Blitz

Ali Baba 5 (1)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Nein, diese Assoziation ist überhaupt nicht angebracht! Und so konnte ich jüngst lernen, dass es keinem Gemeinderat zum Nachteil gereichen darf, dass er dieses Ehrenamt ausübt. Eine Selbstverständlichkeit, die ich auch heute noch unterschreiben würde; bis 2017 hatte ich sogar noch geglaubt, dass bei uns Ehrenämter allesamt rein ehrenamtlich begleitet werden. Inzwischen finde ich es aber doch etwas befremdlich, wenn Ehrenämter manchen Inhabern nicht nur den Lebensunterhalt sichern, sondern diesen auch noch die größtmöglichen Chancen zur unternehmerischen Gewinnmaximierung bieten.

Und es wäre doch so einfach, dass man es nicht wie ich, der dies nun alles sehr ausführlich erklärt bekommen hat, bei Gemeinderäten höflich nachfragen muss, sondern, dass es gute Sitte — von Gesetz wage ich schon gar nicht sprechen wollen — ist, dass in allen öffentlichen Angelegenheiten größtmögliche Transparenz herrscht.

Ohne Probleme könnte man doch für jeden Gemeinderat eine eigene Aufstellung machen und auf die städtische Website stellen, wo monatlich aufgeführt ist, wie viel dieser an Aufwandsentschädigung und anderen Zuwendungen, welche er für sein Amt und für seine weiteren mit diesem Amt verbundenen Aufsichtsratsmandate, Professoren- und Beratertätigkeiten erhält; und dies zur besseren Verständlichkeit bis auf den letzten Cent heruntergerechnet.

Zusätzlich müssten auch noch monatlich die Immobiliengeschäfte, die die Gemeinderäte mit der Stadt und deren Firmen tätigen, aufgeführt werden. Auch wenn ein Gemeinderat weitere Geschäfte und Transaktionen mit der Stadtverwaltung und deren Firmen tätigt, müssten diese ebenfalls monatlich aufgeführt sein.

Denn damit kommen schon von Anfang an keine falschen Vermutungen, Behauptungen oder gar Missverständnisse auf. Und damit unsere Volksvertreter völlig auf der sicheren Seite stehen, müsste man noch Familienmitglieder ersten Grads mit einbeziehen.

Damit sind solche Missverständnisse, wie z. B. jenes, wobei ein Kind eines Gemeinderats jüngst ein Heilbronner Filetgrundstück erwerben konnte ausgeräumt. Dieses Kind hat beim Bieten einfach am meisten geboten. Und wer an Filetgrundstücken in Heilbronn Interesse hat, der hätte ja auch wissen können müssen, dass dieses Stückchen auf den Markt geworfen wurde.

Und wenn ein Gemeinderat bei einer internationalen Ausschreibung für ein Grundstück im Neckarbogen den Zuschlag erhält, liegt das ebenfalls nur daran, dass er von allen Bietern einfach das beste Konzept vorgelegt hat — zumindest nach der Meinung seiner, dies entscheidenden, Gemeinderatskollegen. Die Frage darf man sich dann aber als Wähler doch einmal stellen, was ein Berufspolitiker noch im Parlament machen kann, wenn er gleichzeitig mit mehreren Unternehmungen und dies selbst international so erfolgreich ist.

Auch die Tatsache, dass ein Gemeinderat ein größeres Gebäude in Heilbronn erwerben konnte, liegt, wenn man die Hintergründe kennt, nur daran, dass auch dieser am meisten geboten hat und dies selbst gegen eine ernstzunehmende Konkurrenz. Also auch hierbei alles völlig in Ordnung. Und die Tatsache, dass dann die Stadt dieses Gebäude angemietet hat und damit sicherstellt, dass es so etwas wie ein unternehmerisches Risiko für diesen Gemeinderat erst gar nicht gibt, reiner Zufall. Und für Zufälle kann kein Mensch etwas!

