New York Times Square

18.6.02026 5 (5)

Beitragsfoto: New York Times Square | © Roberto Lee Cortes from Pixabay

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Für den Fall, dass mir noch ein BV in die Timeline hüpft oder mir der ganz normale Wahnsinn doch einmal bemerkenswert erscheint.

Vermischtes

Detlef Stern warf gestern noch „Modern Times“ (1985) von Latin Quarter in die Runde. So langsam aber sicher bewegen wir uns hier im Blog musikalisch von den 1970er- in die 1980er-Jahre. Man könnte aber auch zuvor noch etwas verstärkter die 1960er- und 1950er-Jahre thematisieren. Ich bin da flexibel.

Latin Quarter sagt mir selber nicht viel, deshalb gebe ich erst einmal deren größtem Hit „Radio Afrika“ etwas Gehör. Wir alle scheinen von der Temperatur beeinflusst zu werden und dies obwohl sich die meisten von uns bereits in klimatisierten Räumen aufhalten dürften. „Endegelände“ — eine der schönsten deutschen Wortschöpfungen.

Frau Klugscheißer macht sich heute über Brillen Gedanken. Mir fällt dazu nur ein: „Femme à lunettes, femme à quequettes“ — muss wohl alles mit dem Wetter zusammenhängen.

Ruben Schade betreibt ein wenig Flaggenkunde und stellt dabei fest, dass Flaggen unterschiedliche Größenverhältnisse haben können. Das wäre doch einmal eine gute Aufgabe (kleiner Insider) für ein paar Studenten, die sich während des Studiums etwas mit Informatik und Web Design beschäftigen. Detlef Stern wird wohl anmerken wollen, dass dies bereits alles und schon längst geregelt sei. Ich stelle derweil fest, dass das Wetter auch Down Under voll und ganz im Griff hat.

Heute bringt mich mein Ehrenamt noch nach Stuttgart und gleich morgen habe ich eine eigene Veranstaltung. Gedanken mache ich mir allerdings eher über einen Tanzball am Wochenende, denn meine begrenzte Garderobe möchte nicht so richtig zum Wetter und zugleich auch noch zu meinem aktuellen Bauchumfang passen — für Letzteres fühle ich mich allerdings selber verantwortlich, daran trägt unsere Regierung sicherlich keine Schuld! Obwohl, wenn ich es mir etwas genauer überlege?

Zur allgemeinen Stimmung passend, wo möchten Sie denn Ihren ganz persönlichen Weltuntergang erleben? Überleben werden Sie ihn sicherlich nicht.

Endzeitstimmung

Heute Morgen brachte mich der Blick in die Zeitung — kein Lokalblatt, denn ich verschaffe mir gerne erst einmal einen Überblick — in eine Endzeitstimmung. Die New York Times gab einen Last Call bekannt: das Donohue’s schließt und Pete Wells schrieb den Nachruf.

Vor Jahren sagte mir ein Freund und guter Kamerad: „Wenn du in New York bist, dann gehst du ins Donohue’s und rufst mich an, ich komme dann.“ Als ich einmal einen Zwischenstopp in New York einlegte, pilgerte ich dorthin und rief an. Er war an diesem Tag irgendwo im Libanon.

Derweil bereitet uns die FAZ darauf vor, dass wir italienische Verhältnisse bekommen. Was wohl eine Folge davon ist, dass bei uns nun auch der wirklich allerletzte Billigsuppenhersteller eine Lizenz als deutscher Rüstungskonzern erhält. Wobei, spätestens seit Helmut Kohl sind wir allesamt Palermo; die aktuelle Regierung lässt daran keine Zweifel. Und nun passt sich selbst das Wetter den allgemeinen Umständen an.

Meinen ersten Last Call hatte ich in einem britischen Kasino auf irgendeinem Übungsplatz. Dabei blieben mir die mindestens zwei Lagen Teppichboden in Erinnerung, man bewegte sich wie im Moos. Ob dies mit der glorreichen Vergangenheit der Royal Navy im Zusammenhang stand oder eher die dortigen Trinkgewohnheiten abbildete, darüber bin ich mir auch heute noch nicht so ganz sicher.

Auf alle Fälle soll es heute warm werden, so das Lokalblatt. Ich setze derweil eine Idee um, die sich bei einem der letzten Gespräche entwickelt hat. Ich bastle mir nun im Schnellgang einen Rumtopf zusammen und kredenze diesen zum Jahresende. Im Falle, dass ich positive Kritiken erhalte, plane ich beim nächsten nach Rezept und nicht nach Gefühl vorzugehen.

Sollte der gefühlte Rumtopf besser munden als der rezeptierte, dürften wir tatsächlich in der Endzeit angekommen sein.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.7 (6)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Mit großem Interesse habe ich den jüngsten Blog-Beitrag von Detlef Stern gelesen, was ein Mensch nicht so alles hören kann. Mein Gehör wurde bereits Anfang der 1980er-Jahre u. a. durch das Weckmittel (DM22) in Mitleidenschaft gezogen.

Bereits vor ein paar Jahren machte mich Detlef Stern darauf aufmerksam, dass meine Lautsprecher im Wohnzimmer nicht funktionieren. Ich kann dies übrigens auch heute noch nicht so ganz nachvollziehen, wahrscheinlich deshalb, weil sich die Töne erst im Hirn bilden und dieses mangelnde oder gar mangelhafte Sensoren durchaus ausgleichen kann. Und so dürfte dieses auch bei den jeweiligen Klangebern oder Brüllwürfeln für Ausgleich sorgen.

Rein technisch betrachtet, kann man sicherlich Frequenzen, Modulationen oder gar Tonspuren untereinander vergleichen und hätten wir alle dasselbe Gehör und Hirn, kämen sicherlich auch gute Vergleiche zustande. Dennoch bewundere ich weiterhin jene Gehöre und Hirne, die in der Lage sind, einzelne Töne räumlich zuzuordnen und diese dann auch noch in ihren Höhen zu unterscheiden; obwohl ich dies — auch Hören kann man verlernen — nur rein theoretisch nachvollziehen kann.

Spannend dabei, dass ich seit den Gesprächen mit Detlef Stern bei Musik nun wieder etwas genauer hinhöre und tatsächlich manchmal auch Unterschiede wahrnehme. Hierbei wäre es sehr interessant festzustellen, wo diese Unterschiede letztendlich erzeugt werden?

Und vielleicht erhalte ich auch einmal eine Erklärung dafür, warum sich Schallplatten wärmer als CD anhören und anfühlen sollen?

Bis dahin höre ich weiterhin Musik, oder meine zumindest, diese hören zu können. Wie zum Beispiel das unten stehende Lied der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, welches 1985 auf allen Kanälen hoch und runter gedudelt wurde.

Wir fuhren damals wie der Protagonist des Liedes auch in diversen „Nobelhobeln“ von München aus in die Provinz, wobei wir München meist erst gar nicht verlassen mussten. Mich faszinierte bei diesem Song schon damals der Text von Thomas Spitzer. Mit dem Ausdruck „Furchenadel“ hatte er sofort mein Interesse geweckt.

Die Erste Allgemeine Verunsicherung wurde bereits 1978 gegründet und brachte in den 1980er-Jahre durchaus hörbare Stücke heraus, wie etwas das nun noch Folgende.

Die kommenden Gespräche mit Detlef Stern werden sicherlich klären, ob, wo und wie ich diese Musik nun tatsächlich höre.

Bis dahin gilt der folgende musikalische Hinweis …