Silbvester

1.1.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Silvester | © Shutterstock

Böllerverbot

Es war zu erwarten, die Böllerverbotszone bei uns in der Innenstadt hat nur dazu geführt, dass mehr denn je geballert wurde. Giftschwaden zogen nur so durch die engen Gassen und Straßen. Tiere versuchten sich verzweifelt in Sicherheit zu bringen, ein Greifvogel im Tiefflug stürzte sich in die Hecke gleich nebenan.

Die lieben Nachbarn entsorgten auch noch ihren Hausmüll, den sie mit dazu auf die Straße warfen. Erstaunlicher Weise sind es nicht nur die Müllkulturen, die so den Jahreswechsel zelebrieren, sondern sämtliche geistig Minderbemittelten der Stadt schließen sich diesem Reigen gleich mit an.

Wir schauten uns dieses Treiben ein wenig an, und ich stelle mich schon darauf ein, bei meinem obligatorischen Gang durch die Stadt, mich wieder durch Müllberge wühlen zu müssen. Wie immer stelle ich dabei fest, dass unsere staatlichen Sozialleistungen für die meisten Empfänger nicht nur zu hoch sind, sondern dabei auch noch die völlig falschen Mitbürger erreichen.

Einziger Hoffnungsschimmer, dieses Jahr werde ich meine obligatorischen Stadtgänge beenden werden können und mich dann nur noch in Ausnahmefällen durch die Stadt bewegen müssen. Wie es Goethe schon schrieb, von außen betrachtet ist Heilbronn ein schönes Städtchen.

Wenn sich Stadtspitze und Gemeinderat tatsächlich einmal nicht nur um sich, sondern auch einmal um unsere Stadt kümmern würden, hätte Heilbronn sicherlich eine vielversprechende Zukunft.

Nachtrag 2.1.2026

Nun hat es auch das OB-Sprachrohr (aka Heilbronner Stimme) mitbekommen, dass am Silvester etwas schief lief und zitiert einen Nutzer der Social Media wie folgt:

„Eigentlich müsste man OB, Verwaltungsspitze und Gemeinderat an Silvester zwangsverpflichten, am Marktplatz zu feiern und zwar ohne Polizeischutz. Heilbronn ist ja schließlich die sicherste Großstadt aller Zeiten.“

Da es sich bei dieser Personengruppe um Drückeberger handelt, wird es mit der Zwangsverpflichtung sicherlich auch dieses Mal nichts werden.

Weblog

Manche guten Vorsätze muss man sogleich und ganz spontan umsetzen, sonst wird das in diesem Jahr einfach nichts. Dazu gehört, dass ich meinen Bluesky-Account löschen werde. Die aktuell gut 214 Follower werden es sicherlich verkraften, wenn sie es überhaupt merken.

Und wenn ich schon einmal dabei bin, dann trenne ich mich sogleich auch von meinem YouTube-Account. Dort kam ich seit dem 13. Oktober 2011 auf 42 eigene Videos, welche insgesamt 11 291 Mal betrachtet wurden und ganze 22 Abonnenten generierten. Nun werden auch diese Videos ins digitale Nirwana wandern.

Das Ganze wird noch dadurch ergänzt, dass ich die Verlinkungen zu den Social Media in meinen Blog-Beiträgen entferne. Letzteres ist nur konsequent. Was tatsächlich eigene Lebenszeit spart, das ist der Verzicht auf Bluesky. Wer etwas von mir lesen möchte, der kann weiterhin auf mein Weblog zugreifen.

Manche Blogger werden jetzt wohl daran denken, dass dies alles nicht gut für die eigene Reichweite ist; das ist mir völlig wurscht! Es ist auf alle Fälle gut für das eigene Seelenheil. Und meine Neugierde werde ich künftig einfach woanders stillen.

Gesagt getan, beide Konten sind gelöscht.

MailChimp

Die Rundschreiben der EUROPA-UNION Heilbronn wurden seit Jahren ohne jegliche Probleme von MailChimp verschickt. Das lief so gut, dass ich mich mehrfach fragte, warum die europäische Konkurrenz das nicht so hinbekommt.

Zum Jahresende hin guckte ich ganz spontan auf meinen dortigen Account und wurde dabei wohl von einer KI begrüßt und darauf hingewiesen, dass ich meine Limits überschritten hätte und deswegen meinen Account upgraden solle. Die Prüfung ergab, dass ich weder meine Limits überschritten hatte noch ein entsprechendes Upgrade benötige.

Was mich nun vermuten ließ, dass die KI von Mailchimp beschlossen hatte, mich nicht mehr als Kunden haben zu wollen; was ich verstehen kann, da ich zwar ein sehr langjähriger Kunde bin aber trotzdem keinen Bezahllösung von MailChimp benötigte.

Ganz spontan löschte ich damit mein Konto, was im Gegensatz zu anderen ähnlichen Produkten ohne Probleme vonstatten ging. Ohne Frage, die MailChimp-Software ist gut und bewährt. Deren KI wird bestimmt dafür sorgen, dass das nicht mehr lange so bleiben wird.

Nun gucke ich mir für das kommende Rundschreiben doch nochmals Brevo an, denn der Bundesverband verwendet diese Software offensichtlich ohne Probleme. Wenn das bei mir aber doch nicht so richtig funktioniert, werde ich einen ganz anderen Weg gehen und künftig mit der guten alten Mailingliste arbeiten, was auch seinen Charme hat, aber sicherlich auch Auswirkungen auf die Größe der Leserschaft haben wird, denn diese müsste in einem ersten Schritt allesamt ihre E-Mail-Adresse erneut bestätigen — für manche den Mehraufwand einfach nicht wert.


Zettelkasten

Rundschreiben 5 (2)

Beitragsfoto: Zettelkasten | © Africa Studio, Shutterstock

Kaum hatte ich meine Informationen über neue Blog-Beiträge per E-Mail eingestellt, musste ich mich des öfteren fragen lassen, ob ich den nicht mehr schreibe. Letzten Freitag trafen wir uns in einer kleinen Runde, alles sehr nette Menschen, als Franz Schirm bemerkte, dass ich wohl nun als Opa andere Schwerpunkte setzen würde.

Nun wäre es für mich sehr einfach gewesen, den Status Quo ante herzustellen und meinen ehemals registrierten Lesern erneut eine E-Mail-Benachrichtigung zukommen zu lassen, wenn sich auf diesem Blog etwas ändert.

Wie von mir bereits geschrieben, helfen Rückschritte niemandem wirklich weiter, zudem gilt weiterhin der uralte Grundsatz, dass was einmal weg ist auch weg bleibt — sämtliche Wiederherstellungsversuche sind nicht dasselbe — und zudem leben alle erfolgreichen Gesellschaften von Kompromissen.

Und so experimentiere ich von heute an einem wöchentlichen Rundschreiben für registrierte Leser, in dem ich sonntags über die aus meiner Sicht interessanteren Blog-Beiträge berichte.

Das Ganze sollte datenschutzrechtlich unbedenklich sein, wobei ich schon immer nur die notwendige E-Mail-Adresse speicherte, und größtenteils nun völlig unabhängig vom Blog funktionieren, welches ich weiterhin zu sanieren versuche.

Mit meinem monatlichen Rundschreiben der EUROPA-UNION Heilbronn bin ich seit Jahren bei MailChimp und habe auch nichts daran auszusetzen. Um weiter kostenfrei zu bleiben, habe ich mir nun mit dem ersten Rundschreiben dieses Weblogs einmal Brevo angeguckt, was annähernd identisch zu MailChimp ist, mich aber nun doch nicht wirklich begeistert.

Schönen Sonntag {{ contact.FIRSTNAME }},

vor Kurzem saß ich mit ein paar netten Menschen zusammen und wurde dabei gefragt, warum ich nicht mehr schreibe?

Kurz und knapp, jetzt gibt es ein wöchentliches Rundschreiben, das über meine Schreibereien informiert.

Nachwehen

Zu allererst, ich kämpfe immer noch mit den Nachwehen der letzten größeren Veranstaltung, nämlich den 9. Hertensteiner Gesprächen. Diese müssen nicht nur organisatorisch und finanziell nachbereitet, sondern auch inhaltlich festgehalten werden. Hinzu kommt noch, dass wir bereits an den 10. Hertensteiner Gesprächen herumdoktorn — fallen diese doch wie von Anfang an geplant mit 80 Jahre Hertensteiner Programm zusammen. 
Auch wenn ich noch nicht dazu gekommen bin, um auf der EUROPA-UNION Website einen Artikel zu präsentieren, gibt es auf Kümmerles Weblog bereits ein Hot-Wash-Up und jede Menge Fotos zu sehen. 
Zudem und dies wissen meine regelmäßigen Weblog-Leser, befinde ich mich seit dieser Woche im Wintersemester und was die Familiengeschäfte betrifft, schon länger in etwas raueren Fahrwassern.
Darüber hinaus hat mein Lieblingsverband hausgemachte Schwierigkeiten, die sich auch auf die unterste Führungsebene auswirken — was von mir nicht gänzlich unkommentiert bleiben kann.
Leider wirkt sich das Ganze auf meine körperliche Konstitution aus, sodass ich heute eine Veranstaltungsteilnahme absagen musste.

Bleiben Sie weiterhin über die neuesten Updates informiert

Meine letzten größeren Blog-Beiträge handeln von einem Update der Apple-Software, die wohl zu wenig getestet, nun manche unerwünschte Auswirkungen hat. Ganz unabhängig davon ist das neue Layout „Liquid Glass“ einfach nur schrecklich! Und mit den sogenannten Chatbots liege ich schon etwas länger im Clinsch — die Heilbronner Stadtverwaltung legt mit ihrem Kilian-Bot noch eine Schippe drauf. Der kennt zwar den VfR, weigert sich aber die EUROPA-UNION zu kennen, wobei beide Vereine in den Datenbanken der Stadt vorhanden sind.Da ich täglich mehr schreibe als so mancher lesen möchte, gibt es auf meinem Weblog immer wieder Neues zu finden, das später auch nicht hier im Rundschreiben erwähnt wird.

Apropos, dieses Rundschrieben erhalten Sie, weil Sie sich bereits schon einmal dafür angemeldet haben. Jetzt kommt es — ein Kompromiss sozusagen — nur noch wöchentlich, zumindest ist dies meine Absicht.
Über die Hintergründe, warum dies nun so ist, habe ich bereits mehrere Blog-Beiträge verfasst, die Interessierte dort nachlesen können.
Ich freue mich auf alle Fälle aber sehr, dass es nette Menschen gibt, die durch eine E-Mail und damit per Rundschreiben von mir hören bzw. lesen möchten!
Selbstverständlich kann man mein Rundschreiben per Klick wieder abbestellen … und später auch — im Falle, dass ich das im Backend des Weblogs in den kommenden Tagen hinbekomme — frisch abonnieren!

Und so suche ich schon jetzt nach einer Alternative, damit auch das kommende Rundschreiben über dieses Blog informieren kann. Bis ich das für mich passende Tool gefunden habe, erhalten nur jene registrierten Leser das jeweilige Rundschreiben, an deren Adressen ich mich bei der entsprechenden Erstellung des Rundschreibens erinnern kann.