Sie sehen, alles lässt sich erklären und so bin ich froh darüber, dass ich mich selbst erkundigt habe, denn sonst würden solche Geschichten, wie die drei hier ganz zufällig erwähnten, uns Bürger vielleicht an den guten Absichten vieler unserer Gemeinderäte zweifeln lassen.


Blitz

Krankenwesen 5 (2)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Um das Krankenwesen wieder zu einem Gesundheitswesen zu machen, benötigen wir eine vollständige Digitalisierung und den Abbau der Monsterbürokratie; eine einzige gesetzliche Krankenversicherung ist dabei mehr als ausreichend.

Zudem müssen wir mehr Transparenz schaffen und die Mähr von der kostenfreien Medizin abschaffen. Alle Patienten müssen wissen, was jede Behandlung tatsächlich kostet. Schon alleine das führt bei 80 % der Patienten dazu, dass sie selbst damit verantwortungsbewusster umgehen. Und jeglicher Missbrauch muss sanktioniert werden. Zudem müssten Bagatellfälle nur in Ausnahmen von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden. Und wer mehr möchte, kann sich diesbezüglich zusätzlich privat versichern.

Schon alleine damit hätten wir wieder ein funktionierendes Gesundheitswesen.


Blitz

Animositäten 5 (2)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Wo es Menschen gibt, da wird es auch feindselige Einstellungen von zumindest einer Person gegen jemanden oder etwas anderes geben. Wie schon oft geschrieben, fünf von Hundert Mitmenschen sind einfach Idioten.

Ein solches unerträgliches Beispiel muss ich gerade im Vorfeld des kommenden Bundesausschusses der EUROPA-UNION miterleben. Schon seit Jahren können dort ein paar Alphatierchen nicht gut miteinander, was nun wohl auch der ignorantestes Delegierte so langsam aber sicher erkennen müsste. Aber auch das gehört zur Normalität mit dazu.

Inzwischen ist es aber soweit, dass zwei dieser Tierchen, die übrigens jüngst vom Verband ins Beta-Dasein verschoben wurden, nur noch quer schießen und dies mit dem Anspruch versehen, immer das Beste für den Verband zu wollen.

Das eine Tierchen führt nun einen Landesverband, der weiterhin als etwas größerer Kreisverband so vor sich dahin dümpelt und das andere ist in den vermeintlich größten Landesverband zurückgekehrt, welcher uns inzwischen seit Jahren seinen Größennachweis schuldig bleibt und zudem als „größter“ und damit auch finanzkräftigster Landesverband weiterhin an einem ursprünglich nur übergangsweise von den anderen Landesverbänden zugestandenen „Britenrabatt“ festhält.

Somit können diese beide Tierchen selbst nicht sehr viel Gutes für den Verband vorweisen — was nicht als Kritik zu verstehen ist, da jedes ehrenamtliche Engagement an sich lobenswert ist — aber schießen nun verstärkt aus allen Rohren. Und wie schon gesagt, einzig und alleine aus sehr persönlichen Gründen heraus.

Und so wird von beiden beim kommenden Bundesausschuss u. a. Transparenz eingeklagt. Dabei wäre es doch so einfach, einmal mit eigenem guten Beispiel voranzuschreiten und dabei nicht nur das Geforderte selbst vorzuleben, sondern es auch im eigenen Bereich besser zu machen!

Auf jeden Fall aber schadet solches vorpupertäre Geplänkel bzw. dieses spätsenile Gehabe unserem Gesamtverband. Dabei hätten wir alle und gerade in der heutigen Zeit viel Besseres zu erledigen!

Jetzt bin ich einmal gespannt darauf, ob es den beiden besagten Landesverbänden gelingt, ihre Kampfhähnchen bis zum Bundesausschuss wieder einzufangen, sonst muss ich dort wieder einmal etwas deutlicher werden. Denn meine ehrenamtliche Arbeit und kostbare Zeit ist mir für solche Spielchen einfach zu schade!