Internetpräsenz

IONOS 4.8 (8)

Beitragsfoto: Internetpräsenz | © Gerd Altmann auf Pixabay

Was ist bloß mit dem Provider dieses Weblogs los? Nach deren eigenen Angaben führt mich IONOS bereits seit dem 14.4.2002 als Kunden. Da ich selbst dabei war, weiß ich, dass es damals eine größere Vertragsumstellung gab und man mich dann einfach wohl aus Bequemlichkeit als neuen Kunden führte. Da ansonsten alles zu meiner Zufriedenheit funktionierte, kein Stein des Anstoßes.

Zumindest gefühlt, weil bei mir keine entsprechenden Dokumente mehr vorhanden sind, bin ich inzwischen ein Vierteljahrhundert lang deren geschätzter Kunde — hoffe ich doch!

Zuvor hatte ich mir bereits bei einer heute nicht mehr vorhandenen Firma den Zugang in die Welt des Internets verschafft und davor noch selbst versucht, mit einem eigenen Server den Anschluss zur Welt zu bekommen, was damals nicht am Server, sondern nur an der Telekom-Verbindung scheiterte, die für meine damaligen Bemühungen einfach nicht ausreichend war. Und so musste ich mir notgedrungen jemanden suchen, der direkt an der Autobahn und nicht wie ich an einem Feldweg wohnte; zumal ich beständig die Feldwege wechseln musste und ein eigener Platz an der Autobahn nie in Aussicht war.

Und ganz plötzlich werde ich das Gefühl nicht mehr los, dass mich IONOS als Kunden los werden möchte!

Zumindest hat mir ein Mitarbeiter heute früh zwei Neuverträge angeboten, die bei näherer Betrachtung nicht einmal den weiteren Betrieb dieses Blogs sicherstellen können.

Das Leben bleibt weiterhin sehr spannend!

Und so kann ich jedem empfehlen, dem sein Leben zu langweilig ist, es einmal mit einem Weblog zu versuchen. Wer darüber hinaus noch etwas mehr Nervenkitzel benötigt, der sollte durchaus einmal IONOS als Webhoster in Betracht ziehen.

Zumindest bei mir funktioniert es — ich bin inzwischen hellwach und warte auf eine Antwort von IONOS.

Ganz passend dazu:

AOL Will Shut Its Dial-Up Internet Service (Yes, It’s Still Operating)

„The service started in 1991, as home computers were becoming popular. AOL’s dial-up tone, sometimes followed by the “You’ve got mail!” announcement …“

Meine ersten Versuche begannen während meines Studiums in den 1980er-Jahren. Die 1990er waren mit den verschiedenen Einwählmöglichkeiten bereits sehr komfortabel aber auch sehr teuer — zumindest bei uns in Deutschland.

Nachtrag

IONOS hat es sich nochmals überlegt, es bleibt alles wie gehabt — zumindest vorerst.


Spaziergang

7.8.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Spaziergang

Misogynie

Ist ein Misogyniker auch ein Misanthrop? Ich meine ja. Ist es nun sexistisch, wenn man ersteren als letzteren bezeichnet? Vielleicht kann ich mich auch nur nicht in Menschen hineinversetzen, die andere Menschen alleine aufgrund ihres Geschlechts, der Hautfarbe oder anderen Merkmalen weniger wert schätzen.

Auf alle Fälle aber hat Karmvir K. Padda einen interessanten Artikel zum Thema Misogynie geschrieben: „I analyzed more than 100 extremist manifestos: Misogyny was the common thread“.

Ich kenne nun einen neuen Begriff, den ich allerdings noch nicht so ganz ein- oder gar zuordnen kann: „Based Chads“. Victor Orban soll so einer sein, Markus Söder könnte vielleicht einer sein, aber wie ordnet man dann einen Jens Spahn ein?

