Konzert

Musikvideo zum Tag 4.2 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute fangen wir gleich einmal beim Ende an. Nämlich mit dem U2-Lied 40: „How long to sing this song?“

U2 wurde mir über meine Kameraden schmackhaft gemacht, welche bereits zu unserem Dienstantritt deren Album „War“ (1983) ganz gut fanden, zu einer Zeit wo ich selbst noch Bolland & Bolland ganz passend fand, welche rein zufällig 1981, als sich meine Einberufung — weil ich mich in Wahlkämpfen verloren hatte — noch etwas verzögerte, den Song „In the Army Now“ herausbrachten.

Es hat eine ganz Weile gedauert, aber mit dem Lied „Numb“ (1993), welches sich auf dem Album „Zooropa“ befindet, hatten sie mich an diese Gruppe gewöhnt. Jene Kameraden, die mich zuerst auf diese Gruppe aufmerksam machten, waren zu dieser Zeit schon längst wieder im „echten Leben“ angekommen und haben unsere gemeinsame Zeit längst vergessen — ich blieb noch eine Weile länger: „I’ve become so numb, I can’t feel you there – Become so tired, so much more aware“.

Wie komme ich nun aber auf U2, das wird sich bestimmt der eine oder andere Leser fragen, oder auch nicht. Ich wurde heute ein wenig neugierig, was Semin Bristina so alles auf Instagram für unseren Verein veröffentlicht und habe kurz gespickelt [sprachlicher Regionalismus!]. Unsere Mitglieder fangen nämlich so langsam aber sicher damit an, für die 10. Hertensteiner Gespräche Werbung zu machen, so wie z. B. Thomas Michl in seinem Blog vor ein paar Minuten. Und beim Spickeln blitzte plötzlich ein sogenanntes Reel von Harms Plattenkiste auf meinem Bildschirm auf — was ich spannend finde, da wir zwar beide Europäische Föderalisten sind aber nie unsere Leidenschaft für Vinyl thematisiert hatten. Und was empfahl Harm Adam dort? Die Platte „War“ von U2!

Also wieder zurück zu U2 und einem meiner Lieblingslieder dieser Gruppe „Sweetest Thing“ (1987), wobei ich selbstverständlich an meine bessere Hälfte denken muss. Ich dürfte den Song nur auf meinem kleinen Server aber auf keiner Platte haben.

Und so hänge ich sogleich den Song „All I Want Is You“ vom Album „Rattle and Hum“ (1989) mit an, den ich schon mochte, noch bevor ich meine bessere Hälfte kannte.

Von U2 könnte ich weitere Songs aufführen, besonders jene, mit denen mich meine Kameraden so gerne unterhielten. Nun gilt es aber meinen Fokus auf die kommende Landesversammlung zu legen; zumindest meine ehemaligen Studenten müssten es wissen, dass man jede Besprechung und sei sie noch so klein, vorbereiten muss.

Ok, ein Song geht dann doch noch. Wir bauen an unserem gemeinsamen Europa „With or Without You“. Das entsprechende Album „The Joshua Tree“ (1987) war das offizielle Lieblingsalbum eines meiner besten Züge, die ich je hatte.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

1979 (!) gründete sich die Band The Young Aborigines in New York. Keine zwei Jahre später war wieder Schluss, was allerdings der Anfang von den Beastie Boys war. 1982 kam dann Adam Horovitz zur Band, was dazu führte, dass Adam Yauch, Michael Diamond und der besagte Adam Horovitz zu der Band wurden, die mir die gesamten 1980er- Jahre versüßten.

Aber erst 1986 gab es das Debut- und meines Erachtens noch heute das beste Album der Gruppe. „Licensed to Ill“ ist eines der wenigen Alben, welches ich gleich mehrfach über den Atlantik brachte.

„(You Gotta) Fight for Your Right (to Party!)“ dürfte noch heute das bekannteste Lied der LP sein. Noch heute dürfte ich die meisten Songs dieses Albums mitsingen können.

Auch ganz gut das Lied „No Sleep Till Brooklyn“.

Wer mich schon etwas länger kennt, der weiß, dass meine Lieblingslieder der Gruppe andere sind. Welche, das überlasse ich der Fantasie des jeweiligen Lesers.

