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Abzocker

Die Zeiten, in denen man noch behaupten konnte, dass unsere Abgeordneten unterbezahlt seien, sind längst vorbei — wenn es diese überhaupt jemals gab. So können wir zumindest heutzutage ganz beruhigt sein, denn unsere Abgeordneten werden für ihre „Volksvertretung“ sehr gut alimentiert, wobei sie letztendlich nicht einmal dazu verpflichtet sind, diese Tätigkeit auch wahrzunehmen.

Hinzu kommt noch, dass es ihnen immer erlaubt ist, ihren Beruf oder andere Aufgaben weiterhin vollumfänglich wahrzunehmen. Und um das Ganze noch abzurunden, dürfen sie sich für ihre ureigene Abgeordnetentätigkeit, wie zum Beispiel „reden“ oder daraus resultierende Mandate, zusätzliche Einkünfte sichern. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, wenn die Diäten eines Abgeordneten für diesen dabei nur noch die Qualität von Portogeld haben.

Deshalb ist es völlig unverständlich, wenn unsere Abgeordneten einzelne Einkünfte nicht mit angeben oder gar dem Finanzamt vorenthalten und sich darüber hinaus weitere geldwerte Vorteile verschaffen — und das, wie wir jetzt wissen, über alle Parteigrenzen hinweg!

Zettelstore

Nicht nur, dass ich mich seit einiger Zeit mit dem Zettelstore auseinandersetze und meine Gedanken damit etwas besser sortiere, gibt es jetzt dazu eine monatliche Chat-Runde, die zusätzliche Anregungen und Hinweise bietet. So freue ich mich, heute wieder daran teilnehmen zu dürfen.

Stadtverwaltung

Es soll Städte geben, da kann man als Bürger tatsächlich noch Anfragen, Anträge oder gar Bitten stellen und bekommt dabei nicht nur innerhalb von vier Wochen eine Eingangsbestätigung, sondern auch eine qualifizierte Antwort.

Es soll sogar vorkommen, dass dabei die Bürgeranliegen auch im Interesse der Bürger bearbeitet und umgesetzt werden. Mein jüngstes positives Beispiel ist eine Spielwiese neben einem Sportzentrum in Ulm, welche von Ortskundigen gerne als Umfahrungsstraße genutzt wurde. Ca. eine Woche nach meinem entsprechenden Anliegen wurden bereits Findlinge gesetzt, und nach einem weiteren Hinweis, diese auch bitte so zu platzieren, dass die ganz unbelehrbaren Mitbürger nicht einfach drumherum fahren, auch entsprechend nachgesteuert.

Die negativen Beispiele aus den letzten sieben Jahren erspare ich mir, da jene Mitbürger, die in einer Stadt nicht nur ihren Wohnsitz haben oder diese nur als sogenannte Schlafstadt nutzen, sicherlich mit eigenen Beispielen aufwarten können. Und wenn Sie ganz aktuelle Beispiele möchten, dann empfehle ich ein Gespräch mit einem Ihrer Bezirksbeiräte — oder einem Anwohner der Gerberstraße.

Berg
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Spielzeug

So ein Weblog kann auch ein gutes Spielzeug sein; gerade prüfe ich einmal, wie ich Zettel, die ich auf Ulysses geschrieben habe, mit einem Mausklick auf meinem Microblog veröffentlicht bekomme.

Städtischer Haushalt

Das ist nach der Lektüre des aktuellen Haushaltsentwurfs eine gute Ablenkung, verdrängt den Ärger bevor er entsteht und lässt mir Zeit, um dazu in einem späteren Beitrag mal etwas näher auf Haushaltsentwürfe und -beratungen einzugehen. Vielleicht schaffen es die Verantwortlichen auch bis zum Beschluss des Haushalts, die eine oder andere Unstimmigkeit noch ausräumen zu können — man darf die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

Treffpunkt Europa & Partizipation

Inzwischen sind auch die Vorbereitungen zum diesjährigen virtuellen Treffpunkt Europa so gut wie abgeschlossen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich die 14 Videobeiträge am besten im Videochat vorführen kann. Das Schöne an ehrenamtlichen Veranstaltungen ist dabei, dass eigentlich keiner wirklich ein professionelles Produkt erwartet, und man ganz entspannt den Schwerpunkt auf die zwischenmenschliche Kommunikation legen kann, ob bei einer Präsenzveranstaltung oder auch virtuell.

Eine ganz andere Hausnummer wird, wenn wir uns die Unterstützung des Gemeinderates sichern können, der nächste Treffpunkt Europa auf dem Kiliansplatz werden — aber das ist eine ganz andere Geschichte; weiterhin bin ich diesbezüglich davon überzeugt, dass das überhaupt kein Problem wäre, wenn die Mitglieder der Partnervereine der EUROPA-UNION auch regelmäßig wählen gingen.

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