Misogynie als eine der Grundlagen für Irre, „Nutters“ und andere üble Gestalten kann man nachvollziehen und das Thema hätte bestimmt ganz gut in unsere Reihe „Wir Menschen“ bei den Hertensteiner Gesprächen gepasst. Dieses Mal haben wir aber keinen Moderatoren gefunden, der sich daran wagt.

Wer führen oder wer auch nur Politik machen möchte, der muss unbedingt auch ein Menschenfreund sein. Wer Menschen nicht mag, der ist dort völlig fehl am Platz!

Und zu Frauen muss man ganz besonders nett sein, denn, da sie nicht Autofahren können, sind sie von vorne herein gehandicapt.

Vermischtes

Dieses Mal waren Rita und Jörg bei uns zu Gast. Das Resultat war ein wunderschöner Nachmittag. Das nächste Mal werden wir gemeinsam ein paar Gartenwerkzeuge ausprobieren; es muss auch nicht unbedingt der SWR mit dabei sein.

Was ich wieder einmal ganz gut beobachten durfte, im Luxus lässt es sich ganz gut leiden. Jene ohne Luxus haben da manchmal sicherlich ein echtes Problem.

„Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“

 Marcel Reich-Ranicki 

Huhn oder Ei, was war zuerst da? Gerade im Spiegel gelesen, ein Fahrlehrer soll mit mehr als 1,6 Promille auf dem Beifahrersitz gesessen haben. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass sie erst ab 1 Promille ihren Job hinbekommen. Wobei Prinz Philips eine andere Sichtweise auf den Sachverhalt hatte und bereits 1995 einen schottischen Fahrlehrer fragte: „How do you keep the natives off the booze long enough to pass the test.“ Dies könnte nun obige uralte Frage aus der Antike wiederbeleben: wer war zuerst da, der betrunkene Lehrer oder der betrunkene Schüler?

Ein weiteres Mysterium beschäftigt mich derzeit gleich in mehreren Vereinen. Warum übernimmt jemand ein Ehrenamt wenn er dafür keine Zeit aufbringen, geschweige denn, dass er dieses auch ausfüllen kann?

Mich heute kundig gemacht und bereits dem Jobcenter per online-Formular geantwortet. Auf anderen Websites ist es inzwischen durchaus üblich, dass man automatisch ein PDF seiner Antwort zugesandt bekommt und damit etwas in Händen hält — nicht, dass demnächst doch ein Kuckuck am Auto hängt. Denn wenn man gleich beim Erstkontakt mit dem Richter gedroht bekommt, muss man auf so etwas gefasst sein.

Weblog

Meine regelmäßigen Leser wissen es bereits, ich schreibe hier nicht um zu gefallen und schon gar nicht um mit diesem Blog Geld zu verdienen.

Hyperlinks, kurz Links genannt, sind allerdings von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Blogs, wenn nicht gar der meisten anderen Websites. Es gibt dabei zwei Unterarten, jene Links, die auf eigene Seiten verweisen und jene, die auf andere Websites verlinken.

Wenn man als Autor von Webseiten Links setzt, dann hat man auf jene Einfluss, die auf die eigenen Inhalte oder gar eigene Websites verweisen, aber überhaupt keinen Einfluss auf jene Hyperlinks, die zu externen Seiten führen.

Und so kommt es immer wieder und dies von Beginn des Internets an dazu, dass die selbst gesetzten Links ins digitale Nirvana führen. Für Websites, die ausschließlich tagesaktuelle Inhalte präsentieren und ab dem nächsten Tag keine Bedeutung mehr haben wollen, ist dies auch überhaupt kein Problem. Für ernstzunehmende Nutzer eine alltägliche Herausforderung.

Und so freute ich mich jedes Mal darüber, wenn ich ein Plugin (Tool) gefunden hatte, das regelmäßig die gesetzten Links auf Gültigkeit überprüfte. Über ein paar Jahre hinweg glaubte ich sogar das richtige Plugin gefunden zu haben und bezahlte sogar dafür.

