Chatbot

23.1.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Chatbot |  © Alexandra Koch auf Pixabay

Vermischtes

Detlef Stern scheint in Klausur gegangen zu sein, auf alle Fälle aber gab es heute Morgen kein gemeinsames Käffchen. Und so kann ich mich etwas entspannter auf meinen heutigen Umzug nach Stuttgart vorbereiten. Auch wenn es sich dabei nur um einen Tagesaufenthalt handelt, gibt es doch das eine oder andere, was ich mitnehmen muss. Die Zeiten, in denen ich nur mit Reisepass und Geldbeutel auf Reisen ging, die sind längst vorbei!

Erfreulich und erstaunlich zugleich, dass es in meinem Hochschulposteingang auch kurz vor der Klausur noch sehr ruhig ist. Fragen wie, können Sie in Kürze per E-Mail nochmals alles wiederholen, was Sie seit „Guten Tag und herzlich willkommen zu meiner Vorlesung“ gesagt haben, beantworte ich ausdrücklich nicht. Auch solche nicht, die sich nach den Fragen der Klausur erkundigen.

In den meisten dieser Fragen der Studenten erkenne ich aber, dass diese überhaupt nichts von dem verstanden haben, was ich zu erklären versuchte. Und so hoffe ich nun, dass jene, die mich nicht anschreiben, mit dem Gelernten zufrieden sind und eine passable Klausur schreiben werden.

Nachdem ich diesen Blog-Beitrag abgeschlossen habe, geht es wieder um meine Lieblingsbeschäftigung. Und so freue ich mich darauf, spätestens am Abend viele Europäische Föderalisten in Stuttgart treffen zu können. Wer wie ich diesen Weg auf sich nimmt, der zeigt schon damit, dass ihm die dortigen Gespräche und Begegnungen wichtig sind.

Mit meiner Kritik an unserer vermeintlichen Jugendorganisation habe ich mich schon etwas länger zurückgehalten, denn inzwischen sprechen alle Fakten für sich. Aber so langsam ist es an der Zeit, dass wir uns über Alternativen unterhalten, denn so wie es seit ein paar Jahren ist, kann es definitiv nicht mehr weitergehen.

Die EU möchte nun ihre Präsenz in der Arktis verstärken. Mit dem Mund waren unsere Politiker immer sehr schnell! Die USA schaffen bei gesicherten Versorgungswegen halbwegs ein Battalion auf die Beine zu stellen, das rudimentär für arktische Aufgaben geeignet ist.

Woher wir überhaupt nur dies eine Bataillon herbekommen wollen, steht völlig in den Sternen. Und zudem wird es fast unmöglich sein, schon alleine aufgrund der Entfernung, dieses dann selbst zu Friedenszeiten ausreichend zu versorgen.

Da es dabei aber alleine um die feuchten Träume europäischer Monarchen geht, werden wir Europäer bis zum Geht nicht mehr bluten müssen.

Alleine eine NATO-Brigade u. a. mit Dänen, Norwegern, Kanadiern und US-Soldaten wäre hierbei sinnvoll, aber auch extrem teuer! Denn sonst gäbe es diese bereits seit Jahrzehnten.

Yoyod

Auch wenn Yoyod eine sehr erfreuliche Alternative zu sämtlichen Social Media ist, bleibt das Problem, dass auch diese Software mehr Zeit frisst als es einem Menschen gut tut.

Der große Charme der Social Media ist es wohl, dass diese sehr schnell und einfach zu betreiben sind, ganz anders als eigene Weblogs, und noch schneller für Feedback sorgen. Martin Thielecke reißt dies in seinem heutigen Blog-Beitrag „Sind wir (zu) alt?“ ebenfalls an.

„Ach, und was mir gerade noch einfällt: Ohne Like-Button weiß man als „Creator“ ja schließlich auch gar nicht, ob man gerade etwas gut gemacht hat. Dieser Impuls im Gehirn wurde der Bevölkerung jetzt so hart antrainiert, dass die breite Masse (kein Fat-Shaming) ohne diese Indizien nicht mehr freiwillig Inhalte produziert und veröffentlicht.

Erst in „unserem Alter“, und damit kling ich jetzt endgültig wie unsere (Groß-)Eltern, weiß man es sogar zu schätzen, nicht zu wissen, wieviele und vor allem welche Menschen da draußen, interessiert sind. Oder eben auch nicht.“

Martin Thielecke, 23.01.26 01:33

Bei mir im Blog — das Blog (kleiner Insider) — sind es weiterhin die Sternchen, die hier die Like-Funktion einnehmen. Aber auch ich komme nun in das Alter, wo ich auf solches Feedback gut und gerne verzichten kann. Nun bin ich einmal gespannt darauf, wann die Sternchen hier im Blog verschwinden werden; wobei mir die Sterne seit Jahrzehnten ans Herz gewachsen sind, lange bevor es Social Media überhaupt gab.

Und dann geschieht es doch, andere Blogger teilen meine Blog-Beiträge wieder über die Social Media. Damit ist wohl Yoyod mein neues Tor zur digitalen Welt.

Grönland

Warum die Weltgemeinschaft gerade diese Sau durchs Dorf treibt, ist mir weiterhin nicht so ganz verständlich. Gut 60 000 Grönländer wollen definitiv nichts mit der EU zutun haben und hängen einzig und alleine nur noch an Dänemark, weil sie von dort finanziert werden — ergo von der EU.

