Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Der Song „Don’t Let Me Be Misunderstood“ wurde im Juni 1964 erstmals von Nina Simone gesungen; geschrieben haben das Lied Bennie Benjamin, Gloria Caldwell und Sol Marcus. Erst als Single bereits im Oktober veröffentlicht, kam der Song dann auch auf das Album „Broadway-Blues-Ballads“, das im Dezember 1964 erschien.

Die Animals machten 1965 das Lied aber erst so richtig erfolgreich und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Aber erst 1977 schaffte es Santa Esmeralda, den Song dieses Mal mit einem extensiven Intro versehen, unvergesslich zu machen. Für mich gibt es kaum ein „Tor des Monats“, das nicht mit diesem Lied in Verbindung bringe — zumindest habe ich später keines mehr gesehen. Dafür aber denke ich seit 2003 nun jedes Mal an „Kill Bill“.

Und egal wer dieses Lied nun singt, ich selbst werde noch heute des Öfteren missverstanden. Dabei sind meine eigenen Absichten weiterhin und immer nur die besten, was die meisten meiner Leser auch bestätigen könnten.

Gerade deshalb halte ich diesen Song einfach für einen guten Einstieg nicht nur für das kommende Osterfest, sondern einen noch besseren Einstieg für den nach Ostern so richtig anlaufenden Gemeinderatswahlkampf — ich spiele mir das Lied auf alle Fälle beim Plakatieren in meine Hörgeräte und deshalb sollte sich keiner wundern, wenn er mich demnächst durch die Stadt tänzeln sieht.


Lesezeichen

Lost Cause-Mythos 4.8 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Charles M. Blow | The New York Times

The Potency of Trump’s ‘Lost Cause’ Mythmaking (zuletzt aufgerufen am 21.3.2024, 8.51 Uhr; meine Leser können den Beitrag übrigens kostenfrei lesen).

„At an Ohio rally this month, Donald Trump saluted the insurrectionists who stormed the Capitol on Jan. 6, 2021, calling them “unbelievable patriots” and referring to those who’ve been locked up for their involvement on that terrible day as “hostages.” …

Trump has his own version of the Lost Cause, one that’s not completely untethered from the old one, but one that’s miniaturized, personal and petty.“


Lesenswerter Meinungsbeitrag von Charles M. Blow, der mit erklären könnte, wie Donald Trump vorgeht und seine Anhänger ticken.


Ballon-Plakat

Gemeinderatswahlkampf 5 (5)

Beitragsfoto: Ballon-Plakat | © FWV

Auch wenn ich dieses Mal als Vorsitzender der Freien Wähler in Heilbronn eine „eigene“ Wahlkampfseite betreue, möchte ich nicht darauf verzichten und wie bereits 2019 auch hier auf dem Blog ein wenig Werbung für mich als Kandidat für den Heilbronner Gemeinderat zu machen.

Angefangen hat das Ganze, als ich 2015 nach Rückkehr nach Heilbronn erstmals von meinem passiven Wahlrecht Gebrauch machen konnte — leider war die Gemeinderatswahl 2014 bereits Geschichte und so visierte ich damals die Wahl 2019 an. Erfreulicher Weise meinten auch andere Heilbronner, dass ich es einmal versuchen sollte.

Eigentlich völlig chancenlos stürzte ich mich in den Wahlkampf und wenn mich meine bessere Hälfte nicht unterstützt hätte, wäre es ein sehr einsamer Wahlkampf geworden. Einzig zum Plakatieren der Bauzaunbanner und ein paar Informationsständen in der Fleiner Straße fanden wenigstens ein paar Kandidaten und weitere Helfer zusammen. Und so blieb — wie es bei den Freien Wähler ganz offensichtlich zumindest in Heilbronn Tradition ist — der Wahlkampf am damaligen Vorsitzenden Stefan Fiebig und Stadtrat Herbert Burkhardt hängen; auf jeden Fall aber waren es die beiden, die ich beim Plakatieren und Prospekte austeilen immer wieder sah.

Trotz aller meiner damaligen Bemühungen schaffte ich es nicht, mein Mindestziel zu erreichen, aber alles in allem hatte mir der Wahlkampf Spaß gemacht — Erinnerungen an meine Kinder- und Jugendzeit wurden geweckt — und so beschloss ich schon nach der Wahl, auch 2024 wieder zur Verfügung zu stehen.

Unglückliche Umstände führten dann dazu, dass ich 2022 Vorsitzender der Freien Wähler wurde und nun für den gesamten Wahlkampf Verantwortung trage. Dabei ist es mein erstes Ziel, ein paar mehr Wahlkämpfer als 2019 motivieren zu können. Und als Kandidat ist es weiterhin mein Ziel, dass ich auch gewählt werde, auf alle Fälle aber würde ich mich riesig darüber freuen, wenn ich dieses Mal wenigstens meinen Listenplatz verteidigen könnte.

Inzwischen haben wir unseren digitalen Wahlkampfauftritt online und die Masse der Plakate ist bestellt. Noch ein paar Nachbestellungen und der Druck unserer Broschüre, dann kann auch der Straßenwahlkampf beginnen. Jene Mitstreiter, für die Informationsstände und Wahlveranstaltungen nicht so richtig das Gelbe vom Ei sind, was ich durchaus verstehen kann, da ich dies selbst nur für gut finde, weil ich damit aufgewachsen bin, können problemlos von den digitalen Angeboten Gebrauch machen und diese wie wild in den Social Media und auf anderen Kanälen teilen.

Das Plakatieren und der Abbau nach der Wahl werden dabei wieder die großen Herausforderungen werden und so ist es ganz gut, dass wir mit Herbert Burkhardt einen gestählten Wahlkämpfer weiterhin mit im Boot haben. Das wirklich Spannende für mich dabei ist es, wie viele der Kandidaten auch noch nach der Wahl für die notwendigen Arbeiten zur Verfügung stehen werden, insbesondere wird es für mich der Lackmustest, ob ich noch dazu in der Lage bin, um genügend Mitstreiter bis zum abschließenden Ende des Wahlkampfes mit an Bord zu halten — für „meine“ Studenten kann dies als ein gutes Beispiel für das Thema „Projektabschluss“ dienen.

Und wie bereits 2019 steht schon jetzt der Termin für meine Wahlkampfparty fest, egal ob ich gewinne oder verliere, denn egal wie die Wahl für uns Freie Wähler oder auch für mich ausgehen mag, es wird der Abschluss eines weiteren Projektes sein, und letztendlich — in diesem ganz besonderen Fall übernehme ich ausnahmsweise einmal die Ansicht eines agilen Projektmanagers — zählt doch, mit dabei gewesen zu sein und zudem Spaß gehabt zu haben.