Blitz

100 Tage Irrsinn 5 (11)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die Union ist wieder einmal an der Macht und die AfD übernimmt nun nach 1945 erstmals wieder das Fähnchen der stärksten Partei Deutschlands.

Friedrich Merz hat es zudem geschafft, bereits unbeliebter zu sein als Olaf Scholz — eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Europa und Deutschland geht es schlimmer als jemals zuvor, wobei sich hierbei die Union mit anderen Parteien in Europa um dieses Verdienst streiten darf — wobei, Ursula von der Leyen hat hier den Hut auf.

Wer bereits ein paar Jahre Politik in Deutschland mitverfolgte, der wusste es bereits zuvor: zurück in die Zukunft eines Helmut Kohls ist für unser Land der Untergang 2.0.

Und wer wenigstens auf fünf zählen kann, der sieht nun auch die Gewinner dieser „Machtübernahme“ vor der Machtübernahme. Wenn wir alle Pech haben, eine viel zu geringe Zeit, selbst für Unionsabgeordnete, um sich ausreichend zu bereichern.

Man hat die erste Regierung, die wenigstens einmal versuchte uns aus dem Schlamassel herauszubringen mit allen nur erdenklichen Mitteln, Lügen und haltlosen Versprechen weggemobbt. Einzig und alleine nur, um wieder selbst an die Futtertröge zu gelangen und sich weiterhin selbst zu bereichern.

Und nun muss diese Unions- und SPD-Regierung richtig aufpassen, dass sie nicht auch noch weggemobbt wird und die Totalitaristen die Macht gleich selbst übernehmen.

Die hemmungslosesten Unionsabgeordneten verhandeln bereits jetzt mit der AfD und die SPD lässt sich bestimmt auch hierbei nicht sehr lange bitten, solange deren Abgeordnete auch etwas davon abbekommen.

Zur Entschuldigung, keiner unserer Abgeordneten hat die Nazi-Zeit selbst erlebt und nicht sehr gebildete Abgeordnete (inzwischen wohl die Mehrheit) dürften erneut der Hybris erliegen, dass sie die AfD oder die BSW in den Griff bekämen.

Die Totalitaristen zählen bereits die Tage zur kommenden Bundestagswahl, wenn diese nicht bereits früher stattfinden wird!

Wenn es Union und SPD mehrheitlich noch um unsere Demokratie und unser Land geht, dann müssen jetzt sehr schnell sehr gravierende Maßnahmen ergriffen werden!

Nein, kein Parteiverbot, das kommt jetzt viel zu spät!

Sondern, sämtliche Kanzler und Minister mit Dreck am Stecken müssen sich aus der Politik zurückziehen, Staatsanwaltschaften müssen öffentlich ermitteln und ggf. auch Anklagen erheben. Damit holt man auf alle Fälle sehr viele, wenn nicht gar die große Mehrheit der „Unzufriedenen“ zurück.

Die Regierung muss endlich mit dem Bundestag zusammen für Transparenz der Geldflüsse in der Politik sorgen und zugleich auch jene Geldmagnaten an den Pranger stellen, die durch ihren Einfluss unsere Demokratie erst an den Abgrund heranführten.

Und die Regierung muss sich sofort mit der demokratischen Opposition an einen Tisch setzen und uns Bürgern erst reinen Wein einschenken und gleich danach die notwendigen Schritte einleiten, um unser Land — nicht nur ein paar Eliten (!) — wieder auf Vordermann bringen zu können!

Wenn wir Demokraten jetzt nicht alle zusammen anpacken, dann werden in Kürze AfD, BSW, NPD und andere Bösewichte unser Land zu einer DDR 2.0 machen!

Liebe demokratische Abgeordnete! Auch Sie werden an einer Diktatur keinen Gefallen finden!

Denn Diktatur macht bekanntlich nur dem Diktator Spaß sowie ein paar Meuchelmördern, Blockwarten und KZ-Aufsehern. Und das muss man nicht selbst erlebt haben, um es mit Sicherheit zu wissen!

Das „große Geld“, wenn es den Diktator nicht mehr kaufen kann, überwintert einfach auf Hawaii oder an anderen schönen Orten dieser Welt und dies solange bis die Luft wieder rein ist.

Deshalb müssen Sie sich um diese Damen und Herren überhaupt keine Sorgen machen. Sondern einzig und alleine um Ihre Wähler, Ihre weiteren Mitbürger und letztendlich auch um sich selbst.


Auszeit

13.8.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Auszeit | © Shutterstock

Visite

Unser Ältester war kurz mit seiner besseren Hälfte auf Stippvisite. Die Anzeichen sind nun nicht mehr zu übersehen, in Bälde bin ich Opa. Damit dürfte nun endgültig der letzte Lebensabschnitt eingeläutet sein; erst „gestern“ wurde ich zum ersten Mal Vater. Die Welt dreht sich immer schneller! Da auf die Bremse treten noch bei keinem funktioniert hat, muss man sich einfach mit dieser Tatsache abfinden.

