23.11.02021
5 (6)

Bewerten Sie diesen Beitrag!
[Stimmen: 6 Durchschnitt:5]

Zwischenbericht

Seit nunmehr 17 Monaten ist mein Erstlingswerk „Europa ist für alle da!“ auf dem Markt, inzwischen auch auf Englisch. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen.

Entgegen der Erwartungen hat sich mein Buch bei doch so einigen Universitäten als gute Grundlage zum Einstieg ins Thema etabliert. Dies freut mich sehr. Auch freut es mich, dass Andrew Duff, ehemaliger Europaabgeordneter und ehemaliger Präsident der Union Europäischer Föderalisten das Buch zur Kenntnis genommen und wie folgt kommentiert hat:

„I enjoyed it. You have a vigorous writing style which should impact on the reader. Perhaps you underestimate some of the political and legal obstacles in the path of a federal Europe – but your optimism is welcome.“

Andrew Duff, 23.11.2021

Meine intendierte Hauptlesergruppe konnte ich allerdings noch nicht so, wie erhofft, erreichen. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass ich das Buch kaum bewerben kann. So freut es mich umso mehr, dass die ersten aktiveren EUROPA-UNION Kreisverbände das Buch als gutes Geschenk für ihre Mitglieder entdecken.

So wird es wahrscheinlich noch ein wenig länger dauern, bis ich die, an Europa interessierten, Leserkreise und vielleicht in Folge davon diese auch für uns Europäische Föderalisten gewinnen kann.

Überlegung

Auch wenn ich „meine“ kommenden Veranstaltungen die letzten Monate hinweg bereits angesichts einer Pandemie und ihrer wahrscheinlichen Entwicklung hin geplant habe, muss ich jetzt immer wieder nachprüfen, ob nicht irgendwelche, plötzlich bekanntgegebenen, blinden Aktionismen sämtlichen Planungen einen Strich durch die Rechnung machen.

Und da wir bereits bei der näheren Ausplanung von Veranstaltungen der Jahre 2022 und 2023 sind, muss man jetzt ganz genau beobachten, was so alles bei uns möglich ist, um auch dies zukünftig in den eigenen Planungen mit zu berücksichtigen.

Über Jahrtausende hinweg, war der „Nebel des Krieges“ das am schwierigsten zu Beherrschende. Unsere Vorfahren hatten dabei das große Glück, dass sie den „Nebel der Tagespolitik“ noch nicht kannten — aber da waren auch noch Verantwortung, Expertise und Leistung angesagt.

Überraschung

Jetzt überschlagen sich wieder gerade genau jene, die über Monate hinweg versucht haben, eine Pandemie einfach nur auszusitzen. Populismus und blinder Aktionismus sind jetzt erneut angesagt, alles mit der Aussage versehen, dass einem Wohl und Wehe der Bürger wichtig sei.

Wäre den Verantwortlichen Wohl und Wehe von uns Bürgern halbwegs eine Herzensangelegenheit, wären sie zum einen auf eine Pandemie vorbereitet gewesen und hätten zum anderen mit Beginn der Pandemie begonnen, geeignete Maßnahmen einzuleiten.

„Zumindest haben die Leute Grund, stinksauer auf die politischen Staatsversager in Bund und Ländern zu sein. …

Die Verantwortlichen stoßen mit voller Wucht jene zwei Drittel der Bevölkerung vor den Kopf, die sie durch die 18 Monate seit Pandemiebeginn getragen haben.

Nikolaus Blome, Spiegel (22.11.2021, 15.24 Uhr)

Das Einzige, was in dieser Situation sicher ist, dass unsere Entscheidungsträger gesund und wohlbehalten sowie etwas reicher aus der Pandemie herauskommen — leider aber nicht reicher an Erfahrungen!

Das wirklich Überraschende aber ist die Tatsache, dass jetzt bereits die ersten Ministerpräsidenten verlautbaren, dass das Virus (Kretschmer), die Virologen (Söder) und vor allem jene, die die fast schon kriminelle Untätigkeit angemahnt haben, die alleinige Schuld an der tausende an Menschenleben kostende Tragödie tragen.


Geburtstag des Tages

Paul Celan

Sein Gedicht die „Todesfuge“ ist immer wieder gut zu lesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Add your own review

Rating

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.