Abgesehen von schwer zu fördernden Rohstoffen und einer künftigen Seeroute hat Grönland nur eine Bedeutung für die Verteidigung von Nordamerika und Europa.

Die USA scheinen nun zu befürchten, dass die politisch autonomen Grönländer der Russischen Föderation und ggf. sogar China Stationierungsrechte zubilligen — gegen Cash versteht sich. Was für Probleme das bringt, können wir ganz gut an Spitzbergen sehen.

Und so — ich wiederhole mich gerne — ist es eine Win-win-Situation für alle, wenn man in Verhandlungen den USA Grönland abtritt. Nur die USA können dafür sorgen, dass weder Chinesen oder Russen Zugriff auf diese Insel erhalten. Wir Europäer werden von 60 000 Grönländern entlastet, die tatsächlich nur Geld kosten und keinen Mehrwert für uns Europäer bieten. Und die Grönländer erhalten die Chance, sich durch Arbeit eine eigene Existenz aufzubauen. Und die das nicht können, werden wohl weiterhin dem dänischen (europäischen) Sozialsystem zur Last fallen — dafür werden die europäischen Verhandler sicherlich sorgen.


Lesezeichen

Drohnenkrieg 5 (1)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Jean Marsia | AGEFI Luxembourg

La guerre des drones –partie 3 (zuletzt aufgerufen am 20.1.2026, 11.55 Uhr)

Jean Marsia legt in einem Gastbeitrag zum Thema Drohenkrieg vom 19.11.2025 erneut nach:

Cette 3e partie comporte des informations complémentaires sur les drones navals, puis évoque les drones terrestres et les systèmes anti-drones.

Les drones navals dans la zone indopacifique

La Chine dispose désormais de la flotte de surface la plus nombreuse au monde, qu’elle complète avec des drones navals. Les destroyers Project 055/052, notamment, peuvent être accompagnés d’un trimaran semi-submersible, armé de 48 missiles à lancement vertical HD-9C antiaériens, ou YJ-18 antinavires.[1]

Pour contrer la Chine, la Marine royale australienne a demandé à Anduril Australia de concevoir pour 1,12 milliard $ le Ghost Shark, un sous-marin autonome doté d’intelligence artificielle et très discret, capable de collecter du renseignement, de surveiller une zone, d’effectuer des reconnaissances et de frapper en dispersant des drones sous-marins ou en posant des mines intelligentes.

[2]

Les drones navals dans l’Atlantique

Déjà au cours de la Guerre froide, la suprématie de l’OTAN dans l’océan Atlantique était contestée par la flotte sous-marine de l’URSS. La Russie ayant modernisé celle-ci, le Royaume-Uni aligne huit frégates de type 26, appuyées par de nombreux véhicules sous-marins autonomes et par des plateformes marines hybrides, combinant capteurs, relais de communications et essaims de drones, afin de surveiller les sous-marins russes qui pénètrent dans, ou sortent de l’océan Atlantique, entre le Groenland et l’Islande, ou entre l’Islande et la Norvège.

L’Agence européenne de défense contribue à rendre les drones sous-marins plus silencieux et plus furtifs avec son projet Submarine Hull/Rudder/Propeller Hydrodynamics Interaction and Hydroacoustics (SPHYDA), d’un montant de 4,8 millions € en quatre ans.[3]

En mer Noire, les drones navals ukrainiens dominent

Depuis avril 2022, l’Ukraine, quasi dépourvue de navires de guerre, a réussi à détruire la flotte russe de la mer Noire. Elle a d’abord coulé le croiseur lance-missiles Moskva, le fleuron de la flotte russe de la mer Noire, avec un missile antinavire R-360 Neptune basé à terre. Ensuite, des drones navals, beaucoup moins chers, ont frappé Sébastopol, le pont de Kerch, puis Novorossiysk, sur la rive caucasienne de la mer Noire.[4]

Le Security Service of Ukraine (dont l’acronyme ukrainien est SBU) a développé le Sea Baby. Sa première version mesure 6 mètres, coûte 221.000 $ et peut porter 850 kg d’explosifs à 1.000 km. Elle peut détruire des navires ou des infrastructures, poser des mines marines, tirer des roquettes vers la côte ou lancer des missiles antiaériens, grâce à une navigation autonome, des lance-roquettes, des porte-drones FPV opérés par fibre optique, etc.[5] Sa version la plus récente peut transporter jusqu’à 2.000 kg à plus de 1.500 km.[6] Le 28 novembre 2025, le SBU a revendiqué l’attaque en mer Noire, près de la Turquie, par des Sea Baby, des pétroliers russes Kairos et Virat.

Le Groupe 13 du Service de renseignement ukrainien (dont l’acronyme ukrainien est HUR) dispose de divers types de Maritime Autonomous Guard Unmanned Robotic Apparatus (MAGURA) fabriqués par Spets Techno Export, une filiale du groupe industriel de défense Ukroboronprom. Celui-ci emploie près de 67.000 travailleurs. Le MAGURA V est un navire sans pilote de 5,5 mètres. Son autonomie est de 830 km, sa vitesse maximale est de 78 km/h et sa charge utile est de 320 kg. Conçu pour s’attaquer aux navires de guerre russes ou effectuer des missions de renseignement, de surveillance et de reconnaissance, il est devenu multirôle. Le 31 décembre 2024, un MAGURA V équipé de deux rails de lancement pour missile sol-air à guidage infrarouge « Sea Dragon », une variante ukrainienne du missile air-air soviétique R-73, a abattu deux hélicoptères de combat russes Mi-8 à 60 kilomètres de Sébastopol. Le MAGURA VII mesure 7 mètres, sa proue redessinée lui confère une meilleure navigabilité. Le 2 mai 2025, des MAGURA VII ont abattu deux avions de combat Su-30 avec des missiles air-air AIM-9 Sidewinder à guidage infrarouge, dans les environs de Novorossiysk, sur la côte caucasienne de la mer Noire.[7]

Le 15 décembre 2025, des drones sous-marins (Sub Sea Baby) du SBU ont fait exploser à Novorossiysk un sous-marin russe Projet 636.3 Varshavyanka diesel-électrique. Ce type de sous-marin est armé de quatre lanceurs de missiles de croisière Kalibr, avec lesquels la Russie frappe en Ukraine.[8]

Sur le front terrestre russo-ukrainien, c’est l’équilibre des forces

La Pologne a dépensé des milliards de dollars pour des hélicoptères de combat Apache, des systèmes d’artillerie Himars et des chars sud-coréens. Mais en Ukraine, les hélicoptères ne sont plus guère utilisés, car ils risquent d’être abattus s’ils s’approchent du front, et pour le prix d’un Apache, on peut acheter cent mille drones.

Aujourd’hui, le front russo-ukrainien s’est transformé en un no man’s land mortel de vingt kilomètres de large, où tout ce qui est repéré risque d’être rapidement mis hors de combat. Ainsi, fin décembre 2025, dans la forêt de Serebrianskyi, à l’est de Lyman, au nord de l’oblast de Donetsk, des drones ont contribué, avec le 3e Corps d’Armée et l’unité spéciale Artan de la Direction principale du renseignement (HUR) à neutraliser un régiment d’infanterie russe de 2.000 soldats. 80 % des morts et des blessés sur le front ont été victimes d’un drone.

L’Ukraine utilise massivement de petits quadricoptères commerciaux modifiés comme les DJI ainsi que des drones tactiques comme Leleka‑100 ou Furia, développés localement, pour l’observation du champ de bataille et le réglage de l’artillerie. Côté russe, des systèmes comme Orlan‑10, Zala ou Superkam assurent une surveillance continue, permettant de repérer les troupes adverses, corriger les tirs et guider les frappes de drones kamikazes ou d’artillerie.

Pour pilonner les infrastructures ukrainiennes, la Russie utilise massivement des drones iraniens Shahed et des munitions rôdeuses, combinées à des salves de missiles. L’attaque de la nuit du 23 décembre 2025, ciblant le réseau électrique et les centrales électriques dans 13 régions ukrainiennes a impliqué 635 drones et 38 missiles.[9]

Les drones FPV (First‑Person View) explosifs sont souvent dérivés de modèles de loisir avec caméra, optimisés pour emporter 1 à 2 kg d’explosifs. Ils constituent aujourd’hui l’arme principale de destruction des chars, blindés d’infanterie, pièces d’artillerie, véhicules logistiques, bunkers ou même des soldats isolés, laissant très peu de répit dans une kill zone qui peut s’étendre désormais jusqu’à 20, voire 40 km derrière la ligne de contact. Des multirotors comme le Vampire ukrainien emportent des charges explosives de plusieurs kilos et les larguent avec précision sur des tranchées, des bunkers ou des véhicules.

Pour frapper des cibles à plus longue distance, comme des raffineries, des dépôts de carburant, des bases aériennes et des infrastructures militaires, l’Ukraine emploie des munitions rôdeuses lourdes comme le Vyriy‑10 ou le Liutyi, conçus pour résister au brouillage et contourner les défenses antiaériennes, tandis que la Russie s’appuie notamment sur les ZALA Lancet et sur des drones dérivés des Shahed iraniens mais produits localement.

À quels développements technologiques peut-on s’attendre ?

En cas de défaite, l’Ukraine risque un génocide d’une ampleur comparable à l’Holodomor, la famine de 1932-1933, organisée par Staline pour briser la résistance des paysans ukrainiens à la collectivisation des terres. En un peu plus de six mois, environ 4 millions de paysans ukrainiens, soit un sur six, moururent de faim. Depuis 2014, le droit international, le droit humanitaire et le droit de la guerre ne sont pas respectés par les Russes en Ukraine : des dizaines de milliers de crimes de guerre ont été recensés par les autorités ukrainiennes et les observateurs internationaux, allant de la torture ou des exécutions de prisonniers de guerre ukrainiens aux attaques contre des cibles civiles. Chacun se souvient de la fin tragique du vol MH17 de Malaysia Airlines, abattu le 17 juillet 2014 par un missile sol-air Buk russe. La prise de Marioupol, le 20 mai 2022, par les troupes du général Mordvitchev, s’est faite dans un bain de sang. Il n’a pas hésité à faire bombarder le théâtre et l’abri situé sous celui-ci, dans lequel s’étaient réfugiés au moins 600 civils.

Pour ne pas concéder un avantage à l’ennemi, les premiers drones ukrainiens et russes entièrement dirigés par l’intelligence artificielle feront donc bientôt leur apparition sur le champ de bataille, dans les deux camps, alors qu’en 2021, les drones militarisés étaient quasi exclusivement américains, israéliens et turcs. Depuis, les drones ukrainiens et russes les ont progressivement surclassés, ainsi que les systèmes d’armes traditionnels, comme les blindés, les pièces d’artillerie, les avions et hélicoptères de combat ou les navires de guerre.

La logistique militaire, elle aussi, évolue très rapidement. L’armée ukrainienne utilise des véhicules terrestre et aériens sans pilote,[10] tels les Malloy T150 et T400, qui transportent entre 70 et 150 kg jusqu’à 70 km à une vitesse moyenne de 100 km/h. D’autres drones terrestres portent jusqu’à 300 kg.[11] Un logiciel permet de commander la nourriture, les munitions, le carburant. En fonction de la position de l’unité́ et du type de ravitaillement, un drone transporteur est programmé pour enlever les fournitures dans les dépôts avancés et les livrer.[12]

Le développement de l’industrie des drones

Si certains drones sont achetés en Chine, par les deux camps, ceux-ci ont voulu pourvoir rapidement eux-mêmes à leurs besoins de défense, car ils évoluent très vite. Le complexe militaro‑industriel russe a produit 6 millions de drones en 2025. En 2025, les diverses usines d’Ukraine ont produit 6 millions de drones et 8 millions sont prévus en 2026. Wild Hornets a livré plus de 14.000 drones FPV, avec des variantes kamikaze, bombardier et intercepteur ; Escadrone produit 1.000 drones FPV Pegasus par mois, pour moins de 500 $ l’unité, ils emportent des charges antichars, beaucoup moins coûteuses que les missiles Javelin, à 266.000 € l’unité.[13] TAF Industries, en 2021 une entreprise de transport de denrées agricoles comptant 35 employés, a mis en 2022 ses camions au service de la logistique militaire ukrainienne, puis elle a répondu à divers appels d’offres, notamment pour des drones aériens et des équipements de guerre électronique. En 2025, elle employait un millier de personnes et produisait 80.000 drones aériens par mois, d’une trentaine de types. Le Kolibri 7 est très maniable, il vole à 80 km/h sur 12 km et porte une charge explosive de 1,5 kg. Le Kolibri 8 reconnaît lui-même la cible et parcourt les derniers mètres de façon autonome. Les Kolibri 10, 13 et 15, sont télécommandés par fibre optique. Le drone de reconnaissance Babka à 3.000 $ pièce vole jusqu’à 40 km, à une altitude de 2.000 m et pendant 2 heures.[14]

Les systèmes anti-drones

Grâce aux modules d’intelligence artificielle utilisés actuellement, des drones intercepteurs de TAF Industries détruisent les drones Shahed russes actuels, qui volent à 380 km/h, ce qui est trop rapide pour les pilotes de drones anti-drones, mais pas pour l’intelligence artificielle, qui aidera bientôt les essaims de drones intercepteurs à affronter les Shahed attaquant en masse. Les drones d’interception ukrainiens coûtent 6 à 7.000 $ pièce et ont un taux de réussite d’environ 80 %. Un Shahed russe coûte entre 120.000 et 200.000 $.

Une thèse de doctorat en sciences appliquées a récemment envisagé deux types d’effecteurs cinétiques non guidés : les projectiles de 5,56 mm et 7,62 mm et les projectiles de fragmentation de calibres 30, 35 et 40 mm, susceptibles de faire face à la menace posée par les petits drones aériens. Si les projectiles de petit calibre semblent prometteurs, les projectiles de fragmentation de calibre moyen ne répondent pas aux attentes.[15] Néanmoins, l’Ukraine utilise des systèmes Vampire de L3Harris,[16] qui intègrent sur des véhicules légers des capteurs optiques, un pointeur laser et des lance-roquettes de 70mm, qui ont prouvé leur efficacité contre les Shahed. L’Australie s’appuie notamment sur Droneshield. Son Slinger,[17] un canon automatique de 30mm monté sur véhicule, abat les drones grâce à des munitions à fusée de proximité, un radar, une stabilisation et une optique de conduite de tir.[18]

Rheinmetall et MBDA ont développé un système d’armes laser naval pour lutter contre les drones aériens et navals, ainsi que les missiles de croisière, qui peuvent attaquer en masse et submerger les défenses classiques à base de missiles intercepteurs et de canons : les munitions sont vite épuisées. Le laser est capable de suivre, d’identifier et de neutraliser des cibles très nombreuses, rapides et de petite taille, mais il dépend de la météo (brouillard, pluie, embruns), de la distance et la nature des cibles, ainsi que de l’alimentation électrique du navire.[19]

Quelles leçons pour la défense de l’Europe ?

La Russie dispose d’un million de soldats ayant l’expérience de la guerre des drones. Or, sur le front russo-ukrainien, un soldat ayant l’expérience du combat vaut autant que trente nouvelles recrues.[20] La guerre des drones se distingue par des cycles d’innovation extrêmement rapides, mesurés en mois plutôt qu’en années. Les satellites d’observation, les autres senseurs, comme les capacités anti-drones, la guerre électromagnétique, ainsi que la cyberguerre ont bouleversé les techniques de combat. L’impression 3D révolutionne la maintenance des systèmes d’armes.

Plutôt que d’ériger des murs le long de la frontière orientale de l’Europe, il faudrait construire un système de défense aérienne européen, composé de plusieurs couches, comportant des drones d’interception bon marché, et réservant les moyens coûteux comme les avions de combat F-35 ou les missiles sol-air Patriot à la neutralisation des missiles les plus performants de l’arsenal russe, sinon la protection de notre espace aérien deviendra beaucoup trop coûteuse. 


