Beitragsfoto: Winterlandschaft | © Pixabay
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Bilder

Bekanntlich sagen Bilder oftmals mehr als Worte, und so fange ich inzwischen wieder damit an, meine Weblog-Beiträge erneut mit Fotos zu schmücken. Dabei achte ich nun besonders darauf, dass die Bilder bestmöglich zum entsprechenden Beitrag passen.

Und schon habe ich eine kleine Herausforderung mehr. Nämlich, welches Foto passt am besten zum Beitrag und wo finde ich ein solches?

Im Falle, dass Sie ein passendes Foto für einen Beitrag haben, gerne auch, wenn bereits eines vorhanden sein sollte, dann lassen Sie mich dies bitte wissen und ich gucke, ob ich Ihr Foto einbinden kann. Selbstverständlich wird das Foto mit einer Namensnennung (© Max Mustermann) versehen.

Farce

Ganz ohne die Mitarbeit oder das Zutun unserer demokratischen Parteien, gibt es inzwischen sogar eine Kandidatin für das Amt des Heilbronner Oberbürgermeisters.

Neben dem aktuellen OB, der wohl wieder antreten muss, um den Posten für einen bisher nur in den Hinterzimmern unseres „Stadtklüngels“ herumgereichten Kandidaten freizuhalten, hat schon vor etwas längerer Zeit ein Stadtrat seine Bewerbung eingereicht. Das Besondere dabei, dass dieser zur „Fraktion der Ewiggestrigen“ gehört, die gerne wieder an ihre Erfolge von 1933 anknüpfen möchten.

Die Dritte im Bunde ist nun wohl eine Migrantin aus der Russischen Föderation, die ganz offensichtlich erkannt hat, dass es sich als Heilbronner OB doch ganz gut leben lässt. Auf jeden Fall kann man ihr zugute halten, dass sie jenen Bürgern, die den aktuellen OB nie wählen werden, nun eine halbwegs gangbare Alternative gibt.

Die Bewerbungsfrist endet am 10. Januar 2022 um 18 Uhr; wobei jeder Bewerber mit seiner Bewerbung 150 Unterstützerunterschriften von Heilbronner Wahlberechtigten vorlegen muss. Noch besteht die Chance, dass sich weitere Kandidaten melden — vielleicht sogar welche, die man als Bürger mit gutem Gewissen auch wählen kann. Leider besteht aber in Heilbronn so schnell keine Chance, dass sich die Heilbronner Verantwortlichen unsere demokratischen Parteien auch als verantwortliche Demokraten verhalten.

Hinterzimmergemauschel und dies nur mit dem Ziel, sich selbst als Parteibonze in die möglichst beste Position zu manövrieren, ist so etwas von 1980er Jahre, das können wir uns als Großstadt nicht wirklich noch viel länger leisten.

Rauchverbot

Immer mehr Menschen und auch Staaten kommen zu der Überzeugung, dass Rauchen nicht nur den Menschen, ob Raucher oder auch nur zufälliges Opfer, schadet, sondern auch der Umwelt und der Natur insgesamt sehr große Schäden zufügt. Ganz zu schweigen von den Milliardenkosten, die Raucher alleine bei uns in Deutschland verursachen. Die organisierten Drogendealer, alias Zigarettenhersteller, werden dabei vom Staat besonders gut und gerne geschützt und sogar von sämtlichen Haftungsansprüchen freigestellt — es ist wohl immer noch sehr von Vorteil, wenn man die richtigen „Entscheider“ schmiert.

So ist der „Smokefree Aotearoa 2025 Action Plan“ der neuseeländischen Regierung eine besonders begrüßenswerte Aktion und kann als mutiger Schritt in die richtige Richtung angesehen werden.

Leider sind wir bei uns in Heilbronn von solchen drastischen Schritten noch meilenweit entfernt. So konnte ich gestern wieder einmal selbst miterleben, wie in unserem Hallenbad, dem Soleo, im Becken und am Beckenrand geraucht wurde. Nach einigen Diskussionen haben sich die Raucher dann doch dazu durchgerungen und sind wieder in ihre Raucherecke zurückgekehrt.

Nach all den Jahren vergeblicher Mühen, um in unseren Hallenbädern einen Mindeststandard an Hygiene und Badekultur zu erreichen, bin ich inzwischen schon froh darüber, dass die Badenden nicht mehr mit der Bierflasche in der Hand im Sportbecken stehen.

Die jüngsten Entscheidungen in Neuseeland sollten auch den Verantwortlichen für unsere Hallenbäder zu denken geben und diese dazu motivieren, ein ausdrückliches Rauchverbot in den Hallenbädern zu erlassen.

Denn es gibt weiterhin keine plausible Erklärung dafür, dass man als Schwimmaufsicht, als Angestellter im Hallenbad oder gar als Badegast im Hallenbad rauchen können muss — und modern oder progressiv war diese Heilbronner Besonderheit auch noch nie!


Website des Tages

Bundesgesundheitsministerium über das Rauchen

Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.


Geburtstag des Tages

Sophus Lie

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