Blitz

Bademeister 5 (4)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Wenn man verzweifelt Bademeister sucht, aber Schwimmmeister benötigt, wird man letztere kaum finden.

Das „Museum Europa“ grüßt inzwischen sogar von italienischen Stränden; dort hat man sich die Misere aber selbst eingebrockt, indem man nun an den Stränden statt alle 600 Meter alle 150 Meter Schwimmmeister oder zumindest Rettungsschwimmer sehen möchte.

Was uns das europäische Dilemma schön vor Augen führen kann, nämlich indem Europäer alles haben wollen und dies möglichst sofort, aber ohne selbst dafür etwas zu tun.

Dazu passend der heutige Vortrag junger Studenten, die die Markwirtschaft insgesamt abschaffen wollten und anstatt dessen für jeden in Europa lebenden Menschen ein garantiertes Grundeinkommen forderten. Einzig und alleine die Frage, woher das Geld dafür kommen soll, blieben sie schuldig.

Wahrscheinlich sollen das alles die Bademeister bezahlen, die künftig zwangsverpflichtet werden, damit sich die in Europa lebenden Menschen ganz zwanglos am Strand entspannen können.

Das wäre bestimmt auch noch eine ganz gute Aufgabe für die Bundeswehr — wenn die nur ausreichend Soldaten hätte. Aber die kann man dann auch gleich mit zwangsverpflichten.

Aber wenn dann alle zwangsverpflichtet sind, wer tummelt sich dann noch an den Stränden? Und was machen all die Zwangsverpflichteten dann überhaupt mit ihrem bedingungslosen Grundeinkommen?

Bevor wir diese Fragen beantworten, suchen wir lieber weiterhin Bademeister, selbst wenn wir eher Schwimmmeister benötigen. Auf alle Fälle aber wissen wir seit heute, dass unser Wirtschaftssystem Schuld daran ist.

Meiner bescheidenen Meinung nach könnte es auch an was ganz anderem liegen.


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Renault 5 (4)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Es gibt zwei Arten von Menschen, jene die bei Renault an ein Auto denken und jene, die sofort in Erinnerungen schwelgen und eine neue Flasche Renault öffnen.

Anlässlich des Geburtstages meines Jüngsten war ein junger Franzose bei uns zu Gast und die Unterhaltung fing bei Musik an, führte über die Politik und wir kamen aus irgend welchen Gründen auch immer auf Renault zu sprechen.

Als Ergebnis konnte ich eine alte Flasche Renault, auf alle Fälle älter als die anwesende Jugend, öffnen und zu meiner großen Freude stellten alle sofort und unisono fest, dass Cognac nicht immer Cognac ist.

Jean-Antonin Renault gründete bereits 1835 in Cognac eine Weinbrennerei. Er war dabei der erste Hersteller, der seinen Cognac in Flaschen und nicht in Fässern lieferte, um den intendierten Geschmack und eine gleichbleibende Qualität erhalten zu können.

Auch wenn ich in meinem Keller noch andere Cognac-Marken lagern habe und auch vor einem Armagnac nicht zurückschrecke, greife ich weiterhin sehr gerne auf einen Renault zurück.

Übrigens, im Gegensatz zum Doppelbrandverfahren der Cogancs wird Armagnac einfach destilliert und im Anschluss in Eichenholzfässern gelagert.