Solidarität
Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay
Solidarität gibt es nur in den Schützengräben.
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Solidarität gibt es nur in den Schützengräben.
Beitragsfoto: Zitat von Ronald Reagan
Meine Einstellung zur Dienstpflicht dürfte den regelmäßigen Lesern dieses Weblog bereits bekannt sein. Wenn unsere Politik jemals wieder in der Lage sein wird, Pflichten — jüngstes Stichwort: die COVID-19 Impfpflicht — auch durchzusetzen, dann ist eine Dienstpflicht für alle Bürger dieses Landes, egal welchen Geschlechts, Religion oder geistigem wie auch körperlichem Zustands, nur zu empfehlen.
Deshalb sollten allen Bürger wischen 16 und 18 Jahren ausdrücklich gemustert werden und damit auch den jungen Mitbürgern wohl erstmals auch ein realistisches Bild über ihre eigene Leistungsfähigkeit vermittelt werden.
Und nach erfolgter Musterung müssen alle Bürger bis zum 21. Lebensjahr ihre Dienstpflicht auch antreten. Die besten werden für den Militärdienst gebraucht und danach werden die anderen Dienste, wie Polizei, Feuerwehr, technisches Hilfswerk oder Rettungs- bzw. Pflegedienste bedient.
Sollte einer der für den Militärdienst geeigneten Mitbürger sein Gewissen entdecken, dann wird diesem die Möglichkeit gegeben, dieses im Pflegedienst zu beruhigen. Auf jeden Fall aber muss verhindert — schon alleine wegen der Gleichheit — werden, dass sich manche „bessere“ Bürger in Sonderverwendungen, wie etwa Praktikant an der Botschaft in New York, absetzen oder ganz von der Dienstpflicht befreit werden.
Und auch bei 100 % körperlich oder geistig Eingeschränkten muss ebenfalls sehr restriktiv vorgegangen werden, da es den Mitbürgern schwer zu vermitteln ist, wenn ein „Schwerstbehinderter“ keine zwei Jahre später Sieger bei den Olympischen Spielen oder einer Weltmeisterschaft oder gar als Fußballprofi unter Vertrag genommen wird.
Wir erinnern uns, jede Demokratie lebt ganz besonders vom Vorhandensein von Gleichheit vor dem Gesetz und der Solidarität untereinander.
Es ist erfreulich, dass nun doch so einige Betroffene aufgewacht sind und die Bedeutung der Gäubahn so langsam aber sicher erkennen. Diese ist, so wie die Frankenbahn als deren Fortführung auch, nicht nur für den lokalen Verkehr (Nahpendler), sondern auch für den europäischen Fernverkehr von Bedeutung.
Deshalb war es schon immer abwegig, diese nur zum Flughafen Stuttgart umzuleiten und damit aus der Verkehrsachse Berlin – Mailand zu nehmen. Die Gäubahn muss dringend als ein Teil der Verkehrsachse Nord-Süd bestehen bleiben. Und so ist es ebenfalls abwegig, diese vorerst am Flughafen enden zu lassen, nämlich so lange bis in ein paar Jahren bzw. Jahrzehnten eine Weiterführung bis zum Hauptbahnhof realisiert werden wird.
Und da man Stuttgart 21 bereits seit mehreren Jahrzehnten plant, sollte man nicht von einem Planungsfehler als Ursache allen Übels sprechen. Da die Gefahr nun allen bekannt ist, sollte man damit beginnen, diese jetzt auch zu bannen!
Der Start in die Woche begann bereits gestern mit einem gelungenen Übungstanzabend. Klaus Brenner konnte uns dabei den einen oder anderen guten Tipp geben. Danach laß ich noch die lange Woche von Detlef Stern, die dieses Mal eine ganz andere ist; wobei es nun offensichtlich ist, dass „lang“ in diesem Sinne nicht das Gegenteil von kurz ist.
Leider musste ich spät Abends dann noch unser Europa-Grillen um eine Woche verschieben, sehr unglückliche Umstände machten dies erforderlich, was mir wieder einmal vor Augen führte, wie kurz unser Leben, spätestens in der Nachbetrachtung, eigentlich ist.
Heute Morgen durfte ich dann wieder einmal den meseno-Bus fahren und machte damit eine kleine Tour durch den nördlichen Landkreis. Dabei konnte ich den einen oder anderen Baufortschritt bestaunen und die Straßenmeistereien bei ihrer Arbeit.
So kann ich alles in allem von einem guten Wochenstart berichten, der darauf hoffen lässt, dass der Rest der Woche ebenfalls spannend und unterhaltend bleibt.
Specifying Spring ‘83 von Robin Sloan (Juni 2022)
Der Vorteil, wenn man andere Blogs liest, ist, dass man auf Dinge hingewiesen wird, die einem ansonsten entgangen wären. Auch uns Studenten wurde an der Uni bereits 1984 eine eigene Internet-Adresse angeboten. Was wiederum dazu führte, dass ich einen eigenen Telefonanschluss in meiner Studentenbude benötigte. Und mir dann noch ein Telefon in Form einer Micky Mouse zulegte. Dies alles gepaart mit einem Schneider Rechner zeigte, wie bunt und spannend Technologie eigentlich sein kann. Leider geht der Trend aber immer in Richtung Uniformität; wobei doch alle aber immer möglichst individuell sein möchten.
