Blogger

8.2.02026 4.4 (7)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Vermischtes

Heute schreibe ich diesen Blog-Beitrag gleich zweimal, wobei ich zugeben muss, dass die erste Version weit besser war. Aus irgendeinem Grund verschwand diese beim Veröffentlichen plötzlich ins digitale Nirwana.

Noch im Februar möchte Donald Trump seinen Friedensrat einberufen, wohl eher ein Sammelbecken von ehemaligen Weggefährten Jeffrey Epsteins. Gespannt dürfen wir darauf sein, welche europäischen Politiker sich dabei ihren Eintritt von unseren Steuergeldern bezahlen lassen. Alternativ können diese sich ihren Eintritt bestimmt auch von der Deutschen Bank vorfinanzieren lassen, diese dürfte hinreichend Erfahrung mit solchen Finanzgeschäften haben.

Was zudem erklären könnte, warum Donald Trump so auf Grönland schielt, denn seit er die Regie übernommen hat, dürfte der Platz auf Little Saint James nicht mehr ausreichend sein.

Heute Nacht findet der Superbowl statt. Leider werde ich diesen nicht mitverfolgen können, da ich gleich morgen früh wieder mit dem meseno-Bus unterwegs sein werde. Da dieses Mal keiner meiner eigenen Favoriten mit dabei ist, hält sich mein Bedauern darüber aber in Grenzen.

Dafür ist aber schon heute das Angucken des Wiener Opernballs gesetzt. Noch etwas jünger und dynamischer wäre ich sicherlich zusammen mit meiner besseren Hälfte bereits auf dem Weg nach Wien.

Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften haben für mich ihren Reiz verloren, denn es sind doch nur noch von unseren Steuergeldern finanzierte Feiern, die korrupten Geschäftsleuten und noch korrupteren Politikern eine weitere Plattform bieten, um sich beim Pöbel ins rechte Licht zu setzen — der Sport ist dabei völlige Nebensache. Bedauernswert jene Sportler, die dafür ihre eigene Gesundheit ruinieren.

Die letzten Tage musste ich dank meiner Zipperlein etwas kürzer treten und konnte mich entspannen. Erfreulich, dass mein Fernbleiben bei der einen oder anderen Veranstaltung dieses Wochenende bemerkt wurde. Aber ich schaffte es nicht einmal zum gemeinsamen Käffchen mit Detlef Stern.

Leider hat sich die Arbeit dabei nicht von alleine erledigt und so werde ich kommende Woche mehr beschäftigt sein, als ich es eigentlich vorhatte.

Ach, da lese ich gerade in meiner Timeline, dass sich wieder ein paar Promis fürs Vorlesen feiern lassen. Versteht sich von selbst, dass die es nur wegen des schnöden Mammons machen und denen die Kinder dabei völlig egal sind. Wenn diesen Menschen Kinder wichtig wären, dann würden sie wie z. B. Detlef Stern oder ich regelmäßig und unentgeltlich in der Kinder- und Jugendlichenbetreuung unterwegs sein. Promi ist mein bei uns aber nur, wenn man sich auf Kosten anderer, möglichst dabei der Schwächsten in unserer Gesellschaft, ins rechte Licht setzt.

Ich stelle nun fest, dass ich meinen alten Blog-Beitrag nicht mehr in Gänze hinbekomme, mich dafür aber wieder von ganz anderen Dingen triggern lasse, wie z. B. von Putins Wadenbeißer Victor Orban, der nun die Ukraine zum Feind Europas erklärt.

Dabei kennen wir die Feinde Europas und der Demokratie nur allzu gut, z. B. korrupte kleine Wadenbeißer, die sich durch zugeführte kleine Mädchen oder Buben, Honorarprofessur, sonstige Geldgeschenke oder billige Urlaubsreisen zu willigen Dienern des Totalitarismus machen lassen.

Brandmauer

Erst hat die Union die AfD überhaupt erst möglich gemacht, dann völlig populistisch eine Brandmauer ausgerufen und nun zerbröselt sie diese besagte Mauer unter dem Beifall ihrer eigenen antidemokratischen Klientel so langsam aber sicher wieder. Hauptsache Schau und Pomp und Gloria.

