Blitz

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Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Seit altersher ist es bekannt, dass Feuer und Waffen nicht in Kinderhände gehören. Und selbst fürs Randalieren mit einem Kraftfahrzeug benötigt man einen Führerschein.

Und nun meine Frage. Warum nur dürfen Kinder und dies zudem ohne jegliche Prüfung mit LLM und Social Media hantieren?

Dabei sollte es sich doch herumgesprochen haben, dass diese neuartigen Dinge Feuer und Waffen sowie sogar Kraftfahrzeuge von ihrer Gefährlichkeit her weit in den Schatten stellen.

Wahrscheinlich aber wollen die heutigen Erziehungsberechtigten nur ihre Ruhe und solange deren Kinder nur sich selbst und völlig Fremde schädigen auch egal.


Nörgeln

29.10.02025 4.6 (5)

Beitragsfoto: Schnappschuss

Vermischtes

Wenn ich schon über Schönheit schreibe, dann hänge ich gleich mal einen Fund mit an, den ich bereits vor Jahren einmal geknipst habe. Ob das Madame de Pompadour jemals gesagt hat, möchte ich heute nicht nachgucken. Ich lass es einfach so einmal stehen, etwa wie die immer häufiger zu findenden Zitate von Sokrates, die gerne von Professoren gepostet werden.

Gestern hat in Jerusalem der inzwischen 39. Weltzionistenkongress begonnen. Dieser Kongress bringt Vertreter jüdischer Organisationen und Gemeinden aus mehr als 40 Ländern zusammen. Er gilt laut der Jüdischen Allgemeinen als das „Parlament des jüdischen Volkes“ und entscheidet über die Schwerpunkte der weltweiten zionistischen Arbeit. Gerade in der heutigen Zeit gibt es dort sicherlich viel zu besprechen.

Zur Erinnerung, die Vereinten Nationen gründeten sich bereits vor 80 Jahren und zwar am 24. Juni 1945. Ich habe vor ein paar Tagen zwar den Welttanztag (in Deutschland & Österreich) erwähnt, dabei aber ganz vergessen, dass wir am 24. Oktober den Tag der Vereinten Nationen inzwischen zum achtzigsten Mal feiern konnten — was kaum einer von uns getan hat.

Sämtliche Weltorganisationen und selbst Europa sind inzwischen völlig aus der Mode gekommen. Der Nationalismus ist wie die Masern (Albert Einstein), und seit in den USA nicht mehr geimpft wird, greift dieser wieder pandemisch um sich!

Früher™ haben unsere Eltern bzw. Großeltern noch selbst Pogrome und den Holocaust verübt. Heute holen wir uns die jungen Männer aus der ganzen Welt ins Land, um diesen Job für uns zu übernehmen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann bei uns unsere jüdischen Mitbürger wieder durch die Straßen getrieben werden.

Zum Schluss dann doch noch die positive Meldung des Tages: unsere Regierung lässt wieder die Butterberge wachsen! Was eine völlig vergreiste (zumindest geistig) Regierung halt so macht.

Ok, eine weitere gute Nachricht gibt es dann doch noch:

Halbleiterkrise beendet: Jens Spahn kauft Chips für über 3 Milliarden Euro www.der-postillon.com/2025/10/chip…

Der Postillon 📯 (@der-postillon.com) 2025-10-28T12:16:22.429Z

Hochschule

Gestern ein kurzes kaffeeloses Gespräch mit Detlef Stern, bevor es in die Vorlesung ging. Wahrscheinlich habe ich ein völlig antiquiertes Verständnis von Vorlesung. Ich versuche dort mein Wissen und meine Meinung zum vorgegebenen Thema kundzutun. Die Studenten können dann versuchen, beides zu verstehen und ggf. nachzuvollziehen.

Viel zu viele Studenten kommen heute wohl nur deshalb an die Hochschule, um wie bereits zu Hause, im Kindergarten und an der Schule ihre ganz eigene Meinung und vor allem ihre Person bestätigt zu bekommen. Die etwas aufgeweckteren Studenten sind dann völlig davon überrascht, dass es auch andere Meinungen gibt und die Dozenten auch noch darauf bestehen können, dass das, was sie zu lehren versuchen, durchaus seine Richtigkeit hat.

