Brennendes Buch

26.2.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Brennendes Buch | Foto von Kris Møklebust | © Pexels

Epstein

Eins zeigt uns der Fall Jeffrey Epstein wieder einmal sehr eindeutig, nämlich, dass es überhaupt nicht darauf ankommt, was ein Mensch gemacht hat, sondern einzig und alleine darauf, was dieser Mensch in den Augen seiner Mitbürger ist. Donald Trump hat diese Erkenntnis mit der Muttermilch aufgesogen und rühmt sich schon immer, dass er tun und lassen könne, was immer er auch möchte. Und die US-Justiz gibt ihm dabei bis heute in allen Punkten recht.

Da zwar Donald Trump nicht die Justiz zu fürchten hat, sondern nur seine ureigene Anhängerschaft, hilft ihm nun sowohl die Legislative als auch die Exekutive dabei, seine Untaten vor den eigenen Anhängern zu vertuschen. Sowohl der Papst als auch die US-Kirche haben ihm dabei schon längst vergeben und von allen Sünden freigesprochen — wahrscheinlich eher aus eigenem Interesse heraus.

Spannender Weise für uns alle ist der Epsteinfall ein Lackmustest für die VIP auf dieser Welt. Wer wegen der Epsteinfiles vor Gericht geladen wird, der gehört eindeutig nicht mehr zur ersten Liga der systemrelevanten Menschen dieser Welt. Und so werden wir Bürger mit ein klein wenig Schadenfreude entschädigt, was den unzähligen Opfern geiler alter Säcke (m, w, d!) nicht wirklich helfen dürfte!

Vermischtes

Diesen Gastbeitrag von Andreas Wirsching in der heutigen FAZ muss ich einfach erwähnen, weil er ganz gut zu meinen eigenen Blog-Beiträgen passt.

„In der Frühzeit der Bundesrepublik wurden extremistische Parteien in Karlsruhe verboten. Dieses Instrument steht im Blick auf die AfD nicht mehr zur Verfügung.“

Andreas Wirsching (26.2.2026)

„Aber die Justiz führte ihr Schwert in erster Linie gegen links, vor allem gegen die Kommunisten. Hasspredigt und Gewalt, teilweise sogar Mord von rechts wurden insgesamt milder bestraft oder blieben ungeahndet.“ …

„In diesem verfassungsrechtlichen Kontext ist auch das Urteil im zweiten Verbotsverfahren gegen die NPD aus dem Jahr 2017 zu sehen. Es liest sich wie eine Schrift, die das KPD-Verbot des Jahres 1956 Lügen strafen sollte.“

Andreas Wirsching (26.2.2026)

Inzwischen sieht es wieder einmal ganz danach aus, dass auch in unserer postfaktischen Gesellschaft alle Demokraten die wahren Feinde der Demokratie sind und die netten Totalitaristen aus dem rechten Lager nur den echten Volkswillen umsetzen.

Aus gegebenem Anlass heute einmal ein Tipp für die etwas neueren Blogger unter uns. Wer die Sichtweite seines eigenen Blogs erhöhen möchte, der kann die Kommentarfunktion in anderen Blogs nutzen. Besser noch ist es, dort einfach einen Gästebucheintrag zu hinterlassen, wenn ein solches vorhanden ist. Sehr viele Menschen sind wie ich auch neugierig und lesen schon deshalb gerne in fremden Gästebüchern. Was dann sehr einfach zu echtem Traffic auf die eigene Website führt.

Gästebuch

Ein heutiger Gästebucheintrag ließ mich sogleich ins Schwimmbad eilen, wo ich zu Beginn auf Herbert Burkhardt traf. Da es mit Herbert immer etwas zum Diskutieren gibt, tauschten wir uns über den aktuellen Wahlkampf aus, wobei der aktuelle SPD-Spitzenkandidat erwartungsgemäß keine gute Figur macht; er war wohl zu oft in Heilbronn. Dass dieser es sich aber kurz vor Wahlkampfende nicht nehmen lies, sich doch noch beim Heucheln erwischen zu lassen, könnte die SPD ein paar weitere Stimmen kosten.

Dann kamen wir auf die Nordumfahrung, die Neckartal- und die Saarlandstraße zu sprechen. Als ich dann doch noch mein schlechtes Gewissen etwas beruhigen wollte, lächelte mich die Sonne an und ich verbrachte den Rest der Zeit im Außenbecken.

Mein Gästebuch döst so vor sich hin, was bereits auch seine analogen Vorgänger gemacht haben. Nun baue ich einmal darauf, dass sich über die Jahre hinweg doch ein paar interessante Einträge dort sammeln.

Als ich den letzten Gästebucheintrag freischaltete, kam ich ganz zufällig im Backend auf das Such-Plug-in und stellte fest, dass dieses die Sucheinträge mitplottet. Interessant dabei, dass die meisten Einträge dort wohl dem Egosurfing geschuldet sind. Ich habe diese Aufzählung nun mal gelöscht, weil ich darin keinen Mehrwert für mich sehe. Kurz kam ich auf die Idee, um eine eigene Page im Blog einzurichten, wo ich sämtliche Personen des öffentlichen Interesses, die ich namentlich erwähne, aufliste. Da es dafür wohl kein Plug-in gibt und ich keine Lust verspüre, um so etwas selber zu entwickeln, lasse ich es lieber gleich sein.

Und wer nun selber einmal nachschauen möchte, ob er sich (noch) in meinem Blog wiederfindet, der kann gerne die Suche nutzen; dazu einfach die Lupe rechts oben im Weblog anklicken. Besser wäre es allerdings, Sie hinterlassen mir einfach einen Eintrag in meinem Gästebuch — darüber freue ich mich weit mehr!


Foto Umberto Ecos in der la Repubblica

31.1.02026 5 (7)

Beitragsfoto: Foto Umberto Ecos in der la Repubblica | © La Repubblica

Umberto Eco

Im gestrigen Gespräch mit Detlef Stern ergab es sich, das wir beide Umberto Eco lesen. Er laß „Der Name der Rose“ bereits 1982 oder 1983, ich erst während meines Studiums 1984. Ecos Bücher stehen noch heute in meinem Regal, was ich von sehr vielen anderen Autoren nicht behaupten kann. Im Zuge meiner Recherchen für mein eigenes Buch musste ich doch so einige „wissenschaftliche“ Werke in den Müll verfrachten, einfach weil sie nicht nur von irgendwelchen Hiwis zusammengeschustert waren, sondern auch noch bei einer Prüfung der dort aufgeführten Quellen völlig versagten. Was einen Autoren sogar dazu veranlasste, mir mitteilen zu müssen, dass Hiwis in seinem Buch für die Quellen zuständig gewesen seien.

Warum sollen Politikwissenschaftler für ihr Tun und Lassen Verantwortung übernehmen, wenn es Politiker auch nicht tun? Umberto Eco hätte bestimmt an diesem Standardwerk seine Freude gehabt! Das vermute ich, nachdem ich den von Detlef Stern empfohlenen Film gestern Nacht noch geguckt habe — die heutige Technik macht so etwas möglich.

Dieser Film trägt den Titel „Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt“ und stammt bereits aus 2022. Davide Ferrario führte Regie. Die Dokumentation ist auf Italienisch, auf Wunsch mit deutschen Untertiteln. Deshalb konnte ich meine bessere Hälfte für diesen Film gewinnen, da sie bereits seit ein paar Jahren an ihren Italienischkenntnissen arbeitet.

Menschen, die etwas mit Umberto Eco anfangen können, die werden diesen Film bestimmt genießen. Ich vermute, die meisten haben ihn bereits sogar schon gesehen.

Vermischtes

Beiträge wie der von Martin Thielecke über SAP lassen mich immer wieder gerne in meine Timeline schauen. Das Einzige was ich schon immer an SAP bewundere, dass diese Firma wirklich jeden Schrott verkaufen kann — ich gehe einmal nicht davon aus, dass sie das mit dem Schmieren nur sehr gut verstehen; es sind einfach Verkaufsgenies.

Danach kam dann gleich auch noch Thomas Michl um die Ecke, der seit Jahren immer wieder gerne an unserem Europastammtisch teilnimmt.

