Blitz

Drogenproblem 5 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Es lässt sich nicht mehr leugnen, im Bundestag muss es ein ernstzunehmendes Drogenproblem geben. Nicht dass ich davon ausgehe, dass unsere Abgeordneten völlig bekifft zu den Sitzungen kommen. Eher davon, dass viel zu viele wie eigentlich schon immer Delta- und Epsilon-Trinker sind und dies somit keine gravierenden Auswirkungen mehr hat; auch dürfte es allgemein hin bekannt sein, dass die besseren Entscheidungen im Bundestag selten nüchtern gefällt wurden.

Allerdings ist es inzwischen weit attraktiver als Bundestagsabgeordneter oder gar Präsidentin weniger in den bayerischen Festzelten mit den ganz gewöhnlichen Alkoholikern zu saufen, dafür aber die unzähligen Partys von Milliardären, Despoten und Kriminellen für den ganz privaten Genuss zu nutzen.

Und da wird der Schampus schon etwas länger mit nicht legalen Hilfsmitteln aufgepeppt.

Auf der Suche nach Hinweisen dafür bin ich auf zwei Quellen gestoßen, zum einen auf eine Hitliste jener Abgeordnete, die sich ganz besonders in den Social Media ausbreiten und sich dabei etwa wie ein Maximilian Krah an sehr junge Menschen heranwanzen. Gemäß einer Auswertung des Netzschreiers im Vorfeld der letzten Bundestagswahl wurden die 20 größten Influencer im Bundestag identifiziert.

Auffällig dabei, dass dort die politischen Verlierer und ganz besonders dabei jene ohne eigene politische Inhalte gehäuft auftreten. Seriösere Politiker sind dort eher nicht zu finden.

Noch auffälliger aber, dass sich die Antidemokraten besonders gerne auf Tiktok tummeln, einem Sozialen Medium, dem die Demokratiefeindlichkeit bereits von dessen Inhabern in die Wiege gelegt wurde.

Zum anderen möchte nun gerade die professionelle Weintrinkerin Julia Klöckner, die gerne mit jenen kuschelt, die unserer Demokratie am meisten schaden, den Deutschen Bundestag zu einem Tiktok-Eldorado ausbauen.

Was mir nun beweist, dass man solche Maßnahmen weder ganz nüchtern beschließen noch in der Presse verkünden kann.

Und da eine Weinkönigin sehr trinkfest sein muss, schließe ich daraus, dass im Bundestag ganz andere Mittel im Umlauf sein müssen. Wie gesagt, ich gehe weiterhin nicht davon aus, dass sich der Bundestag insgesamt weder in einem Delirium tremens befindet, noch die dortigen Abgeordneten Gefahr laufen im Vollrausch von den Stühlen zu kippen, aber der regelmäßige Drogenkonsum, besonders wenn es sich um harte Drogen handelt, durchaus seine Spuren hinterlässt.

Vielleicht tanzt uns die ehemalige Weinkönigin demnächst auf Tiktok vor, welche Drogen sie sich besonders gerne einwirft? Das könnte vielleicht doch die eine oder andere politische Entscheidung erklären.

Auf alle Fälle aber wird sie damit Sahra Wagenknecht (2,92 Millionen Follower) und Alice Weidel (2,74 Millionen Follower) weit hinter sich lassen.

Wenn mir jetzt ein Abgeordneter zu erklären versucht, dass dies genau der richtige Weg sei, um unsere bereits angeschlagene Demokratie zu retten, dann steht zumindest für mich fest, dass unser Bundestag ein ernst zu nehmendes Drogenproblem hat!


Internetpräsenz

IONOS 4.8 (8)

Beitragsfoto: Internetpräsenz | © Gerd Altmann auf Pixabay

Was ist bloß mit dem Provider dieses Weblogs los? Nach deren eigenen Angaben führt mich IONOS bereits seit dem 14.4.2002 als Kunden. Da ich selbst dabei war, weiß ich, dass es damals eine größere Vertragsumstellung gab und man mich dann einfach wohl aus Bequemlichkeit als neuen Kunden führte. Da ansonsten alles zu meiner Zufriedenheit funktionierte, kein Stein des Anstoßes.

