Blogger

8.2.02026 4.4 (7)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Vermischtes

Heute schreibe ich diesen Blog-Beitrag gleich zweimal, wobei ich zugeben muss, dass die erste Version weit besser war. Aus irgendeinem Grund verschwand diese beim Veröffentlichen plötzlich ins digitale Nirwana.

Noch im Februar möchte Donald Trump seinen Friedensrat einberufen, wohl eher ein Sammelbecken von ehemaligen Weggefährten Jeffrey Epsteins. Gespannt dürfen wir darauf sein, welche europäischen Politiker sich dabei ihren Eintritt von unseren Steuergeldern bezahlen lassen. Alternativ können diese sich ihren Eintritt bestimmt auch von der Deutschen Bank vorfinanzieren lassen, diese dürfte hinreichend Erfahrung mit solchen Finanzgeschäften haben.

Was zudem erklären könnte, warum Donald Trump so auf Grönland schielt, denn seit er die Regie übernommen hat, dürfte der Platz auf Little Saint James nicht mehr ausreichend sein.

Heute Nacht findet der Superbowl statt. Leider werde ich diesen nicht mitverfolgen können, da ich gleich morgen früh wieder mit dem meseno-Bus unterwegs sein werde. Da dieses Mal keiner meiner eigenen Favoriten mit dabei ist, hält sich mein Bedauern darüber aber in Grenzen.

Dafür ist aber schon heute das Angucken des Wiener Opernballs gesetzt. Noch etwas jünger und dynamischer wäre ich sicherlich zusammen mit meiner besseren Hälfte bereits auf dem Weg nach Wien.

Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften haben für mich ihren Reiz verloren, denn es sind doch nur noch von unseren Steuergeldern finanzierte Feiern, die korrupten Geschäftsleuten und noch korrupteren Politikern eine weitere Plattform bieten, um sich beim Pöbel ins rechte Licht zu setzen — der Sport ist dabei völlige Nebensache. Bedauernswert jene Sportler, die dafür ihre eigene Gesundheit ruinieren.

Die letzten Tage musste ich dank meiner Zipperlein etwas kürzer treten und konnte mich entspannen. Erfreulich, dass mein Fernbleiben bei der einen oder anderen Veranstaltung dieses Wochenende bemerkt wurde. Aber ich schaffte es nicht einmal zum gemeinsamen Käffchen mit Detlef Stern.

Leider hat sich die Arbeit dabei nicht von alleine erledigt und so werde ich kommende Woche mehr beschäftigt sein, als ich es eigentlich vorhatte.

Ach, da lese ich gerade in meiner Timeline, dass sich wieder ein paar Promis fürs Vorlesen feiern lassen. Versteht sich von selbst, dass die es nur wegen des schnöden Mammons machen und denen die Kinder dabei völlig egal sind. Wenn diesen Menschen Kinder wichtig wären, dann würden sie wie z. B. Detlef Stern oder ich regelmäßig und unentgeltlich in der Kinder- und Jugendlichenbetreuung unterwegs sein. Promi ist mein bei uns aber nur, wenn man sich auf Kosten anderer, möglichst dabei der Schwächsten in unserer Gesellschaft, ins rechte Licht setzt.

Ich stelle nun fest, dass ich meinen alten Blog-Beitrag nicht mehr in Gänze hinbekomme, mich dafür aber wieder von ganz anderen Dingen triggern lasse, wie z. B. von Putins Wadenbeißer Victor Orban, der nun die Ukraine zum Feind Europas erklärt.

Dabei kennen wir die Feinde Europas und der Demokratie nur allzu gut, z. B. korrupte kleine Wadenbeißer, die sich durch zugeführte kleine Mädchen oder Buben, Honorarprofessur, sonstige Geldgeschenke oder billige Urlaubsreisen zu willigen Dienern des Totalitarismus machen lassen.

Brandmauer

Erst hat die Union die AfD überhaupt erst möglich gemacht, dann völlig populistisch eine Brandmauer ausgerufen und nun zerbröselt sie diese besagte Mauer unter dem Beifall ihrer eigenen antidemokratischen Klientel so langsam aber sicher wieder. Hauptsache Schau und Pomp und Gloria.

