26.10.02021
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Krematorium

Die Sanierung unseres Krematoriums — auch wenn diese etwas teurer werden wird — ist eine notwendige und längst überfällige Angelegenheit. So ist die jüngste entsprechende Entscheidung des Gemeinderats nur zu begrüßen. Der städtische Bauausschuss hat gem. eines Artikels der Heilbronner Stimme (26.10.2021: 25) erst kürzlich der überfälligen Sanierung der Technik in Höhe von 1,75 Millionen Euro zugestimmt.

Und dass sich damit letztendlich auch noch Geld erwirtschaften lässt, ist für den städtischen Haushalt eine gute Sache; wir können doch nicht immer nur vom drauflegen leben.

Krematorium Heilbronn (2018)

Klingenäcker

Nicht erst seit den 1970er Jahren stehen die Klingenäcker bei den Sontheimern als Baugebiet hoch im Kurs. Dass nach all den Jahrzehnten so langsam aber etwas Schwung in diese Angelegenheit kommt, lässt hoffen. So werden die Enkel oder Urenkel der ersten bauwilligen Einheimischen wohl doch noch zum Zuge kommen — wenn die Stadtverwaltung nicht wieder einmal etwas vergessen hat.

Die Idee allerdings, dass man uns Steuerzahler hierbei in die Pflicht nimmt — als Entschädigung für die Bauwilligen sozusagen — halte ich dennoch für falsch.


Nachtrag:

Johanna hat mich auf diesen Artikel in SWR Aktuell (28.10.2021) aufmerksam gemacht: Baubeginn verzögert sich seit 40 Jahren: Starke Kritik an der Stadt Heilbronn


Westbalkan

Ohne Frage zählen die Länder des Westbalkans zu Europa, ob sie aber zur Europäischen Union gehören, darf zumindest derzeit in Frage gestellt werden. Und so wie sich diese Länder, trotz massiver finanzieller und organisatorischer Hilfen der EU, entwicklen, werden sie auch zukünftig wohl kaum Teil der EU werden können — zumindest dann nicht, wenn sich die EU an die eigenen Verträge hält sowie sich an unseren europäischen Werten orientiert.

Was geschieht, wenn sich unsere verantwortlichen Politiker weder um unsere Werte noch um unsere eigenen Verträge scheren, sieht man derzeit ganz gut an den ehemaligen sowjetischen Satelliten. Diese drohen bereits offen mit Krieg, wenn die europäischen Steuerzahler ihnen nicht, wie bisher, die Milliarden ohne jegliche Gegenleistung zukommen lassen.

„Wenn sie den Dritten Weltkrieg beginnen, werden wir unsere Rechte mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen.“

Mateusz Morawiecki, polnischer Regierungschef und selbsternanntes „Opfer“

Deshalb müssen wir nicht nur für den Westbalkan, sondern auch für die Unrechtsstaaten innerhalb der EU dringend eine Lösung finden, wenn wir nicht alle Errungenschaften, darunter auch unseren Wohlstand, der letzten Jahrzehnte wieder verlieren möchten.

Unsere Parlamente, besonders aber das Europäische Parlament, sind gefragt, endlich Lösungen zu präsentieren. Entweder schaffen sie es, dass der ehemalige Ostblock — mit Ausnahme der Balten — die EU schnellstmöglich wieder verlässt, oder aber — meine präferierte Lösung — unser Kerneuropa entwickelt sich weiter zu einem Bundesstaat, und der Rest bleibt in einer Art EU-Wirtschaftszone aber ohne größere Transferzahlungen und Institutionen zurück.

Wir erinnern uns: die EU ist eine demokratische Wertegemeinschaft und kein Sammelbecken von Menschenschindern und Kriegstreibern!


Geburtstag des Tages

Helmuth von Moltke

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