Zumindest gefühlt, weil bei mir keine entsprechenden Dokumente mehr vorhanden sind, bin ich inzwischen ein Vierteljahrhundert lang deren geschätzter Kunde — hoffe ich doch!

Zuvor hatte ich mir bereits bei einer heute nicht mehr vorhandenen Firma den Zugang in die Welt des Internets verschafft und davor noch selbst versucht, mit einem eigenen Server den Anschluss zur Welt zu bekommen, was damals nicht am Server, sondern nur an der Telekom-Verbindung scheiterte, die für meine damaligen Bemühungen einfach nicht ausreichend war. Und so musste ich mir notgedrungen jemanden suchen, der direkt an der Autobahn und nicht wie ich an einem Feldweg wohnte; zumal ich beständig die Feldwege wechseln musste und ein eigener Platz an der Autobahn nie in Aussicht war.

Und ganz plötzlich werde ich das Gefühl nicht mehr los, dass mich IONOS als Kunden los werden möchte!

Zumindest hat mir ein Mitarbeiter heute früh zwei Neuverträge angeboten, die bei näherer Betrachtung nicht einmal den weiteren Betrieb dieses Blogs sicherstellen können.

Das Leben bleibt weiterhin sehr spannend!

Und so kann ich jedem empfehlen, dem sein Leben zu langweilig ist, es einmal mit einem Weblog zu versuchen. Wer darüber hinaus noch etwas mehr Nervenkitzel benötigt, der sollte durchaus einmal IONOS als Webhoster in Betracht ziehen.

Zumindest bei mir funktioniert es — ich bin inzwischen hellwach und warte auf eine Antwort von IONOS.

Ganz passend dazu:

AOL Will Shut Its Dial-Up Internet Service (Yes, It’s Still Operating)

„The service started in 1991, as home computers were becoming popular. AOL’s dial-up tone, sometimes followed by the “You’ve got mail!” announcement …“

Meine ersten Versuche begannen während meines Studiums in den 1980er-Jahren. Die 1990er waren mit den verschiedenen Einwählmöglichkeiten bereits sehr komfortabel aber auch sehr teuer — zumindest bei uns in Deutschland.

Nachtrag

IONOS hat es sich nochmals überlegt, es bleibt alles wie gehabt — zumindest vorerst.


Lesezeichen

Kulturelle Aneignung? 4.5 (6)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Friederike Haupt | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wurde die Weißwurst gecancelt? – So ißt Politik (zuletzt aufgerufen am 10.8.2025, 10.29 Uhr).

„Ein CSU-Politiker schreibt ein Kochbuch über Weißwürste und kündigt an, es handele sich um ein emotionales Thema. Doch das Buch ist nicht auffindbar. Was ist passiert? …

Noch im Januar präsentierte der Politiker, Alois Rainer von der CSU, sein Buch stolz auf Instagram. Es handelte sich um ein Weißwurstkochbuch; der Metzger aus Niederbayern hatte im Jahr 2002 schon die längste Weißwurst der Welt produziert (825 Meter). Brisant: Unter den 15 Rezepten sind laut Inhaltsverzeichnis auch einige neumodische, etwa Weißwurst-Wraps und Weißwurst-Lauch-Gratin. Rainer kommentierte damals: „Klar, so ein Werk sorgt auch mal für Diskussionen – die Weißwurst bleibt schließlich ein emotionales Thema.“ Dazu ein lachender Smiley, dem ein Schweißtropfen auf der Stirn steht.“


Auf alle Fälle ist das Buch nun nicht mehr zu finden! Ein guter Werbegag, um die Verkaufszahlen ins Unermessliche zu steigern? Was verständlich wäre, denn als Minister nagt man bei uns am Hungertuch.

Könnte aber auch sein, dass eines seiner Lieblingsrezepte ursprünglich von Eva Braun stammt, die es nur für ihren Schatzi gekocht hat.

Wir werden es wohl nie erfahren.

P. S.

Für all jene, die keine Weißwürste mögen, empfehle ich gerne meine eigenen Bücher. Die sind weiterhin zu erhalten.

P. P. S.

Selbstverständlich sind diese Bücher auch für all jene geeignet, die gerne Weißwürste essen — nur nicht nach 12 Uhr!