[1] Voir H. I. Sutton, « Unusual Black Trimaran Drone Ship Spotted In Chinese Shipyard » in Naval Newshttps://www.navalnews.com/naval-news/2025/10/unusual-black-trimaran-drone-ship-spotted-in-chinese-shipyard/, 29/10/2025.

[2] Giulia Bernacchi, “From Concept to Combat: Australia’s Ghost Shark Drone Submarines Go Full-Scale” in NextGenDefensehttps://nextgendefense.com/australias-ghost-shark-submarine/, 12/9/2025.

[3] Voir David Szondy, “Underwater arms race: How robot subs will outwit next-gen sonar” in New Atlashttps://newatlas.com/military/robotic-submarines-noise-stealth/, 7/12/ 2025.

[4] Voir Leonardo Jacopo Maria Mazzucco, “How Ukraine’s Unmanned Surface Vessels Have Reshaped Modern Naval Warfare in the Black Sea” in Rabdan Security and Defence Institutehttps://rsdi.ae/en/publications/how-ukraines-unmanned-surface-vessels-have-reshaped-modern-naval-warfare-in-the-black-sea, 15/10/2025. 

[5] Voir Pavlo Odnokoz, « Ukraine to Sell Its Sea Drones Internationally — Why It’s a Good Deal » in LinkedInhttps://stackedpreference.medium.com/ukraine-to-sell-its-sea-drones-internationally-why-its-a-good-deal-39386282505d, 11/11/2025.

[6] Voir Efrem Lukatsky, Derek Gatopoulos, “Ukraine unveils upgraded sea drone it says can strike anywhere in the Black Sea” in AP Newshttps://apnews.com/article/0719211dd0314f2b9d15422e81ca66e3?, 22/10/2025.

[7] Voir Mike Mattis,« Black Sea battle: how Ukraine’s drones overpowered the Russian Navy » in Navy Lookouthttps://www.navylookout.com/black-sea-battle-how-ukraines-drones-overpowered-the-russian-navy/, 22/7/2025.

[8] sn, “Kiev affirme avoir frappé un sous-marin russe en mer Noire” in Le Mondehttps://www.lemonde.fr/international/live/2025/12/15/en-direct-guerre-en-ukraine-apres-sa-reunion-avec-les-negociateurs-americains-volodymyr-zelensky-rencontrera-lundi-des-responsables-europeens_6657241_3210.html, 15/12/2025.

[9] Voir, Illia Novikov, The Associated Press, “Une attaque aérienne russe fait trois morts et cause des pannes de courant en Ukraine” in L’actualitéhttps://lactualite.com/actualites/une-attaque-aerienne-russe-fait-trois-morts-et-cause-des-pannes-de-courant-en-ukraine/, 23/12/2025.

[10] Voir Christopher Kinsey, Ronald Ti, « Combat Logistics in the Twenty-first Century. Enabling the Mobility, Endurance, and Sustainment of NATO Land Forces in a Future Major Conflict » in Advanced Land Warfare: Tactics and Operations, dir. Mikael Weissmann et Niklas Nilsson (Oxford : Oxford University Press, 2024), 14, https://academic.oup.com/book/45784/ chapter/400597938 ?login=false.

[11] Voir Jack Watling, Nick ReynoldsTactical Developments During the Third Year of the Russo- Ukrainian War, London, Royal United Services Institute for Defence and Security Studies, 2025, p. 17, https://static.rusi.org/tactical-developments-third-year-russo-ukrainian-war-february- 2205.pdf.

[12] Voir Jack Watling, Si HorneAssuring the Tactical Sustainment of Land Forces on the Modern Battlefield, London, Royal United Services Institute for Defence and Security Studies, https://www.rusi.org/explore-our-research/publications/occasional-papers/assuring-tactical-sustainment-land-forces-modern-battlefield, 16/4/2024.

[13] En 2025, les USA ont approuvé la vente de 2.500 Javelin à la Pologne pour 665 millions €.[13]

[14] Voir sn, TAFhttps://taf-ua.com/en/about-us/et https://taf-ua.com/en/products/?product-category=fpv-drones, sd.

[15] Cedric Ameloot, Optimisation de l’interception de petits systèmes d’aéronefs sans pilote avec effecteurs cinétiques non guidés, Bruxelles, École polytechnique de Bruxelles et École royale militaire, thèse de doctorat, 2025, Archives Jean Marsia.

[16] Voir Stephen W Miller, « L3 Harris Vampire Counter-Drone System Proven” in Armada international, https://www.armadainternational.com/2024/02/l3-harris-vampire-counter-drone-system-proven/, 23/2/2024.

[17] Voir Madison Malone, « Derrière l’extension militaire majeure de DroneShield » in Youtubehttps://www.youtube.com/watch?v=0tnAXWYbnNA, sd.

[18] Voir Joe Saballa, « Australia’s ‘Drone Killer’ Air Defense System Bound for Ukraine, » in The Defence Post, https://thedefensepost.com/2023/10/06/australia-drone-killer-ukraine/?_ gl= 1*5woues*_ga*MTM5MzE2MDI2NS4xNzQwNjA2OTQ1*_ga_W7TS6SK2MX*MTc0MDYwNjk0NC 4xLjAuMTc0MDYwNjk0NC4wLjAuMA, 6/10/2023 ; Peter Roberts, “EOS and DroneShield systems headed for Ukraine” in AuManufacturing, 21/7/2023, https://www.aumanufacturing.com.au/eos-and- droneshield-systems-headed-for-ukraine-report. Par contre, le DroneGun Mk4 est portable, il perturbe le contrôle, la navigation et la vidéo de plusieurs drones simultanément. Voir sn, “DroneGun Mk4” in Scopex,https://www.scopex.fr/produits/dronegun-mk4/, sd.