Eine Erklärung für diese Geschwindigkeitszunahme ist dabei sehr einfach: als junger Mensch hat man noch wenig Zeitspanne, um darauf rückblicken zu können, aber vermeintlich viel Zeit vor sich. Je mehr Zeit man hinter sich hat, umso weniger hat man vor sich und daraus entwickelt sich die gefühlte Geschwindigkeitszunahme. Und am Ende war das eigene Leben nur ein Augenblick — ganz egal wie lange es auch dauerte! Einzig der Tod macht uns alle gleich.

Gespräche

Erfreulich die Zusage einer Landtagsabgeordneten zu den 9. Hertensteiner Gesprächen, erfreulich auch, dass ein weiterer Abgeordneter seine Teilnahme wohlwollend prüft. Damit wäre dann sichergestellt, dass alle maßgeblichen demokratischen Parteien auch mit eigenen Volksvertretern bei den Gesprächen vertreten sind.

Und das lässt durchaus hoffen, denn damit kommen Bürger und ihre Volksvertreter gemeinsam ins Gespräch und dies auf gleicher Augenhöhe. Der Teilnehmerkreis ist ein richtig gesunder Schnitt durch unsere Gesellschaft, wobei schon jetzt neben europäischen Nachbarn Vertreter aus doch so einigen Bundesländern, Bürger aus unseren Nachbarstädten, Parteilose, Angehörige von demokratischen Parteien und Wählergruppen, Gemeinderäte, Kreisräte, Landtagsabgeordnete und Europaabgeordnete bei den Gesprächen vertreten sein werden. Mich freut es zudem sehr, dass auch einige andere Kreisvorsitzende der EUROPA-UNION an den Gesprächen aktiv teilnehmen werden!

Damit kann ich guten Gewissens behaupten, dass sich Politik und Zivilgesellschaft bei den Hertensteiner Gesprächen zusammenfinden, um gemeinsam nicht nur positiv in die Zukunft zu blicken, sondern dabei auch nach tragfähigen Lösungen für die bekannten und noch kommenden Herausforderungen zu suchen.

Sommerpause

Nun lässt es sich nicht mehr weiter ignorieren, der Sommer dürfte auch bei uns da sein. Die Pflanzen benötigen nun etwas mehr Wasser, was meinen gewöhnlichen Tagesablauf etwas verändert. Noch mehr verändert es meinen Tagesablauf allerdings, weil ich nun länger als sonst üblich auf Antworten warten muss. Interessant dabei, jene, die immer zeitgerecht antworten, machen dies auch weiterhin während des Sommers.

Und da diese Wartezeiten, weil überhaupt nicht selbstbestimmt, von mir nicht zu einer erbaulichen Lektüre genutzt werden können, finde ich immer wieder Dinge, die das Warten ein wenig angenehmer machen.

Heute stieß ich auf eine alte Website „Endless Horse“. Es wurde mir versichert, dass dabei kein Ende in Sicht ist — ich habe es aber nicht wie etwa bei „Diese Bank ist frisch gestrichen“ selbst überprüft. Mein Vertrauen in Fachleute, die über weit mehr Kapazitäten als ich verfügen, ist weiterhin ungebrochen.

Aber ein Funfact am Rande. Die Website-Autoren haben auf eine entsprechende Anfrage eines Deutschen, diese Website auf eine sichere Version von HTTP umzustellen, reagiert und dies tatsächlich gemacht — man muss seine Mitmenschen einfach so nehmen wie sie sind: „Secure Endless Horse“.

Inzwischen gibt es auch einen Namen für die Rubrik von Websites ohne erkennbaren Sinn: „The Useless Web“. Menschen wie ich, die noch in einer analogen Welt groß geworden sind, waren da um einiges anspruchsloser. Uns genügte noch eine beidseitig mit „Bitte wenden!“ beschriebene Karteikarte.

Da ich wohl auch heute vergeblich auf die Antworten gleich mehrerer Behörden und Ämter warte, werde ich wohl eine Einladung von guten Bekannten annehmen und mir damit das Warten etwas erleichtern.

Nachtrag 14.8.2025:

Colleen Josephson und Kyle Miller sind die Macher hinter dem unendlichen Pferd. Sie erschufen es 2015 während eines „West Coast Stupid Shit No One Needs & Terrible Ideas Hackathons“.


3. Hertensteiner Gespräche

12.8.02025 5 (10)

Beitragsfoto: Hertensteiner Gespräche | © EUHN

Gemeinsam

Während wir Demokraten uns bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit spalten lassen, sind unsere Gegner da weniger zimperlich. Aktuell bieten die Chinesen den Russen an, dass diese die NATO ein wenig im Baltikum beschäftigen, um selber leichtes Spiel bei ihrer Invasion Taiwans zu haben.

Gleichzeitig verhandeln die Russen mit Donald Trump darum, was sie alles von Europa bekommen, wenn dieser Grönland und Mittelamerika einstreichen darf.

Und dies werden nicht die einzigen Verhandlungen sein. Donald Trump ist auch im arabischen Raum unterwegs und treibt aktuell die Preise für Israel hoch. Sollten die Araber bereit dazu sein, weitere Milliarden an seine Familie zu überweisen, dann ist auch dieses Land Geschichte.

