Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute habe ich mit der offiziellen Bewerbung der 10. Hertensteiner Gespräche begonnen. Und schon jetzt sind Teilnehmer aus dem Vereinigten Königreich, Belgien, Polen, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz wieder mit dabei; Ungarn und Bosnien-Herzegowina nicht zu vergessen.

Die ersten 40 Plätze sind vergeben und auch fast alle Gesprächskreise festgezogen. Und auch die reservierten Hotelbetten werden bereits nachgefragt, was mich nun darauf hoffen lässt, dass wir die 90 Teilnehmer wieder gut erreichen und vielleicht sogar an unsere Teilnehmerobergrenze von 120 stoßen werden.

So ist meine Stimmung heute ganz gut, abends werde ich auch noch ein klein wenig das Tanzbein schwingen. Was mich jetzt ganz plötzlich an Eurodance denken lässt! Wer kennt noch diese Musikrichtung aus den frühen 1990er-Jahren?

Michael Münzing und Luca Anzilotti gründeten 1989 das Projekt Snap!, das mit „The Power“ gleich 1990 auf sämtlichen Tanzflächen in und außerhalb Europas für gute Stimmung sorgte.

Der Song befindet sich auf dem ersten Album „World Power“ (1990). Die kommenden Jahre beflügelte Eurodance und ist meines Erachtens ein ganz guter Nachfolger der Neuen Deutschen Welle, die zehn Jahre zuvor die Welt doch etwas in Erstaunen versetzte. Wir wurden nun doch etwas weniger mit Marsch- und Blasmusik in Erinnerung gebracht, denn zuvor wurden Gruppen wie Kraftwerk eher als Unfälle der deutschen Leitkultur betrachtet. Wobei der Titel des besagten Albums auch hier keinen Zweifel ließ, wir wollten weiterhin Weltmeister sein. Zumindest sahen es doch so einige sehr positiv, dass wir dies nun nicht mehr mit Blasmusik erreichen wollten — Chinesen und Japaner mal außen vorgelassen.

Aber nun wieder zurück zum Tanzen. „Rhythm Is A Dancer“ befindet sich auf dem Album „The Madman’s Return“ (1992).

Ich lege gleich noch mit „Ooops Up“ nach, ein Song, der mich an eine durchgetanzte Nacht in Kansas City denken lässt — war bestimmt schon einmal Thema hier im Blog; ich war damals der einzige nichtschwarze unter Hunderten von Tänzern, was auf der Tanzfläche sicherlich ganz gut aussah. Wobei sich die gesamte Tanzfläche wie auf Kommando in die Luft erhob und um 180 Grad gedreht weiter tanzte.

Das Lied befindet sich auf dem erstem Album von Snap! aus 1990. Meine Stimmung wird immer besser …

Wobei damals in Kansas City der Gap Band „Song I Don’t Believe You Want to Get Up and Dance (Oops!)“ auch öfters gespielt worden sein dürfte. Dieser befindet sich auf dem Album „The Gap Band II“ (1979 — kleiner Insider).

Aber nun wieder zurück zu Snap! Das letzte Lied für heute „Cult of Snap“ stammt auch vom ersten Snap!-Album.

Ob meine gute Stimmung nun bis in den September hinein bis zum Beginn der 10. Hertensteiner Gespräche weiter anhält darf bezweifelt werden, ganz unmöglich ist es aber auch nicht.

„I don’t know and I don’t understand.
Why can’t a man be a man?“

Snap!, Colour Of Love (1991)

Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Gestern hier im Blog völlig unnötige, weil nicht zielführende Diskussionen. Das Ganze wurde durch ein paar noch unnötigere E-Mail garniert. Manche Mitmenschen hören es einfach nicht gerne, dass ihre eigenen Vorstellungen so gar nicht mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung übereinstimmen.

Das völlig Irre dabei ist, dass sie gerade diese mit ganzem Herzen ablehnen. Und so geht es diesen Damen und Herren wahrscheinlich auch nicht darum, ob sie nun Verfassungsfeinde sind, sondern sie reagieren einzig und alleine so heftig, wenn jemand darauf hinweist, dass deren Meinung tatsächlich keine Volks- oder gar Mehrheitsmeinung ist, wie sie es so gerne selber predigen.

