Kontrollraum eines Senders

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Beitragsfoto: Kontrollraum eines Senders | © Shutterstock

Heute darf es ruhig einmal ein wenig nerdig sein. Nachdem ich gestern einen wunderbaren Abend mit Freunden verbringen durfte, dabei auch ein für mich neues Restaurant ausprobieren konnte, hatte ich die Nacht über mit zu viel und viel zu spätem Essen zu kämpfen — meine Zuckerwerte schossen nur so durch die Decke.

Schon etwas länger hatte ich mir vorgenommen, meine Zähler hier im Blog wieder einmal auf Null zu setzen. Wie bereits geschrieben, nutze ich ein sehr rudimentäres Plug-in, das dafür aber überhaupt keine Probleme mit dem Datenschutz hat und zudem meine mir angebotenen Neugierde erst gar nicht so richtig aufkommen lässt.

Eigentlich dient es nur dem interessierten Leser zu gucken, wie oft bereits ein Blog-Beitrag aufgerufen wurde und was heute aktuell gerade so aufgerufen wird — was allerdings kaum eine Aussage darüber zulässt, ob die aufgerufenen Beiträge auch gelesen werden.

Damit ist es nur so eine kleine Spielerei, hat aber meines Erachtens mehr Charme als wenn es auf meinem Blog plötzlich schneit, Buchstaben über den Bildschirm laufen oder kleine Tassen wackeln. Auch meckern doch so einige meiner Leser, wenn sich plötzlich hier im Blog mehr bewegt als es zur Lektüre der dortigen Inhalte unbedingt notwendig ist.

Bevor ich nun die Statistik zurücksetze, halte ich einmal den heute am 4. Dezember 2025 erreichten Stand fest; gezählt wurde übrigens seit dem 22.10.2023.

Die Startseite des Weblogs erzielte 80 719 Aufrufe und alle von mir zur Zählung freigegebenen Seiten und Blog-Beiträge insgesamt 272 939 Aufrufe.

Die zehn in diesem zweijährigen Zeitraum meist gelesenen Beiträge waren:

  1. Schwäbische Tomatensuppe (28.4.2021) mit 2 726 Aufrufen und einem Rating von 4,5 Sternen;
  2. 9. Hertensteiner Gespräche (1.5.2025) mit 1 373 Aufrufen;
  3. Über die Zeit (18.3.2011) mit 1 128 Aufrufen und einem Rating von 4,7 Sternen;
  4. Latein für Anfänger (16.10.2010) mit 1 096 Aufrufen und einem Rating von 4,3 Sternen;
  5. 8. Hertensteiner Gespräche (24.9.2023) mit 1 029 Aufrufen;
  6. Hertensteiner Gespräche (19.12.2021) mit 959 Aufrufen;
  7. Vorgeflüster (24.9.2025) mit 698 Aufrufen und einem Rating von 3,5 Sternen;
  8. Sprachpolizei (8.5.2021) mit 558 Aufrufen und einem Rating von 4,5 Sternen;
  9. Weltbürgerschaft (3.4.2024) mit 554 Aufrufen und
  10. Caspar David Friedrich (15.9.2010) mit 552 Aufrufen und einem Rating von 4,7 Sternen.

Für mich interessant dabei, dass es sogar 15 Jahre alte Blog-Beiträge weiterhin unter die Top 10 schaffen.

Die Sternebewertungen (1+ aus 5) bleiben weiterhin bestehen, die Zähler werden nun aber auf Null gesetzt …

Beim auf Null setzen fand ich heraus, dass dies nicht mehr vorgesehen ist und so habe ich dieses Plug-in sogleich gelöscht — dies dürfte zudem ganz gut zu meiner Idee passen, dass weniger meist mehr ist.


Kunstwerk

4.8.02025 4.9 (10)

Beitragsfoto: Kunstwerk

Statistik

Wenn es ein Studienfach gibt, das jeder Student erfolgreich absolvieren müsste, dann Statistik! Selbst die KI hat längst erkannt, dass es ohne Statistik einfach nicht geht.

Für all jene, die kein Studium bedürfen, weil sie ihr eigenes Leben auch so ganz gut bestreiten können und sich dabei im Selbststudium zu besseren Menschen weiterbilden, reicht es völlig zu wissen, dass die beste Statistik immer jene ist, die man selber fälscht.

Dies hat nun auch Donald Trump erkannt und die Chefin des Amtes für Arbeitsmarktstatistik, Erika McEntarfer, entlassen. Zukünftig werden nur noch solche Statistiken veröffentlicht, die die Erfolge der aktuellen US-Regierung aufzeigen. Und schon wieder ist ein Problem gelöst!

Was mich nun aber dazu anregt, um zum einen auf das Statistische Bundesamt und zum anderen auf Eurostat hinzuweisen. Manchmal ist es nämlich ganz schlau, dass man auf gut gemachte Statistiken zurückgreift. Und nicht immer muss man auch alles selber machen.

Wenn bei uns die Politiker wieder einmal nur so mit den Zahlen jonglieren, dann sind obige Quellen ganz gute Anlaufstellen, um sich das Ganze einmal etwas näher anzuschauen.

