Drei MacBook Pro

MacBook Pro 5 (2)

Beitragsfoto: Drei MacBook Pro

Der Kauf meines ersten Laptops ist schon eine ganz Weile her. Ich hatte mich dazu entschlossen, nachdem die Bundeswehr meinte, uns mit gepanzerten Notebooks ausstatten zu müssen. Und so legte ich mir meinen ersten Laptop zu und war von dessen Schnelligkeit nicht nur völlig überrascht, sondern vor allem von dessen Festplatte mit ganzen 600 MB Kapazität absolut begeistert. In Zeiten, wo man gerne noch mit 1,4 MB Disketten hantierte, ein unglaublich gutes Preis- Leistungsverhältnis.

Leider musste ich dann feststellen, dass meine gekauften Laptops weder Manöver gut überstanden, von den Einsätzen ganz zu schweigen. Und so war es üblich, dass ich mir spätestens nach einem Einsatz auch einen neuen Laptop zulegte und der Vorgänger dabei einfach entsorgt wurde.

Als es dann wieder einmal ins Ausland ging und meine Kameraden mich wissen ließen, dass es dieses Mal auch sehr staubig werden würde, wusste ich, dass es mit den bisherigen Laptops keinen Zweck hatte, vor allem, weil ich während des Einsatzes für keinen Ersatz sorgen konnte. Und so gönnte ich mir im Vorfeld des Einsatzes mein erstes MacBook Pro. Und schon am ersten regulären Arbeitstag im Einsatz hatte sich meine Investition voll und ganz gelohnt, denn meine Kameraden mussten sich mit französischen Rechnern begnügen, die mit einer spanischen Software-Version ausgestattet waren, um damit auf Englisch, Französisch oder Deutsch zu arbeiten.

Als deutscher Infanterist war ich es gewohnt, für eigene Arbeitsmittel und auch weitere Ausrüstung privat zu sorgen. Und so hatten meine internationalen Kameraden, die es gewohnt waren, alles Notwendige von ihren Dienstherren gestellt zu bekommen, bei dieser europäischen Beschaffungsorgie einmal das Nachsehen. Und jene Spötter die meinten, man könne ein Mac-System nicht in ein Militärnetzwerk integrieren, die kannten noch keine spanischen Administratoren — innerhalb einer Nacht war diese Herausforderung gemeistert.

Im Gegensatz zu meinen vorherigen Laptops machte sich mein erstes MacBook Pro ganz gut und selbst nach fast einem Jahr im Einsatz, kam es wie neu mit mir wieder aus dem Einsatz zurück. Die ersten Jahre beklagte sich meine Frau noch wegen des roten Sandes, der immer wieder einmal zum Vorschein kam — aber alles nur Gewöhnungssache. Erst vor Kurzem musste ich es — nachdem meine bessere Hälfte es nur noch als Ersatzrechner gebrauchte — stilllegen, weil seine Leistungsdaten einfach nicht mehr für den normalen Alltagsgebrauch ausreichten.

Diesen Text schreibe ich gerade auf einem seiner Nachfolger, einem MacBook Pro (16″, 2021), wobei ich dessen beiden Vorgänger, ein MacBook Pro (15 Zoll, 2016) und ein MacBook Pro (Retina 13″, Ende 2013) weiterhin täglich im Gebrauch habe.

Um das Ganze abzukürzen, wenn ich jemanden einen Laptop empfehlen müsste, dann kann ich ohne Wenn und Aber jedem ein MacBook Pro empfehlen. Und wer meint, dass diese zu teuer seien, der kann ohne Probleme auf ein etwas älteres Exemplar zurückgreifen und sicherlich auch auf ein gebrauchtes.

Wenn ich an meinen MacBook Pros in all den Jahren etwas zu bemängeln hätte, dann nur die Tastatur beim 15 Zoll MacBook, die kurz einmal etwas schwächelte, aber bereits mit einem Software-Update wieder voll und ganz hergestellt wurde.

Das Einzige was mich an meinen MacBooks über all die Jahre hinweg tatsächlich stört ist, dass ich mein erstes MacBook Pro viel zu früh entsorgte — ich hätte dafür sicherlich noch eine Verwendung gefunden.