Derweil eröffnen uns die AfD-Abgeordneten immer unverhohlener, was sie demnächst mit uns Demokraten so alles anstellen werden. Dabei dürfen wir schon froh sein, wenn wir nur unsere Arbeitsplätze verlieren oder aus unserem eigenen Land hinausgeschmissen werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die AfD bereits ihre schwarzen Listen hat, für jene Bürger, die sogleich exekutiert oder zumindest im KZ landen werden. Dass alle Bürger, die sich nicht gleichschalten lassen, auch ihr Vermögen verlieren, werden wohl der Anreiz für unsere Firmen, Konzerne und sonstige systemrelevante Personen, denn sie werden dabei sicherlich wieder ihren Anteil erhalten, welchen sie ohne Wenn und Aber auch dieses Mal in die nächste Demokratie hinüberretten können.

Auch wenn ich hier einmal schrieb, dass es für ein Verbotsverfahren längst zu spät ist, sollten wir dies dennoch durchzusetzen versuchen. Ähnlich wie die damalige SPD noch geschlossen gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte. Ob deren Abgeordnete dies noch heute tun würden, darf stark angezweifelt werden. Das Korruptionslevel in der Bundesrepublik ist weit höher, als es zu Weimarer Zeiten war, wobei sich Anstand, Ehre und Ehrlichkeit längst aus der Berufspolitik verabschiedet haben.

Ruprecht Polenz

Die unverhüllte Drohung gegen die unabhängige durch einen Bundestagsabgeordneten ‼️der ist ein weiterer Sargnagel für das überfällige gegen die AfD

Das Bild zeigt einen Tweet des AfD-MdB Moosdorf, der unter Hinweis auf 250 Richter, die in den USA wegen Rechtsbeugung durch die Regierung festgenommen worden seien, der deutschen Justiz dasselbe androht, wenn die AfD an die Macht komme
8. February 2026, 11:47 306 boosts 410 favorites

Übrigens, dieser besagte AfD-„Professor“ ist tatsächlich ein Moskauer Honorarprofessor, der im Bundestag eigentlich nur durch Hitlergrüße von sich Reden macht. Auch bekannt, dass er sich von Wladimir Putin finanzieren lässt — zwei Antifaschisten, die sich offensichtlich ganz gut verstehen. Wie ich schon öfters schrieb, die AfD ist ein richtiges Sammelbecken für Kriminelle aller Art.

Schade, dass immer öfters nur noch ehemalige oder abgelegte Unionspolitiker für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten wollen. Viele haben wohl wie viel zu viele Journalisten im ÖRR auch den neuen Zeitgeist erkannt — wobei man der Union attestieren muss, dass sie diesen erst selbst miterschaffen hat, was man halt so macht, wenn man selbst noch den kleinsten Maskendeal dem Allgemeinwohl vorzieht. Wir erinnern uns dabei an die besagte geistig-moralische Wende! Und so dürfte Helmut Kohl als „Vater des ganz neuen Europas“ in die Geschichtsbücher Einzug halten.

Und dabei gäbe es in der Union noch ausreichend junge, kompetente und demokratisch sehr engagierte Politiker, die gemeinsam mit den anderen Demokraten das Ruder herumreißen könnten. Was hält diese bloß ab? Eine in Aussicht gestellte Einladung bei Markus Lanz oder Caren Miosga? Oder noch besser, eine persönliche Einladung in den Friedensrat von Donald Trump?

Gendern

Dank eines Blog-Beitrags in meiner Timeline durfte ich erfahren, dass sich Zeit-Leser mit besserem Einkommen gerne über das Gendern lustig machen würden. Und viele dieses Thema aufgreifen würden, um schnell Geld zu machen. Dabei fand ich es richtig lustig, dass der Blogger so nebenbei erwähnte, dass er ab heute ausgesuchte Werbung (wohl für Zeit-Leser) schalten würde.

Ich selbst bin bekannter Weise kein Freund des Genderns und kann meine Sichtweise dazu auch begründen. Als politisch engagierter Mensch wurde ich mit dem Thema bereits konfrontiert, als es bei Journalisten noch lange keines war und somit diesen auch kein Zeilengeld garantierte.