Derweil eröffnen uns die AfD-Abgeordneten immer unverhohlener, was sie demnächst mit uns Demokraten so alles anstellen werden. Dabei dürfen wir schon froh sein, wenn wir nur unsere Arbeitsplätze verlieren oder aus unserem eigenen Land hinausgeschmissen werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die AfD bereits ihre schwarzen Listen hat, für jene Bürger, die sogleich exekutiert oder zumindest im KZ landen werden. Dass alle Bürger, die sich nicht gleichschalten lassen, auch ihr Vermögen verlieren, werden wohl der Anreiz für unsere Firmen, Konzerne und sonstige systemrelevante Personen, denn sie werden dabei sicherlich wieder ihren Anteil erhalten, welchen sie ohne Wenn und Aber auch dieses Mal in die nächste Demokratie hinüberretten können.

Auch wenn ich hier einmal schrieb, dass es für ein Verbotsverfahren längst zu spät ist, sollten wir dies dennoch durchzusetzen versuchen. Ähnlich wie die damalige SPD noch geschlossen gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte. Ob deren Abgeordnete dies noch heute tun würden, darf stark angezweifelt werden. Das Korruptionslevel in der Bundesrepublik ist weit höher, als es zu Weimarer Zeiten war, wobei sich Anstand, Ehre und Ehrlichkeit längst aus der Berufspolitik verabschiedet haben.

Ruprecht Polenz

Die unverhüllte Drohung gegen die unabhängige durch einen Bundestagsabgeordneten ‼️der ist ein weiterer Sargnagel für das überfällige gegen die AfD

Das Bild zeigt einen Tweet des AfD-MdB Moosdorf, der unter Hinweis auf 250 Richter, die in den USA wegen Rechtsbeugung durch die Regierung festgenommen worden seien, der deutschen Justiz dasselbe androht, wenn die AfD an die Macht komme
8. February 2026, 11:47 306 boosts 410 favorites

Übrigens, dieser besagte AfD-„Professor“ ist tatsächlich ein Moskauer Honorarprofessor, der im Bundestag eigentlich nur durch Hitlergrüße von sich Reden macht. Auch bekannt, dass er sich von Wladimir Putin finanzieren lässt — zwei Antifaschisten, die sich offensichtlich ganz gut verstehen. Wie ich schon öfters schrieb, die AfD ist ein richtiges Sammelbecken für Kriminelle aller Art.

Schade, dass immer öfters nur noch ehemalige oder abgelegte Unionspolitiker für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten wollen. Viele haben wohl wie viel zu viele Journalisten im ÖRR auch den neuen Zeitgeist erkannt — wobei man der Union attestieren muss, dass sie diesen erst selbst miterschaffen hat, was man halt so macht, wenn man selbst noch den kleinsten Maskendeal dem Allgemeinwohl vorzieht. Wir erinnern uns dabei an die besagte geistig-moralische Wende! Und so dürfte Helmut Kohl als „Vater des ganz neuen Europas“ in die Geschichtsbücher Einzug halten.

Und dabei gäbe es in der Union noch ausreichend junge, kompetente und demokratisch sehr engagierte Politiker, die gemeinsam mit den anderen Demokraten das Ruder herumreißen könnten. Was hält diese bloß ab? Eine in Aussicht gestellte Einladung bei Markus Lanz oder Caren Miosga? Oder noch besser, eine persönliche Einladung in den Friedensrat von Donald Trump?

Gendern

Dank eines Blog-Beitrags in meiner Timeline durfte ich erfahren, dass sich Zeit-Leser mit besserem Einkommen gerne über das Gendern lustig machen würden. Und viele dieses Thema aufgreifen würden, um schnell Geld zu machen. Dabei fand ich es richtig lustig, dass der Blogger so nebenbei erwähnte, dass er ab heute ausgesuchte Werbung (wohl für Zeit-Leser) schalten würde.

Ich selbst bin bekannter Weise kein Freund des Genderns und kann meine Sichtweise dazu auch begründen. Als politisch engagierter Mensch wurde ich mit dem Thema bereits konfrontiert, als es bei Journalisten noch lange keines war und somit diesen auch kein Zeilengeld garantierte.

Von Jugend an war ich in Programmatikdiskussionen involviert und gewohnt, dass man dabei stundenlang über jede einzelne Zeile eines neuen Entwurfs debattiert. Schon ein paar Jahre her begannen dann doch so einige junge Damen und ein paar junge Männer damit, diese Diskussionen nicht inhaltlich aufzumischen oder zu bereichern, sondern einzig und alleine heftigst über das Gendern zu debattieren.

