Beitragsfoto: Tangotänzer | © Shutterstock
Inhaltsverzeichnis
Vermischtes
Wir haben weiterhin Beamte in Funktionen, wo man diese eigentlich nicht benötigt. Nehmen wir zum Beispiel Lehrer. Und wenn wir diese dann doch und immer noch sehr zahlreich haben, wundert es mich sehr, dass man sie nicht richtig einsetzt. Wir haben aktuell einen großen Mangel an Lehrern, vor allem an gut qualifizierten. Und so könnte man ohne Wenn und Aber sämtliche pensionierten Lehrer reaktivieren und wieder in die Schulen schicken.
Was macht man in einer Demokratie, wenn die Zustimmungsraten für die eigenen Staatschefs sinken? Man schafft sie einfach ab. Gibt es nicht? Gibt es doch! „After nearly 90 years, the Gallup Organization will no longer track presidential approval ratings, which served as a steady way to measure Americans’ views of their elected leaders.“
Bei uns ist man nicht so plump wie in den USA, da lässt man die Zustimmungsraten wohl demnächst von einer KI veröffentlichen. Besser noch, man ergänzt diese durch eine „gefühlte Zustimmung“.
Testlauf
Eine voll und ganz schlecht organisiserte Veranstaltung des Ulmer Kreisverbandes der EUROPA-UNION lässt nun Schlimmeres vermuten.
Wenn man als verantwortungsscheuer Mensch gerne einen Verein führen möchte, dann nimmt man am besten gegen alle Regeln eine Doppelspitze und schiebt sich dann die Schuld für das eigene Versagen gegenseitig in die Schuhe. Politik und Verantwortung, das war einmal!
Aber das ist nicht das wirklich Schlimme daran, auch nicht, dass sich dabei u. a. ein Landtagsabgeordneter auf Kosten des Verbands ins rechte Licht setzen möchte — das sind wir seit Jahren gewohnt.
Das Schlimme daran ist, dass man so langsam erkennen kann, warum es überhaupt eine WerteUnion gibt, nämlich als Testlauf der Union, wie man wieder am besten mit der AfD verschmelzen kann.
Die EUROPA-UNION ist ein Sammelbecken für alle demokratischen Kräfte in unserem Land, die sich zudem der Europäischen Idee verschrieben haben, dieser zumindest aber nicht negativ gegenüber stehen. Damit ist dieser Verband eine Plattform für den demokratischen Austausch. Auf alle Fälle aber ist er keine Plattform für Totalitaristen oder totalitaristische Experimente demokratischer Parteien!
Wer als demokratischer Politiker Totalitaristen stellen und „ins Schwitzen bringen“ möchte, der könnte dies das gesamte Jahr über tun, gerne auch auf eigens dafür geschaffenen Veranstaltungen oder Talk Shows im ÖRR, aber nicht auf Kosten unseres Verbandes!
Harold and Maude
Heute erfuhr ich durch die New York Times, dass Bud Cort verstorben ist. Ein Grund, um demnächst wieder einmal diesen Film aus 1971 anzuschauen — das ist Kult!
Dieser Film passt heute mehr denn je in unser aller Leben, wobei Bud Cort ein sehr gutes Beispiel für ein Leben eines kaum anpassungswilligen Menschen ist. Es gibt gute Gründe, warum wir Menschen immer nach Kompromissen suchen (sollten). Wer etwas mehr über den Film erfahren möchte, der wird hier fündig.
Apropos Kult, seit meinem Studium ist der Wiener Opernball für mich die Quintessenz eines jeden Tanzballs, selbst wenn es weit bessere Bälle zum Tanzen gibt, wie z. B. den Heilbronner Europa-Ball. Und so werden wir heute Abend das Schwingen des Tanzbeins frühzeitig unterbrechen, nur um sicherzustellen, dass wir der Berichterstattung folgen können.
Was mich dann doch etwas verstört ist, dass Sebastian Kurz, der Sargnagel österreichischer Demokratie, sich gleich ganze zwei Logen gesichert hat. Nun bin ich etwas gespannt darauf, welche deutsche Politiker ihm an diesem Abend in den Hintern schlupfen werden.
Laut Spiegel soll Sharon Stone dieses Jahr für den passenden Glanz sorgen. Auf alle Fälle haben meine bessere Hälfte sicherlich wieder einen vergnüglichen Abend und erhalten dabei auch ganz neue Ideen, wie wir den Europa-Ball aufpeppen könnten, wenn wir nur ein wenig mehr finanzielle Unterstützung bekämen.
Auf alle Fälle würden die Wiener und deren Gäste über unseren Eintrittspreis lächeln, der nicht einmal 10 % des Eintritts zum Wiener Opernball beträgt. Wer in der tiefen Provinz einen Ball veranstaltet, der muss einfach mit Kompromissen leben.
Und wenn wir schon einmal bei alten Frauen sind, Angela Merkel lässt dementieren, dass sie als Bundespräsidentin zur Verfügung stünde. Wenn dem auch so ist, dann muss ich ihr voll und ganz zustimmen, denn sie wäre für diesen inzwischen völlig nutzlosen Job absolut überqualifiziert!