[19] Cédric Amoussou, « Armement : une avancée allemande qui pourrait rebattre les cartes en mer » in La Nouvelle Tribunehttps://lanouvelletribune.info/2025/12/armement-une-avancee-allemande-qui-pourrait-rebattre-les-cartes-en-mer/, 31/12/2025.

[20] Voir Steven Derix, Rob Schoof, “De Oekraïense dronefabrikant: “Elke soldaat moet leren hoe je een drone bestuurt”” in De Standaardhttps://www.standaard.be/buitenland/de-oekraense-dronefabrikant-elke-soldaat-moet-leren-hoe-je-een-drone-bestuurt/118384943.html, 25/12/2025.


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Drohnenkrieg 5 (1)

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Jean Marsia | AGEFI Luxembourg

La guerre des drones –partie 2 (zuletzt aufgerufen am 18.12.2025, 12.55 Uhr)

Jean Marsia legt in einem Gastbeitrag zum Thema Drohenkrieg vom 19.11.2025 nach:

Mon article sur « La guerre des drones – premiers éléments de réflexion », paru dans l’AGEFI Luxembourg de novembre 2025, p. 18, n’avait pas traité des drones navals, ni terrestres, ni des systèmes anti-drones. Voici un premier complément d’information, car les drones sont dans l’air, mais aussi à terre, ainsi que sur et sous la surface de l’eau.

La guerre des drones en milieu marin

Les attaques contre les gazoducs Nord Stream et les multiples dégâts causés récemment aux les câbles et pipelines dans la Baltique ont montré à quel point nos infrastructures sous-marines sont exposées et comme il est difficile d’attribuer formellement un incident : les preuves sont rarement suffisantes, et quand elles le sont, le courage politique manque souvent pour le faire, car le droit de la mer autorise tout navire – et, par extension, tout drone assimilé à un navire – à naviguer librement dans les eaux internationales et dans la zone économique exclusive, et même à exercer un droit de passage inoffensif dans les eaux territoriales, qui vont jusqu’à 12 milles nautiques des côtes.

Un navire ou un drone de surface peut donc s’approcher très près des ports, mouillages, champs éoliens ou terminaux de gaz naturel ou de pétrole liquéfié européens, tout en restant dans un cadre juridique très difficile à contester. Un drone autonome sous-marin peut opérer sous un navire civil, franchir discrètement la limite des eaux territoriales, remplir sa mission et retourner dans les eaux internationales, compliquant fortement l’attribution du méfait.

Les drones marins capables de se poser au fond deviennent des mines marines mobiles. D’autres savent observer, poser des charges explosives ou couper des câbles. Ils multiplient les options de sabotage à faible coût et forte valeur stratégique.[1]

Le milieu marin est pluriel

Les drones marins opèrent dans quatre milieux superposés : le fond marin, la profondeur, la surface de l’eau et l’air, ce qui rend la détection, la protection et le Command & Control plus complexes. La défense contre les drones marins est donc plus complexe que contre les drones aériens. De plus, les manières de mettre à l’eau un drone de surface ou sous-marin est plus nombreuses que pour lancer un drone aérien : c’est faisable depuis un navire civil, une plate-forme offshore, un port, voire depuis un autre drone, de surface ou sous-marin. Cette facilité explique l’utilisation croissante des drones marins, notamment dans des opérations clandestines, mêlant navires civils et drones marins, qui sont menées par des États, mais aussi par des organisations criminelles, comme les narcotrafiquants.

La complexité vient aussi de ce que chaque mer, Baltique, Noire, Méditerranée, ou océan, Atlantique ou Arctique, etc. présente des caractéristiques spécifiques : salinité, température, profondeur, densité de trafic, présence ou non de glace… Un système de drones ou anti-drone optimisé pour la mer Noire peut être inopérant au large de la Norvège.

  • Sous la surface : les robots sous-marins, autonomes ou opérés à distance, peuvent approcher les câbles, pipelines, fermes éoliennes, stations de compression, capteurs acoustiques. La faible profondeur des mers Baltique et du Nord favorise leur emploi, mais la complexité de ces mers et la densité du trafic rendent la surveillance continue très coûteuse.[2] Celle-ci est principalement acoustique, mais le brouillage est aisé. Le bruit de fond dû à la navigation, aux espèces marines, aux activités industrielles complique déjà la détection d’un petit drone à faible signature. Les liaisons radio ne passent pas sous l’eau ; il faut recourir à l’acoustique, à certaines fréquences optiques à courtes distances, aux liaisons filaires, à l’intelligence artificielle ou à des missions préprogrammées. Cela favorise l’autonomie, mais complexifie le Command & Control et réduit la possibilité d’intervenir manuellement en cas d’incident ou de mauvaise identification.
  • À la surface : les drones sont rapides, souvent furtifs. La houle, l’état de mer et les réflexions radar réduisent la portée de détection de petits drones, surtout en météo dégradée. Les crêtes des vagues permettent d’échapper aux radars et aux senseurs optroniques, comme on l’a vu en mer Noire.
  • Dans les airs : soit l’on combine des drones aériens, pour la reconnaissance, la désignation d’objectifs ou la guerre électronique, avec des drones de surface ou sous-marins porteurs de charges, soit on utilise des drones multi-milieux comme le Cormorant de Naval Group, développé en Belgique en seulement deux ans, en collaboration avec la Marine belge et l’Université Libre de Bruxelles. [3]
    Le Cormorant opère dans les airs et sait plonger jusqu’à 40 mètres grâce à son ballast. Ce drone pourra servir dans les marines de guerre, les garde-côtes et les douanes, seul ou en essaim pour une meilleure efficacité. Le Cormorantpourra remplir des missions d’espionnage, de reconnaissance, de surveillance et, potentiellement, d’attaque, car il peut émerger discrètement pour attaquer des cibles de surface, en mer ou à terre, tout en conservant l’équipage du navire-mère à distance de la menace. Il peut être déployé même en état de mer 44 sur l’échelle de Beaufort, à partir d’un navire de surface ou d’un drone de surface tel le Seaquest de Naval Group ou l’Inspector 125 d’Exail. [4]