Und so wurde alleine damit immer weniger um Inhalte als um die Form debattiert und diese Texte wurden nicht nur inhaltlich ärmer, sondern auch immer unleserlicher. Was diese Menschen nicht störte, weil es ihnen darauf auch nicht ankam: es war ein neues Thema geboren, um ohne Inhalte und Substanz auf sich aufmerksam machen zu können und sich damit selbst zu profilieren. Schlimmer noch, man konnte damit zudem viele gute Ansätze totreden und -schreiben.

Anfangs versuchte ich noch, dem Ganzen offen zu begegnen und das Gendern, wenn schon gewollt, dann aber richtig in den vorliegenden Texten zu etablieren. Was für ein Fehlschlag! Nun saßen Menschen meines Alters über diesen Texten und passten diese an, wobei die Genderwilligen dies als völlig vertane Zeit ansahen, denn nun hätte man sich inhaltlich engagieren müssen — es reichte diesen Menschen völlig aus, wenn jeder erkennen konnte, dass man den vorliegenden Text halbwegs gegendert hatte.

Und dann kam es zu einem politischen Entwurf, der tatsächlich einmal das Thema Geschlecht egal welches auch immer inhaltlich zum Thema hatte und dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass der Genderfraktion das Thema völlig am Arsch vorbeiging, Hauptsache auch dieser Text war etwas angegendert.

In dieser Diskussionsgruppe saß tatsächlich ein Mensch, über dessen Geschlecht ich mir nicht so ganz sicher war, er vielleicht auch nicht. Und so gab es zumindest zwei in dieser Gruppe, die den besagten Text gerne für alle Menschen egal welchen Geschlechts angepasst und damit das Thema genau auf die gesamte notwendige Bandbreite gebracht hätten. Bei den jeweiligen Abstimmungen zum Text sorgte die Genderfraktion dafür, dass man den Text als gegendert erkennen konnte, leider aber nicht dafür, dass er inhaltlich allen Menschen egal welchen Geschlechts dienlich war.

Sobald es nur noch um die Form, aber nicht mehr um die Inhalte geht, ist jede Diskussion reine Zeitverschwendung! Außer halt, man lebt als Politiker oder Journalist davon.

Was mich nun völlig abschweifen und an eine Karikatur von Guido Kühn denken lässt.


Wahlkabinen

Landtagswahl 5 (4)

Beitragsfoto: Wahlkabinen | © Alexandru Nika, Shutterstock

Selbst die ignorantesten und dümmsten Mitbürger dürften es inzwischen mitbekommen haben, dass es demnächst bei uns wieder Wahlen gibt — wohl der einzige Grund, warum man heutzutage noch Wahlplakate benötigt. Und mit ein klein wenig mehr Interesse kann man sogar feststellen, dass es eine Landtagswahl ist, welche am 8. März 2026 alle Wahlberechtigten zur Wahl des neuen Landtags aufruft.

Das Besondere an dieser Wahl ist es, dass wir dieses Mal die Gelegenheit haben, um ein Monsterparlament zu wählen — und dies im doppelten Sinne des Wortes! Zum einen haben alle Parteien — auch die FDP (!) — dafür gesorgt, dass ein neues Wahlsystem möglichst vielen Kandidaten einen Sitz im Landtag garantiert. Man weiß zwar längst, dass Quantität keine Qualität ersetzt, aber darum geht es schon lange nicht mehr: Parteisoldaten wollen versorgt werden, so wie in Heilbronn die Bürgermeister.

Zum anderen zeigen uns die jüngsten Umfragen zur Landtagswahl, dass wir Bürger die Absicht haben, mindestens 20 % ehemals sogenannte sozial Verachtete in den Landtag zu wählen. Auch aus anderen Bundesländern wissen wir ganz genau, was uns dabei mit der AfD erwartet, eine Bandbreite von der Puffmutter über den Vaterlandsverräter bis hin zum gewöhnlichen Schwerkriminellen. Es ist wirklich alles mit dabei. Einzig und alleine müssen diese Kandidaten bei „Heil Hitler“ den richtigen Arm hochreißen können — was deren Wählerschaft an jugendliche Saufgelage im Festzelt erinnert, die immer wieder gerne mit einem „Sieg Heil“ endeten.

