Schwimmbad

21.7.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Schwimmbad | © Armin Forster auf Pixabay

Hinweis

Für all jene die sich noch wundern, warum man bei uns nicht nur Hochdeutsch, sondern auch Bahn nicht kann, gibt es eine ZDF-Sendung mit Dunja Hayali. Die FAZ plaudert schon einmal aus dem Nähkästchen und lässt durchblicken, dass korrupte Politiker auch korrupte Dinge tun. „Am Puls mit Dunja Hayali: Unsere Bahn, geliebt, verflucht – gefährlich?“ läuft in der Mediathek im ZDF.

Wohl um Deutschlands Bäuche wieder zu beruhigen, startet die Union aktuell eine Hetzkampagne gegen all jene, die nur das wollen, was sich Unionspolitiker schon immer selber gerne gönnen.

Zugegeben, wie man es gerade ganz gut in Hamburg sehen kann, sind die anderen Parteien auch nicht besser. Aber keine Partei hat unsere bundesdeutsche Infrastruktur so niedergemetzelt wie die Union es tat und heute noch macht.

Vermischtes

In Heilbronn wird allerorten gebaut, was auch gut so ist. Bei uns sprießen die Kräne nur so aus dem Boden. Was mich als Heilbronner etwas wundert ist, dass man die roten Wolffkräne kaum bis nicht sehen kann. Ob die vielen Neu- und Ausbauten nun dazu führen, dass wir uns in einer Luxussituation befinden, darf allerdings bezweifelt werden. Viel zu lange haben die verantwortlichen Stadtentwickler geschlafen und damit verhindert, dass unsere Stadt bis heute über eine notwendige großstädtische Infrastruktur verfügt.

Und so sind die aktuellen Bauvorhaben erfreulich, wobei zu hoffen bleibt, dass das Ganze so organisiert ist, dass unsere Stadt auch noch in 50 Jahren davon profitiert und nicht erneut über Bauruinen verfügt, mit denen kein Mensch etwas Gutes anzufangen weiß, außer als diese wieder abzureißen.

Ich weiß nun nicht was aus unserem Stadtbad wird. Aber jede Großstadt benötigt ein echtes Sportbad und dazu noch mindestens ein Schwimmbad für die Schulen. Sollte ausreichend Geld vorhanden sein, könnte man sich auch noch ein Spaßbad erlauben, wobei dies eigentlich besser in private Hände gehört. Nun hoffe ich nicht, dass wir nur ein städtisches Spaßbad bekommen und die Schüler anstatt Schwimmen weiter das Shoppen lernen.

Wahrscheinlich wählt der Gemeinderat eine Kombi-Lösung, die alles außer schwimmen ermöglicht, dabei noch das letzte großstädtische Freibad zerstört, aber das Saufen und im Wasser-Stehen bestens miteinander verknüpft — alles völlig ungewaschen selbstverständlich.

Und dann wundern sich alle, dass wir Verhältnisse wie im Film Angels’ Share gezeigt bekommen.

Komödie

Gestern Abend den Film Angels’ Share (2012) geguckt. Grundsätzlich netter Film, ansonsten waren die Meinungen meiner besseren Hälfte und mir über diese Komödie geteilt. Ken Loach zeichnet für diesen Film verantwortlich, der sogar einen Preis erhielt.

John Henshaw wie immer gut in seiner Rolle, Paul Brannigan als Robbie gar nicht schlecht, so wie auch der Rest der Crew. Mir persönlich ist der Film zu viel heile Welt in einer Welt, die nicht einmal mehr ihren eigenen Ansprüchen genügt.

Positiv war die sehr versteckte Anspielung auf den Unfug, den man schon seit ein paar Jahrzehnten mit dem Whisky (kleiner Insider) anstellt. Wer nach dem Film etwas mehr über Whisk(e)y wissen möchte, der kann gerne den einen oder anderen entsprechenden Blog-Beitrag hier lesen. Zu meinem 50. haben meine beiden Jungs zusammen mit ein paar Freunden u. a. die letzten Flaschen meines 50-jährigen Macallan niedergemacht — für beide noch heute meine beste Geburtstagsfeier.