Von Jugend an war ich in Programmatikdiskussionen involviert und gewohnt, dass man dabei stundenlang über jede einzelne Zeile eines neuen Entwurfs debattiert. Schon ein paar Jahre her begannen dann doch so einige junge Damen und ein paar junge Männer damit, diese Diskussionen nicht inhaltlich aufzumischen oder zu bereichern, sondern einzig und alleine heftigst über das Gendern zu debattieren.

Und so wurde alleine damit immer weniger um Inhalte als um die Form debattiert und diese Texte wurden nicht nur inhaltlich ärmer, sondern auch immer unleserlicher. Was diese Menschen nicht störte, weil es ihnen darauf auch nicht ankam: es war ein neues Thema geboren, um ohne Inhalte und Substanz auf sich aufmerksam machen zu können und sich damit selbst zu profilieren. Schlimmer noch, man konnte damit zudem viele gute Ansätze totreden und -schreiben.

Anfangs versuchte ich noch, dem Ganzen offen zu begegnen und das Gendern, wenn schon gewollt, dann aber richtig in den vorliegenden Texten zu etablieren. Was für ein Fehlschlag! Nun saßen Menschen meines Alters über diesen Texten und passten diese an, wobei die Genderwilligen dies als völlig vertane Zeit ansahen, denn nun hätte man sich inhaltlich engagieren müssen — es reichte diesen Menschen völlig aus, wenn jeder erkennen konnte, dass man den vorliegenden Text halbwegs gegendert hatte.

Und dann kam es zu einem politischen Entwurf, der tatsächlich einmal das Thema Geschlecht egal welches auch immer inhaltlich zum Thema hatte und dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass der Genderfraktion das Thema völlig am Arsch vorbeiging, Hauptsache auch dieser Text war etwas angegendert.

In dieser Diskussionsgruppe saß tatsächlich ein Mensch, über dessen Geschlecht ich mir nicht so ganz sicher war, er vielleicht auch nicht. Und so gab es zumindest zwei in dieser Gruppe, die den besagten Text gerne für alle Menschen egal welchen Geschlechts angepasst und damit das Thema genau auf die gesamte notwendige Bandbreite gebracht hätten. Bei den jeweiligen Abstimmungen zum Text sorgte die Genderfraktion dafür, dass man den Text als gegendert erkennen konnte, leider aber nicht dafür, dass er inhaltlich allen Menschen egal welchen Geschlechts dienlich war.

Sobald es nur noch um die Form, aber nicht mehr um die Inhalte geht, ist jede Diskussion reine Zeitverschwendung! Außer halt, man lebt als Politiker oder Journalist davon.

Was mich nun völlig abschweifen und an eine Karikatur von Guido Kühn denken lässt.


Schienen

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Beitragsfoto: Schienen und Menschen | © Mohamed Nuzrath from Pixabay

Kuba

Eine ganz andere Hausnummer ist Kuba. Das Land ist seit Jahrzehnten abgewirtschaftet, fast so wie 1989 die DDR. Der Vorteil Kubas ist dabei auf alle Fälle seine Bevölkerung, aus der man tatsächlich etwas machen könnte. Die US-Regierung meint nun, dass sich das Kuba-Problem einfach so in allgemeines Wohlgefallen auflöst.

Allerdings handelt es sich dabei um gut 10 Millionen Kubaner, die sich dann ebenfalls blühende Landschaften versprechen. Auch wenn dies in Kuba einfacher zu bewerkstelligen sein wird und zudem deren Ansprüche weit weniger hoch sind als bei uns Deutschen, wollen 10 Millionen Bürger erst einmal neu organisiert und die dortige Infrastruktur aufgebaut werden.

Selbst wenn man dies nicht nach europäischen Maßstäben leisten möchte, sondern als US-Regierung von auszubeutenden Kolonien träumt, wird alleine die Nähe zu den USA dafür sorgen, dass sich dieses Kolonialproblem auch auf das Mutterland auswirken wird — stärker als es sich die USA wohl bisher vorstellen können.