Aber bevor nun auch noch der Kanzler zurücktritt und der Präsident nicht mehr weiß, welcher Partei er eigentlich angehört, beende ich meinen Blog-Beitrag und krame in ein paar Platten. Da ich nicht alleine zu Hause bin, versuche ich erst gar nicht, eine davon aufzulegen.

Morgen erfahren wir ganz bestimmt, wie man Jens Spahn entschädigt und was uns Steuerzahler das dann wieder kosten wird.


Blogger

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Beitragsfoto: Blogger | © cottonbro studio auf Pexels

Vermischtes

Gestern noch den Film „Get Duked!“ (2019) gesehen. Britischen Humor muss man mögen. Der Originaltitel „Boyz In The Wood“ spielt auf den Film „Boyz n the Hood“ (1991) an; eine Information für alle, die noch mit Ice Cube etwas anfangen können.

Ninian Doff liefert auf alle Fälle einen richtig schrägen Film ab, der mich meine Korrekturen einfach vergessen ließ. Selten kommen Bauern so sympathisch um die Ecke, die Polizisten bekommen wie üblich ihr Fett ab und wir Alten sollten die Aussage des Films tatsächlich einmal ernst nehmen!

Passend dazu Jens Spahn und seine unendlichen Eskapaden. Auf alle Fälle ist er die reine Personifizierung der Union: Wasser predigen und selber Champagner saufen.

Heute konnte ich eine Entrümpelungsaktion beenden. Mein Angebot ein paar Radio- und Fernsehgeräte an Museen abzugeben war nicht von Erfolg gekrönt.

Wegen der kommenden Hertensteiner Gespräche hatte ich das eine oder andere Gespräch mit Gemeinderäten, auf Thomas Aurich kann ich wie immer bauen. Wer nicht will, der hat gehabt. Jedenfalls kann ich den Mitgliedern sagen, dass ich mich bemühte.

Die Rolling Stones konnten mir meine Korrekturen tatsächlich erleichtern. Das neue Album nett aber nicht wirklich eine meiner favorisierten Platten.

Donald Trump erklärt schon einmal, dass, wenn er die kommenden Wahlen nicht gewinnt, dies alleine an den Chinesen läge. Die doofen Republikaner schlucken inzwischen wirklich alles. Dagegen kann kein Künstler mehr ansingen — nicht einmal eine Taylor Swift.

Meinungsfreiheit

Nico Brunjes hat mich heute auf ein Lied von Daniel Pongratz aufmerksam gemacht. Fast zeitgleich war es Thema zwischen meiner besseren Hälfte und mir, da die Entscheidung des ZDF den Sänger nicht in der Sendung „Die Anstalt“ auftreten zu lassen, die gesamte demokratische Presselandschaft etwas in Bewegung bringt. Wären unsere rechten und rechtsextremen Kreise tatsächlich Verfechter einer freien Meinungsäußerung, so müssten diese sich ganz aktuell nun ebenfalls für dieses Lied stark machen — nicht wegen des Inhalts, sondern alleine wegen der Freiheit sagen zu dürfen, was man gerne sagen möchte.

Ich binde nun das entsprechende Musikvideo hier im Blog ein und hoffe darauf, dass es nicht demnächst im digitalen Nirwana verschwindet.

Als Profi, der sich schon vor Jahrzehnten mit dem „Totalen Widerstand“ auseinandersetzte, habe ich tatsächlich so meine Bedenken, vor allem, ob dies auch das richtige Instrument für uns Demokraten ist. Und wenn es tatsächlich schon soweit gekommen ist, dann hilft nur die Mobilisation der Massen — krachende Niederlagen an den Wahlurnen für alle Antidemokraten!

Erst wenn wir das nicht mehr hinbekommen, müssen wir uns über die eigene „Militarisierung“ Gedanken machen, welche nicht ohne Folgen für uns alle sein wird. Die Vorschläge aus dem Lied sind zwar ganz nett, werden aber mit einer Gleichschaltung der Gewalten keinerlei Relevanz mehr haben. Und wahrscheinlich werden wir Demokraten zum Schluss erneut vor der Gewalt — selbst der eigenen — kneifen (Stichwort: Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold).