Beitragsfoto: Beispielbild | © Pixabay
Traditionell werden wir Bürger spätestens mit Beginn des Advents von unseren Kirchen und immer mehr „Hilfsorganisationen“ darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht überall in der Welt so geordnet und zivilisiert zugeht, wie hier bei uns in Deutschland.
Spätestens seit unsere Medien den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wagen, was bestimmt mit der zunehmenden Verfügbarkeit des Internets für alle Bürger zusammenhängt, wissen wir auch aus anderen Quellen, dass unsere Welt nicht überall so in Ordnung ist, wie hier bei uns.
Und spätestens seit 2015 wissen wir alle, dass es sehr, sehr viele Menschen außerhalb Deutschlands gibt, deren Ziel es ist, hier bei uns Fuß zu fassen oder zumindest von unserem „Wohlstand“ ihren Teil abzubekommen.
Aber spätestens seit dem, auch bei uns, zunehmenden Auftreten von COVID-19, müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Welt selbst bei uns nicht mehr so in Ordnung ist, wie wir es „schon immer“ gewohnt waren, und wie es sich die vielen neuen Zuwanderer weiterhin erhoffen und versprechen.
Ich spreche dabei nicht von den verstärkt auftretenden Trinker-, Bettler- und Hausiererhorden, die sich so gerne um unsere Kirchen herum und in den Fußgängerzonen zusammenrotten, oder von der zunehmenden Vermüllung unserer Städte, Dörfer und Landschaften.
Ich spreche dabei auch nicht über Landesregierungen, die sich um die Verteilung von Impfdosen und Beatmungsgeräten streiten, oder Mitbürger, die sich um Klopapierrollen balgen, sondern von den wirklich bemerkenswerten Änderungen in unserer Gesellschaft.
Denn inzwischen fliegen bei uns bundesdeutsche Militärmaschinen Kranke durch die gesamte Republik, Bundeswehrsoldaten helfen in Krankenhäusern aus und sind wohl aus keiner Stadtverwaltung mehr wegzudenken, während viel zu viele unserer Mitbürger weiterhin auf ihr „Recht auf Vergnügung“, ihr „Recht auf Ignoranz“ oder gar auf ihr Recht, einfach nur asoziale Idioten sein zur dürfen, pochen.
Jede Gesellschaft wird von ihren Leistungsträgern im wahrsten Sinne des Wortes getragen, die immer auch eine bestimmte Menge an „ganz besonderen“ Mitbürgern mitschleppen können, und, wenn es „rund läuft“, zudem gerne auch mit Spenden und weiteren Hilfen dazu beitragen, dass andere weniger erfolgreiche Regionen und Gegenden dieser Welt, wie zum Beispiel das Saarland oder Berlin, „am Leben erhalten“ werden können.
Sehr viele dieser Leistungsträger wissen leider inzwischen aber nicht mehr, wie sie ihre Firmen, Unternehmen oder Geschäfte am Leben erhalten, wo sie die Mittel herbekommen, um überhaupt noch ihre Steuern zahlen, wie sie jemals die angehäuften Überstunden oder Urlaubstage halbwegs wieder abbauen oder wie viele Kinder, Schüler, Kranke oder Alte sie noch betreuen können?
Der Advent, eigentlich eine Zeit, um ein wenig selbst zu „entschleunigen“, und diese freie Zeit dann zu nutzen, um über sich, seine Lieben und den Rest der Welt nachzudenken.
Glücklich können sich jene Mitbürger schätzen, die in diesen Tage dazu auch die Gelegenheit finden oder bekommen.
Sollten Sie selbst zu diesen glücklichen Menschen gehören, dann glaube ich, wäre es ganz gut, zu überlegen, wie wir gerade jenen Menschen helfen oder diese gar ein wenig unterstützen können, die sich in einer weniger komfortablen Situation befinden.
Und so wie bereits schon ein Euro Spende an „Brot für die Welt“ Großes bewirken kann, so kann auch das kleinen Stück Müll, das nicht auf der Straße, sondern im Mülleimer landet oder der gut sitzende Mundschutz bzw. der ausreichende Abstand zum Nachbarn, oder gar eine aufgefrischte Impfung, wie z. B. gegen die Grippe oder auch gegen COVID-19, für uns allesamt Großes bewirken.
Und wenn Ihnen gerade in dieser Adventszeit ein Mitbürger begegnet, der vor lauter Arbeit keine Zeit zum Reflektieren hat, dann wäre ein einfaches Dankeschön an diesen eine kleine aber bestimmt sehr nette Geste.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine besinnliche Adventszeit und hoffe, dass möglichst viele von uns unbeschadet in das kommende Jahr gelangen.
„Man muß die Segel in den unendlichen Wind stellen, dann erst werden wir spüren, welcher Fahrt wir fähig sind.“
Alfred Delp, Das Gesetz der Freiheit, Epiphanie 1945