich uns gegenüber sehr zuvorkommend verhalten hat — hier muss man die GEMA einfach auch mal loben! So schnell wird es in Heilbronn allerdings keinen Europa-Ball mehr geben. Mein kleiner Trost dabei, auch Manfred Weinmann ist damit zuvor bereits glorios gescheitert. Und er kannte uns Heilbronner wesentlich besser als es mir jemals gelingen wird.

Am 19. September 2026 gibt es nun die inzwischen zehnten Hertensteiner Gespräche, die wie geplant 2028 nach insgesamt zwölf Jahren intensiver Diskussionen ein erstes Ergebnis liefern sollen. Wir überlegen uns, wie wir die 80 Jahre-Feierlichkeiten am besten in die 10. Hertensteiner Gespräche mit integrieren können.

Inzwischen haben sich bereits sehr interessante, fachkundige und engagierte Föderalisten zu den Gesprächen angemeldet, wie immer kommen diese dabei aus allen Ecken Europas nach Heilbronn. Mit bereits über 60 angemeldeten Teilnehmern sind wir auf einem guten Weg, um tatsächlich die Obergrenze des Machbaren erreichen zu können. Meine Erfahrung zeigt mir, dass maximal 120 Menschen produktiv mit- und untereinander diskutieren können; was alleine schon 7 140 Kommunikationskanäle (kleiner Insider) öffnet.

Das Gute, wir haben doch so einige Gesprächsprofis mit dabei, die die gemeinsamen Diskussionen sicherlich sehr erleichtern werden und zudem wieder eine ganze Reihe an sehr fach- und sachkundigen Impulsgebern. So erwarten wir erneut sehr spannende und informative Gespräche rund um Europa, wovon jeder Teilnehmer profitieren wird. Intensiver wird man wohl kaum an einem anderen Ort über europäische Themen diskutieren können — das Europäische Parlament einmal ausgenommen.

Landesversammlung

Wir fuhren bereits am Freitag in den ländlichen Raum, wobei dies im Ländle gar nicht anders machbar sein dürfte, vielleicht einmal abgesehen von den Industrien um Mannheim und Ludwigshafen herum.

Am Veranstaltungsort angekommen, befanden wir uns in einer Gegend, in der sich besonders Rentner wohlfühlen. Wir fanden uns sofort vor Ort zurecht, hatten wir den Veranstaltungsort zuvor bereits erkundet. Nachdem wir die Veranstaltung vorbereitet hatten, wobei sich die lokalen Föderalisten mehr als vorbildlich einbrachten, hatten wir ausreichend Zeit, um die Gegend etwas näher zu erkunden. Etwas jünger hätten wir sicherlich die Therme aufgesucht, so war der Kurpark unser Ziel: Entspannung pur.

Auffällig, die etwas esoterische Atmosphäre des Parks. Erstaunlich wie sich bei uns Aberglauben und eine Globulikultur halten können — die meisten von uns sollten inzwischen im 21. Jahrhundert angekommen sein. Aber bereits vor Otto von Bismarck wusste man zu berichten, dass sich die Welt auf dem Land etwas langsamer dreht.

Abends testeten wir das Restaurant, welches am Folgetag für das Catering ausgesucht worden war. Bis auf das Eis in Eigenvermarktung eindeutig Sterneniveau — Chapeau an die Küche! Ich war nun gespannt auf den Folgetag.

Die Landesversammlung selbst sehr friedlich, was sicherlich der Gesamtsituation geschuldet war. Auch die Verbandsjugend war als solche vertreten; in Zeiten der Inklusion ein Anachronismus. Wir Heilbronner waren dieses Mal diplomatisch unterwegs und teilten unsere beiden etwas jüngeren Delegierten entsprechend auf.

Ich wurde gebeten, einen Workshop zum Thema Geopolitik anzubieten. Überraschenderweise kamen mehr Interessierte als gedacht. Das anschließende Feedback positiv. Für mich allerdings wie zu erwarten ernüchternd, was unser eigenes Verbandsdilemma wieder einmal ganz gut widerspiegelte: wie möchte man Europa einen, wenn man sich nicht einmal selbst einigen kann?

Der gemeinsame Abend erwartungsgemäß gut. Das Essen das Beste, das ich bei allen bisherigen Gremientreffen der Europäischen Föderalisten genießen durfte; sogar die Tapas in Barcelona mussten davor kapitulieren.

Am Folgetag gab es Delegiertenwahlen, welche für die EUROPA-UNION Heilbronn geplant gut verliefen. Wir konnten gleich zwei jüngere Mitglieder in die Verbandsgremien einbinden.

Achtung: die Verbandsarbeit findet weiterhin vor Ort statt! Gremienarbeit ist ein notweniges „Add-on“, aber kein Ersatz! Wer dies nicht berücksichtigt, der schadet dem Verband insgesamt.

Vermischtes

Mein Tipp an Blogger. Wenn mir etwas egal ist, dann schreibe ich doch nicht gleich auch noch einen ganzen Blog-Beitrag (Google-Rezensionen) darüber; so egal kann es dem Blogger dann doch nicht sein.

Nachdem ich nun einen größeren Abstand zu den Social Media gewonnen habe, musste ich am Wochenende doch wieder einmal in ein solches hineinschauen und war dabei sehr erstaunt. Mein erster Eindruck: digitale Selbstbefriedigung. Muss man einfach nicht haben. Und so bin ich nun noch bestärkter darin, dass Blogs weiterhin die bessere Kommunikationsform sind.

Zwischen etlichen Rechtsanwaltsterminen, was man halt so macht, damit es einem nicht langweilig wird, doch ein paar erbauliche Gespräche. Leider musste damit aber auch meine heutige Fahrt mit dem meseno-Bus entfallen.

So ganz nebenbei gab es dann doch Reaktionen von Studenten, die die letzte Klausur nicht bestanden haben. Auch wenn ich bereits vorher bekanntgebe, dass eine Klausureinsicht kein Basar ist, wo man um Noten und Punkte feilscht, wird es doch immer wieder versucht. Und so muss ich doch noch einmal im kommenden Semester an die Hochschule. Und wie immer stellt man dabei fest, dass die Studenten keine Klausureinsicht nötig gehabt, wenn sie sich nur ein klein wenig mehr vor der Klausur interessiert hätten. Bei mir erweckt dies den Eindruck, dass man gerne das Pferd von hinten aufzäumen möchte.