17.8.02021

Beschleuniger

Heute melden sich unsere selbsternannten Beschleuniger — Hinterbänkler im Deutschen Bundestag — zu Wort und wissen wieder einmal alles besser. Dabei müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass der Deutsche Bundestag aus reiner Kriegslust heraus, Soldaten in einen zwanzigjährigen Einsatz geschickt hat und bis heute völlig ahnungslos ist, was das bedeutet und wie man damit umgehen muss.

20 lange Jahre lang haben sie sich bestenfalls als Kriegstouristen und Schmuggler betätigt und tatenlos zugesehen, wie immer mehr eigene Soldaten gefallen sind.

Diese inkompetenten und völlig verantwortungslosen „Beschleuniger“ rennen jetzt wie aufgeschreckte Hühner durch die Gegend und machen alles noch viel schlimmer.

Dabei muss man sich auch die Frage stellen, was man mit bis zu 100 000 Afghanen in Deutschland macht, die sich nie und nimmer bei uns integrieren wollen oder können.

Unser Renten-, Sozial- und Krankensystem ist jetzt schon kaum noch aufrechtzuerhalten und verträgt de facto keine weitere Belastung mehr. So muss man sich nicht wundern, wenn unsere Bevölkerung langsam aber sicher nicht nur an unseren Politikern zweifelt, sondern die Demokratie an sich in Frage stellt.

Überraschung

Wer von der Situation in Afghanistan überrascht ist, muss erst einmal erkennen, dass wer von Tuten und Blasen überhaupt keine Ahnung hat, immer wieder überrascht werden wird. Unsere deutsche Leitungslösung ist: „Wir sind alle nur noch blöd und das ist auch gut so!“

E-Scooter

E-Scooter mögen zwar derzeit in Heilbronn eine angesagte Fortbewegungsmöglichkeit sein, aber sie sind auf keinen Fall, gesamtwirtschaftlich betrachtet, ein Gewinn, noch ökologisch sinnvoll.

Es handelt sich dabei um Billigprodukte, die regelmäßig ersetzt werden müssen und schon deshalb eine Ressourcenverschwendung darstellen. Ich rede schon gar nicht davon, wie viele E-Scooter in den Neckar gelangen und den Fluss weiter schädigen. Auch muss man sich fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, so viele Akkus ungenutzt in der Gegend herumstehen zu haben — schon alleine dieser unnötige Stromverbrauch summiert sich ganz gewaltig.

Dies wäre nur dann ökologisch und wirtschaftlich zu tolerieren, wenn man die Roller-Akkus, wie hoffentlich bald auch die der Elekroautos, in ein Gesamtsystem integriert, wobei die Akkus dann halbwegs wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden.

Wenn man dies nicht sicherstellt, schädigt man unsere Umwelt mehr als wenn man mit den ältesten Dieseln durch Heilbronn fährt! — Was wieder einmal zeigt, dass es der Politik nicht um Lösungen, sondern nur um die Schau und Selbstdarstellung geht!

Noch erstaunlicher ist es aber, wie man den Heilbronner E-Scooter-Betreibern entgegenkommt. Diese dürfen ohne Weiteres ihre Roller an Kinder vermieten, müssen nicht einmal sicherstellen, dass diese nicht völlig überlastet — mit mehr als zwei Personen oder gar als Transportmittel, für z.B. Kühlschränke, fungieren — eine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellen, ganz besonders für die Bereiche, die einst für die schwächsten Verkehrsteilnehmer reserviert waren.

So hoffe ich, dass diese Unternehmen, welche die Umwelt besonders schädigen und Menschen gefährden, zumindest finanzielle Reserven bilden müssen, um später für die von ihnen verursachten Schäden auch aufzukommen.

Und von der Stadtverwaltung wünsche ich mir, dass sie zumindest dafür sorgt, dass keine Kleinkinder mit den E-Rollern unterwegs sind. Hier wäre es weit besser, wenn man diese Kinder in die vorhandenen Carsharing Autos setzt, dort sind sie angeschnallt und und haben auch etwas Blech um sich herum.

Mein Vorschlag für die E-Scooter Betreiber ist, dass die Roller, sobald sie mehr als 100kg Gewicht registrieren, nicht mehr zu fahren sind.


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Elektromobilität

So ganz durchdacht ist das Ganze noch nicht. Es fehlen wohl noch ein paar Jahrzehnte Bürokratie.

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