Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Martin Eicher, der Sänger und Gitarrist der Gruppe Grauzone, schrieb 1980 das Lied Eisbär, welches zuerst auf dem Kompilationsalbum „Swiss Wave – The Album“ (1980) herauskam. Damit kann das Stück ohne Wenn und Aber der Deutsche Welle zugeordnet werden.

Bei uns wurde es erst mit der Single-Auskopplung 1981 so richtig bekannt. Das Stück gefiel mir von Anfang an und passt immer wieder ganz gut zu meiner eigenen Stimmung.

Später habe ich mir die Single sogar einmal als Mini-CD zugelegt, die so klein war, dass sie irgendwann beim Transport einfach aus meiner Sammlung gefallen sein muss. Auf der Rückseite befand sich das Lied „Ich lieb sie“, das ebenfalls sehr minimalistisch aufgebaut war.


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Musikvideo der Woche 5 (3)

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Beim Korrigieren der ersten Lösungsversuche von Studenten meiner Vorlesungsreihe, kommt mir ganz plötzlich das folgende Video von Orchestral Manoeuvres In The Dark in Erinnerung.

OMD wurde 1978 von Andy McCluskey und Paul Humphreys  gegründet und gehörte in den 1980er-Jahren während meines eigenen Studiums zum ständigen Repertoire der Musiksender. Der obige Song „(Forever) Live and Die“ kam 1986 auf der Platte „The Pacific Age“ heraus und lässt mich an die eine oder andere Studentenfeier denken.

Besser bekannt dürfte OMD noch heute wegen des Lieds „Enola Gay“ von 1980 sein, welches auf der Platte „Organisation“ erschien und dessen einzige Single-Auskopplung blieb.

Interessanter Weise denke bei diesem Song immer an mein eigenes Abitur: „It’s eight fifteen – And that’s the time that it’s always been.“


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Musikvideo der Woche 5 (3)

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Der Song „Don’t Let Me Be Misunderstood“ wurde im Juni 1964 erstmals von Nina Simone gesungen; geschrieben haben das Lied Bennie Benjamin, Gloria Caldwell und Sol Marcus. Erst als Single bereits im Oktober veröffentlicht, kam der Song dann auch auf das Album „Broadway-Blues-Ballads“, das im Dezember 1964 erschien.

Die Animals machten 1965 das Lied aber erst so richtig erfolgreich und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Aber erst 1977 schaffte es Santa Esmeralda, den Song dieses Mal mit einem extensiven Intro versehen, unvergesslich zu machen. Für mich gibt es kaum ein „Tor des Monats“, das nicht mit diesem Lied in Verbindung bringe — zumindest habe ich später keines mehr gesehen. Dafür aber denke ich seit 2003 nun jedes Mal an „Kill Bill“.

Und egal wer dieses Lied nun singt, ich selbst werde noch heute des Öfteren missverstanden. Dabei sind meine eigenen Absichten weiterhin und immer nur die besten, was die meisten meiner Leser auch bestätigen könnten.

Gerade deshalb halte ich diesen Song einfach für einen guten Einstieg nicht nur für das kommende Osterfest, sondern einen noch besseren Einstieg für den nach Ostern so richtig anlaufenden Gemeinderatswahlkampf — ich spiele mir das Lied auf alle Fälle beim Plakatieren in meine Hörgeräte und deshalb sollte sich keiner wundern, wenn er mich demnächst durch die Stadt tänzeln sieht.