Blitz

Schöne Frauen 4.9 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Nachdem jetzt sogar die New York Times den Grammys eine Fotoserie widmet, fühle ich mich herausgefordert, um ebenfalls etwas darüber zu schreiben. Nicht zum Grammy Award selbst, denn dort wird sehr selten meine von mir favorisierte Musik gefeiert, sondern über die Selbstdarstellung von Sternchen und Bübchen.

Wenn das Gesetz weiterhin gilt, dass „eine schöne Frau wirklich alles tragen kann“, dann lassen diese Grammys nur einen einzigen Schluss zu, nämlich dass schöne Frauen diesen Grammy Award mieden wie der Teufel das Weihwasser.

Mein Favorit: Julia Fox, die selbst eine völlig zugedröhnte Nutte auf dem Straßenstrich unterboten hat — und dies nüchtern!


Wandkalender

Kalenderwoche 5 4.5 (12)

Beitragsfoto: Wandkalender | © Pixabay

Was gab es noch so?

Die vorlesungsfreie Zeit konnte ich dazu nutzen, um mich ein wenig im Solebecken zu entspannen. Zum Rundenziehen fehlt mir aktuell der nötige Drive. Aber ich freue mich immer wieder darüber, wenn ich dort alte Freunde und Bekannte sehe, auch wenn es nur zu einem kurzen Winken reicht. Kommende Woche und wohl noch eine weitere mit dazu werde ich an den Klausuren sitzen und mich ins Sportbecken wünschen.

Anstehende Jahresabschlüsse stehen ebenfalls vor der Tür. Und so bin ich doch ein wenig gespannt darauf, was die Konsequenzen daraus sein werden. Das Ganze wird noch dadurch gewürzt, indem mir so mancher Mitmensch auch noch in die Suppe spuckt. Da es aber nicht meine eigene Suppe ist, betrachte ich dies eher mit Erstaunen und mache mir so meine Gedanken über uns Menschen. So mancher Krieg bliebe uns Menschen erspart, wenn die Verursacher diese vorab bis zu Ende denken würden. Dann aber gucke ich in den Deutschen Bundestag und all meine Hoffnung ist wieder dahin! Wenn schon unsere eigenen Volksvertreter kein normales menschliches Sozialverhalten mehr kennen, wie sollen wir Deutschen dann noch unser eigenes Land in den Griff bekommen?

Und nein, es ist weder der Kapitalismus noch sind es die Juden oder die US-Amerikaner, die an der Misere schuld sind. Trotz Billionen-Euro-Investitionen in Parteien, Kirchen und Soziales haben wir Menschen insgesamt unsere Bodenhaftung völlig verloren. Und meine jüngsten Erfahrungen mit unserer eigenen Jugendorganisation (JEF) lassen befürchten, dass es noch weit schlimmer werden wird, bevor wir Menschen langsam einer nach dem anderen wieder zur Vernunft kommen. Und vielleicht ist es gar ein Naturgesetz, dass wir Menschen regelmäßig echte und „totale“ Kriege benötigen, um als Menschheit überleben und bestehen zu können.

In die Ukraine blickend, können wir mitverfolgen, wie sich ein nach unseren Maßstäben unterentwickeltes Land mit massiver externer Unterstützung weiterhin am Leben erhält, wobei sich dabei dessen Gesellschaft so langsam, aber sicher in Wohlgefallen auflöst. Bereits 1945 war es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass kein europäisches Land mehr in der Lage sein wird, sich alleine gegen externe Bedrohungen zur Wehr setzen zu können — alle europäischen Länder hatten ihr eigenes menschliches Potenzial nach zwei Weltkriegen unumkehrbar vernichtet. Bereits 1982 war allen — auch den Künstlern unter uns — eigentlich klar, dass sämtliche Rufe vergebens sein werden, denn die neuen Männer liegen schon sehr lange auf den Soldatenfriedhöfen Europas. Und so sucht auch Ina Deter sicherlich noch heute vergebens!