„Der gute alte Stammtisch wirkt antiquiert und aus der Zeit gefallen. Er ist alles andere als modern und hip. Und doch habe ich gelernt, ihn zu schätzen. Als Ort der Begegnung und des persönlichen Austauschs. Als Ort, an dem wir lernen und üben, miteinander zu diskutieren, uns auszutauschen und unterschiedliche Meinungen als gleichwertig zu akzeptieren. Gerade im Zeitalter der schnelllebigen digitalen Kommunikation, in der mit einem Klick die ganze Welt binnen Sekunden mit unseren Ideen, Gedanken und Impulsen, aber auch mit emotionalen Ausbrüchen konfrontiert wird, braucht es einen Ausgleich und einen Ort der persönlichen Begegnung. Einen Ort, an dem wir uns von Angesicht zu Angesicht begegnen und in den Austausch treten. Eine begrenzte Arena, in der wir nicht befürchten müssen, dass lautes Denken sofort einen Shitstorm auslöst.“

Thomas Michl (31.1.2026)

Könnte sein, dass die Social Media deshalb so erfolgreich sind, weil man nicht aus dem Haus muss und andere Menschen zudem anonym belästigen und drangsalieren kann.

Und zum guten Schluss lässt mich auch noch Stefan Pfeiffer wissen, dass er einen von mir geteilten FAZ-Beitrag ebenfalls gelesen hat. Meine kleine Bloggerwelt ist für heute völlig in Ordnung!

Heute Nachmittag noch ein Treffen mit Vereinsmitgliedern des Deutsch-Afrikanischen Vereins, danach Spieleabend.

Rundschreiben

Mein Rundschreiben für Februar ist raus. Seit ich wieder etwas mehr Politisches in meinen Rundschreiben veröffentliche, was so von einigen Mitgliedern erwünscht war, reduziert sich die Anzahl der Leser. Wenn man mich um meine Meinung bittet, dann kann man nicht erwarten, dass ich die Meinung anderer vertrete — ich bin kein bezahlter und schon gar kein gekaufter Vertreter.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Europäische Föderalisten, 

die aktuellen Geschehnisse in Minneapolis machen sprachlos, zeigen aber sehr gut, was geschieht, wenn eine demokratische Partei den rechtsstaatlichen Grundlagen abschwört und ausschließlich Parteiinteressen verfolgt. 

Was geschieht dann erst, wenn bei uns eine Partei an die Macht kommt, die von Anfang an allen demokratischen Gepflogenheiten abgeschworen hat und ganz offensichtlich erneut Demokratie nur bis zu einer Machtergreifung heuchelt? 

Selbst dann, wenn wir Bürger mit keiner einzigen demokratischen Partei zufrieden sein sollten, müssen wir erkennen, dass es absolut falsch ist, wenn wir antidemokratischen Kräften nur den Hauch einer Chance geben. Gerade zeigt uns die US-Demokratie wie schnell selbst die ältesten demokratischen Parteien ihren Halt verlieren und in den Wettstreit mit Totalitaristen treten — auch bei uns sind solche Tendenzen erkennbar!

Die Gründungsväter unserer deutschen Demokratie wussten dies noch aus eigener Erfahrung und schoben solch einem Treiben einen Riegel vor:

Nach Art. 21 Abs. 2 Grundgesetz (GG) sind Parteien verfassungswidrig, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden. Sie können durch das Bundesverfassungsgericht verboten werden.

Die Richtergeneration der Nachkriegszeit war weniger zimperlich und rettete uns bekanntermaßen noch vor solchen Versuchungen. Ich behaupte nun nicht, dass unsere deutsche Gesellschaft schon immer auf einem Auge blind war, gebe aber zu bedenken, dass wir insgesamt und noch mehr unsere gewählten Volksvertreter aktuell mit dem Feuer spielen. 

Auch sollten wir nicht abwarten, bis wir uns in Sachsen-Anhalt die Finger verbrennen! Jedes Feuer kann sehr schnell außer Kontrolle geraten — vor allem weil Polizeiapparate mit DDR-Erfahrung sich wunderbar gleichschalten lassen; noch heute werden dort u. a. Todesfälle in Polizeigewahrsam nicht aufgeklärt. 

Aber schon am Sonntag, 8. März 2026 können wir Bürger in Baden-Württemberg Nägel mit Köpfen machen und sämtlichen antidemokratischen Parteien eine Abfuhr erteilen. Wenn wir dabei erfolgreich sind, hilft es vielleicht unserer Legislative und Jurisdiktion wieder dabei, etwas mutiger zu werden. 

Noch heute bin ich fest davon überzeugt, dass es falsch war eine NPD alleine wegen einer vermeintlichen Bedeutungslosigkeit nicht zu verbieten — eine sehr einäugige Auslegung unseres Grundgesetzes!

