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Das neunte Land 5 (3)

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Peter Geimer | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das neunte Land – Ausnahmebuchhandlung in Paris (zuletzt aufgerufen am 19.11.2023, 15.33 Uhr)

Sophie Semin-Handke hat in der vergangenen Woche eine deutsch-französische Buchhandlung eröffnet. Hier trifft man auf Texte, die selbst in Deutschland beinahe aus dem Angebot verschwunden sind. Peter Geimer schreibt über seinen dortigen Besuch.


Ein Anzeichen dafür, dass es sich um eine richtige Großstadt handelt, ist das Vorhandensein mindestens einer echten Buchhandlung — und mit echter Buchhandlung meine ich nicht diese Bücherläden oder -ketten, die wirklich alles anbieten, was gedruckt werden kann und dabei ihre Gewinne durch den Verkauf von Kitsch und Tand erzielen.

In Paris gibt es nun neben doch so einigen guten Buchhandlungen auch wieder eine, die sich der deutschen Sprache verschrieben hat, ein sicheres Anzeichen dafür, dass Paris eine Weltstadt ist.

In den 1970er- und 1980er-Jahren — als ich gute Buchhandlungen noch nicht so richtig zu schätzen wusste — gab es auch in Stuttgart eine sehr gute. Man konnte sich dort in den Buchregalreihen verlieren wobei ein sehr alter Herr über die vorhandenen teilweise eingestaubten Bücher herrschte; schon damals fand man dort keine Spiegel-Bestseller.

Wenn ich daran zurückdenke, träume ich auch schon wieder von einer solchen Buchhandlung in Heilbronn. Wahrscheinlich aber können sich Buchhandlungen nur in Städten ab etwa einer Million Einwohnern halten oder weil sie in Bildungshochburgen subventioniert werden.

[https://iiics.org/h/20231119145800]


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Tango Argentino 5 (5)

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Annett Welsch | der Freitag

Die Beziehung zum Boden: zärtlich – Tango Argentino ist die pure Sinnlichkeit, Entwicklungshilfe aus Lateinamerika und – Fastfood für die Seele Alltag (8.7.2005 | zuletzt aufgerufen am 19.11.2023, 15.00 Uhr)

„[Es] scheint zutreffend, was ein argentinischer Tangolehrer formuliert hat: Tango, das ist Entwicklungshilfe aus Lateinamerika für die Europäer.“


Vor Kurzem habe ich selber über den Tango Argentino geschrieben, heute wurde ich auf einen schon etwas älteren Artikel im „der Freitag“ von Annett Welsch aufmerksam, den diese dort bereits 2005 veröffentlichte.

Ich weiß nicht, ob man auch noch heute in Leipzig Tango tanzt — ich müsste einmal bei Karin nachfragen. In Heilbronn tut man es aber heute noch.

Auf alle Fälle aber stimme ich mit dem im Artikel nicht näher benannten Tanzlehrer darin überein, dass wir Europäer Entwicklungshilfe dringend nötig haben — egal ob aus Afrika oder Lateinamerika.


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Transnationale Hochschulverbünde 5 (4)

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Markus Rhomberg und Konstantin Kümmerle | wissenschaftsmanagement.de

Hochschulkooperationen – Institutionalisierung Transnationaler Hochschulverbünde? (zuletzt aufgerufen am 15.11.2023, 18.32 Uhr)

„Nicht zuletzt durch die Gründung von 50 Hochschulallianzen mit der „European Universities Initiative“ (EUI) erhält die Frage der Institutionalisierung von grenzübergreifenden Verbünden eine neue Dynamik. Doch bereits vor dieser Initiative haben Hochschulen in Kooperationen insbesondere auf regionaler grenzübergreifender Ebene teils über Jahrzehnte zusammengearbeitet. Deren Erfahrungen sind ein wertvoller Baustein für aktuelle Verbünde. Ein Beispiel dafür ist die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH), ein Verbund der sich nach mehr als 20 Jahren Zusammenarbeit Ende 2022 mittels einer europäischen Rechtsform in einer eigenen Rechtsperson neu konstituiert hat.“


Wenn ich schon in meinem Blog Lesezeichen setze, dann darf die erste Publikation meines jüngsten Sohnes einfach nicht fehlen.

Der komplette Artikel ist allerdings nur im Onlineshop von Lemmens Medien erhältlich.