Von der Berufspolitik und ihren Großeltern aus der Nazizeit wissen diese Wähler ganz genau, dass sie, wenn es erwartungsgemäß wieder zu einem Untergang führen wird, einfach nur mit einer Demenz um die Ecke kommen müssen. Was zur Folge hat, dass man sich doch den ganzen Spaß nicht verderben lassen möchte, wenn man dafür nicht einmal und niemals zur Verantwortung gezogen wird.

Zu unserem ganz großen Glück sieht es dabei zumindest in Baden-Württemberg noch nicht danach aus, dass die Totalitaristen, welche aktuell bei uns prominent als AfD und BSW unterwegs sind, mehrheitsfähig werden. Da aber zumindest die ehemaligen Volksparteien jeweils über eine starke totalitaristische Minderheit in ihren Reihen verfügen, besteht hier weiterhin eine schleichende Gefahr. Auch weiß zumindest ich nicht, wohin die Nichtwähler, die einen sehr großen Anteil der Wahlberechtigten stellen, hin tendieren, wenn man sie hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Ich hoffe sehr mehrheitlich demokratisch!

Was den demokratisch gesinnten Nichtwählern allerdings nichts helfen wird, da die Wahlen von den Wählern entschieden und gewonnen werden. Die Nichtwähler müssen mit dem jeweiligen Ergebnis zurechtkommen. Und spätestens am jüngsten Tag heißt es dann: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.

Zugegeben, die jüngste Umfrage zur Landtagswahl lässt mich dennoch nicht frohlocken. Die Landeszentrale für politische Bildung führt dort sechs von den 21 zur Wahl zugelassenen Parteien auf. Die restlichen 15 werden unter Sonstige zusammengefasst, was man in der heutigen Zeit auch anders regeln könnte — zumindest in einer erweiterten Version.

Mit Stand 22. Januar 2026 gibt die Umfrage auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung die folgenden Prozentzahlen bekannt: CDU 29 %, Bündnis 90/Die Grünen 23 %, AfD 20 %, SPD 8 %, Die Linke 7 % und die FDP 5 % — wohl nur, damit letztere noch aufgeführt wird. Die restlichen 15 Parteien und Wählervereinigungen kommen auf insgesamt 8 %.

Von diesen 15 zugelassenen Parteien und Wählergruppen sind mir die folgenden acht bekannt, nicht nur dem Namen nach:

  • FREIE WÄHLER, eine Partei und eine Abspaltung aus den Freien Wähler-Vereinen, welche bewusst nur auf lokaler Ebene bis zu den Kreistagen kandidieren. Meine Einschätzung: rechter Rand der Demokratie. Man kann mit deren Vertretern durchaus gut diskutieren.
  • BSW, eine Einpersonenpartei und Teil der fünften Kolonne zur Unterstützung des russischen Angriffskrieges.
  • Die PARTEI, im besten Fall Spaßmacher, ansonsten eine sehr arrogante Politprominenz. Ich hatte damit nur sehr unangenehme Begegnungen, ob im Europäischen Parlament oder im Stadtrat.
  • ÖDP, eine Partei, die ich von zahlreichen Informationsständen her kenne, aber bis heute noch nicht so richtig einordnen kann.
  • Volt, eine von zwei heute noch existierenden Ausgründungen aus der EUROPA-UNION. Europäisch und mit beiden Beinen auf demokratischem Boden.
  • PdH, eine sehr junge Partei, die sich dem Humanismus verpflichtet fühlt und deren Vertreter sich wahrscheinlich allesamt über kurz oder lang in den größeren Parteien wiederfinden werden.
  • Team Todenhöfer, eine Einpersonenpartei, die alleine dem hohen Selbstwertgefühl eines CDU-Abgeordneten zu verdanken ist.
  • WerteUnion, noch eine Ausgründung aus der CDU. Ob diese noch dem rechten Rand zuzuordnen ist, darf bezweifelt werden. Auch wenn ich einige Mitglieder persönlich schon sehr lange kenne, ist es mir völlig schleierhaft, wann und warum diese Menschen plötzlich falsch abgebogen sind?

Kommen wir nun wieder zurück zu jenen Parteien und Albträumen, die bei uns damit rechnen können, dass wir Wähler deren Kandidaten in den Landtag schicken.

