Reclining Figure

24.5.02022

Beitragsfoto: Reclining Figure in Costa Mesa

Strand

Seit fast vierzig Jahren ziehe ich immer wieder meine Spuren im Sand des ein und desselben Strandes; leider musste ich allerdings fast vier Jahre darauf warten, um heute wieder einmal von Pier zu Pier spazieren zu können.

Was heute bei bestem Wetter dazu führte, dass ich erkennen musste, dass nicht nur ich mich über die Jahre hinweg verändert habe, auch an meinem Lieblingsstrand sind die Jahrzehnte nicht spurlos vorbeigezogen. Und selbst das Meer wird nicht mehr das alte, einzig der endlose Horizont scheint noch derselbe zu sein.

Reclining Figure

Seit 1984 steht — liegt eigentlich — eine Skulptur Henry Moores vor dem Segerstrom Center for the Arts in Costa Mesa. Und seit Ende der 1980er Jahre bewundere ich dieses Kunstwerk bei meinen dortigen Spaziergängen.

Dieses Kunstwerk wurde von den Angels of the Arts gespendet und wird wie folgt beschrieben:

„Vital and mysterious, like the spirit embodied in Stonehenge, Moore’s reclining female forms are universal shapes to which everyone is subconsciously conditioned to respond; simple, massive, deeply human figures are clearly represented in his ‚Reclining Figure‘.“

Travel Costa Mesa, webpage der Reclining Figure

Und da eine einzige Skulptur über die Jahrzehnte hinweg vielleicht doch etwas langweilig werden könnte, wurde die South Coast Plaza durch eine „Arts District Sculpture Tour“ ergänzt, so dass die dortigen Spaziergänge immer wieder mit neuen Überraschungen aufwarten können.

Spieleabend

Wenn ein langer Tag mit Spielen ausklingt, dann hat man wohl alles richtig gemacht. Gestern war es mal wieder soweit, und das Spiel Rummikub hatte unsere gesamte Aufmerksamkeit. Und da auch jeder mindestens einmal gewinnen wollte, dauerte das Ganze wieder etwas länger.

Wer Rummikub nicht kennt, der kennt bestimmt noch das Kartenspiel Rommé, ein Ablegespiel, wobei man zwei vollständige französische Kartenspiele zu je 52 Blatt und mehrere „Joker”. benötigt; diese können jede Karte jeder Farbe vertreten. Rommé gibt es in verschiedenen Versionen.

Ephraim Hertzano, der selber gerne Rommé spielte, entwickelte das Spiel Rummikub bereits in den 1930er und 1940er Jahren. Aber erst in den 1960er Jahren stieg das Interesse an Rummikub so langsam an und erreichte 1977 in den USA seinen vorläufigen Höhepunkt, als es dort zum meist verkauften Spiel des Jahres wurde. Und 1980 wurde es als Spiel des Jahres ausgezeichnet.

Das Einzige, was mich vielleicht etwas am Spiel stört ist, dass die Spielsteinablage dreireihig ist, das Spiel aber vier Farben besitzt.


Geburtstag des Tages

Bob Dylan

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