Beitragsfoto: Hund
Inhaltsverzeichnis
Weltwirtschaftsforum
Eine echte Institution, welche 1971 von Klaus Schwab aus der Taufe gehoben wurde. Eigentlich sollte inzwischen jedem klar sein, dass es immer besser ist, miteinander zu reden als gegeneinander in den Krieg zu ziehen, nicht einmal in Wirtschafts- oder Kulturkriege.
Bis zum 23. Januar 2026 besteht für unsere Führungselite nun eine gute Chance, um in angenehmer Atmosphäre das eine oder andere wieder in die richtigen Bahnen zu bekommen.
Wahrscheinlich aber bleiben sie allesamt beim Champagner und den Austern sowie ihren persönlichen Social Media-Auftritten. Emmanuel Macron konnte bereits mit seiner Sonnenbrille punkten. Ursula von der Leyen konnte derweil wieder einmal mit einer Ankündigung punkten. Sie stellte eine „unerschrockene“ Reaktion der EU in Aussicht. Gibt es überhaupt eine einzige Ankündigung von der Leyens, die jemals auch nur halbwegs umgesetzt wurde?
Ich gehe jetzt bingen!
Vermischtes
Menschen, die mit mir ab und zu politisch oder kulturell unterwegs sind, denen dürfte das heutige Titelfoto geläufig sein. Mich soll es daran erinnern, dass ich eigentlich auch hier kürzertreten möchte.
So ganz nebenbei habe ich ein neues Blog entdeckt „Live aus dem Rantgebiet“. Ziemlich amüsant. Leider hat der Blogger keinen Arsch in der Hose und bleibt anonym; einzig seine Unterstützung für Terry Pratchett lässt er durchblicken. Wenn man wie ich mit offenem Visier kämpft, bleibt es nicht aus, dass man regelrecht drangsaliert wird. Das gehört aber mit dazu und macht das Bloggen erst so richtig spannend.
Spätestens zur FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft kriechen wir alle Donald Trump in den Hintern. Und bis zum Ausscheiden der deutschen Mannschaft dürfen sämtliche Despoten dieser Welt machen, was sie wollen. Ok, das dürfen diese schon heute — nur während der WM interessiert uns das noch weniger als bisher, nämlich überhaupt nicht.
Und damit unsere Ignoranz doch noch etwas länger andauert, hat der DFB bei der FIFA seine Wunschgegner gekauft: Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador. Könnte durchaus geschehen, dass deren Spieler bis dahin verhungert sind. Was uns aber auch nicht viel weiterhilft, denn Fußballweltmeister wird dieses Jahr Donald Trump.
Heute kann man erfahren, dass man in Heilbronn der AfD nicht die Harmonie verbieten kann. Wobei ich mir nicht so ganz sicher bin, ob die Harmonie überhaupt ausreicht, um dort alle Heilbronner AfD-Begeisterte unterzubringen. Auch konnte man erfahren, dass man Solvay in Bad Wimpfen nicht verbieten kann, die Umwelt zu schädigen und Menschenleben zu gefährden. Das ist bei uns einfach so.
Cojones
Eigentlich wollte ich zumindest heute nichts posten, da mir meine eigene Seelenruhe inzwischen immer wichtiger wird. Und dann kommt da Gavin Newsom um die Ecke …
Gleich nach dem Aufstehen hatte ich wieder einmal eine Petition, Forderung oder sonst irgendetwas Bedeutungsloses mit unterzeichnet, das uns Europäern vielleicht doch einmal die Vereinigten Staaten von Europa bringen wird.
Das Ganze scheitert wie bereits die letzten achtzig Jahre weiterhin an zwei Dingen. Erstens an einer fehlenden Demokratiebegeisterung von uns Unionsbürgern und zweitens am Fehlen ausreichend kompetenter Volksvertreter. Zusammen ergibt dies eine Melange, die letztendlich wieder in den einen oder anderen Krieg führen wird.
Das eigentliche Wunder dabei ist, dass die Schrecken der beiden Weltkriege dafür gesorgt haben, dass kein Mensch so etwas nochmals erleben wollte. Nun, da die letzten Zeitzeugen langsam aber sicher verschwinden, gibt es für dieses Wunder keine Grundlage mehr.
Unsere Gesellschaften sind inzwischen so weichgespült, dass selbst die allerletzten Berufspolitiker wie Donald Trump oder seine europäischen Abziehbilder von uns gewählt werden und selbst dann, wenn diese nachweisbar korrupt, kriminell oder völlig unterbelichtet sind.
Wir Demokraten wählen wirklich alles und jeden. Hauptsache, wir haben unsere eigene Ruhe und regen zudem damit unsere lieben Nachbarn auf!
Im Umkehrschluss wählen wir alle jene nicht, die die Welt zumindest ein klein wenig besser machen könnten, denn dann wäre es um unsere Lieblingstugenden geschehen: Neid und Missgunst!






