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Heimat 4.5 (10)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Wir Deutschen habe es in unserem Wahn sogar geschafft, damit ganze Ministerien zu füllen. Jeder Mensch und ganz besonders wir Deutschen sind heimatbesessen. Und jeder einzelne hat so seine ganz eigener Vorstellung von Heimat. Jene, die sich dabei noch eher mit einem Laubwald identifizieren können, dürften sicherlich zu den indigeneren Bevölkerungsteilen gehören. Dass es davon aber nicht mehr allzu viele gibt, zeigt der Zustand unserer Wälder, die längst zu besseren Baumplantagen verkommen sind. Ein weiteres Anzeichen sind die Widerstände, die gegen jedes Renaturieren unserer Wälder offenkundig werden. Was letztendlich auch als Anzeichen dafür gesehen werden kann, dass wir Menschen keine Heimat kennen, sondern von Anbeginn an als Nomadenrasse unterwegs sind.

Und so kann man den Heimatbegriff sicherlich als eine kollektive Wahnvorstellung bezeichnen. Deshalb gebe ich hier gerne einmal die beiden Extreme dieser Wahnvorstellung zur Kenntnis und gerne auch zur Diskussion.

Das eine Extrem wurde 1962 von Marvin Gaye, Barrett Strong und Norman Whitfield bestens ausformuliert: „Wherever I Lay My Hat (That’s My Home)“.

Das andere Extrem hat Robert Frost bereits 1914 in „The Death of the Hired Man“ beschrieben: „Home is the place where, when you have to go there, they have to take you in.“

Unsere jeweiligen eigenen Vorstellungen von Heimat dürften irgendwo dazwischen liegen. Auf alle Fälle aber reicht es nicht aus, um damit eigene Ministerien zu begründen. Und schon gar nicht dazu, um irgendwelche Menschen in andere Länder abzuschieben. Auch wir nehmen und dies völlig zu recht nicht jeden Deppen wieder zurück!

Deshalb sollten wir andere Kriterien für ein besseres Zusammenleben entwickeln als an irgendwelchen Wahnvorstellungen festzuhalten.


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Freitod 4.3 (6)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

In Entmündigungsgesellschaften wird dafür der Begriff Selbstmord verwandt und damit jeder Mensch, der sich auch nur mit einem solchen Gedanken beschäftigt, ganz automatisch kriminalisiert.

Ich kann zwar selbst nach Jahren des Überlegens mit dem Freudschen Todestrieb, gerne auch Thanatos genannt, nichts anfangen, so wie ich auch heute noch meine Zweifel an der Psychoanalyse habe — und wie ich glaube, voll und ganz zurecht.

Dennoch und hierbei stimme ich mit Seneca überein, ist der Freitod durchaus ein gangbarer Ausweg aus einer völlig menschenunwürdigen Situation. Was allerdings nur jeder Mensch für sich selbst entscheiden kann und auch (können) muss.

Bei uns wird hier von Anfang an und inzwischen bereits sprachlich manifestiert jedem diesbezüglichen freien Gedankengang ein Riegel vorgeschoben!

Und so sollten wir auch hierbei schleunigst wieder etwas entspannen und zumindest, im Falle, dass man den Begriff „Freitod“ als zu antiquiert empfindet, alleine auf die Begriffe Selbsttötung oder Suizid zurückgreifen.

Als nächster Schritt wäre es angebracht, dass man neben der Telefonseelsorge und anderen Suizidpräventionsstellen, auch Angebote zur Information über möglichst humane Freitode anbietet. Am besten sogar durch dieselben Stellen.


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Kulturvolk 4.3 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Wie tief wir Deutschen insgesamt bereits gesunken sind, zeigt das Folgende ganz gut.

Keiner hat etwas dagegen, wenn Deutsche — gerne auch mit multiplen Pässe, z. B. von der Schweiz, Monaco oder den USA — auf alle Fälle aber ohne jemals Wehr- oder Ersatzdienst geleistet zu haben, unseren Staat via CumEx und anderen kriminellen Machenschaften ausplündern und sich dabei Hunderte von Milliarden Euro in die eigenen Taschen schieben. Das sind selbstverständlich Leistungsträger, die haben das verdient und wir schieben denen gerne noch weitere Milliarden hinterher …

Andererseits ist der Jubel kaum noch zu unterbieten, sobald nur ein einziger Politiker ankündigt, dass es künftig bei Asylanten Taschenpfändungen geben wird. Das sind — und wir wissen das doch alle — keine Menschen, sondern nur Schwerkriminelle, die unser Land ausplündern und wer weiß, vielleicht fressen die auch kleine Kinder …