Die tatsächliche Lösung wäre die Bildung für möglichst alle von uns gewesen, was man sich zu Beginn unserer Demokratie so auch auf die Fahnen geschrieben hatte. Wie wir es alle wissen, haben die Antidemokraten jeglicher Couleur dies mit allen Mitteln zu verhindern gewusst und dafür gesorgt, dass bei uns Bauch statt Hirn wieder einmal zur Leitkultur wurde.

Unsere Wirtschaft kollabiert, scheiß egal! Die Regierung schickt zwei Polizisten zur Grenzkontrolle und unsere Welt ist wieder völlig in Ordnung. 50 Grad Celsius im Schatten, scheiß egal! Die Regierung erhöht die Renten um 0,5 % und unsere Welt ist wieder völlig in Ordnung. Es gibt keine Wahlen mehr, scheiß egal! Die neue Regierung sagt, die Juden seien schuld und unsere Welt ist wieder völlig in Ordnung!

Klausur

Es ist vollbracht, die Klausuren sind korrigiert. Ein Student, der nicht zur Klausur erschienen und mir auch im dritten Versuch noch nicht persönlich bekannt ist, hat nun geschoben und versucht sich ein anderes Mal zum letzten Mal. Ein weiterer hat hiermit ganz ohne letzten Versuch sein Studium beendet. Der Rest der Nichtschreiber hat zumindest bis dato nur eine (weitere) Klausur verschenkt.

Von den 93 Studenten, die sich versucht haben, haben erfreulicher Weise mehr als üblich gut bis sehr gut abgeschlossen, was mich sehr freut! Erfreulich auch, dass ein Drittversuch doch noch diese Hürde nahm und gleich mehrere Zweitversuche zeigten, dass sich Lernen und die Vorlesungen besuchen auszahlt.

Weniger erfreulich, das manche ganz offensichtlich auch noch im Drittversuch Lotto und Totto spielten. Da meine Lehrinhalte keine Raketenwissenschaft sind, besteht bei meiner Kontrollgruppe, jene, die die Klausur schreiben ohne meine Vorlesungen zu besuchen, durchaus die Chance die Klausur zu bestehen. Meist aber nur gerade so. Wobei sich sicherlich wenige die Frage stellen dürften, was sie bei mir hätten alles lernen können.

Letztendlich ist die Klausur nur sekundär, ein notwendiges Übel. Tatsächlich geht es darum, nicht nur fürs Studium, sondern auch fürs spätere Leben von mir etwas zu lernen. Manche Studenten haben dies erkannt, ein paar sich sogar bedankt und zum ersten Mal seit ich hier lehre einer sogar schriftlich.

Am Ende haben wie immer bei mir gut 20 % die Klausur nicht bestanden, was allerdings mit meiner Kontrollgruppe zusammenhängt. Ohne die Kontrollgruppe wäre das Nichtbestehen schon grenzwertig gering.

Man wird es nie wissen können, ob meine letzte Klausur nun zu leicht war oder ob sich die Studenten etwas mehr bemühten — wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Auf alle Fälle wird mir ein Student in Erinnerung bleiben, denn dieser hat es geschafft, nur solche Punkte zu erzielen, die ich immer wieder einmal den Studenten anrechne. Und er muss es gewusst haben, denn sein letzter Satz in der Klausur spricht Bände. Solche Späße können sich eigentlich nur Studenten leisten, die mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz ausgestattet sind.

Schon alleine deswegen fand ich es von Vorteil, dass wir Studenten zu meinem eigenen Studienbeginn mit gleich mehreren Intelligenztests konfrontiert wurden — damit war eine Selbstüberschätzung so gut wie ausgeschlossen. Und ich bin mir sicher, dass dies auch heute noch die Ausfallquoten im Studium signifikant reduzieren würde. Das Kasperletheater fände dann außerhalb des Campus statt.

All jene Studenten, die bei mir mindestens 80 % der möglichen Punkte erreicht haben, werden ihr Studium sicherlich mit Bravour abschließen — und darüber freue ich mich am meisten, denn damit besteht doch noch Hoffnung!