„There’s a lesson in that, too. What do such machines really do? They increase the number of things we can do without thinking. Things we do without thinking — there’s the real danger.“

Frank Herbert, God Emperor of Dune (2019: 479)
Screenshot von Kümmerles Weblog

In eigener Sache 4.7 (3)

Beitragsfoto: Screenshot von Kümmerles Weblog

Dieses Weblog wird von mir rein privat ohne Gewinnabsicht betrieben. Und so freue ich mich jedes Mal darüber, wenn ich Feedback zum Weblog erhalte, da dies die einzige echte „Anerkennung“ ist, die ich für meine entsprechende Arbeit bekomme. Und dass der Unterhalt einer Website richtig Arbeit ist, kann ich alleine aufgrund meiner, die ganzen Jahre hinweg, selbst gemachten Erfahrungen jedem versichern.

Deshalb nehme ich einen gestrigen Kommentar zu meinem Weblog auch zum Anlass, diesen Beitrag zu schreiben.

Und gleich vorweg, selbstverständlich nehme ich als bekennender Amazon-Kunde die Gelegenheit wahr, um über die Weiterleitung zu Amazon ggf. eigene Einnahmen (Affiliate-Programm) für mich zu generieren. Aber Amazon wäre wohl nicht so ein erfolgreiches Unternehmen, wenn man darüber tatsächlich nennenswerte Einkünfte erzielen könnte. Und, sollte Werbung mein Weblog bereichern, werde ich wohl auch dies zulassen, nicht, weil es für mich Einnahmen generieren könnte, sondern, weil es mir durchaus jedes Mal schmeichelt, wenn eine Firma mein Weblog für ihre eigene Werbung als geeignet ansieht. Zudem kann man auch für mein Weblog spenden. Und dies einzig und alleine deshalb, weil mir die Idee der wackelnden Kaffeetasse (hier wurde mein Spieltrieb „getriggert“) ganz gut gefällt. So sind alle diese „Gadgets zum Geldverdienen“ für mich eigentlich nur ein guter und verlässlicher Indikator dafür, wie sich mein Weblog im Internet (Milliarden von Websites) ganz allgemein so schlägt [inzwischen wieder vom Weblog entfernt].

Nun aber zurück zum gestrigen Kommentar von Klaus F. Selbstverständlich kann man sich auf meinem Weblog ohne jede Gefahr bewegen und damit auch auf alle „wackelnden Tassen“, Buttons oder Hyperlinks dieses Weblogs drücken. Im Extremfall findet man sich auf einer Amazon-Website wieder und wird dort zum Kauf verführt — für entsprechende Käufe übernehme ich selbstverständlich keine Verantwortung.

Und warum nun macht mein Weblog so viel Arbeit?

Ganz einfach, weil mir die eigene Sicherheit und auch die meiner Leserschaft am Herzen liegt. Und so ist das Weblog das Resultat meiner bisher im Internet gemachten eigenen Erfahrungen.

Der Betreiber dieses Weblogs bin ich ganz persönlich. Die entsprechende Domain wurde unter meinem eigenen Namen angemeldet, und das Weblog als deutsches Medium bei der Deutschen Nationalbibliothek (ISSN 2701-0082) registriert.

Der Server dieses Weblogs wird von einer deutschen Firma in Deutschland betrieben, regelmäßig überprüft und gewartet. Die Software, die ich für dieses Weblog verwende wurde vorab von mir selbst geprüft, gekauft und ggf. auch entsprechend lizensiert. Sämtliche externen Hyperlinks werden von einer speziellen Software einmal in der Woche auf ihre Gültigkeit hin und darauf überprüft, dass diese weiterhin auch das angegebene Ziel erreichen.

Damit sämtliche Software dieses Weblogs auch halbwegs rund läuft und weder meinem Weblog noch den Rechnern meiner Leser schadet, habe ich zwei Sicherheitspakete installiert, die den ordnungsgemäßen Betrieb des Weblogs prüfen und auch von der Software gesetzte Cookies analysieren und ggf. dann auch stilllegen. Zusätzlich versucht diese Software auch Hacker und Spammer fernzuhalten. Und damit das mit den Spammern für mein Weblog nicht überhand nimmt, überprüft Google zusätzlich nochmals die Kommentarfunktionen dieses Weblogs.