Wobei die Studenten dafür meist selbst nichts können, denn sie wurden in eine Welt der „blühenden Landschaften“ und Schönschwätzer hineingeboren, die sich seit Jahrzehnten den Realitäten verweigert. Die etwas intelligenteren Studenten sollten so langsam aufwachen und sich der Realität stellen, denn, wenn sie dies nicht machen, dann werden sie bis an ihr Lebensende ausgebeutet und geknechtet!

Noch leben wir in einer halbwegs freien Welt, und so können sich die meisten wie bei Matrix (1999) entscheiden, ob sie die blaue oder die rote Pille nehmen. Die Studenten in meiner Vorlesung habe dazu sogar drei Versuche.

Schönschreiben

Heute wurde ich erst von einem Gedanken Thomas Gigolds aufgeschreckt: „Was würde eigentlich passieren, wenn wir einen Tag lang alle mal nur positive Kommentare ins Internet schreiben würden?

Dann machte Joan Westenberg dafür Werbung, jeden Tag zu schreiben, vielleicht auch einfach nur, um den Kopf frei zu bekommen. Mein Lieblingsprofessor hatte vor Jahrzehnten fürs Schreiben einen ganz guten Ratschlag: „Bleibt beim Basaltext!“

Die Krönung aber war heute, nachdem meine Heimatstadt selbst auf ntv zum Thema wurde, dass die lokalen Hofberichterstatter uns Heilbronner nun dazu auffordern, unsere Stadt unter dem Motto „Was macht Heilbronn lebenswert und schön?“ schönzuschreiben.

Wer meinem Blog folgt, der weiß, dass ich dies hier bereits des öfteren versuchte und sogar eine entsprechende Bildergalerie einrichtete. Das Problem dabei, dies ist Realitätsverweigerung par excellence!

Passend dazu auch die vielen LLM. Aktuell macht hierbei auch die neue Grokipedia Elon Musks von sich reden, die einfach Wikipedia Artikel klaut und durch LLM aufhübschen lässt. Und schon kann man seitenlang die Erfolgsgeschichte eines Donald Trumps bewundern.

Ich habe das zufällig gestern bereits einmal selbst nachgestellt und x-beliebige Blog-Beiträge von mir schönschreiben lassen. Das Ergebnis ist jeweils lang, schön zu lesen und … inhaltslos.

Man schreibt, um die Welt erklären zu können und nicht um sie zu verklären!

Alles schönschreiben wie auch alles schönreden bringt uns Menschen nichts! Schönschreiben ist im Endeffekt dasselbe wie das Schöntrinken und sich wegspritzen — ein paar Tabletten oder das Schnüffeln an Klebstoff tun es auch.


Bibliothek Hochschule Heilbronn

8.10.02025 4.3 (7)

Beitragsfoto: Bibliothek Hochschule Heilbronn

Geflüster

Die Vorbereitungen zum Bundeskongress sind in vollem Gange. Inzwischen dürften sich auch die anderen Delegierten um das kommende Wochenende Gedanken machen, nicht nur wegen der Anreisemodalitäten.

Mein Vorgeflüster zeigt erste Reaktionen, was mich darin bestärkt, dass ich nicht so ganz falsch lag. Auch die EUROPA-UNION Heilbronn hat sich für eine Kandidatin ausgesprochen und ein weiterer Kreisverband ebenfalls offen seine Unterstützung kundgetan. Es wäre hilfreich, wenn sich auch andere im Vorfeld offen bekennen, denn das im Hintergrund Agieren funktioniert zwar auch, ist aber weniger transparent.

Richtig gefreut habe ich mich darüber, dass ich von der vermeintlichen Gegenseite persönlich angesprochen wurde. Dabei sind wir keine Gegner, nur Gleichgesinnte, die in manchen Dingen einfach anderer Meinung sind. Auch ich habe mich schon einmal an einem anderen Menschen so richtig festgebissen, was aber keinem hilft. Unabhängig davon ist Anton Hofreiter in diesem Fall nicht die richtige Wahl.

