Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

17.5.02022

Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

Abendessen

Einen ereignisreichen Tag konnte ich zusammen mit meiner besseren Hälfte bei einem gemeinsamen Abendessen in Frankfurt beenden. Mein Dank gilt allen, die dies, wenn nun auch sehr kurzfristig, möglich gemacht haben.

Und jetzt schaue ich sehr zuversichtlich auf den kommenden Tag, blättere noch ein wenig in der Heilbronner Stimme von morgen und erspare mir dabei auch den einen oder anderen Kommentar.

Wenn alles gut geht, dann wird es doch noch etwas mit der beabsichtigten — wie auch notwendigen — Auszeit.

Zur Kasse

Das „Schöne“ am Krieg ist, dass es jeden Beteiligten dazu zwingt, tatsächlich auch zur Kasse zu treten. Und dann holt einen die blanke Realität schneller ein, als es den meisten lieb ist. Und jene, die weniger Fehler als die anderen gemacht haben, können darauf hoffen, nicht als Verlierer vom Platz gehen zu müssen.

Wie wir es in der Ukraine erneut mit ansehen müssen, sind es die sozialistischen Systeme, die eine Konfrontation mit der Realität am wenigsten gut vertragen. Man könnte nach all den Jahrzehnten auch seine Lehren daraus ziehen und es wäre bestimmt auch keine schlechte Idee, um einmal von den Fehlern anderer zu lernen.

Leider gucken wir uns das Ganze erneut nur vom Seitenaus an, versuchen höchstens dabei noch selbst Kasse zu machen, ohne uns wenigstens auch nur halbwegs zu bemühen, aus den Fehlern der anderen zu lernen.

So wird die Robotik weiterhin verteufelt werden, und man erklärt uns allen zudem, dass jede knapp 50 Kilogramm schwere oder auch nur völlig „adipositive“ Person — am besten jene, die man sonst nirgends unterbringen kann — eine der künftigen „Generalissimi“ ist.

Eignung, Leistung und Befähigung sind auch bei uns inzwischen nur noch reine Verhaltensauffälligkeiten, die zudem jede Karriere zerstören.

Vladimir Putins wundert sich gerade darüber, dass seine „Spezialoperation“ so unrund läuft. Seien wir dabei doch alle froh, dass es bei uns noch zu keinem Krieg gekommen ist, denn auch wir kämen aus dem Wundern und Staunen nicht mehr heraus.


Geburtstag des Tages

Eithne Patricia Ní Bhraonáin

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