Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay
Zurück nach 1974, vielen noch wegen den olympischen Spielen in München und dem entsprechenden Dackel bekannt.
Den meisten weniger bekannt die Sängerin Ann Peebles. Ihr Song „I can’t stand the Rain“ wurde im folgenden Jahrzehnt durch Tina Turner mit ihrem Album „Private Dancer“ (1985) erst so richtig zum Welthit — ich vermute einmal eher wegen der Beine.
Im voreilenden Gehorsam hat heute die Münchner Sicherheitskonferenz kundgetan, dass die AfD für die Münchner systemrelevant sei. Diese Konferenz verkommt immer mehr zu einem reinen Treffen widerlicher Gestalten. Dabei haben die Bayern doch weiterhin ihre Bayreuther Festspiele, wobei dort längst die Musikliebhaber und entsprechenden Fachleute zu bewundernde Raritäten sind — aber wenigstens gibt es dort noch ein paar echte Experten.
„I can’t stand the Rain“ wurde bereits 1973 veröffentlicht. Die Autoren sind Ann Peebles, Don Bryant und Bernard Miller. Don Bryant warf Ann Peebles zuvor vor, einen seiner Songs gestohlen zu haben, was sie wohl dadurch konterte, indem sie sogleich auch noch sein Herz mit dazu nahm.
Don Bryant verstarb vor kurzem; einen lesenswerten Nachruf schrieb Alex Traub in der New York Times.
Bereits 1977 machte die Gruppe Eruption im damaligen Musikladen mit einer Discoversion von „I can’t stand the Rain“ auf sich aufmerksam. Vielleicht lege ich einmal mit einem eigenen Beitrag über diese Gruppe nach (Stichwort: „One Way Ticket“).
Zum Schluss dann noch Tina Turners Hit.
Nun bin ich einmal gespannt darauf, welche Version meinen Lesern am besten gefällt. Auf alle Fälle aber erübrigt sich für mich die Münchner Sicherheitskonferenz künftig als ernstzunehmendes Podium.





