Altes Theater

27.1.02024 5 (5)

Beitragsfoto: Altes Theater

Spieleabend

Da die Telekom derzeit zumindest was meinen Anschluss angeht Schwierigkeiten hat, konnte ich abends ein paar nette Gespräche mit Telekom-Mitarbeitern führen, die mich erst nach Telekom-Manier durchs ganze Haus hetzten und letztendlich auch nicht viel weiter kamen. Ich habe einfach zu viele Geräte, die temporäre Internet-Ausfälle und seien diese auch noch so kurz nicht so ohne Weiteres wegstecken können.

Und da das Ganze wohl nicht mehr übers Wochenende zu regeln sein wird und ich mich schon mental auf einen Besuch im Telekom-Laden und den Austausch des Routers vorbereite, gab es halt einen Spieleabend mit Rummikub wobei ich sogar ab und zu für mich einen Sieg verbuchen konnte.

Erpresser

Ob Recep Tayyip Erdogan oder Viktor Orban, es handelt sich dabei nicht nur um ganz gewöhnliche Kriminelle, die ihre Länder schon länger in Geiselhaft genommen haben, sondern auch noch bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre langjährigen „Verbündeten“ erpressen. Darüber hinaus ist es inzwischen wirklich jedem auch noch so ignoranten Politiker bekannt, dass beide zudem gemeinsame Sache mit Wladimir Putin und anderen Massenmördern machen.

Weder die einzelnen Mitgliedsstaaten noch die Europäische Union insgesamt gehen gegen diese Erpresser vor, ganz im Gegenteil, sie betreiben auch noch eine Appeasement-Politik gegenüber der Russischen Föderation. Diese unverständliche Verhaltensweise führt nicht nur dazu, dass sich die Gesamtsituation in unserer Welt weiter verschlechtert, sondern man auch noch falsche Signale in die gesamte westliche Welt sendet, nämlich, dass sich Verbrechen lohnt und dabei den schlimmsten Verbrechern die Welt gehört.

In den USA haben dies bereits sehr viele verstanden und sammeln sich um einen Donald Trump; je schlimmer dieser sich generiert, umso mehr Anhänger gewinnt er. Und selbst bei uns fallen sämtliche Hemmungen. Wir müssen davon ausgehen, dass Politiker, die noch über Anstand und Höflichkeit verfügen, bald als nicht mehr wählbar gelten!

Start

Was für ein Start ins Wochenende! Aus einer geplanten Winterfeier der Freien Wähler wurde im Anschluss spontan ein Kegelwettstreit. Dabei konnten manche wie etwa Herbert Burkhardt ihre Kegelexpertise voll und ganz ausspielen. Heute Morgen gab es noch eine Präsidiumssitzung und gleich danach eilte ich zum Neujahrsempfang der Diakonie im Alten Theater.

Völlig überrascht wurde ich dabei von einem Aufmarsch von Traktoren, Lastkraftwagen und weiteren Fahrzeugen, die, wie es auf den Plakaten zu lesen war, gegen Volksverräter und unsere aktuelle Bundesregierung vorgehen wollten. Dazwischen ein paar „SA-Leute“ in Fantasieuniformen und sonst wohl noch die ganz üblichen „besorgten Bürger“ — Fasching in Heilbronn etwas früher als sonst. Am Montag werde ich wohl in der Heilbronner Stimme lesen können, um was es diesen Demonstranten tatsächlich ging.

Der Neujahrsempfang in Sontheim überraschte durch eine Aufführung der Theatergruppe „Neckarvagabunden“ und Bürgermeister Andreas Ringlé, der uns Bürgern nochmals die Ergebnisse eines Dynamikrankings vortrug, das u. a. von der Wirtschaftswoche jährlich erstellt wird. Erfreulich, dass Heilbronn dabei ganz gut wegkommt und bei den Neubauten von Wohneinheiten mit an der Spitze vergleichbarer Städte liegt. Und so kurz vor den Gemeinderatswahlen wenig überraschend, dass unheimlich viele amtierende Gemeinderäte zugegen waren, die sich in anderen Jahren bei der Diakonie eher rar machen. Noch spannender mit anzusehen, welche Gemeinderäte dieses Mal gerade nicht mit dabei waren.


