Die 1970er-Jahre in Heilbronn
Meinen ersten Wahlkampf, an den ich mich erinnern kann, bestritt ich 1972 an der Seite meines Vaters, als wir für die Liberalen von Haustür zu Haustür zogen.
Als waschechter Heilbronner erlaube ich mir hier auch Kritik.
Meinen ersten Wahlkampf, an den ich mich erinnern kann, bestritt ich 1972 an der Seite meines Vaters, als wir für die Liberalen von Haustür zu Haustür zogen.
Seit gut zwei Jahren bin ich begeisterter Lesepate an meiner alten Grundschule.
Gerade wenn man aus anderen Ländern oder Städten zurück nach Heilbronn kommt, muss man leider immer wieder und jüngst noch verstärkt feststellen, dass wir in unserer Stadt und seiner näheren Umgebung ein Sauberkeitsproblem haben.
Ohne um den heißen Brei herumzureden, ich habe mein Mindestziel, nämlich den Listenplatz 11 bei den Freien Wählern zu halten, bei weitem verfehlt!
Ein roter Faden durch fast alle Diskussionen.
Noch fünf Tage und schon schließen die Wahllokale am Sonntag um 18.00 Uhr. Bis dahin versuche ich noch möglichst viele Mitbürger an die Wahlurne zu bekommen.
Für eine kleine Dreizimmerdachwohnung mit ca. 50 Quadratmeter Wohnfläche in der Heilbronner Fußgängerzone, in der ich selber jahrelang gut und gerne gelebt habe, suche ich nun einen adäquaten „Nachmieter“.
Als Wahlkämpfer ist man nicht nur unterwegs, um mit möglichst vielen Mitbürgern ins Gespräch zu kommen, sondern man teilt dabei auch eine ganze Menge an Werbematerial aus.
Alle Plakate sind aufgestellt und ein paar Flyer sowie wenige Visitenkarten habe ich noch; die verteile ich aber nur gezielt oder auf explizite Anfrage.
Seit ein paar Wochen habe ich auch während einer wöchentlichen Bürgersprechstunde für alle Heilbronner ein offenes Ohr.
Wenn man als Stadt in der glücklichen Lage ist, einen Stadtteil von Grund auf neu entwickeln zu können, bedarf es vorab einiger grundsätzlicher Überlegungen.
Über den gesamten Tag hinweg kamen viele nette Menschen, um zu helfen oder auch nur, um den Tag zu genießen.