Blitz

Stabsarbeit 5 (1)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Gute Stabsarbeit wäre auch in Verwaltungen nicht nur angebracht, sondern absolut notwendig. Dass dies keine neue Erkenntnis ist, zeigt ein Brief des ersten Inspekteurs des Heeres Generalleutnant Hans Röttiger, der sich am 6. August 1957 wie folgt an seine direkten Mitarbeiter wandte.

Leider haben wohl bis heute „Fehlfarben“ als auch Verwaltungsbeamte ihre Probleme damit. Und auch in Vereinsvorständen ist es ziemlich schwierig, um solch eine Arbeitsweise etablieren zu können. Auch dort begnügen sich sehr viele noch heute mit einer rein buchungsmäßigen Anwesenheit und sollten sie einmal tatsächlich anwesend sein, mit viel nutzlosem Geschwätz.

Was in Vereinen durchaus seinen gewissen Charme haben kann — zumindest habe ich dies in den letzten Jahrzehnten so erleben können — und man letztendlich dann alles selber oder zusammen mit ein paar wenigen Leistungsträgern macht, ist beim Militär letztendlich tödlich und sorgt in Verwaltungen dazu, dass diese einfach nur noch da sind — meist in einer XXL-Version — und maximal den Bürgern völlig zur Last fallen oder diese permanent belästigen.

Wem dieser Kommandeurbrief ebenso gefällt, der kann ihn gerne hier als PDF herunterladen.


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Nachtigall 5 (2)

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„Nachtigall, ick hör dir trapsen.“

Redewendung

Vermutlich ist diese Redewendung aus einem Volkslied hervorgegangen, welches wohl erstmals in der Liedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“ (1805 bis 1808) veröffentlicht wurde und gleich in den ersten beiden Strophen mit „Nachtigall, ich hör dich singen“ und „Nachtigall, ich seh dich laufen“ aufwartet.

Aber weder die Nachtigall noch deutsches Liedgut sind heute Thema meines Gedankenblitzes, sondern eine Aussage von Lu Shaye, einem chinesischen Botschafter, der nachdem Emmanuel Macron dem chinesischen Diktator Xi Jinping jüngst erneut in den Hintern gekrochen ist und dabei die Weltherrschaft Chinas propagiert, nun am Wochenende die künftigen weiteren Entwicklungen in Europa kundgetan hat.

China erkennt mit sofortiger Wirkung die Existenz von Staaten der ehemaligen Sowjetrepublik, welche heute noch neben der Russischen Föderation existieren, nicht mehr an; dazu gehört u. a. das Baltikum.

Und so werden wir uns darauf einstellen müssen, dass demnächst nicht nur die Ukraine und Taiwan von der Bildfläche verschwinden werden, sondern auch noch weitere weniger bedeutende Länder.

Das führt nun zu der Frage, wie es eigentlich um die neuen Bundesländer steht? Hier sollten sich die politischen Parteien zusammen mit der deutschen Industrie in Peking absichern, ob sich überhaupt noch weitere Investitionen in den Osten der Republik lohnen.

Könnte aber auch sein, dass dies inzwischen von Ursula von der Leyen geregelt worden ist, hat diese sich doch zusammen mit Emmanuel Macron um den besten Platz in Peking gedrängelt — und wo dieser ist, das dürften unsere Politiker inzwischen herausgefunden haben; übrigens, die Manager von VW und Co. sind schon längst vor Ort.

Es gibt selbstverständlich auch Chinesen, die anderer Meinung sind. Diese befinden sich aber nicht im diplomatischen Dienst, sondern auf Friedhöfen, in Konzentrationslagern oder im Exil.

Gerne verweise ich auf die Charta 08 …


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Antiheld 5 (2)

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Vor ein paar Jahren noch ein Cartoon von Guillermo Mordillo, nämlich von einer Stadt, wo alle Häuser gleich aussehen und ein Besitzer von der Polizei festgenommen wird, weil er sein Haus angemalt hatte.

Und heute tatsächlich Realität, zumindest in Edinburgh, denn dort hatte Miranda Dickson ihre Haustüre rosarot angemalt.

Meine Leser können hier den entsprechenden Artikel von Lauren McCarthy in der New York Times (19. April 2023) kostenfrei lesen.