Ce continuum « du fond de la mer à l’espace » impose de coupler radars, sonars, satellites, drones aériens, navires, hélicoptères, stations côtières, comme le fait à terre la défense aérienne et antimissile intégrée de l’OTAN (ou NATO Integrated Air and Missile Defence – NATO IAMD ou NATINAMDS),[5] un réseau de capteurs, de centres de commandement et d’armes, qui protège le territoire, les forces et les populations de l’OTAN contre les menaces aériennes et balistiques, en intégrant les capacités nationales et celles de l’OTAN afin d’assurer à terme une défense collective contre les avions, les drones et les missiles.

L’extension du NATINAMDS au domaine maritime a débuté en janvier 2025 : la mission Baltic Sentry doit empêcher le sabotage des infrastructures critiques, ainsi que les incursions de drones et les violations de l’espace aérien, en renforçant les capacités de surveillance et d’action, par le déploiement de davantage de frégates, d’avions de patrouille et de drones navals.[6] L’érection d’un « drone wall » autour de l’Europe a été récemment envisagée, au sein de l’OTAN comme de la Commission européenne.

Le cadre juridique de la mise en œuvre des drones : souvent une guerre de retard

Les drones aériens dont il fut question le mois passé ont été intégrés dans un cadre juridique pensé pour les avions habités, civils et militaires : le Règlement d’exécution 2021/664 de l’Union européenne (UE) a établi les règles techniques et opérationnelles pour l’exploitation des drones dans l’espace aérien U-space. Ce système crée des zones où des services numériques automatisés assurent des vols sûrs, efficaces et coordonnés, facilitant les opérations complexes comme les vols au-delà de la vue. Ces services numériques automatisés contribuent au respect des zones géographiques de vol autorisées pour les drones ; ils indiquent le réseau radio en usage dans chaque zone, ils octroient l’autorisation de vol, ils diffusent l’informations sur le trafic, …

En mer également, la coexistence du trafic civil de drones (pour l’hydrographie, le pétrole et le gaz offshore, la recherche scientifique) et militaire (pour la lutte anti-mines, notamment) sur des routes maritimes souvent saturées crée un risque pour la sécurité de la navigation. C’est particulièrement le cas lorsque des essaims de drones évoluent près des chenaux, des ferries ou des méthaniers, en surface ou sous la mer. Il est nécessaire de les intégrer dans les systèmes de surveillance maritime, en mer ou à terre, et de garde-côtes, qui n’ont pas été conçus pour gérer une multitude de petits vecteurs semi-autonomes. C’est pourquoi l’Organisation maritime internationale (OMI), une agence spécialisée des Nations Unies basée à Londres, responsable de la sécurité et de la sûreté de la navigation, ainsi que de la prévention de la pollution marine par les navires, prépare un code sur les Maritime Autonomous Surface Ships (MASS), mais ce travail est loin d’être terminé.[7]

Comme pour les drones aériens il y a dix ans, la technologie avance, le droit tente de suivre, car il faut réduire l’espace de manœuvre des acteurs hostiles sans bloquer l’innovation ni remettre en cause la liberté de navigation navale ou aérienne, fondement du commerce mondial.

Les technologies navales sont très duales

L’industrie pétrolière et gazière, l’éolien offshore, l’archéologie sous-marine, la cartographie hydrographique ont développé une panoplie de drones très avancés et ces drones ou leurs composants – propulsion, batteries, communications, capteurs, intelligence artificielle embarquée – peuvent être utilisés à des fins militaires.

Les pétroliers sous pavillon de complaisance qui sont soupçonnés d’avoir servi au lancement des drones aériens observés au-dessus d’aéroports et de sites sensibles en Europe illustrent parfaitement la dualité : ils sont civils en apparence et paramilitaires dans l’usage. Ces pétroliers, ou des navires de recherche, comme le Yantar,[8] peuvent embarquer, mettre à l’eau, récupérer ou piloter des drones marins, de surface et sous-marins, sans guère laisser de traces.

Les drones, un atout pour nos « petites marines »

Les petites marines européennes sont dépourvues de grands bâtiments de surface, faute de ressources humaines et de moyens financiers suffisants, mais elles peuvent s’inspirer de l’Ukraine, de Taïwan et de l’Australie, qui ont conçu des drones marins ou sous-marins capables de dissuader ou de contenir un adversaire disposant d’une marine classique bien plus puissante, en saturant ses défenses et en rendant risquée chaque sortie de port.