Und wenn die Kubaner zu laufen beginnen, dann werden die restlichen Südamerikaner bald folgen und die USA könnten dann alleine von dort mit gut 100 Millionen Neubürgern rechnen — eigentlich genau das Gegenteil, was die USA wollten.

So langsam, aber sicher müssten zumindest die politisch verantwortlichen Mitbürger, egal von wo in unserer kleinen Welt, erkennen, dass man durch Nationalismus heute kein einziges Problem mehr lösen kann. Man schiebt sämtliche Probleme wie Grenzen und Menschen hin und her, ohne dabei einer einzigen tragfähigen Lösung auch nur etwas näher zu kommen!

Ganz zum Schluss sitzen sämtliche Milliardäre dieser Welt zusammen auf Hawaii und saufen genau so ab wie der Rest der Welt.

Grönland

Die Insel, welche erst 1814 (!) dänisch wurde, ist seit 1979 ein autonomes Gebiet; seit 2009 verwaltet sich Grönland weitgehend selbst. Zudem trennten sich die Grönländer bereits 1985 von der heutigen EU.

Während des Zweiten Weltkrieges war Grönland auf sich gestellt und näherte sich deswegen den USA an; diese wollten es nur folgerichtig 1946 den Dänen abkaufen.

Noch heute sind sowohl die USA als auch Dänemark in Grönland engagiert, wobei sich die Grönländer ihre offizielle Zugehörigkeit zu Dänemark ganz gut bezahlen lassen. Ohne die dänischen Finanzspritzen kann Grönland bis heute nicht existieren.

Da die Grönländer nicht zu Europa gehören wollen und die Zugehörigkeit zu Dänemark eigentlich nur wegen der Transferzahlungen von diesen noch gewollt ist, wäre es tatsächlich zu überlegen, ob sich Dänemark nicht gänzlich aus der Verantwortung für Grönland verabschiedet, zumal die USA weiterhin ihr Interesse an Grönland bekunden.

Eine vollständige Unabhängigkeit müssten sich die Grönländer nicht nur leisten wollen, sondern vor allem auch leisten können. Unschön wäre es, wenn die USA Grönland übernehmen und wir Europäer weiterhin sämtliche Transferzahlungen leisten müssen, zumal fast alle Grönländer auch Dänen sind und somit entsprechende Ansprüche haben.

Bevor nun die US-Amerikaner militärisch intervenieren, könnte man am Verhandlungstisch diese jahrzehntelange Misere ein für alle Mal ausbaldowern und dabei auch dafür sorgen, dass wir Europäer nicht nur finanziell entlastet werden — warum die Dänen einfach nicht loslassen können, verstehe ich wirklich nicht.

Vermischtes

Noch viel spannender als der unten verlinkte Spiegel-Artikel ist ein Artikel in der New York Times über das Urteil eines Pariser Gerichts, das nun gegen jene vorgeht, die davon überzeugt sind, dass Brigitte Macron zumindest einmal in ihrem Leben ein Mann war. In meiner Jugend gab es solche Gerüchte über Amanda Lear. Ob diese aber Gerichte beschäftigt haben, weiß ich heute nicht mehr. Wahrscheinlich hatten damals Gerichte noch ganz andere Probleme als sich darum zu kümmern, ob jemand meint, dass eine Person ein anderes Geschlecht habe oder nicht.

Spannend vielleicht dann doch der Altersunterschied, wenn man bedenkt, dass Macron erst 15 Jahre alt war, als er die damals 39-Jährige kennenlernte. Was ist, wenn Emmanuel Macron damals ein Mädchen gewesen wäre?

Auf alle Fälle aber ändern sich die Zeiten ganz gewaltig, nur die Geschichten bleiben dabei immer dieselben.

Die Russen träumen davon, Friedrich Merz nach Moskau zu holen. Wir sollten proaktiv reagieren und schon einmal sämtliche Russen, die übrigens Helmut Kohl zu uns geholt hat, wieder zurückgeben und als Kompensation sozusagen gleich auch noch die AfD und BSW oben drauf. Die könnten die Russen bestimmt aktuell ganz gut in der Ukraine gebrauchen — eine Win-win-Situation sozusagen. Was hingegen möchte Wladimir Putin bloß mit dem greisen Friedrich Merz anfangen?