Die „neuen Männer und auch Frauen“ verlassen zu Hunderttausenden alleine die Ukraine, sobald sie dort tatsächlich einmal gebraucht werden und fühlen sich wieder in Sicherheit und Wohlstand befindend, als die Helden ihrer Generation. Noch nie in der Geschichte hat man mit Maulhelden eine Gesellschaft aufgebaut oder gar gesichert; Maulhelden zerstören diese regelmäßig wieder und hängen lieber auf Wahlplakaten herum.

Bei uns muss man sich heute bereits glücklich schätzen, wenn man noch einen Handwerker findet, der einen Nagel gerade in eine Wand schlagen kann. Und so bin ich doch glücklich (Seneca würde mir hierbei vehement widersprechen), denn ich kann weiterhin auf sehr gute Handwerker zurückgreifen.

Wenn wir unser Europa und damit auch unser Land noch retten wollen, dann benötigen wir wieder mehr Handwerker im besten Sinne des Wortes. Und wir müssen dafür sorgen, dass die Ukraine so lange durchhalten kann und wird, bis die Russische Föderation weit mehr als eine Million toter Soldaten zu beklagen hat. Nur dann bekommen wir an der ostwärtigen Grenze Europas Ruhe und können endlich damit beginnen, um Europa tragfähig und nachhaltig aufzubauen — die letzten 80 Jahre haben wir allesamt einfach so verschnarcht, wohl weil der Leidensdruck dank der Hilfe Amerikas nicht groß genug war.

Und wer weiß, vielleicht bekommt dann Ina Deter endlich ihre neuen Männer und wir alle singen im Chor zusammen mit den Weather Girls „It’s Raining Men“.

Bis dahin aber suchen alle selbst in der Tanzschule weiterhin nach männlichen Tanzpartnern und unsere Bundeswehr kann sich eher mit Panzern als mit Soldaten tot schmeißen.

Wann wird es unseren Volksvertretern endlich einmal bewusst, dass selbst lang beendete Kriege noch nach Jahrhunderten ihre negativen Auswirkungen zeigen. Zurück zum Naturgesetz, wir Menschen sollten so langsam aber sicher in der Lage sein, um selbst „Naturgesetze“ zu unseren Gunsten hin verändern zu können!

Deshalb ist eines sehr dringend notwendig: „Neue Volksvertreter braucht das Land!“ Zwar haben wir bei den Männern abgewirtschaftet, dafür aber könnten wir bei den Frauen so richtig aus dem Vollen schöpfen. Diese wählen jedoch eher einen Donald Trump, einen Friedrich Merz oder einen Olaf Scholz. Und schon wieder beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz! — was ich bei einer Annalena Baerbock sogar verstehen kann.

Kurze Woche

Gefühlt bisher die kürzeste Woche des Jahres, ich sollte mal mein Gefühl überprüfen (Loriot). Auf alle Fälle aber brachte diese Woche Erstaunliches zutage und so langsam finden auch die unterschiedlichsten Fäden wieder zusammen. Wir Deutschen waren und sind einfach eine gesunde Promenadenmischung, die immer wieder überrascht. Und da ca. 40 % der US-Amerikaner auf eine deutsche Abstammung zurückblicken können, verwundern die jüngsten Ereignisse in den USA wohl auch keinen. Gefährlich wird es immer nur dann, wenn wir wieder einmal damit beginnen, reinrassige Schäferhunde sein zu wollen.

Und seit ich wieder einmal @worldstats.bsky.social folge, wird mir doch so einiges bewusster, z. B. dass die ganze aktuelle Misere mit dem Toilettenpapierverbrauch zusammenhängen könnte. Zumindest statistisch gesehen spielen wir Deutschen in Sachen Bildung und anderen wichtigen Dingen weltweit nicht mehr unter den ersten 15 Ländern mit — vom Fußball ganz zu schweigen. Dafür aber haben wir uns einen sehr guten dritten Platz gleich hinter den USA beim Toilettenpapierverbrauch gesichert — ich befürchte nicht, weil unsere Rekruten wie wild Waffen reinigen. Diese statistische Erkenntnis deckt sich mit einer eigenen Beobachtung, die ich bereits vor fünf Jahren in einem Beitrag über Klopapier zusammengefasst hatte.

Detlef Stern verknüpft das Ganze in einem Beitrag mit der Loudness. Interessant für mich, als ich diesen besagten Knopf zum ersten Mal in den 1980er-Jahren an meiner Stereoanlage erblickte, konnte ich mit diesem technischen Detail bereits schon nichts mehr anfangen. Jahre später erklärt mir nun Detlef so ganz en passant den Sinn und Zweck eines solchen Knopfes. Und da es mit meiner Schwerhörigkeit nicht besser geworden ist, fehlt es mir wohl auch an der Sensibilität, und so kann ich die Auswirkungen dieser besagten „Loudness“ nur rational erfassen. Auf alle Fälle aber stimme ich mit ihm darin überein, oder er inzwischen mit mir, dass dies „auch und besonders für die „sozialen“ Medien [gilt], die tatsächlich sehr asozial sind.“

Als eher Extravertierter und zudem als Schwerhöriger spiele ich weiterhin und viel zu laut selber mit, kann aber auch sein, dass dies an meinem eigenen noch vorhandenen Sendungsbewusstsein liegt. Meine eigenen Blog-Beiträge (seit Längerem wieder mit Bildchen versehen) spüle ich aber nur noch bei Gelegenheit und dazu auch noch rein manuell zu Bluesky (dort ohne Bildchen) und dank eines ActivityPub-Protokolls automatisiert ins Fediverse, wo es aber auch nur dann ankommt, wenn mir dort jemand folgt. Und so freue ich mich sehr darüber, dass es weiterhin Menschen gibt, die das Pull-Prinzip (z. B. über RSS, GoogleNews oder E-Mail-Benachrichtigung) für sich entdeckt haben und auch anwenden.

Damit wird es wohl die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda richten müssen, dass meine Blog-Beiträge von einer etwas größeren Leserschaft goutiert werden können. Und wer sich dann hierher verirrt und an meinen Beiträgen keinen Gefallen findet, dem steht es frei, dieses Blog nicht mehr aufzurufen. Meine dringende Empfehlung für all jene, die sich jedes Mal erneut über meine Beiträge aufregen, ist, das Lesen dieser Beiträge einfach sein zu lassen; es ist ja nicht so, dass ich das Monopol auf Blog-Beiträge hätte.

Aber dies ist nur allzu menschlich, auch ich lese regelmäßig Blog-Beiträge, bei denen sich mir fast immer die Zehennägel aufrollen; wohl die einfachste Möglichkeit, um den eigenen Puls so ganz ohne Sport bei Laune zu halten.

„Nicht wer auf Befehl etwas tut, ist unglücklich, sondern wer es gegen seinen Willen tut.“

Seneca, 6. Buch, 61. Brief (2023: 407)

Hinweis

27.1.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Zeitansage

Rap

Eine Musikrichtung, die mir von Anfang an sehr gefallen hat. Als mein Interesse daran sank — ich lebte nicht mehr für mich alleine — bereicherte Eminem das Genre und erzielte bereits 1999 seinen Durchbruch. Von mir zwar geschätzt, fanden seine Platten aber nicht mehr Einzug in meine Sammlung. Dort findet man eher die Rapper der ersten Stunde.

Sebastian Schaffer hat jüngst den Song „Lose Yourself“ (2002) von Eminem gecovert, was ihm recht gut gelungen ist. Das Original findet man auf dem Soundtrack zum Film „8 Mile“.

Vermischtes

Nach einer zweiten Korrekturrunde liegen die Seminararbeiten nun hinter mir — starker Tobak! eine Ernüchterung, die ich mir gerne erspart hätte. Bei einem Käffchen mit Detlef Stern hole ich mir demnächst noch einmal Rat ein, dann werde ich die Noten online stellen. Und damit es mir nicht zu wohl werden wird, gibt es in Kürze noch eine 90-minütige Klausur, die, weil es das Regelwerk so vorsieht, für den einen oder anderen Studenten nochmals um bis zu 45 Minuten verlängert wird. Was die Aufsichten oder ich davon halten, spielt in der heutigen Zeit keine Rolle mehr — Schule hat mit dem echten Leben schon sehr lange nichts mehr gemeinsam. Schon jetzt bin ich neugierig, wie die Studenten abschneiden werden und ob meine eigenen Berechnungen stimmen — eine zweiprozentige Abweichung ist dabei bereits berücksichtigt.