Deren gesamtes Lügengebilde beruht einzig und alleine auf der Behauptung, dass diese Damen und Herren die tatsächliche Bevölkerungsmehrheit vertreten würden und zugleich damit auch noch den Führerwillen umzusetzen gedenken.

Gleich heute Morgen hatte ich ein völlig entspanntes Käffchen mit Detlef Stern, bevor ich nun einer sehr arbeitsreichen und herausfordernden Woche noch ein solches Wochenende anhänge.

2002 überzeugte mich Tom Waits mit seinem Album „Blood Money“ auf ganzer Linie. Sein Album basiert auf Woyzeck (1837), einem Georg Büchner-Werk, mit dem wir bereits zu Schulzeiten gequält wurden.

Der Song „Misery Is The River Of The World“ befindet sich auf obigem Album und rollt meiner besseren Hälfte noch heute die Zehennägel hoch. Ich lege gleich noch mit „God’s Away On Business“ nach.

Manche mögen ihn tanzend vielleicht etwas besser. „Tango Till They’re Sore“ befindet sich auf dem Album „Rain Dogs“ (1985), einer Platte, die von mir gerne Ende der 1980er-Jahre als „Rausschmeißer“ verwendet wurde.

Zum Schluss dann noch „Bad As Me“, ein Song, der sich auf dem gleichnamigen Album von 2011 befindet und zeigt, dass man mit Tom Waits weiterhin rechnen muss. Was er übrigens zusammen mit Massive Attack und dem Song „Boots on the Ground“ dieses Jahr wieder bewiesen hat.


Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Noch vor meinem ersten Kaffee kombinierte Benjamin Birkenhake Homoerotik mit Pearl Jam, was ich so auch noch nicht hatte. Eine erfolgreiche Fahrt mit dem meseno-Bus und eine weitere Entrümpelungstour später ging mir Pearl Jam immer noch nicht aus dem Kopf.

In etwas schwierigeren Zeiten bereits vergangener Wendejahre, wobei der Begriff Zeitenwende immer dann von Politikern gerne in den Mund genommen wird, wenn man mit der eigenen Untätigkeit noch eine ganze Weile fortfahren möchte, wusste ich, dass meine eigene Unternehmung erfolgreich war, da über Nacht alle Mitarbeiter Pearl Jam und Nirvana hörten, sowie die etwas leistungsfähigeren an Monty Python Gefallen fanden.

Trotz Nirvana bleibe ich heute aber bei Pearl Jam hängen, jener Band, die mich in meinen eher grungigeren Berufsjahren ganz gut begleitete. So lange man den Schmerz noch spürt, ist man am Leben. Zeitenwenden spürt man am besten und schmerzhaftesten auf der Arbeitsebene. Wohl deshalb werden diese vom arbeitenden Teil unserer Bevölkerung auch nicht ausgerufen.

Der Song „Alive“ befindet sich auf dem ersten Album „Ten“ (1991) der Gruppe. Besser dürfte man heute noch das Lied „Black“ auf derselben Platte kennen.

Ich dachte sofort wieder an dieses Lied als ein paar Jahre später ein Kamerad seine gesamte Wohnung schwarz angemalt hatte. Und ich war froh, dass der Song „Jeremy“ inzwischen etwas weniger bekannt war; auch dieser befindet sich auf dem obigen Album.

Zum Schluss dann noch der Rocker „Even Flow“, um etwas Stimmung in den restlichen Tag zu bringen. Meine bessere Hälfte kämpft derweil mit der Steuer und fühlt sich aktuell ebenfalls zum Grunge hingezogen. Für heute sollte aber Pearl Jam ausreichend sein. Dieses letzte Lied für heute befindet sich ebenfalls auf dem Debutalbum der Gruppe — vorausgesetzt es ruft nun keiner eine weitere Zeitenwende aus, denn dann wäre noch Nirvana dran.