Da es heute noch keine Fahrt mit dem meseno-Bus gab, nutzte ich die Gelegenheit und finalisierte die Klausur für dieses Semester. Wie diese in gut zwei Wochen von den Studenten aufgenommen wird, weiß ich nicht, aber ChatGPT war regelrecht begeistert.

Sollte ich bis zur Klausur doch noch etwas Langeweile bekommen, dann stelle ich die Aufgaben einem anderen LLM. Die Bildungsprofis wie auch unsere Politiker müssten sich künftig einmal damit beschäftigen, was Abschlüsse eigentlich noch wert sind, wenn diese von LLM erfolgreich absolviert werden können.

Passend dazu ein Bericht im ÖRR über Universitätsabsolventen, die kaum noch ein akademisches Jobangebot erhalten. Die Arbeitgeber fragen sich dabei zu Recht, warum sie Akademiker einstellen sollen, die damit prahlen, dass sie erfolgreich Experteninterviews geführt und verschriftet haben. Die etwas intelligenteren Personalchefs schließen dafür gleich besser ein LLM-Abo ab. Und fürs Kaffeebringen gibt es in Kürze Roboter, manche davon auch noch ziemlich attraktiv aussehend.

Auf alle Fälle wird sich die Zukunft der Arbeit zum Besseren ändern! Es wird für Menschen nur noch dann Jobs geben, wenn diese tatsächlich gebraucht werden. Alternativ und im Worst Case gehen die meisten Menschen dann einer Scheinarbeit nach, ähnlich wie bereits heute bei Banken, Versicherungen und Behörden. Auf alle Fälle aber sollten künftige Generationen neu über den Sinn und Zweck von Arbeit nachdenken.


Lesezeichen

„Es gibt kein Zurück mehr“ 5 (2)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Michaela Wiegel | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Macron im Interview – „Es gibt kein Zurück mehr“ (zuletzt aufgerufen am 2.10.2025, 20.15 Uhr)

„Im Exklusivinterview mit der F.A.Z. spricht der französische Präsident über die unterschätzte Bedrohung aus Moskau, Merz’ Bereitschaft zu neuen Schulden – und warum ihn die Deutschen manchmal an eine Figur von Molière erinnern.

Neben dem Terrorismus ist Russland die größte strukturelle Bedrohung für die Europäer. Es gefährdet unsere kollektive Sicherheit durch Eingriffe in unseren Wahlkampf, Cyberattacken, die Ermordung von Oppositionellen und durch Migrationsströme, die als Druckmittel eingesetzt werden. Russland testet unsere Luftabwehr und hat seine Nukleardoktrin geändert. Es wird unterschätzt, wie sehr die Russen unsere öffentliche Meinung durch die Verbreitung von Unwahrheiten beeinflussen, bis hin zu den Geschichten über eine Bettwanzenplage in Frankreich. Unsere offenen Gesellschaften sind anfällig für Informationskriege. Wir sind naiv, wenn wir verkennen, dass sich die russische Geheimarmee in unseren Demokratien ausbreitet.“


Interessantes und spannend zu lesendes Interview von Michaela Wiegel mit Emmanuel Macron. Friedrich Merz und er sind beides Wirtschaftsvertreter, die zum einen ihre eigenen Wirtschaften stärken möchten und zum anderen erkannt haben, dass sie dazu kooperieren müssen.

Im Endeffekt geht es dann darum, wer in der Chefetage später das Sagen hat, die Franzosen ziehen wie immer gerne dabei ihre Atommachtkarte.

Interessant auch, wie Macron zeigt, wo Deutschland seine Schwächen hat und Frankreich weiterhin nacharbeiten muss. Hier hätten wir Deutsche tatsächlich einen Vorteil, wenn wir in der Lage wären ehrliche Politik zu machen.

Das Spannendste aber der Deal von Merz und Macron mit den russischen Oligarchen: diese dürfen im Endeffekt ihre Milliarden behalten und wir Steuerzahler werden dafür zur Kasse gebeten! Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus.