19.1.02023

Beitragsfoto: Talkshowrunde | © Thomas Malyska from Pixabay 

Forum

Das mit dem Forum wird wohl nichts mehr werden, zumindest nichts mit den Foren auf diesem Weblog. Das Ganze passt wohl doch nicht so gut zusammen, wie ich es dachte, als ich meine Foren auf dieses Weblog umzog. Wolfram Herzog hatte mir vor Kurzem den Rat gegeben, besser die Kommentarfunktion unter den Blog-Beiträgen auszubauen. Da ich nicht beratungsresistent bin, habe ich auch schon zwei entsprechende Tools ausprobiert. Leider hat aber keines davon mit dem Weblog harmoniert.

Besser funktioniert hier das entsprechende Foren-Tool, was aber auch nichts bewirkt, wenn es von kaum jemanden genutzt wird; ich habe es zwischenzeitlich auch eher zu einer Blogroll und für FAQ umgewidmet. Da sich das Tool weiterhin problemlos mit dem Blog verträgt und mir zudem keine Arbeit macht, kann ich das Forum weiterhin beibehalten und gucken, ob es nicht doch noch den einen oder anderen Liebhaber findet.

Bezüglich des Ausbaus der Kommentarfunktion bin ich an weiteren Vorschlägen sehr interessiert; vielleicht hat einer der Leser bereits entsprechende positive Erfahrungen gemacht und kann mir mit Hinweisen helfen.

Talkshow-Thema

Anscheinend hat Kevin Kühnert zwar keine Ahnung von Heilbronn, aber dennoch unsere Stadt zum Thema in einer der üblichen Fernsehshows für Selbstdarsteller gemacht. Seine Unkenntnis erstaunt dabei allerdings überhaupt nicht, da dieser Politiker selbst zu dumm — vielleicht aber auch nur viel zu faul — für eine Berufsausbildung oder ein Studium ist.

Interessanter dabei ist aber die Schlussfolgerung in der Heilbronner Stimme (19.1.2023: 4), die die aktuellen Zustände in beiden Städten mit der jeweiligen Migrantenquote in Verbindung bringt, aber richtiger Weise darauf hinweist, dass die Migrantenquote in Heilbronn mit 54 % höher als in Berlin ist.

Damit kann man guten Gewissens annehmen, dass nicht der Migrantenanteil ursächlich für die Misere ist, sondern die Unfähigkeit der verantwortlichen Politiker, mit der Gesamtsituation umzugehen. Und vielleicht wäre es eine ganz gute Idee, wenn wir zukünftig Politiker wählen, die mit solchen durchaus ganz gewöhnlichen Situationen umgehen können.

Dabei würde es unseren Politikern sicherlich helfen, wenn sie neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung bereits auch einmal gearbeitet und dabei eine fachliche wie auch soziale Kompetenz nachgewiesen hätten — Talkshow-Runden und Parteitage reichen hierzu nicht aus.

Zettelkastenrunde

Gestern Abend gab es noch eine sehr spannende Runde rund ums Thema Zettelkasten. Was dazu führte, dass ich nun ein paar neue Ideen meinem eigenen Zettelkasten hinzufügen kann. Inzwischen versammelt sich dabei auch eine sehr heterogene Runde, darunter aber auch ein paar alte Bekannte wie Detlef Stern oder Thomas Michl.

Auf jeden Fall motiviert es mich, bei meinem Zettelkasten wieder mehr Fahrt aufzunehmen und dabei den einen oder anderen eingeschlagenen Weg zumindest wieder zu überdenken. Nein, ich will definitiv keinen kooperativen Zettelkasten und auch von einer Art Eier legenden Wollmichsau, wie es z. B. Chris Aldrich für sich gelöst hat, habe ich längst Abstand genommen. Und meinen bereits eingeschlagenen Weg, Teile meines Zettelkastens öffentlich zu machen, sehe ich nun wieder etwas anders.

Für das Öffentliche habe ich eigentlich mein Blog und für das Kooperative bietet sich vielleicht doch mein Forum eher an. Und so bin ich einmal selber gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Auf jeden Fall aber wird die kommende Zettelkastenrunde erneut für neue Ideen sorgen und ggf. auch das gerade frisch in Augenschein Genommene bereits in zwei Wochen wieder völlig infrage stellen.

Und wieder kam ich nicht dazu, um für mein Forum zu werben; wahrscheinlich aber ist es für so eine Runde auch nicht das Passende.


Leseempfehlung

Peter King, ein ehemaliger Kongressabgeordneter der Republikaner, schreibt anlässlich des Verbleibs von George Santos, eines betrügerischen Republikaners im Senat über die Arbeit und deren Grundlagen von Parlamentsabgeordneten. Seine Feststellungen dürfen ohne Weiteres auch in andern demokratischen Parlamenten ihre Gültigkeit haben.

Sie finden diesen Beitrag mit dem Titel „Why George Santos Won’t Be Able to Fake His Way Through Congress“ in der New York Times (18.1.2023) und können diesen gleich hier lesen. Dieser Beitrag ist für Leser meines Weblogs freigeschaltet.