Nun hat mich Detlef Stern rein zufällig darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Plugin plötzlich nicht mehr alle paar Monate oder Wochen nach ungültigen Links suchte, sondern nun minütlich, wenn nicht gar öfters. Der einzige Grund dafür: SEO — das Hokuspokus für digitale Junkies.

Eine kurze Überprüfung ergab nun, dass diese gute Plugin inzwischen einer Firma gehört, die sich auf SEO spezialisiert hat.

Und so habe ich nun bis auf Weiteres kein Hilfsmittel mehr, welches darauf achtet, dass die von mir gesetzten Hyperlinks auch weiterhin ein Ziel haben. Was nun des öfteren dazu führen wird, dass Links ins digitale Nirwana führen werden.

Solange Webseitenbetreiber und Blogger weiterhin auf SEO setzen, werden wir alle keine wirklich geeigneten Hilfsmittel für unsere Websites mehr bekommen.


Mensch

22.7.02025 4.9 (7)

Beitragsfoto: Mann | © Subham Shome auf Pixabay 

Vermischtes

Alexander Dobrindt schreibt Geschichte. Als Innenminister macht er ganz im Alleingang deutsche Außenpolitik und erkennt als erster westlicher Staat (L’État, c’est moi!) ganz offiziell das afghanische Terrorregime an! Das hat noch kein demokratischer Politiker zuvor geschafft, was darauf schließen lässt, dass Dobrindt wohl doch kein Demokrat ist.

Was auch darauf schließen lässt, dass Schuldenkanzler Friedrich Merz außer der SPD weder den Bundeshaushalt noch seine CDU- und CSU-Kumpane (Söder, Spahn & Dobrindt) so richtig im Griff hat — wie gesagt, Schulden machen kann jeder, das hätte sogar die Vorgängerregierung ganz gut geschafft. Da aber war noch die Union dagegen, die inzwischen nur noch beim Hetzen und Verleumden etwas mitreden darf — den Rest macht jetzt die Viererbande untereinander aus.

Mal etwas anderes, Heinz Wittenbrink macht in einem Blog-Beitrag auf einen Artikel im Guardian aufmerksam: „Nesrine Malik – The go-between: how Qatar became the global capital of diplomacy.“ (The Guardian, 22.5.2025). Warum mischen wir da noch nicht mit, oder vielleicht doch?

Über die Jahre hinweg hat sich Rembrandt immer wieder selbst gemalt. The Collector hat diese Bilder bereits 2021 alle einmal aufgeführt und einen netten Artikel darüber geschrieben — nur mal so, weil ich gerade an das Porträt dieses Blog-Beitrags denke; es ist aber nicht von Rembrandt.

Laut dem Verband Jüdischer Journalisten gibt es Hinweise auf eine systematische Israelfeindlichkeit bei der Deutschen Welle — Nachtigall, ich hör dich trapsen! Eigentlich ein Medium, dem ich sehr gerne während langer Autofahrten gelauscht habe. Das wird wohl ebenfalls am Mangel an Fachkräften liegen; wobei Hetzen und Verleumden geht bei uns immer.

Heterofatalism

Wenn man liest, dann lernt man auch immer wieder Neues kennen. Wohl schon etwas länger beklagen sich halbwegs intelligente Frauen darüber, dass es keine echten Männer mehr gäbe, zumindest diese nicht mehr wissen, wie man mit Frauen umzugehen hat. Ich hoffe, ich habe diesen neuen Fachbegriff getroffen.

Wahrscheinlich dürfte ich selbst in diese Kategorie Männer fallen, auch wenn ich inzwischen mehr als 30 Jahre vom Markt bin, da ich es bei bestem Willen nicht geschafft habe, den Artikel von Jean Garnett „The Trouble With Wanting Men“ ganz bis zum Ende zu lesen — ein einziger Fluss von Selbstmitleid. Wobei ich nun mit diesem Statement in der heutigen Damenwelt schnell in die Rubrik Sexist fallen dürfte.