Übrigens, Michael Kienzl kommentierte den Film bereits 2012 ganz gut. Hier mein Lieblingssatz aus seinem Kommentar: „Egal ob in Hollywood oder im Arthouse-Mainstream, viel zu oft scheinen solche naiven Wandlungen nur dazu da, um den Zuschauer mit einem guten Gefühl aus dem Kino zu entlassen.

Nun noch mein Wort des Tages: „Arthouse-Mainstream“ (= die Welt-Leser unter den Bildzeitungsjunkies) und einen Hinweis an Andreas: im Film gibt es eine „Quoten-Frau“, was der Aussage, dass dies typisch Deutsch sei, widerspricht.


Ibiza

10.7.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Postkarte

Stadtentwicklung

Die Dieter Schwarz-Stiftung entwickelt sich gerade ganz prächtig, und Heilbronn muss sich nun darum herum neu einsortieren. Ein Bus(bahn)hof, wie er bereits in jeder Mittelstadt zu finden ist, wird noch ein paar Jahrzehnte auf sich warten lassen, der Hauptbahnhof wird weiter auf den örtlichen Nahverkehr hin ausgerichtet, das Busdepot bereits wie eine neue Feuerwehr auch in eine ferne Zukunft ausgelagert — was unseren Diesel-Junkies entsprechende Stadtbusse noch auf Jahrzehnte hin sichern wird.

Wir machen das dann in ein paar Jahren einfach mit einer Seilbahn — hat auch etwas. Und sollte sich die „Bachelor- und Schülerbahn“ von der Hochschule zum neuen KI-Komplex bewähren, gibt es vielleicht sogar einmal eine Bahn auf den Wartberg. Ich baue intern bereits auf ein ganzjähriges Winter- und Weindorf für den Fall, dass die KI-Blase demnächst platzen wird. Dann fallen die Besucherströme im Hauptbahnhof einfach aus den Sonderzügen und werden gleich mit der Seilbahn in die gewünschte Trinkerhütte abtransportiert.

Auf der Strecke bleiben derweil unsere wenigen noch vorhandenen Sporteinrichtungen. Das Stadtbad soll wohl als Spaßbad neu in die Peripherie, die Rollschuhhalle und das Eisstadion sind ebenfalls reine Auslaufmodelle. Mindestens eines unserer weiterhin sehr guten Freibäder wird zudem der Stiftung zum Opfer fallen. Wobei dies nur folgerichtig ist, denn Sportstadt waren wir Heilbronner noch nie. Und das mit dem Schwimmen wird von viel zu vielen Bevölkerungsteilen ebenfalls nicht mehr so richtig verstanden; ungewaschen oder gar betrunken mit der Kippe im Mund im Wasser herumzustehen ist keine anerkannte Schwimmart!

Eine Frage bleibt aber weiterhin offen, nämlich ob es wirklich ein gute Sache ist, dass sich eine städtische Entwicklung an den Einzelinteressen von ein paar Gemeinderäten, Bürgermeistern und Sponsoren ausrichtet? In wenigen Jahren schon kennt kein Mensch mehr diese Damen und Herren, aber künftige Generationen müssen mit deren Bausünden und infrastrukturellen Unterlassungen weiter leben.

Vermischtes

Auch wenn ich noch auf die eine oder andere Postkarte von Inseln im Pazifik warte, fand ich heute wenigstens eine von Ibiza in meinem Briefkasten, die am 28. Juni 2026 aufgegeben worden war. Karin und Andreas grüßen recht herzlich und ich hiermit zurück.

Das heutige Gespräch mit Detlef Stern sehr erfrischend und so ganz nebenbei einigten wir uns darauf wer Statler und wer Waldorf ist. Auch wurden ganz neue Ideen geboren, wobei wir es offen ließen, ob wir diese auch einmal umsetzen wollen. Ein wenig ging es um die Studenten, zumal am Dienstag immer noch über 100 bei mir eine Klausur schreiben wollen. Wenn ein Student bereits mit seinem Studium fast durch wäre, aber eine dazu notwendige Prüfung aus dem zweiten Semester noch offen ist, und dieser diese dann auch noch im dritten Anlauf vergeigt, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Wenn man im Studium schon keine Wissenschaft und nicht einmal mehr das Lernen lernt, dann sollte man wenigstens ein Minimum an Selbstorganisation mitnehmen. Ansonsten wird man sein gesamtes Leben lang fremd organisiert und schreit zum Schluss nur noch „Heil Hitler!“ oder „Heil Mullah!“, und dies auch nur rein zufällig nach der jeweiligen Umgebung.

Und so ganz nebenbei erinnerten wir uns noch an DR DOS, Floppy Discs und all die schönen Dinge, die es gab, als wir noch Computer anstatt der heutigen App-Player hatten.

Straßburg

Gestern gab es eine Fahrt nach Straßburg. Neu für mich dabei, man wollte alles selbst drumherum regeln und ich musste nur als inhaltlicher Impulsgeber mitfahren.

Ich hatte mich dazu breitschlagen lassen, ergo alles meine Schuld. Meine bessere Hälfte und ich kamen zum gewünschten Zeitpunkt an der betroffenen Schule an. Danach die Schüler, die Lehrerinnen und zum Schluss auch der Bus aus Stuttgart. Ich fahre eigentlich sehr gerne mit Unternehmen, die ich kenne und auf die ich mich verlassen kann — als schlichter Mitfahrer aber nicht meine Baustelle. Und so ließ ich mich einfach überraschen.

Der Bus war ok, dass aber die Serviceleuchten die gesamte Fahrt über blinkten etwas gewöhnungsbedürftig. Weniger gut, dass der Busfahrer meinte ein Profi zu sein und sich dabei alleine auf die Navigation des Busses verließ. Es kam wie es kommen musste, wir konnten keinen Termin halten und meine bessere Hälfte, ebenfalls nur Teilnehmer, musste aus dem Bus heraus versuchen zu retten was noch zu retten ist.

So gab es eine Blitztour durch das Europäische Parlament einschließlich des kürzesten Abgeordnetengesprächs meines Lebens. Was nun dazu führt, dass man mich nicht mehr buchen kann. Entweder ich übernehme die Veranstaltung ganz oder gar nicht, denn für Dilettanten ist mir meine Zeit zu schade!

Der Witz zum Schluss die Frage, ob ich dem Busfahrer schon Trinkgeld gegeben hätte. Manchen Menschen fehlt offensichtlich das Verständnis für Organisation und die damit einhergehende Verantwortung.

Unsere Freizeit in Straßburg verbrachten wir sehr angenehm. Wie die letzten Male so üblich, genossen wir das Mittagessen in unserer aktuellen Lieblingskneipe. Der Wirt gewohnt freundlich aber auch mit einer traurigen Nachricht. Er muss nach 20 Jahren aufgeben, da er nicht mehr über die Runden kommt. Auf alle Fälle sind zwei Jahrzehnte Durchhalten alleine schon eine großartige Leistung. Und gerade in einer Stadt wie Straßburg kann man sich als Kneipier nicht mehr so einfach durchwursteln, denn dazu ist die Konkurrenz viel zu groß.


Fediverse Reactions
Blogger

29.6.02026 5 (6)

Beitragsfoto: Blogger |© cottonbro studio auf Pexels

Vermischtes

Beim Entrümpeln habe ich am Wochenende u. a. meine Reiseschreibmaschine gefunden, mit welcher ich noch meine ersten Seminararbeiten geschrieben habe. So lange bis ich mir einen damals noch sündhaft teueren Nadeldrucker leisten konnte, den ich dann auch noch mit Endlospapier betrieb. Nun hat die Schreibmaschine ein neues Zuhause gefunden — meine Lieblingsschwester freute sich.

Mein sündhaft teuerer Nadeldrucker wurde von mir bereits entsorgt als meine bessere Hälfte einen Laserdrucker mit in die Ehe brachte, und ich meinen Drucker, die Druckertreiber und meine neuen DR DOS und MS-DOS Rechner immer schwerer zusammenbrachte. Was aus den gefühlten Tonnen Endlospapier wurde, weiß ich schon gar nicht mehr.

