Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

27.1.02022

Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

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Die Idee an sich war eigentlich gar nicht schlecht, und so habe ich auch mein eigenes Weblog entsprechend umgestellt. Da sich nun aber herausstellt, dass die Umsetzung und der Betrieb mehr Zeit verlangt als es eigentlich nötig wäre sowie sich der Nutzen für die meisten Weblog-Leser in Grenzen hält, habe ich erneut einmal die Konsequenzen gezogen und dieses „Abenteuer“ beendet.

Jetzt bin ich einmal gespannt darauf, wie sich diese Maßnahme auf bereits bestehende Beiträge auswirken wird. Für mich wird sich auf jeden Fall die Anzahl der System-E-Mail signifikant reduzieren — hoffe ich zumindest einmal.

1234,4!

Das war die gestrige Inzidenz (Zeit.online) im Stadtkreis Heilbronn, Tendenz steigend … so dürfte heute auch die 1234,5 gefallen sein. Und dies im zweiten Jahr der COVID-19 Pandemie. Wenn man den ersten Aussagen, der in diesem Feld forschenden Wissenschaftlern, folgt, dann haben wir gerade einmal die Halbzeit erreicht.

Rein theoretisch dürfte weiterhin die Frage bleiben, ob eine Durchseuchung — was für ein scheußliches Wort (!) — oder eine vollständige Impfung uns alle vor größeren Schäden bewahrt, und der Pandemie letztendlich ihren Schrecken nimmt.

Denn nach wie vor gilt, es nützt überhaupt nichts, wenn man nur Teile unseres Planeten durchseucht oder vollständig impft — es bleibt weiterhin eine Weltaufgabe; deshalb heißt es doch auch Pandemie.

Auf jeden Fall aber sind zwei Dinge von hoher Relevanz: 1. haben wir festgestellt, dass, wenn wir unsere Ressourcen konzentrieren, wir auch sehr schnell wirksame Impfstoffe entwickeln und produzieren können — an der Verteilung müssen wir allerdings noch etwas arbeiten. Und 2. bewahren diese Impfstoffe die Geimpften meistens auch vor schweren oder gar tödlichen Krankheitsverläufen.

Leider mussten wir aber auch feststellen, dass gerade jene, die sich sehr gerne impfen lassen wollen, Schwierigkeiten haben, an diese Impfungen zu kommen, und doch so einige, denen diese Impfungen fast schon aufgedrängt werden, diese rundweg ablehnen!

Da wir weiterhin zumindest mental in Regionen leben und denken sowie uns auch weiterhin das Hemd näher als die Hose ist, entfallen somit auch weiterhin „globale“ Lösungswege, und deshalb muss jeder Verantwortliche sich in seinem Bereich um die Krise kümmern — ergo, werden wir weiter regionale Lösungen für weltweite Problem suchen (müssen).

Derzeit steht, nachdem das mit den Lockdowns und sonstigen Einschränkungen doch nicht so richtig funktioniert hat, eine Impfpflicht auf der politischen Tagesordnung. Und das ist tatsächlich nicht nur eine höchst politische, sondern auch eine zutiefst philosophische Fragestellung.

Eine Pandemie ist aber gerade nicht der richtige Zeitpunkt, um solche Grundsatzfragen zu erörtern und demokratisch zu lösen. Dafür leisten wir uns einen übergroßen Politiker- und Verwaltungsapparat, der sich im Vorfeld einer Pandemie gerade dieser Aufgabe und Verantwortung vollständig entzogen hat! — rein zugunsten von Ringelpiez mit Anfassen und Vetternwirtschaft; und gerade das sollten wir nach der Pandemie nicht einfach nur vergessen!

Jetzt gilt es nach praktikablen Lösungswegen zu suchen, die uns nicht nur schneller aus der Pandemie bringen, sondern auch möglichst viele Menschenleben retten! Wenn dazu eine temporäre Impfpflicht notwendig ist, dann lasst und dies bitte sehr schnell beschließen!

Was wir aber dringend machen müssen ist, dass wir nach der Pandemie als erstes die Pandemie nach- und auch vollständig — ohne jegliche Ausnahmen (!) — aufarbeiten und sämtliche Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen; auch wenn dann Kanzler, Minister oder Ministerpräsidenten ins Gefängnis gehen — denn Unterlassung, ganz besonders bei Hunderttausenden von toten Staatsbürgern ist eine Straftat.

Und sobald wir mit der Aufarbeitung begonnen haben — nicht so wie nach 1945! — müssen die Verantwortlichen bereits damit beginnen, die Grundlagen zu schaffen, damit wir nicht nur gegenüber neuen Pandemien oder anderen globalen Herausforderungen gewappnet sind.

Einkaufsparadies

Heute konnte uns sogar einmal der Heilbronner Oberbürgermeister überraschen: „Ich behaupte sogar, dass Heilbronn mit seinem breiten Angebot ein Einkaufsparadies für Frauen ist.“ (Heilbronner Stimme, 27.01.2022: 28)

Man hat schon öfters gehört, dass der OB ein ausgewiesener Frauenversteher sei, nun hat er auch sein eigenes Frauenbild kundgetan.


Geburtstag des Tages

Wolfgang Amadeus Mozart

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