Beitragsfoto: Winterlandschaft | © Pixabay
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Zettelstore

Heute habe ich nicht nur meine Rechner wintersicher gemacht, sondern auch nach neuen Verwendungen für den Zettelstore gesucht. Da ich leider meine Vorstellungen nicht so umsetzen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte, habe ich den Zettelstore nun einmal intern für meine privaten Zwecke vernetzt.

Jetzt schaue ich mal, wie ich mit den neuen Einstellungen und Arrangements über den Winter komme. Es bleibt also weiterhin spannend.

Überbrückungshilfen

Gerade kommt die Diskussion über Überbrückungshilfen für unsere Gastronomie wieder in Fahrt. Was mich dabei besonders erstaunt, ist die Tatsache, dass doch so einige Unternehmer davon ausgehen, diese nicht wieder zurückzahlen zu müssen.

Mehr noch erstaunt mich, dass die Hilfen nicht einfach mit den, beim Finanzamt hinterlegten, Daten verknüpft werden, denn dann könnten die Zahlungen am zu versteuerten Einkommen festgemacht werden und hätten durchaus ihre Berechtigung.

Aber, ob jetzt diese Überbrückungshilfen gezahlt werden und in welcher Höhe auch immer, sowie auch die Frage geklärt wird, ob sie wieder zurückgezahlt werden müssen und dann auch in welcher Höhe, das eigentliche Problem bleibt bestehen und wird mit staatlichen Hilfen nur noch weiter verschleppt. Nämlich, dass wir in Heilbronn viel zu viele Gaststätten haben und bestimmt doch so einige von diesen längst, wenn nicht gar schon immer, unterhalb der Gewinnschwelle arbeiten — Pandemie hin und her.

So konnte man schon immer beobachten, wie Gaststätten öffnen und auch wieder schließen, das ist zumindest in dieser Branche noch ganz normaler Alltag — und dies sollte auch weiterhin so bleiben.

Spieleabend

Gestern wurde es doch etwas später als gewöhnlich, denn keiner wollte der Verlierer des Abends sein. Angefangen hatte es damit, dass wir das Spiel 6nimmt! wieder aus der Schublade gezogen hatten. Und wie immer, wenn es Spaß macht, verging die Zeit viel zu schnell.


Geburtstag des Tages

Heinrich Heine

Nachtgedanken (Zeitgedichte, 1844)

Denk ich an Deutschland in der Nacht, 
Dann bin ich um den Schlaf gebracht, 
Ich kann nicht mehr die Augen schließen, 
Und meine heißen Tränen fließen.
 

Die Jahre kommen und vergehn! 
Seit ich die Mutter nicht gesehn, 
Zwölf Jahre sind schon hingegangen; 
Es wächst mein Sehnen und Verlangen.
 

Mein Sehnen und Verlangen wächst. 
Die alte Frau hat mich behext, 
Ich denke immer an die alte, 
Die alte Frau, die Gott erhalte! 

Die alte Frau hat mich so lieb, 
Und in den Briefen, die sie schrieb, 
Seh ich, wie ihre Hand gezittert, 
Wie tief das Mutterherz erschüttert.
 

Die Mutter liegt mir stets im Sinn. 
Zwölf lange Jahre flossen hin, 
Zwölf lange Jahre sind verflossen, 
Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen.
 

Deutschland hat ewigen Bestand, 
Es ist ein kerngesundes Land, 
Mit seinen Eichen, seinen Linden, 
Werd ich es immer wiederfinden. 

Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr, 
Wenn nicht die Mutter dorten wär; 
Das Vaterland wird nie verderben, 
Jedoch die alte Frau kann sterben. 

Seit ich das Land verlassen hab, 
So viele sanken dort ins Grab, 
Die ich geliebt – wenn ich sie zähle, 
So will verbluten meine Seele. 

Und zählen muß ich – Mit der Zahl 
Schwillt immer höher meine Qual, 
Mir ist, als wälzten sich die Leichen, 
Auf meine Brust – Gottlob! sie weichen!
 

Gottlob! durch meine Fenster bricht 
Französisch heitres Tageslicht; 
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen, 
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

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