Von der CDU geht der letzte Wahlverlierer Thomas Strobl erneut ins Rennen und kann dieses Mal nach der erfolgreichen Versorgung seiner damaligen grünen Konkurrenz damit rechnen, dass die CDU wieder einmal ihren Kandidaten durchbekommt. Zumal ihn die CDU mit dem Listenplatz 4 abgesichert hat! Er folglich dieses Mal von keinem einzigen Wähler mehr gewählt werden muss, um wieder einmal Abgeordneter zu werden. Spekulieren kann man, ob er danach ins Amt des OB wechselt und zugleich die No-Name Verena Schmidt in den Landtag befördert. Eine typische CDU Vorgehensweise, um den Bürgern die eigene Wahl eines Kandidaten abzunehmen.

Von Bündnis 90/Die Grünen geht Gudula Achterberg ins Rennen, die als Nachrückerin von Susanne Bay Landtagsabgeordnete wurde. Eine Rochade, um Bay bis zum Lebensende zu versorgen und der CDU wieder eine Chance im Wahlkreis einzuräumen. Für unseren Wahlkreis war dies allerdings ein Glücksgriff, denn Gudula Achterberg macht ihre Arbeit richtig gut! Was deren Partei wohl nicht so sieht (Listenplatz 43) und diese deshalb auf jede unserer Stimmen angewiesen ist.

Von der SPD geht Tanja Sagasser-Beil (Listenplatz 18) ins Rennen. Über eine SPD, die um die 8 % herumhängt, muss man keine weiteren Worte mehr verlieren. Die letzten SPD-Abgeordneten im Wahlkreis haben uns Bürgern diese ehemalige Volkspartei so richtig ausgetrieben. Demokratie ist einfach mehr als Parteisoldaten auf immer und ewig zu versorgen, was wohl nur die Anhänger von den anderen Heilbronner Parteien etwas anders sehen.

Die FDP geht erneut mit Nico Weinmann (Listenplatz 7) ins Rennen. Man kann darüber spekulieren, was mit Weinmann geschieht, wenn sich die FDP auch bei uns in Wohlgefallen auflöst; Baden-Württemberg folgt dabei wohl nur einem Bundestrend. Auf alle Fälle aber wird in Heilbronn in Hinterzimmern darüber entschieden, wer bei uns OB wird. Und da Weinmann mit am Tisch sitzt, könnte ihn wohl nur ein Dieter Schwarz oder ein Thomas Strobl verhindern.

Die Linke geht mit Hiba Charif ohne Listenplatz ins Rennen. Was mich doch etwas erstaunt, weil man den Ersatzkandidaten Christoph Mössinger eher kennt. Insgesamt sind für mich die Linken eine Überraschung, da sie sich wohl mehrheitlich dazu entschlossen haben, nun auf demokratischem Boden zu wandeln. Manchmal scheint es einer Partei regelrecht gutzutun, wenn sich deren totalitaristischen Kräfte außerhalb der Partei verselbstständigen.

Die AfD stellte Maximilian Decker als Kandidat auf den Listenplatz 50. Ich kenne ihn als einzigen der Kandidaten nicht, was ich allerdings auch nicht bedauere.

Wir können nun sehr gespannt darauf sein, wen wir Bürger am Sonntag, 8. März 2026 in den Landtag wählen werden. Es werden auf alle Fälle mehr Abgeordnete sein als es unserem Land guttut. Und wir haben dabei auch immer weniger Einfluss darauf, welche Kandidaten letztendlich als Abgeordnete im Parlament sitzen. Bleibt zu hoffen, dass es wenigstens mit großer Masse jene Kandidaten sind, die sich für unsere Demokratie, unser Land und Europa einsetzen werden. Selbstversorger und Kriminelle sollten in jedem Parlament eine möglichst kleine Minderheit sein!

Wie aber bei jeder Wahl, es ist unsere Entscheidung, und jedes Volk bekommt die Regierung, die es auch verdient!

Nachtrag

Die Landeslisten findet man hier ...


Fediverse Reactions
The Simpsons T-Shirt

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Beitragsfoto: The Simpsons T-Shirt

Filme & Serien

Einmal von Deutschland abgesehen, wo die Filmkunst schon länger „sozialistisch“ betrieben wird, einschließlich unzähliger Möchtegernakademien, welche völlig Unbegabten irgendwelche Abschlüsse aushändigen, die damit dann im Anschluss staatlich subventionierte Filme und Sendungen produzieren, die man nicht einmal volltrunken anschauen möchte. Und so erstaunt es mich jedes Mal, wenn es dann doch deutsche Filmemacher und Darsteller gibt, die international Karriere machen.

