Berg

5.4.02022

Skizze eines Berges | © Pixabay

Besprechungen

Heute ein paar nette und produktive Besprechungen. Eine davon mit Ausblick auf Neckar und Wartberg, es gibt sie noch, die hübscheren Besprechungsräume.

Und sobald man seine Termine selbst im Griff und diese auch „an den Mann gebracht hat“, kommen bereits schon wieder die ersten Änderungswünsche. Dieses Mal bleibe ich bei einem altbewährten Konzept, nämlich Änderungen nur dann in Erwägung zu ziehen, wenn es dafür auch schwerwiegende und das Gesamtergebnis gefährdende Gründe gibt — etwas Professionalität hat noch niemandem geschadet.

Der Höhepunkt des Tages wird dann bestimmt wieder der monatliche Europastammtisch werden. Hierbei kann ich mir immer sicher sein, dass nur nette Menschen anwesend sind. Und das ist heutzutage schon eine wunderbare Sache!

Guter Morgen

Die Newsticker plätschern so vor sich hin und lassen auf keine weiteren schlimmen Nachrichten schließen. Kim Jong-un droht heute als einziger Irrer mit dem Einsatz von Atomwaffen und Sarah Palin — manche kennen sie noch — hofft auf ein Revival. Dazu — zu Palin — hat die New York Times einen interessanten Beitrag geschrieben.

Das dürfte übrigens die These verwerfen, dass angesichts existentieller Bedrohungen die Menschheit rationaler wird und eher auf Politiker baut, die wenigstens etwas eigene Substanz haben. So steht zu befürchten, dass wir Menschen doch eher Lemminge sind, die nur auf den „most sexiest politician alive“ warten, um sich mit ihm gemeinsam in den Abgrund zu stürzen.

Das wiederum lässt hoffen, denn davon haben wir so viele, dass die Einigung auch nur auf ein paar davon (siehe ganz aktuell Frankreich) dauern kann. Es besteht also noch Hoffnung!

Homepage-Deal

Seit 2001 betreibe ich eigene Homepages sowie auch Internet-Auftritte für andere und dürfte dabei in gut zwei Jahrzehnten auch so alles an verfügbarer Technologie abgedeckt haben. Manchmal war ich sogar meiner Zeit weit voraus, was übrigens nicht gut für das Geschäft ist; man sollte sich, wenn man erfolgreich sein möchte, immer am Normalnutzer orientieren, das ist zumindest meine Erfahrung.

Heute kann ich in der Heilbronner Stimme (05.04.2022: 21) lesen, dass es bei uns Gemeinden gibt, die für Websites locker 80 000 Euro in einer ersten Ausbaustufe ausgeben. „Die Internet-Seite der Stadt Widdern könnte bis zu 130 000 Euro kosten“, so Simon Gajer von der Heilbronner Stimme.

Wenn ich dann so schaue, was die besten Provider kosten und auf die sonstigen Kosten von Websites blicke, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wie man auch nur annähernd auf Bruchteile solcher Kosten kommen kann.

Aber unsere Bürgermeister, Gemeinderäte und Verwaltungen geben auch das Geld anderer Leute aus!


Kommentar des Tages

Dieser kommt heute von Josef Kelnberger (Süddeutsche Zeitung, 05.04.2022: 21:01 Uhr) und ist hier zu finden: „Die verpasste Gelegenheit — Wahlsieg von Viktor Orbán


Geburtstag des Tages

Thomas Hobbes

6 thoughts on “5.4.02022

    1. Zumindest für seinen Namen kann er nichts. Die Eltern haben wohl diesen Blockbuster-Film aus dem Jahr 1990 gerne geschaut. Und so können wir doch alle froh sein, dass sie nicht auf Shocker von 1989 standen.

      1. Shocker? Den habe ich seinerzeit rezensiert:
        Regisseur Wes Craven wurde hierzulande eigentlich nur durch “Nightmare – Mörderische Träume” bekannt, wobei er ‘Freddy Krueger’ schuf, dessen Ende durch immer miesere Fortsetzungen der Nightmare-Serie hinausgezögert wird. Und genau aus diesem Streifen hat Craven abgeguckt, wie auch in der “Poltergeist”-Serie und bei “Hidden” und und …
        Um was geht’s: der psychopathische Horace Pinker metzelt nächtens immer ganze Familien. Der Sohn des untersuchenden Polizisten träumt davon und gemeinsam überführt und faßt man den Schurken, wenn auch, etwas Verlust hat man immer, unter blutigen Bedingungen. Pinker wird verurteilt, der elektrische Stuhl macht ihn jedoch nicht kälter, nein, der Widerling gewinnt Mordskräfte, verläßt seine sterbliehe Hülle und flüchtet im Körper der Amtsärztin.
        Von nun an geht alles sehr schnell: Pinker mordet und metzelt und meuchelt und metzgert und unser jugendlicher Held ist ihm immer auf der Spur bzw. auf der Flucht. Pinker wechselt ständig den Körper, von der Arztin zum Polizisten, vom Jogger zum kleinen Mädchen (das mit dem Bulldozer), von dessen Mutter in einen Bauarbeiter, vom untersuchenden Polizistenvater in die Ätherwellen (!) der lokalen TV-Station. In einem ebenso furiosen wie unlogischen Showdown wird der Schurke als Live-Sendung im TV mit Pause-Taste und Stromausfall endgültig erledigt.
        Das klingt alles wirr und idiotisch? Keine Sorge, es ist noch viel schlimmer!
        Was der Regisseur für schwarzen Humor hält, ist trotz dauernder Splatter-Szenen unsäglich langweilig und fade. So doof es klingt: Der Horrorfilm braucht frisches Blut!

        1. Dann sind wir schon zu zweit. Ich bin jedes Mal aufs Neue schockiert, wenn dieser Mist erneut bei uns im Fernsehen auftaucht. Dabei gäbe es doch so einige Horrorfilme, bei denen ich am liebsten wegschauen aber dennoch bis zum Schluss dabei sein möchte; z.B. Paranormal Activity (2007)

  1. Nach einem Blick auf die HP der genannten Stadt frage ich mich wirklich, wie sich die Investionssumme rechtfertigen lässt. Nichts Außergewöhnliches. Da lobe ich mir doch die Kollegen vom Herrenberger Bauhof: https://tug-herrenberg.de/ Dort hat man sicherlich nur mit einem Bruchteil weit mehr auf die Beine gestellt 😉

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