Getriggert von meiner besseren Hälfte versuche ich sämtliche Tanztermine möglich zu machen, was mir meist auch gelingt, seltener mittwochs. Dazu passend, dass sich die Anfragen bezüglich des Europa-Balls mehren. Demnächst haben wir auch die neuen Einlassbändchen dieses Mal nicht in Blau.

Mein Blog-Trust-Score bei den Lesern liegt aktuell bei 4,3 von 5 Sternen, was mich sehr freut. Mein Blog wurde zudem auf der Startseite von weiteren 21 Lesern mit 4,8 von 5 Sternen bewertet, was noch ein klein wenig besser ist. Insgesamt gab es seit aktuellem Zählbeginn (22.10.2023) über 163 000 Seitenzugriffe, was von mir für ein kleines Privatblog als zufriedenstellend angesehen wird. Weniger spannend finde ich es, dass dabei mein „Tomatensuppenbeitrag“ (4,4 von 5) mit 2 005 Lesern der meist gelesene Beitrag ist; ich sollte wohl eher unter die Köche gehen. Interessant vielleicht noch, dass mein „Blogpausenbeitrag“ mit 2,5 von 5 Sternen der am schlechtesten bewertete Beitrag ist.

Aktuell kann mein Blog mit 1 711 Beiträgen und 907 Kommentaren aufwarten, was sicherlich noch verbesserungsfähig ist. Ich meine dabei das Verhältnis von Beitrag zu Kommentar, selbst wenn ich dieses Blog in erster Linie für mich selbst schreibe. Zudem kann ich schon jetzt feststellen, dass die Kategorie „Gedankenblitze“ nicht wie erhofft dazu beigetragen hat, die Kommentaranzahl wesentlich zu erhöhen.

Das im Blog integrierte Forum wird kaum angenommen und so freut es mich sehr, dass Hans Müller dort nun seinen fünften Teil einer amerikanischen Tragödie veröffentlicht hat. Wobei ich anmerken muss, dass dieser Teil mit seinen gut 60 DIN A4-Seitenäquivalenten XXL-Lesestoff ist. Auf alle Fälle kann sich niemand beklagen, dass es hier zu wenig zu lesen gäbe und die Bandbreite von Tomatensuppe bis Donald Trump dürfte ebenfalls ausreichen — wobei die spannendsten Beiträge weder mit dem einen noch mit dem anderen etwas zu tun haben.

Black Rain

Kurz nachdem ich eigentlich ins Bett wollte, kam ich auf die Idee, mir noch einen etwas älteren Film anzuschauen. Meine Wahl fiel auf einen Thriller des Regisseurs Ridley Scott aus 1989, den ich schon damals im Kino für gelungen hielt; „Black Rain“ ging dabei gegen „Lost in Translation“ (2003) und „Erleuchtung garantiert“ (1999) als Gewinner hervor.

Michael Douglas gefällt mir in diesem Film besser als in „The Streets of San Francisco“, eine Serie, die ich in den 1970er-Jahren gerne sah, heute aber nicht mehr gucken würde. Dafür aber gerne wieder einen seiner besseren Filme „Behind the Candelabra“ aus dem Jahr 2013. Über „Fatal Attraction“ (1987) oder „Basic Instinct“ (1992) kann ich heute nur noch schmunzeln. Dafür halte ich „Falling Down“ (1993) — „a piece of urban reality“ — weiterhin für sehr gelungen.

Auf alle Fälle habe ich es nicht bereut, dass es wieder einmal etwas später wurde. Mindestens ein Zitat aus dem Film befindet sich bereits seit Jahren in meiner entsprechenden Sammlung. Vor etwa fünf Jahren hatte ich meine Filmzitate-Website vom Netz genommen und dabei einige meiner Lieblingszitate mit in dieses Blog übernommen.

„Ir gunken, kotzen, bösen breken,
Daz euch der übel tot müess streken
Um die marter, die ich duld
Nit anders dann umb ewer huld!“

Wittenwiler, Der Ring, Z. 559-564