Freie Wähler-Website

4.11.02023 5 (5)

Beitragsfoto: Screenshot Freie Wähler-Website

Galerien

Und da ich schon einmal beim Basteln war, habe ich gleich noch die Galerien hier im Blog neu geordnet. Die meisten sind weiterhin nicht öffentlich zugänglich und werden zudem auch nicht direkt verlinkt.

Dies einfach nur deshalb weil die dort hinterlegten Fotos außer mir keinen Leser wirklich interessieren dürften und ich diese für mich als eine Art Stockfotos für künftige Blog-Beiträge auf Halde gelegt habe.

Spielen

Da es mit dem Tanzen derzeit einfach nicht klappen soll, gab es wieder einmal einen sehr spannenden Spieleabend mit Rummikub. Danach etwas Schach und ein wenig Recherche über ein Gadget, das ich heute bei der Besprechung gesehen habe. Ich benötige es tatsächlich nicht mehr, da die Zeiten mit sehr vielen Vorträgen und noch mehr Besprechungen längst hinter mir liegen, aber dann komme ich doch wieder ins Schwärmen, nämlich darüber was ich mit solch einem Gadget noch vor Kurzem hätte anfangen können.

Und so muss ich jetzt wohl sehr tapfer sein, denn das wirklich Gefährliche an solchen Gadgets ist doch, dass man sie tatsächlich nicht benötigt aber dennoch einfach nur haben möchte. Und so gucke ich jetzt erst einmal etwas genauer nach, ob dieses neue potentielle Spielzeug auch meine Kriterien von „Langlebigkeit“ erfüllt. Auf jeden Fall aber ist es so klein, dass es nicht wie meine letzte Erwerbung zu viel Platz weg nehmen würde.

Besprechung

Heute waren die Freien Wähler in Reutlingen unterwegs, denn der Landesverband hatte gerufen. Es handelte sich dabei um ein regelmäßiges Treffen der Freien Wähler, welche aus den größeren Städten Baden-Württembergs kommen. Neben dem Wahlkampfkonzept, einer gemeinsamen Corporate Identity und der bereits etwas nervigen Auseinandersetzung mit der Partei der „Freien Wähler“ sowie weiteren Abspaltungen konnten sich die Freien Wähler über die Herausforderungen von Städten mit mehr als 100 000 Einwohner austauschen.

Eigentlich nicht überraschend dabei war, dass die Herausforderungen in den Städten zumindest ähnlich sind. Ob diese dann auch zu waschechten Problemen werden, liegt eindeutig an der Qualität der jeweiligen Verwaltungen und an den Mehrheiten in den Gemeinderäten. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass man deswegen die mannigfaltigen Parteiinteressen besser aus den Gemeinderäten heraushält. Und dazu benötigen wir in Baden-Württemberg starke Freie Wähler-Fraktionen vor Ort.

Zurück in Heilbronn, begann ich sogleich eine Zusage an den Landesverband umzusetzen und die Website der Freien Wähler etwas an das Layout der anderen Freie Wähler-Vereine anzupassen, denn man muss dem Landesverband darin recht geben, dass dort „wo Freie Wähler-DNA drin ist, auch besser Freie Wähler draufsteht“. Jetzt bin ich einmal gespannt darauf, wie die Heilbronner Freien Wähler darauf reagieren werden.


Jacuzzi

4.6.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Jacuzzi mit Buch

Spieleabend

Kann ein völlig entspannter Tag schöner ausklingen als mit einem Spiel? Unser aktuell bevorzugtes Spiel ist Rummikub. Aber darüber dürfte ich schon öfters geschrieben haben. Und wenn hier der Tag so langsam aber sicher zu Ende geht, hat er bereits woanders schon längst wieder begonnen — meine E-Mail und Message erinnern mich daran.

Und so frage ich mich zum Schluss des Tages, wie es heutzutage Menschen überhaupt noch langweilig werden kann, denn eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Man muss sich heute Langeweile schwer und hart erkämpfen und sollte man diese dann jemals erreichen, ist man bestimmt zu erschöpft, um sie überhaupt genießen zu können.