Vermischtes

Zur Belohnung eines ereignisreichen Tages gab es gestern noch einen Europastammtisch. Auch wenn weniger als sonst üblich erschienen, eine völlig runde Sache. Zeit genug, um ein paar Interna abzuklären und danach den Tag wunderbar ausklingen zu lassen. Erfreulich, dass ein jüngerer Interessent mit dabei war und hinterher bekundete, dass er wiederkommen möchte. Vor lauter Gemütlichkeit habe ich es verpasst ein Foto zu schießen — das geschieht auch nicht sehr oft.

Das Käffchen mit Detlef Stern, inzwischen eines ohne, gewohnt informativ, spannend und erholsam zugleich. Gekrönt wurde das Ganze gestern nur noch durch Stefan Pfeiffer, der meine spontanen Auslassungen zur Chatkontrolle in den richtigen Hals bekam — ohne solche Leser würde ich meine Blog-Beiträge schon lange im eigenen Zettelkasten versenken.

Auch schon wieder zwei Jahre her, gestern der Überfall von Palästinensern auf friedliche Israelis, von denen mindestens 368, darunter Frauen und Kinder, einfach so abgeschlachtet wurden. Ziel der Palästinenser, die Israelis zu einem Gegenschlag zu provozieren, um damit wieder Hilfsgelder zu ergattern und Unterstützung für ihre Sache zu erlangen. Dass dabei Hunderte von eigenen Landsleuten sterben, kein unglücklicher Kollateralschaden, sondern eiskaltes Kalkül.

Schon jetzt konnten sich die Palästinenserbosse wieder einmal dumm und dämlich verdienen und zudem noch politisches Kapital daraus schlagen — der nächste Überfall auf unschuldige Israelis ist bestimmt schon in Planung. Das gibt dann wieder einen Friedensnobelpreis, dieses Mal wohl zusammen mit Donald Trump.

Mir wird nur noch übel, wenn ich miterleben muss, wohin alleine die vermeintlichen Bundeswehrmilliarden ganz offiziell so alles fließen. Jetzt darf sich auch die Bauindustrie gesund stoßen. Schon etwas länger muss die Bundeswehr wieder einmal unverkäufliche VW und Mercedes spazieren fahren.

Anstatt die bereits vorhandenen Soldaten gut auszubilden, auszustatten, zu versorgen und abzusichern, was im Endeffekt zu ausreichend Freiwilligen führt, lässt man diese weiter im Regen stehen und guckt nur danach, wie man möglichst billig an weitere Opfer kommt. Wie schon erwähnt, unsere für die Verteidigung vorgesehenen Steuergelder müssen in erster Linie Politiker und deren Geldgeber glücklich machen!

Vorlesung

Gestern noch ein Thema in meiner Vorlesung: Software-Projekte, die erst ab 20 Millionen Zeilen einen solchen Status verdienen. Dann auch Thema, warum Projekte scheitern können müssen und der Hinweis, dass wir dies später noch etwas näher betrachten werden.

Am Abend fiel mir dann der folgende Beitrag in meiner Timeline auf: „Cariad: VW-Tochter stellt eigene Software-Entwicklung weitgehend ein“ — was mich, weil VW involviert ist, nicht wirklich überrascht. Ich habe diese Firma schon etwas länger abgeschrieben und gestehe den dort Verantwortlichen nur noch zu, dass sie Meister im Verbrennen staatlicher Transferzahlungen sind; gleich nach der Deutschen Bahn.

Interessierte Studenten könnten sich nun das Projekt „Cariad“ (CAR, I Am Digital) einmal etwas näher anschauen, es ist für meine Vorlesungen bestens geeignet — jeder ist zu etwas nütze, wenigsten als schlechtes Beispiel.

Nachtrag

Passend dazu ein gelungener Blog-Beitrag von Armin Hanisch zu LLM. Auch ich versuche Lehrer und Schüler von der Begrenztheit dieser Modelle zu überzeugen. Da sie aber sehr bequem sind, wird uns dies nicht gelingen.