Le programme belgo-néerlandais de lutte contre les mines a permis de financer et d’exploiter des bâtiments mères comme le M940 Oostende, qui vient d’être livré à la Marine belge. Ceux-ci mettent en œuvre divers drones, aériens, de surface et sous-marins. Le navire habité est devenu un poste de commandement, une base logistique et un atelier de maintenance d’une flottille de systèmes autonomes.

Les drones ne sont pas seulement une menace ; ils offrent aussi des opportunités considérables aux Européens – à condition d’investir, de mutualiser et de maîtriser les dépendances industrielles. Les chaînes de valeur pour les drones marins déjà très présentes en Europe : construction navale, robotique sous-marine, électronique, intelligence artificielle, cybersécurité. Pourtant, l’expérience laborieuse de programmes européens comme l’EDIRPA (renforcement par l’acquisition conjointe, doté de 310 millions d’euros pour des achats urgents) et l’EDIP (Programme pour l’industrie européenne de la défense, doté de 1,5 milliard d’euros pour la période 2025-2027) mais qui ne sera mis en œuvre qu’en 2026, montre à quel point il est difficile d’élaborer une politique industrielle européenne de défense, de mutualiser les achats et d’éviter les dépendances pour les technologies clés (composants électroniques, logiciels, capteurs, stockage de données, etc.).

Si les Européens veulent que nos futurs essaims de drones soient réellement souverains – et pas simplement des plateformes européennes dépendant de logiciels, de capteurs ou de services extra-européens – il faudra un financement réellement commun ; sécuriser les chaînes d’approvisionnement critiques (puces électroniques, batteries, composants optiques et acoustiques) ; imposer des exigences strictes en matière de cybersécurité, de contrôle du logiciel et de maîtrise des données.

En résumé, les drones marins posent à l’Europe deux défis : sécuritaire, car nos approches maritimes, nos câbles, pipelines, terminaux, ports et champs éoliens sont insuffisamment protégés face à des acteurs capables d’employer des essaims de drones marins dans une logique de guerre hybride ; doctrinal et capacitaire, comme pour les drones aériens, car nos marines doivent encore s’adapter à un environnement devenu « transparent, létal et fugace » et désormais étendu du ciel au fond de la mer.

Il faut espérer que nos marines seront aidées, d’une part par le développement du Système intégré de défense aérienne et antimissile par l’OTAN (le NATINAMDS) élargi aux drones, non seulement dans le domaine aérien mais aussi à la mer et aux fonds marins, avec des capacités suffisantes de lutte contre les drones marins, et d’autre part par la structuration d’une base industrielle européenne des drones marins, civile et militaire, capable de produire suffisamment et d’innover rapidement.


[1] Voir Jean-Philippe Liabot, « Pétrolier russe intercepté au large de la Bretagne : deux membres de l’équipage en garde à vue » in Euronews,https://fr.euronews.com/2025/10/01/france-un-navire-de-la-flotte-fantome-russe-stationne-au-large-de-saint-nazaire, 1/10/2025 ; Julian Borger, « Nord Stream attacks highlight vulnerability of undersea pipelines in west » in The Guardian https://www.theguardian.com/business/2022/sep/29/nord-stream-attacks-highlight-vulnerability-undersea-pipelines-west, 29/9/2025.

[2] Voir Lesia Ogryzka, Alberto Rizzi, “Shallow seas and “shadow fleets”: Europe’s undersea infrastructure is dangerously vulnerable” in European Council on Foreign Relationshttps://ecfr.eu/article/shallow-seas-and-shadow-fleets-europes-undersea-infrastructure-is-dangerously-vulnerable/, 8/4/2025.

[3] Voir sn, « Belgium: from R&D to product in short cycles! » in Naval Grouphttps://www.naval-group.com/en/belgium-rd-product-short-cycles, 25/6/2025.

[4] Voir Vincent Groizeleau, « Naval Group : gros plan sur le Seaquest-S, le nouveau drone de surface développé par Sirehna » in Mer et Marinehttps://www.meretmarine.com/fr/defense/naval-group-gros-plan-sur-le-seaquest-s-le-nouveau-drone-de-surface-developpe-par-sirehna, 3/10/2024.

[5] https://www.nato.int/en/what-we-do/deterrence-and-defence/nato-integrated-air-and-missile-defence,

[6] Voir Richard Milne, « NATO to build up defence against Baltic Sea sabotage » in Financial Timeshttps://www.ft.com/content/3447d821-ea41-4c85-b403-e7cc7cc49b4c14/1/2025.

[7] Voir sn, « Transport maritime autonome » in Organisation maritime internationalehttps://www.imo.org/en/mediacentre/hottopics/pages/autonomous-shipping.aspx, sd.

[8] Voir AFP, Reuters, « «Des options militaires sont prévues» : Londres met en garde Moscou après avoir détecté un navire militaire au large de l’Ecosse » in Libérationhttps://www.liberation.fr/international/europe/des-options-militaires-sont-prevues-londres-met-en-garde-moscou-apres-avoir-detecte-un-navire-militaire-au-large-de-lecosse-20251119_NADV224HZVBSNOCJ5KPI3OESPE/, 11/2/2025.


Meines Erachtens ist es noch viel zu früh, um Schlussfolgerungen ziehen zu können. Unbestritten ist, dass die Drohnen wie vorgesehen und geplant das Gefechtsfeld auch auf taktischer Ebene ergänzen.

Ob sie dabei aber zu einer alles entscheidenden Waffe, oder gar eine neue Waffengattung bilden werden, bleibt abzuwarten.