Darüber hinaus habe ich die Registrierung zu meinem Weblog abgeschaltet. Somit können nur von mir persönlich freigeschaltete Nutzer auf das Blog oder seine Foren zugreifen. Dies unterbindet nochmals die Möglichkeit, dass Schadsoftware oder anderer Code auf das Weblog gelangt.

Und damit das auch so bleibt und meine Leser sich auf Kümmerles Weblog sicher bewegen können, lasse ich mein Weblog täglich von zwei unabhängigen Firmen auf Schadsoftware oder entsprechenden Code überprüfen. Einmal von SIWECOS und einmal von SiteLock, also jeden Tag gleich zweimal!

Eigentlich muss man es nicht mehr erwähnen, nämlich, dass alle Daten meines Weblogs und sämtlicher Unterseiten abhörsicher übertragen werden, nämlich mit dem sicheren Hypertext-Übertragungsprotokoll (https).

Damit hoffe ich, zumindest die Bedenken von Klaus F. ausgeräumt zu haben. Und ich wage zu behaupten, dass die Benutzung von Kümmerles Weblog damit für sämtliche Nutzer ungefährlich ist; einmal abgesehen von den Inhalten meiner eigenen Beiträge und Kommentare, die bei den Lesern durchaus Spuren hinterlassen können und auch sollen!

„Blogging is a form of popular writing in which ordinary individuals (as opposed to professional writers) publish their thoughts and musings, usually in short pieces displayed in reverse-chronological order, in a blog (short for “web log”), a website designed for collecting such self-published pieces.“

wikiquote, 13. März 2022

Europastammtisch

Europastammtisch 4.3 (6)

Nach meinen letzten erfolglosen Versuchen, das Forenschreiben wieder etwas populärer zu bekommen, hatte ich vor Kurzem noch mein letztes Forum geschlossen. Und kaum war dies geschehen, kamen schon die ersten Anfragen, ob man es nicht nochmals probieren könne.

So habe ich jetzt ein Forum hier auf meinem Weblog eröffnet, das mich kaum noch Arbeit kosten wird und auch weniger zeitintensiv in der Betreuung sein wird. Zudem spart es Energie und Kosten, da ich das Forum auf einem bereits bestehenden System betreibe — sozusagen ein grüneres Forum.

Und die Problematik mit den vielen Hacks und Spams konnte ich nun auch etwas mildern, da mein Weblog von der technologischen Struktur her besser abgesichert ist. Auch habe ich den Forenzutritt von Anfang an limitiert.

Jetzt liegt es an den Weblog-Lesern, ob sie dieses neue Angebot nutzen möchten oder nicht. Und die alten Forennutzer können sich bei Bedarf erneut engagieren.

Um das Ganze übersichtlicher zu gestalten, beabsichtige ich, die Themenvielfalt langsam aufwachsen zu lassen, sodass sich die regelmäßigen Nutzer, ob Leser oder Diskutant, besser an die neue Umgebung gewöhnen können. Wohin sich diese Themen letztendlich aber bewegen werden und über was dann tatsächlich auch diskutiert werden wird, das liegt wieder an jenen Nutzern, die sich dabei auch aktiv einbringen werden.

Wer sich das jetzt etwas genauer anschauen möchte, der findet das Forum gleich in der Navigation unter Forum oder ruft die alte und weiterhin bestehende Domain „europastammtisch.eu“ auf. Diese Domain ist auch der Grund dafür, dass dieses Forum „Europastammtisch“ genannt wird.

Selbstverständlich sind auch alle Europastammtischler recht herzlich willkommen, um sich hier auch virtuell auszutauschen, so wie auch die Teilnehmer der Hertensteiner Gespräche. Und wenn ein Heilbronner zudem gerne ein lokales Thema diskutieren möchte, bietet dieses Forum ebenfalls bereits einen eigenen Platz dafür an.

„I never knew any debatable point not maintained on both sides by unanswerable arguments …“

Letitia Elizabeth Landon, Romance and Reality (1831: Volume II, Chapter 21)