Politik kann so einfach sein, wenn man sich einen feuchten Dreck um Menschen schert!

Demokratie ist da eindeutig etwas komplizierter, doch wenn wir Demokraten endlich wieder damit anfingen, allesamt an einem Strick zu ziehen, könnten wir durchaus mehr erreichen als die Welt in Schutt und Asche zu legen.

Dass man sich auch produktiv zum Wohle aller an einen Tisch setzen kann, das beweisen wir erneut bei den 9. Hertensteiner Gesprächen. Wir retten damit zwar nicht die Welt, aber wir sind ein kleines Tröpfchen auf einen heißen Stein. Und viele kleine Tröpfchen können bekanntlich mehr erreichen als alle heißen Steine dieser Welt.

Vermischtes

Ungarns Boykott einer gemeinsamen EU-Erklärung zur Ukraine lässt sich nur noch dadurch erklären, dass Wladimir Putin nicht nur Donald Trump, sondern auch Victor Orban erpresst. Bei letzterem wird es sich aber eher um kleine Jungs als um kleine Mädchen handeln, wobei beides heute noch strafbar ist.

Ehrenamt für Dummies: sobald Sie Geld damit verdienen oder gar ihren gesamten Lebensunterhalt damit bestreiten, ist es kein Ehrenamt!

Es gibt zwei Arten von Mensch: jene, die gemäß Spiegel im Schnitt ein Kleidungsstück sieben bis zehnmal tragen, bevor es im Müll landet und jene, die ihre Klamotten so lange tragen, bis sie von alleine abfallen oder der Partner das betreffende Lieblingsstück klamm heimlich entsorgt. Da die erste Art von Mensch eindeutig die Mehrheit ist, steht es um unsere Welt so schlecht!

Vor fünf Jahren hatte ich einmal versucht, bei mir vor Ort die schlimmsten Auswirkungen ein wenig zu mildern. Leider vergeblich, denn es wird von allen Seiten zu gut daran verdient. Dass dabei die Umwelt und wir damit alle über die Wupper gehen, ist uns Menschen völlig egal. Und selbst unsere vermeintlichen Umweltaktivisten kleiden sich sehr gerne mit Brioni ein — was völlig in Ordnung wäre, wenn sie die Teile dann auch mehr als einmal tragen würden. Was wiederum zeigt, dass zwischen Schwätzen und selber machen ganze Welten liegen!

Wer mir versucht zu helfen, dem versuche ich zu helfen — eine Selbstverständlichkeit. Was aktuell dazu führt, dass ich Kalender von 2026 wälze und in Endlosschleifen von unzähligen Telefonanlagen festhänge. Gut, dass ich noch über einen Festnetzanschluss verfüge, denn dann kann man gleich mehrere Anlagen bespielen.

Während die Hamas auch Deutsche vor laufenden Kameras zu Tode foltert, überlegt sich die Bundesregierung, wie sie weiterhin Hamas-Terroristen am besten unterstützen kann. Besser wäre es, wir setzen bei uns die Hamas-Mitglieder und -Sympathisanten fest (Gründe dafür gibt es im Völker- und im Strafrecht zu Genüge) und tauschen diese gegen unsere eigenen Mitbürger aus.

Manche behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland. Dabei muss sich der Islam noch ganz gewaltig weiterentwickeln, so wie übrigens das Christentum zuvor auch, um überhaupt erst einmal in Europa anzukommen.

Ungesund

Manche Dinge ändern sich kaum, so z. B. die Geschwindigkeit wie bei uns der öffentliche Raum gesäubert wird. Seit ein paar Tagen liegt ein prächtiger Müllhaufen auf der Straße in der Fußgängerzone, manche Müllsäcke sind inzwischen geöffnet und der Verwesungsgeruch verbreitet sich bei diesem Wetter ganz besonders gut.

Man könnte sich auch einmal Gedanken darüber machen, was das eigentlich für Nachbarn sind, die ihren Müll einfach so auf die Straße werfen. Und dies regelmäßig.

Ohne regelmäßige und zielführende Kontrollen und Ermittlungen werden wir weder die Täter finden noch künftig davon abhalten können, unserer Stadt zu einem richtigen Slum zu entwickeln. Und bei den zunehmenden Temperaturen wird dies noch eine sehr ungesunde Angelegenheit für uns alle werden!

Wenigstens könnten die städtischen Verantwortlichen dafür sorgen, dass die Müllhaufen etwas schneller entsorgt werden. Was den Italienern u. a. in Neapel gelungen ist, dürfte doch auch uns gelingen.

Die Italiener legen sogar noch nach und befördern inzwischen sogar illegale Müllentsorger ins Gefängnis. Einmal auf der Allee seinen Müll einfach so aus dem Auto zu werfen, kostest in Italien bis zu 18 000 Euro. Und so sind die Heilbronner Italienurlauber gut beraten, sich dort nicht wie bei uns zu benehmen!

Bei uns muss wohl erst eine Seuche ausbrechen oder sich eine regelrechte Plage in der Stadt entwickeln, bevor man zu handeln beginnt.