Wir Europäische Föderalisten stehen alle mit beiden Beinen auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, manchmal ist es dabei angebracht, dass man dies nicht nur am Wahltag kundtut. Deshalb bitte ich alle unsere Mitglieder, sich in den nächsten Monaten ein klein wenig mehr für unsere Demokratie und unser Europa stark zu machen.

Aktuell ist es eher unsere Demokratie, die mir Sorgen bereitet. Sobald wir diese Kuh wieder vom Eis haben, müssen wir uns gemeinsam überlegen, warum wir weiterhin an der Mär europäischer Nationalstaaten festhalten möchten. Ich bin mir dabei völlig bewusst, dass nicht alle von uns dies gutheißen können — vermeintliche Traditionen halten sich erstaunlich besser als tatsächliche, einfach nur, weil sich Hirngespinste schlecht an der Realität messen lassen.

Bis zum 8. März 2026 haben die demokratischen Kandidaten zur Landtagswahl im Stadt- und Landkreis Heilbronn noch die Möglichkeit, sich bei zwei Europastammtischen kurz vorzustellen. Es freut mich, dass eine Kandidatin ihr Kommen bereits avisiert hat. Wir Europäische Föderalisten sind überparteilich und unterstützen grundsätzlich alle demokratischen Kandidaten, besonders aber jene, die bei uns Mitglied sind.

Auch unterstützt die EUROPA-UNION Heilbronn die Veranstaltung des Landesverbandes und Stuttgarter Kreisverbandes zum Thema „Vielfalt verbindet: Landespolitik als europäischer Brückenbauer” mit den Spitzenkandidaten der Parteien der Europäischen Bewegung. 

Wir laden Sie alle herzlich ein, mit dabei zu sein, um sich zu informieren und die Kandidaten und ihre Positionen kennen zu lernen.

Dienstag, 3. Februar 2026, ab 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Ort: SpOrt Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart
Anmeldungen bitte an events@europa-union-stuttgart.de

Am Europatag, 9. Mai 2026 (Samstag) möchten wir mit dem Europa-Ball Europa und unsere Demokratie feiern. Wir hoffen darauf, dass wir bei der Landtagswahl dafür sorgen konnten, dass es viel zu feiern gibt! 
Auf alle Fälle aber werden wir unter dem Motto „Culture meets Politics“ zeigen, dass Europa großen Spaß machen kann und wir in Vielfalt geeint sehr viel gewinnen können. Wir hoffen dabei darauf, dass möglichst viele Tanzbegeisterte und an Europa Interessierte durch ihre Teilnahme ein Signal setzen. Wir Demokraten müssen uns einfach bemerkbarer machen und mit den großen Vorzügen und Vorteilen von Demokratie werben. Parteien, Wählergruppen und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen können dabei sehr gerne Flagge zeigen!

Am Samstag, 19. September 2026 gehen wir dann inhaltlich und programmatisch bei den 10. Hertensteiner Gesprächen in die Vollen. Wir hoffen dabei, auch die letzten Zweifler von einem europäischen Bundesstaat überzeugen zu können. Auf alle Fälle aber wird es wieder zahlreiche und sehr spannende Diskussionen geben! Auch hierbei sind die Mitglieder der EUROPA-UNION Heilbronn aufgefordert, durch eine Teilnahme für unser gemeinsames Europa und unsere Demokratie einzutreten. 
Noch haben wir Bürger die Gelegenheit, um auf gut geplanten und organisierten Veranstaltungen Flagge zu zeigen. Minneapolis zeigt uns ganz aktuell, dass dies sehr schnell ganz anders und dazu sehr unangenehm werden kann. 

Es wäre sehr schrecklich, wenn erst einige von uns tot auf der Straße liegen müssen, bis wir Demokraten wieder zu zeigen beginnen, dass wir hier bei uns die Mehrheit sind und an den bisherigen Errungenschaften der Menschheit weiter festhalten wollen!

Nachtrag

Alle reden und schreiben über das neuste Meisterwerk aus dem Haus Jeff Bezos: Melania, der Film!

Hier nun der Trailer zum Film.

Wenn der Film in den Kinos floppt, dann wird er bei uns sicherlich bald Effi Briest als Schullektüre ersetzen. Trumphörige Regierungspolitiker werden sicherlich dafür sorgen.