Am liebsten würde ich Jean Garnett einfach nur mit einem Witz antworten. Ein Verhaltenspsychologe zeigt seinen Studenten ein Labyrinth mit zwei Ausgängen. An einem sitzt eine weibliche Maus und am anderen ein Schale Mäusefutter. Er erklärt den Studenten egal wie oft er eine männliche Maus auch an den Eingang setzt, diese findet ihren Weg immer zum Futter. Auch hätte er das Futter bereits mehrfach gewechselt. So könne man ohne Wenn und Aber folgern, dass der Fresstrieb bei Männern größer als der Sexualtrieb sei. Sein Experiment war zu Ende als ein Student fragte, ob man auch einmal die weibliche Maus gewechselt hätte.

Dieser Witz dürfte so falsch wie der Artikel von Jean Garnett sein. Schon unsere Großeltern wussten, dass man manche Dinge einfach nicht erzwingen kann; die sich beständig ändernden sozialen Normen sind bei der Partnerwahl bestimmt auch nicht hilfreich. Wobei ich behaupte, dass es noch nie gut war, sich freiwillig in ein „Drink and Grop“-Umfeld zu begeben. Ich empfehle auch nicht den Beruf, schon gar keine Dating-Portale, sondern das Ehrenamt, denn gemeinsame Interessen sind schon immer ein guter Kit für künftige Beziehungen gewesen!

Aktuelle Anlässe, um sich ehrenamtlich zu engagieren gibt es auch in den USA weit mehr als genug! Und so wäre es für Jean Garnett hilfreicher, sich einmal dort zu engagieren als sich beständig zusammen mit ihren Freundinnen über völlig verkorkste Männer zu echauffieren.

Basteln

Meine Timeline ist eigentlich inzwischen von allem Nervigen befreit und plötzlich kommt doch noch eine eine völlig überflüssige Diskussion mit hinzu, die mich einzig an den Kindergarten denken lässt. Nichts gegen Kindergärten, aber ich bin hierfür eindeutig zu alt. Und so habe ich die Quelle hierfür kontaktiert und den Webring-Gründer Thomas Gigold gebeten, mein Weblog wieder aus dem Webring herauszunehmen.

Und weil ich nun schon einmal dabei war, wollte ich sogleich auch noch meine Mastodon- und Bluesky-Konten löschen. War wohl nichts, denn ich konnte die notwendigen Kennwörter einfach nicht finden. Bitte nun keine gutgemeinten Hinweise, dass ich mir doch endlich einmal meine Kennwörter aufschreiben sollte. Fazit dieses Versuches: ich habe vorerst weiterhin beide Konnten — keine Lust nun auch noch neue Kennwörter anzufordern.

Dafür habe ich mal wieder nach meinem Trustpilot-Konto geschaut. Zuletzt hat dort jemand am 22. April 2025 das Weblog bewertet. Auch wenn ich mit 4,5 von 5 Sternen ganz zufrieden bin, würde es mich freuen, wenn noch ein paar mehr Bewertungen mit hinzukämen.

Inzwischen sagt mir mein Reeder, dass ich noch 474+ Blog-Beiträge und Artikel zu lesen habe und ich weiß jetzt wieder, warum ich beständig nach anderen RSS-Readern Ausschau hielt. Inzwischen soll es KI und Apps geben, die die Beiträge für einen lesen.

Dafür aber habe ich meine E-Mail-Konten inzwischen ganz gut im Griff. Die dringenden und wichtigen Informationen erhalte ich bereits schon länger über Delta Chat oder Threema.

Und nein! Ich habe weiterhin kein WhatsApp!

Nachklapp

Anstatt eines schlauen Spruchs heute einmal ein Song von Mel Brooks — wer möchte, der kann sich den Schuh selber anziehen. Kann aber gerne auch ein wenig nachhelfen …

Wenn Söder zum Gegenbesuch nach Berlin kommt, hat Spahn bereits die passenden Laiendarsteller gebucht: youtu.be/-VvsCbXjWOs?…

[image or embed]— Heinrich Kümmerle (@kuemmerle.name) 21. Juli 2025 um 17:57