Was ich nun mit einem Adler-Monstrum mache, das gleich daneben stand, weiß ich hingegen noch nicht. Hätte mir fast einen Bruch gehoben und wusste sofort wieder, warum ich überhaupt eine Reiseschreibmaschine hatte. Chris Aldrich hätte vielleicht Bedarf, wenn da nicht der Transport wäre. Obwohl, ob er überhaupt etwas mit deutscher Hightech anzufangen wüsste.

Auch Detlef Stern hadert aktuell etwas mit seiner Umwelt „Eat your own dog food“, was sicherlich nicht an den Temperaturen liegen dürfte. Er hat unser letztes Kaffeehausgespräch in seinem Beitrag weiterentwickelt und mit Immanuel Kant, Marc Aurel, Karl May und Platon garniert, wobei sich mir das mit Platon hierbei dann doch nicht so ganz erschließt — wird er mir wohl beim nächsten Mal erklären können. Spongebob geht immer, wobei ich auch hierbei den kleinen Insider nicht erkenne — mein eigenes Studium ist auch schon etwas länger her; da gab es weder einen Spongebob noch Bikini Bottom, von einem Patrick [kleiner Insider] ganz zu schweigen.

Thomas Rau macht derweil auf Ingeborg Bachmann aufmerksam, deren Bücher sich auch noch in einem zu entsorgenden Regal befinden dürften. Den Dokumentarfilm werde ich mir sicherlich einmal zusammen mit meiner besseren Hälfte gönnen, wenn sie nicht zuvor schon mit ihrer Damenclique ins Kino pilgert.

Hertensteiner Gespräche

Bin gerade mit potentiellen Moderatoren für die 10. Hertensteiner Gespräche im Austausch. Gerne erinnere ich daran, dass es für uns und auch die Gespräche an sich ganz gut wäre, wenn man sich schon jetzt dazu anmeldet. Abzuwarten, ob es an diesem Tag nicht doch noch etwas Attraktiveres um die Ecke kommt, ist zwar heutzutage nur allzu menschlich aber wenig zielführend — für keinen von uns.

Ich muss nun an die Weinfasserzählung denken, wo alle zum Schluss nur Wasser bekommen. Der Grund dafür ist, dass ich gestern zwei Weinfässer aus den 1950er-Jahren nun in einem Garten der Natur zurückgebe. Johannes 2 kehrt das Ganze um und macht uns allen damit doch noch etwas Hoffnung. Das Problem dabei, kaum ein Organisator einer Veranstaltung wird ein Jesus sein; ich bin es auf alle Fälle nicht. Und so bekommen die Teilnehmer bei den Hertensteiner Gesprächen weiterhin genau das, was sie selbst mitbringen. Gut, das mit dem Essen und den Getränken haben wir dann doch zur Zufriedenheit aller wieder vorab geregelt.

Die gute Laune, Gesprächsbereitschaft, Neugierde, Interesse und noch bessere Ideen müssen von den Teilnehmern allerdings weiterhin selber mitgebracht werden.

Mit Thomas Michl nimmt bereits ein zweiter Blogger an den Gesprächen teil und wer weiß, vielleicht entwickeln sich daraus weitere spannende Side talks.

Während ich diese Zeilen hier schreibe habe ich mit Peter Beschnidt eine weiteren Gesprächskreis festgezogen und mich bereiterklärt, das Thema Geopolitik bei der Landesversammlung im Juli zu übernehmen. Derweil kümmere ich mich auf einem Zweitrechner um die Familiengeschäfte — das gute Wetter bringt mich einfach auf Touren.

Wochenstart

Der Start in die Woche gelang mir mit dem meseno-Bus recht gut. Unterwegs die neue Brücke und die Sanierungsarbeiten an den alten Schräglagen nebenan bestaunt. Was mich dabei immer wieder erstaunt ist, dass es ganz offensichtlich keinen Plan gibt, wie man neue Bauwerke bis zu deren Ende in ein paar Jahrzehnten begleitet.