Es scheint, dass wir insgesamt am Ende der Geschichte von Film- und Fernsehstudios angekommen sind. Diese werden wohl nur noch dem Namen nach in staatlichen oder privaten Konzernen weiter existieren, die nur noch dazu dienen, um Meinung à la 1984 zu machen. Vielleicht auch noch, um den Verbrauchern möglichst billig das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen.

Inzwischen stelle ich fest, dass wenn ich einmal etwas Neues anschauen möchte, was zum Beispiel Blogger oder Freunde empfehlen, ich dazu ein Abonnement bei Amazon, Apple, Netflix, YouTube oder sonst wo abschließen muss. Damit regelt entweder ein Staat oder ein Großkonzern das, was ich zu sehen bekomme. Selbst wenn ich sehr viel Geld investiere, um möglichst frei in meiner Wahl bleiben zu können, sind es letztendlich dieselben Akteure, die darüber bestimmen, was wir alle zu sehen bekommen.

Was wieder einmal beweisen dürfte, dass Kunst nur dann richtige Kunst sein kann, wenn sie es schafft, sich von Abhängigkeiten zu befreien. Viele werden mir nun erklären wollen, dass Kunst noch nie frei war und sich selbst ein Michelangelo prostituierte. Vielleicht aber ist es gerade das, was tatsächlich die Kunst ausmacht, nämlich sich frei von Zwängen zu entfalten und dabei Großes zu schaffen, was dann auch noch von sehr vielen anderen Mitmenschen goutiert wird.

Deshalb sollten wir Menschen wieder verstärkt auf Kleinkunst setzen und auch nach unabhängigen Autoren wie Filmemachern schauen. Ich freue mich wie immer über jeden Widerspruch!

Vermischtes

Manche kennen noch die Geschichte um diese belgische Verbrecherorganisation, welche sich von 1885 bis 1908 die Demokratische Republik Kongo einverleibte, ganz offiziell als Privatbesitz. Die USA wiederholen das Ganze nun in Venezuela. So bin ich einmal gespannt darauf, welchem Familienmitglied der US-Präsident dieses Land zur privaten Ausbeutung zuteilt. Die restlichen Regierungsmitglieder spekulieren derweil auf Kuba oder auf die Krümel, die Wladimir Putin von Europa übrig lassen wird. Zumindest Donald Trump hat den russischen Präsidenten als Großen Nagus anerkannt.

Ach übrigens, was macht man in Deutschland als prominenter Volksvertreter, wenn sich die eigenen Schäfchen im Schlamassel befinden? Man feiert weiter und vergnügt sich selbst, wo man nur kann. Aktuell muss sich Kai Wegner ein paar Fragen stellen lassen, was ihn bei der Union nun für die höchsten Ämter qualifiziert. Und spätestens wenn die Befragung zu Ende ist, wird auch die SPD in Ehrfurcht erstarren — schon etwas länger muss diese Partei auf ihre ganz eigenen Basta!-Momente verzichten.

Dabei ist Kai Wegner wenigstens ehrlich, denn er gibt unumwunden zu, dass ihm die Berliner scheiß egal sind. Was für einen Volksvertreter allerdings sehr ungünstig ist, denn wir Deutschen erwarten wirklich nur eines von unseren Führern, nämlich das Heucheln von Mitgefühl gepaart mit ein paar Krokodilstränen.

Duffman

„Oh yeah“, widmen wir uns erst einmal den richtigen Problemen dieser Welt. Die Simpsons waren schon Thema hier im Blog. Ob die Gruppe Yellow hier schon Thema war, weiß selbst ich nicht mehr. Auf alle Fälle besitze ich die eine oder andere Platte der beiden Musiker Dieter Meier und Boris Blank.

Der Song „Oh yeah“ kam 1985 in die Plattenläden und befindet sich auf der ersten LP namens „Stella“ dieser Gruppe aus der Schweiz; davor verband ich dieses Land eher mit Käse und Schokolade.

Nun aber zurück zum Problem, das zumindest heute die Welt bewegt: Duffman will aufhören!

Aber wie wir alle es wissen müssten, meist sind unsere Probleme gar keine. Und noch mehr vermeintlicher Probleme nur Herausforderungen, wobei sich manchmal sogar echte Chancen darunter befinden. Übrigens, mein Lieblingslied der obigen Platte ist „Desire“.