Mit diesem Gedanken verabschiede ich mich für heute von meinen Lesern aber erst noch einen kurzen Blick in die aktuelle E-Mail.

Jacuzzi

Endlich wurde das Wetter so, dass ich mich wieder meiner liebsten Beschäftigung widmen konnte, dem Lesen von Büchern im warmen Sprudelbad. Wer Per Anhalter durch die Galaxis gelesen hat, kennt bestimmt meinen Gesinnungsverwandten.

Mein einziges Problem dabei ist, wie ich das Gelesene vom Buch in den Zettelkasten bekomme. Schon vor ein paar Jahren fand ich es ganz gut, wenn die damals verwendeten Notepads (Palm III) wasserdicht gewesen wären. Und gute 20 Jahre später ist die Menschheit zumindest diesbezüglich auch nicht viel weiter, was meine Vermutung bestätigt, dass viel zu wenige die tatsächlichen Vorzüge eines Hottubs in Gänze erfasst haben.

Auf jeden Fall aber wäre die Welt eine bessere, wenn mehr von uns die Gelegenheit oder die Muse hätten, um ihren Tag im Whirlpool zu verbringen.

Die Zauberflöte

Zumindest alle ehemaligen deutschen Schulkinder haben einmal in ihrem Leben die Zauberflöte gesehen; für den Fall, dass sie aus Tälern der Ahnungslosen kommen, von einer Schallplatte gehört. Wobei sich wohl alle Musiklehrer berufen sahen, um ihren Schülern die Handlung zu erklären. Alle anderen kennen die Zauberflöte zumindest in Ausschnitten aus dem Fernsehen oder dem Radio.

So hätte ich nie daran gedacht, einmal selbst etwas über die Zauberflöte zu schreiben, vielleicht mit einer Ausnahme, nämlich als Nancy Gibson die Königin der Nacht gab — das ist aber schon sehr lange her.

Gestern aber brachte die Metropolitan Opera die Zauberflöte in die Kinos und ich konnte nicht umhin, um mir dies anzuschauen, besonders deshalb, weil sich die Met schon länger darauf konzentriert, um auch schon etwas verstaubtere Stücke in die heutige Zeit zu transferieren. Also, wenn schon die Zauberflöte, dann eine Aufführung der Met.

Und sorry Nancy, aber die gestrige Zauberflöte war die Beste, die ich je gesehen habe. Ob es besser gesungenere Aufführungen gibt, das kann ich nicht beurteilen, besser aufgeführte seit gestern sicherlich nicht mehr! Wer nicht das Glück oder die Gelegenheit hatte, dieser Aufführung zu folgen, der sollte sich demnächst die entsprechende DVD im Met Opera Shop kaufen.

Simon McBurney ist etwas ganz Besonderes gelungen, er hat diese Oper aus dem Jahre 1791 erneut zum Leben erweckt, und Kathryn Lewek gab in ihrer fünfzigsten (!) Darstellung die beste Königin der Nacht. Auf jeden Fall aber war sie der beste Sänger des Abends.

Die Besetzung des Sarastro mit Stephen Milling eine sehr gute Wahl und die Harmonie zwischen Erin Morley (Pamina) und Lawrence Brownlee (Tamino) stimmig. Ebenfalls erwähnenswert Thomas Oliemans (Papageno), der zugab, dass er sich mit der ihm beigegebenen Leiter nicht so ganz anfreunden konnte.

Das Ganze hat aber hier bei uns in Deutschland einen großen Nachteil. Denn jetzt, wo man den Text während der Aufführung sehr einfach mitlesen kann, steht zu befürchten, dass die Zauberflöte bei uns in Kürze so lange verboten wird, bis ein Künstler mit entsprechendem Parteibuch diese umgeschrieben hat.

„Ein Mann muss eure Herzen leiten,
Denn ohne ihn pflegt jedes Weib
Aus ihrem Wirkungskreis zu schreiten.“

Sarastro, Die Zauberflöte (1791)