Blitz

100 Tage Irrsinn 5 (11)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die Union ist wieder einmal an der Macht und die AfD übernimmt nun nach 1945 erstmals wieder das Fähnchen der stärksten Partei Deutschlands.

Friedrich Merz hat es zudem geschafft, bereits unbeliebter zu sein als Olaf Scholz — eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Europa und Deutschland geht es schlimmer als jemals zuvor, wobei sich hierbei die Union mit anderen Parteien in Europa um dieses Verdienst streiten darf — wobei, Ursula von der Leyen hat hier den Hut auf.

Wer bereits ein paar Jahre Politik in Deutschland mitverfolgte, der wusste es bereits zuvor: zurück in die Zukunft eines Helmut Kohls ist für unser Land der Untergang 2.0.

Und wer wenigstens auf fünf zählen kann, der sieht nun auch die Gewinner dieser „Machtübernahme“ vor der Machtübernahme. Wenn wir alle Pech haben, eine viel zu geringe Zeit, selbst für Unionsabgeordnete, um sich ausreichend zu bereichern.

Man hat die erste Regierung, die wenigstens einmal versuchte uns aus dem Schlamassel herauszubringen mit allen nur erdenklichen Mitteln, Lügen und haltlosen Versprechen weggemobbt. Einzig und alleine nur, um wieder selbst an die Futtertröge zu gelangen und sich weiterhin selbst zu bereichern.

Und nun muss diese Unions- und SPD-Regierung richtig aufpassen, dass sie nicht auch noch weggemobbt wird und die Totalitaristen die Macht gleich selbst übernehmen.

Die hemmungslosesten Unionsabgeordneten verhandeln bereits jetzt mit der AfD und die SPD lässt sich bestimmt auch hierbei nicht sehr lange bitten, solange deren Abgeordnete auch etwas davon abbekommen.

Zur Entschuldigung, keiner unserer Abgeordneten hat die Nazi-Zeit selbst erlebt und nicht sehr gebildete Abgeordnete (inzwischen wohl die Mehrheit) dürften erneut der Hybris erliegen, dass sie die AfD oder die BSW in den Griff bekämen.

Die Totalitaristen zählen bereits die Tage zur kommenden Bundestagswahl, wenn diese nicht bereits früher stattfinden wird!

Wenn es Union und SPD mehrheitlich noch um unsere Demokratie und unser Land geht, dann müssen jetzt sehr schnell sehr gravierende Maßnahmen ergriffen werden!

Nein, kein Parteiverbot, das kommt jetzt viel zu spät!

Sondern, sämtliche Kanzler und Minister mit Dreck am Stecken müssen sich aus der Politik zurückziehen, Staatsanwaltschaften müssen öffentlich ermitteln und ggf. auch Anklagen erheben. Damit holt man auf alle Fälle sehr viele, wenn nicht gar die große Mehrheit der „Unzufriedenen“ zurück.

Die Regierung muss endlich mit dem Bundestag zusammen für Transparenz der Geldflüsse in der Politik sorgen und zugleich auch jene Geldmagnaten an den Pranger stellen, die durch ihren Einfluss unsere Demokratie erst an den Abgrund heranführten.

Und die Regierung muss sich sofort mit der demokratischen Opposition an einen Tisch setzen und uns Bürgern erst reinen Wein einschenken und gleich danach die notwendigen Schritte einleiten, um unser Land — nicht nur ein paar Eliten (!) — wieder auf Vordermann bringen zu können!

Wenn wir Demokraten jetzt nicht alle zusammen anpacken, dann werden in Kürze AfD, BSW, NPD und andere Bösewichte unser Land zu einer DDR 2.0 machen!

Liebe demokratische Abgeordnete! Auch Sie werden an einer Diktatur keinen Gefallen finden!

Denn Diktatur macht bekanntlich nur dem Diktator Spaß sowie ein paar Meuchelmördern, Blockwarten und KZ-Aufsehern. Und das muss man nicht selbst erlebt haben, um es mit Sicherheit zu wissen!

Das „große Geld“, wenn es den Diktator nicht mehr kaufen kann, überwintert einfach auf Hawaii oder an anderen schönen Orten dieser Welt und dies solange bis die Luft wieder rein ist.

Deshalb müssen Sie sich um diese Damen und Herren überhaupt keine Sorgen machen. Sondern einzig und alleine um Ihre Wähler, Ihre weiteren Mitbürger und letztendlich auch um sich selbst.