Blitz

Problem 5 (5)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Eigentlich kenne ich nur Herausforderungen. Nun aber habe ich tatsächlich und zum ersten Mal ein waschechtes Problem.

Bereits vor etlichen Jahren machte mich ein Freund darauf aufmerksam, dass meine Eltern unter Demenz leiden. Wohl weil ich die letzten Jahre extra zur Unterstützung zurück nach Heilbronn kam und Demenz ein schleichender Prozess ist, fiel es mir nicht auf. Zugegeben, Feinfühligkeit war noch nie mein Ding und stand auch nie in einer meiner Job Descriptions.

Vor gut drei Jahren thematisierte es auch meine Schwester immer öfters und ich begann etwas sensibler zu werden. Als ich dann der Tatsache in die Augen gucken musste, weigerte sich die Hausärztin meiner Eltern vehement, zumindest bei meinem Vater die Demenz festzustellen.

In der Folge gab es auch keine entsprechende Behandlung. Was letztendlich dazu führte, dass mein Vater schneller verstarb als es hätte sein müssen. Ob das nun gut oder schlecht für ihn war, dürfte in den Augen des jeweiligen Betrachters liegen.

Inzwischen erkenne auch ich die Symptome von Demenz ganz gut und lerne auch mit betroffenen Menschen umzugehen. Aber nun habe ich, wie bereits gesagt, ein echtes und sehr großes Problem!

„I see dumb people. They are everywhere … walking around like normal people. They don’t know they are dumb.“

Nachtrag

Was man einmal untersuchen könnte, wäre, ob Demenz und ähnliche Krankheiten nicht eine direkte Folge von den Umweltbedingungen in Industriestädten wie Heilbronn sind.

Nachtrag 15.6.2026

Inzwischen hat sich der Spiegel meiner Fragestellung angenommen. Leider liegt der Artikel hinter einer Bezahlschranke.


Blitz

Knallköpfe 5 (3)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Ich habe mich schon etwas länger von Produkten des VW-Konzern verabschiedet. Über Jahrzehnte hinweg war ich treuer Kunde, angefangen vom Golf 1 bis hin zum Touareg.

Wobei ich es bereits sehr viel früher hätte besser wissen müssen, nämlich als ich als Student aus einem Porscheautohaus schneller wieder hinausgeworfen wurde als ich mich hineingetraut hatte. Der VW-Konzern hatte schon von Anfang an ein sehr verschrobenes Verständnis von Volk.

Staatliche Subventionen und unzählige weitere Transferzahlungen sorgten dafür, dass sich der VW-Konzern mit zur Weltspitze aufschwingen konnte, was aber nur dazu führte, dass den Herren in den Vorstandsetagen die Sicherungen völlig durchbrannten.

Und nun, wo sich der Automobilmarkt auch in Deutschland völlig neu aufzustellen beginnt, die große Masse der Kunden auf bezahl- wie auch fahrbare Fahrzeuge wartet, nur noch Zölle die deutsche Autoindustrie vor den Produkten aus Asien und dem Rest der Welt retten, präsentieren die Verantwortlichen dieses Konzerns das neue Produkt aus Neckarsulm und wahrscheinlich auch aus Heilbronn: ein Supersportwagen Nuvolari mit 1001 Pferdestärken, was unsere Heilbronner Leistungsträger halt so benötigen, um die Allee hoch und runter zu fahren.

Man hört bei uns den Knall einfach nicht mehr!


Blitz

Schreibhilfe 5 (1)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Da wollte ich gerade meinen üblichen Blog-Beitrag schreiben, selbstverständlich ohne Hilfe einer KI oder anderer Leute, da hüpfte plötzlich der Beitrag von Stefan Rose in meine Timeline.

Nun dürfte alles gesagt sein, was ich heute eigentlich so mal von mir geben wollte.

Ich könnte das Ganze nun nochmals in meinen eigenen Worten wiedergeben und dabei auch noch ein paar Schreibfehler mit integrieren, lass es aber bleiben und freue mich, dass es noch Menschen gibt, die manche Dinge ähnlich wie ich sehen.

Nachtrag

Einen Punkt habe ich dann doch noch. Wer Menschen wie Annalena Baerbock nach New York zu den VN schickt, der glaubt doch nicht wirklich, dass er von dort nochmals ein Angebot erhält oder gar einen Sitz in einem Gremium.