Impfstoffdebatte

In aller Kürze: getriggert durch eine entsprechende Anfrage.

Dass die Europäische Union zu wenig Impfdosen in der COVID-19 Pandemie bestellt habe und es deshalb kaum Impfstoff für die Unionsbürger gäbe, greift viel zu kurz. Auch muss muss man dabei berücksichtigen, dass es zu Beginn der aktuellen Pandemie überhaupt keinen Impfstoff gab.

Ein Erfolg ist es bereits, dass man in so kurzer Zeit Impfstoffe entwickeln konnte — dies ist nur durch internationale Zusammenarbeit und eine immense finanzielle Unterstützung seitens vieler Länder, auch aus der EU gelungen.

Nun aus dem Stand heraus, ausreichend Impfstoff zur Verfügung zu stellen, der mehr als sieben Milliarden Menschen, darunter auch 500 Millionen Unionsbürger, inklusive 80 Millionen Deutsche, versorgt, ist eine noch nie dagewesene Mammutaufgabe!

Auch das Impfen selbst, führt uns an Grenzen: wenn in der EU jeden Tag eine Million Menschen geimpft werden, dauert es alleine mindestens 500 Tage bis alle „durchgeimpft“ sind.

Deshalb war es von Anfang an auch selbstverständlich, dass es auf allen Ebenen eine Impfpriorisierung geben muss — die Impfreihenfolge wird dabei von der Politik bestimmt:

„Wir zuerst“ ist der falsche Ansatz!

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