Man stellt einfach Bauwerke in die Landschaft und wundert sich dann immer wieder darüber, dass auch diese irgendwann ihr Lebensende erreicht haben. Jedes Bauwerk hätte es mehr als verdient, dass es eine Art von Lastenheft erhält, das möglichst offen einsehbar für die Allgemeinheit zur Verfügung steht. Darin wird dann auch zwingend dessen Wartung und Kontrollen vorgeschrieben.

Und im Falle, dass unsere Behörden etwas ganzheitlicher denken, gäbe es noch jeweils ein militärisches Kapitel im Lastenheft, das sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte mit abdeckt.

Als ich mit dem meseno-Bus im Regen durch die Landschaft fuhr, konnte man ganz gut beobachten, wie selbst neue Infrastruktur, wenn diese nicht gewartet wird, das Funktionieren einstellt. Zugewachsene Kanaldeckel in der Stadt sorgen für oberirdischen Wasserabfluss oder verstärken diesen für den Fall, dass eine städtische Nachverdichtung ohne Planung erfolgte.

Das Problem dürfte an den jeweiligen Entscheidungsträgern in unseren Rathäusern und Gemeinderäten liegen, die sehr gerne bei der notwendigen Infrastruktur und vor allem bei deren Unterhaltung sparen und unsere Steuergelder lieber für Prunkbauten und Festivitäten ausgeben, denn dabei können sie so richtig glänzen. Und wir Bürger lechzen regelrecht danach, um völlig verantwortungslose Gesellen zu wählen, möglichst jene, die ihre Inkompetenz bereits seit Jahrzehnten zur Schau stellen.

Volksvertreter, die vielleicht sogar noch still und heimlich ihre Aufgaben erledigen und verantwortlich mit unseren Steuergeldern umzugehen wissen, die sind uns allen völlig suspekt und werden schnellstmöglich wieder abgewählt.

Donald Trump ist ein sehr leuchtendes Beispiel und zeigt uns sehr gut, dass es keine Grenzen für solche Menschen gibt. Sämtliche Spekulationen darüber, wann die US-Wählerschaft endlich genug von diesem Treiben hat, sind reines Wunschdenken. Und diese Donald Trumps sitzen in allen unseren Demokratien, bei den kleinsten Rathäusern angefangen bis hin ins Europäische Parlament.

Eigentlich sollten die Demokratien dafür sorgen, dass diese Art von Menschen einfach in der Masse sämtlicher Volksvertreter untergehen und sich damit die Schäden in Grenzen halten. Wie uns aber sämtliche Demokratien zeigen, werden diese Menschen auch in den Demokratien auf wundersame Weise nach oben gespült und treiben dabei ihr Unwesen nur noch viel wilder — unsere Demokratien scheinen gerade solche Menschen besonders zu schützen.

Die große Masse der Leser dürfte jetzt aktuell an Jens Spahn denken, wobei jeder von uns ganz ohne Probleme eine ellenlange Liste erstellen könnte.

Und schon wieder komme ich auf meine uralte Behauptung zu sprechen, dass unmündige Demokraten genau dafür sorgen, dass wir genau diese Art von Volksvertretern bekommen, die einzig und alleine für uns in einer Art moderner Ablasshandel als Berufsschuldige fungieren und uns Bürger von allen unseren Sünden freisprechen. Mein Punkt: verantwortliche Politiker kann es nur dann geben, wenn es auch zumindest mehrheitlich eine verantwortliche Wählerschaft gibt!

Übrigens, wir alle sind Schuld daran, dass das Wetter gerade solche Kapriolen schlägt! Viele zu viele unserer Volksvertreter werden uns aber in den Talkshows versichern, dass dies alleine die Schuld der Chinesen und der US-Amerikaner sei, vielleicht noch bei den Schwarzen läge, „weil die doch so viele Kinder machen“. Unter der Hand sind es bestimmt aber wieder die Juden, denn das funktioniert seit mehr als 2 000 Jahre ganz gut bei uns — und genau deswegen wählen wir unsere Politiker.