Helsinki

Gespräche sind grundsätzlich besser als schlichte Konfrontationen. Ein Beispiel dafür waren die Konferenzen über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), die nach jahrelanger Vorbereitung am 1. August 1975 — inzwischen auch schon wieder 50 Jahre her — zur KSZE-Schlussakte führten, welche in Helsinki unterzeichnet wurde.

Die Gesprächsergebnisse wurden anfangs allseits als weitere völlig unnötige Zugeständnisse an den Ostblock gewertet, gewannen dann allerdings durch das Kapitel VII („Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, einschließlich der Gedanken-, Gewissens-, Religions- oder Überzeugungsfreiheit“) ein Eigenleben (z. B. Charta 77), das mit dazu beitrug, dass sich der Ostblock zwei Jahrzehnte später vorerst in allgemeines Wohlgefallen auflöste.

Ob dies nun von den westlichen Gesprächsteilnehmern genau so intendiert oder doch nur reiner Zufall war, werden wir wohl nie erfahren. Auf alle Fälle aber gibt es uns Demokraten selbst in den dunkelsten Zeiten immer wieder ein Fünkchen Hoffnung, nämlich dass sich mündige Bürger letztendlich zum Wohle der Menschheit durchsetzen werden.

Dieser Hoffnungsschimmer begründet auch unser Engagement für die Hertensteiner Gespräche, die es immer wieder schaffen, ein paar unerschrockene und demokratiebegeisterte Menschen an einen Tisch zu bringen. Wir sind davon überzeugt, dass es keine großen internationalen Konferenzen sein müssen, wo sich die VIP der Welt mit Hubschraubern einfliegen lassen, sondern es viel besser ist, wenn sich die unterschiedlichsten Menschen an den unterschiedlichsten Orten und Zeiten zu den unterschiedlichsten Gesprächsreihen zusammensetzen und darüber nachdenken, wie sie selbst die Welt ein klein wenig besser machen können.

Wer weiß, vielleicht ist dann wieder einmal eine Konferenz dabei, die wie Hertenstein 1946 mit dazu beiträgt, dass die Welt ein klein wenig besser wird, zumindest ein paar Jahrzehnte lang.

Und wer weiß, vielleicht wird in einer dieser Besprechungen eine Idee oder ein Gedanke geboren, der dann letztendlich die Welt retten wird.

Wer nicht mehr zu träumen wagt, der ist bereits tot bevor er selber stirbt!

Vermischtes

Nicht nur in unseren SLK Kliniken geht es drunter und drüber, auch bei der HNVG wissen viele der Mitarbeiter schon etwas länger nicht mehr, was sie dort überhaupt machen. Auf alle Fälle werden die neuen Abschlagszahlungen ganz offensichtlich ausgewürfelt. Man könnte jetzt durchaus einmal vermuten, dass man das einfach so macht, wenn es dort zu viele Mitarbeiter gibt.

Es gibt aber sicherlich ein paar Experten, die mir das ganz genau erklären könnten. Das Problem dabei, man möchte mir einfach trotz mehrfachen Nachfragens keinen entsprechenden Ansprechpartner benennen. Vielleicht müssen die dort aber auch erst einmal ausgewürfelt werden.

Ich habe mich nun einmal an einen Stadtrat meines Vertrauens gewandt und gucke, ob ich nun zumindest eine Erklärung für die Änderungen in den Abschlagszahlungen erhalte.

Schon etwas länger frage ich mich, was vollvermummte Studentinnen in meinen Vorlesungen so machen? Das Gegenstück dazu sind junge Damen mit viel zu tiefen Ausschnitten. Ohne Frage, letzteres ist mir persönlich angenehmer, wobei ein Mittelweg sicherlich erträglicher wäre und zudem für alle Beteiligten ein angenehmeres Lernumfeld schaffen würde.

Passend hierzu nun ein Beitrag von Birgit Schmid in der NZZ (4.8.2025) mit der Überschrift: „Güner Balci über linke Feministinnen, die Kopftücher befürworten: «Das sind für mich Wohlstandsverwahrloste»

Inzwischen frage ich mich immer öfters, ob die jungen Damen, die im Hijab in meine Vorlesungen kommen überhaupt zum selbstständigen Lernen bzw. Denken fähig sind. Könnte aber auch sein, dass es sich dabei nur um wohlstandsverwahrloste Agitatorinnen handelt.

Beim Schlendern durch die Stadt fand ich ein neues Kunstwerk am Kiliansplatz. Mir gefällt es. Dieses tröstete mich ein wenig über die normalen Ausblicke in unserer Stadt hinweg, die man als Innenstädter so vorfindet, sobald man die Haustür verlässt.

Für den Fall, dass die Haustür, die wie im gestrigen Fall auf die Fußgängerzone führt, nicht durch einen Lieferwagen versperrt ist. Dann bleibt man notgedrungen einfach so lange im Haus, bis der Fahrer Zeit findet, um sein Fahrzeug an einer anderen Stelle in der Fußgängerzone zu parken.

Witz des Tages

I went skydiving for the first time. This guy strapped himself to me, we jumped out of the plane and as we fall, he said: “So, how long have you been an instructor?”