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hell | DIE ZEIT
Viele Todesfälle in Deutschland wären laut neuer Studie vermeidbar (zuletzt aufgerufen am 9.4.2026 um 9.51 Uhr)
„In einigen Regionen Deutschlands sterben mehr Menschen an vermeidbaren Ursachen als im europäischen Durchschnitt. Betroffen sind deutlich mehr Männer als Frauen. …
“Vermeidbare Sterblichkeit” bezeichnet Todesfälle vor dem 75. Geburtstag, die durch eine rechtzeitige und angemessene medizinische Behandlung, bessere Vorsorge und Früherkennung, eine gesunde Lebensweise oder Sicherheitsmaßnahmen hätten verhindert werden können. …
Vermeidbare Sterblichkeit gilt als Indikator für die Qualität eines Gesundheitssystems, aber auch für das Gesundheitsverhalten von Menschen. …
Auffällig ist auch: Europaweit ist die vermeidbare Mortalität unter Männern im Vergleich zu den Frauen bemerkenswert hoch. In den Jahren 2017 bis 2019 starben pro hunderttausend Einwohnern jährlich 24 Frauen und 62 Männer an vermeidbaren Ursachen.
“Um vermeidbare Todesfälle langfristig zu verringern, sollten gesundheitspolitische Maßnahmen daher noch stärker an regionalen Bedarfen ausgerichtet sein, die sich etwa aus den sozialen Bedingungen oder gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen ergeben”, sagt Forschungsgruppenleiter und Mitautor Pavel Grigoriev vom BiB.
Meine bessere Hälfte hat da eine eindeutige Meinung: „Wir Männer sind schuld.“ Was mich wieder einmal fragen lässt, an was wir Männer eigentlich nicht schuld sind?
Auf alle Fälle aber habe ich noch in Erinnerung, dass unser Gesundheitswesen und die Medizin alleine auf uns Männer ausgerichtet seien und die Frauen auch hierbei unterdrückt und diskriminiert werden.
Und so bleibt es weiterhin spannend, wie dies nun alles zusammenhängt und ob es vielleicht sogar einmal Lösungen geben wird, die völlig unabhängig von reinen Äußerlichkeiten sind.

