Füllfederhalter

Kaputtmacher 5 (5)

Beitragsfoto: Füllfederhalter | © Markéta Machová auf Pixabay

Neue Bügel am „neuen Radweg“ am Neckarufer | 24. April 2025 um 14:08

Ist doch noch ein wenig Natur zum Zubetonieren übrig. Und wenn man die Bäume fällt, dann passt auch noch der eine oder andere Camper hin.

P. S.

Sobald wir Menschen mit der Erde fertig sind, sieht diese aus wie der Mars, wahrscheinlich aber eher wie die Venus.


Server

Intranet 4.6 (10)

Beitragsfoto: Server | © Edgar Oliver auf Pixabay

Immer regelmäßiger wird man daran erinnert, wie die Zeit verfliegt. Jüngst gingen ein paar nette Menschen in Rente, was ich auch ganz beiläufig zur Kenntnis nahm. Inzwischen wurde ich ganz nett, aber auch bestimmt daran erinnert, dass ich vor ein paar Jahren einmal ein Intranet aufgesetzt — was ich bereits fast vergessen hatte.

Auf alle Fälle war meine Architektur der Infrastruktur stimmig, denn nach einer kurzen Einarbeitungsphase musste ich mir keine weiteren Gedanken mehr darüber machen, geschweige denn selbst einmal tätig zu werden.

Jetzt stehe ich vor der Herausforderung, mich nicht nur wieder an dessen Architektur und die Zugangsdetails erinnern zu müssen, sondern auch ganz profan die alten Nutzer aus dem System zu entfernen und durch die neuen Nutzer zu ersetzen — aus Sicherheitsgründen hatte ich mich zum alleinigen Super-Administrator gemacht.

Meine Leser wissen es bereits, mit Back-ups und Logs habe ich es nicht so, denn bei mir muss ein System selbsterklärend und möglichst unbemerkt funktionieren. Für mich inzwischen zusätzlich spannend, weil das System auf Microsoft-Produkten und einer Hardware besteht, die ich schon länger nicht mehr selbst nutze.

Dass mein von mir geschaffenes Intranet wie von selbst funktioniert, dürfte ich hiermit nachgewiesen haben, ob es auch selbsterklärend ist, muss ich bis Montag festgestellt haben.

Und damit es mir auch nicht langweilig wird, habe ich meine Woche und das kommende Wochenende bereits anderweitig ausgeplant. Besser noch, aus von mir nicht nachvollziehbaren Gründen verlor ich vor zwei Tagen sämtliche Zugangsdaten zu meiner eigenen digitalen Infrastruktur. Und dort liegen irgendwo meine kleinen Helferlein, um mir bei mangelndem Erinnerungsvermögen zu helfen.

Spannend auch, dass ich keinen Zugriff mehr auf meinen externen Zettelkasten-Server und damit auch auf meinen Zettelkasten habe, denn dort dürften ggf. jene Helferlein liegen, die es mir ermöglichen, meine Helferlein im eigenen System finden und aktivieren zu können. Und so habe ich Detlef Stern, den Architekten meines Zettelkastens gebeten, mich hier zu unterstützen — ansonsten dürfte das mit Montag nichts werden.

Wenn dann wieder einmal alles gut verlief, werden sämtliche Systeme auf aktuellem Stand sein, sämtliche Zugangsdaten neu erstellt und die neuen Mitarbeiter ins entsprechende Intranet integriert sein.

Was das Ganze auf den Punkt bringt, Technologie, die nicht wie von ganz alleine funktioniert, ist im Bestfall bloße Technik. Und sämtliche Systeme, die mehr Zeit verbrauchen als ihre jeweiligen Vorgänger, sind völlige Fehlkonstruktionen.

Perfektion erreicht man einzig und alleine nur dadurch, dass man so lange etwas wegnimmt, bis es nichts mehr wegzunehmen gibt und nicht dadurch, dass man beständig etwas hinzufügt.

Und Technologie muss einem Menschen das Leben erleichtern und nicht umgekehrt.

Deswegen muss man auch sämtliche Technologie meiden, die einem nur die eigene Zeit stiehlt, z. B. die Social Media. Und so frage ich mich, warum ich nicht, da ich eh alles neu aufsetzen muss, nicht gleich auch meine letzten verbliebenen Social-Media-Accounts lösche?

Auf den Punkt gebracht, schlechte Technologie macht den Menschen süchtig, sonst hätte sie keine Überlebenschance. Schlimmer noch, wie man es jüngst u. v. a. bei Cory Doctorow nachlesen kann, schlechte Technologie ist sogar bösartig und menschenverachtend! — zumindest sind es aber deren Architekten, selbst jene, die später als Whistleblower ihr Gewissen beruhigen möchten, wohl aber eher nur noch mehr Geld absahnen wollen.


Postkarte

23.4.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Postkarte

Feierabend

Kaum habe ich meinen Beitrag veröffentlicht und schon kommt Angelo Bengui um die Ecke.

Wer etwas im Blog stöbert, der findet hier weitere Musik von Angelo, manche gar zum Download für die eigene Musikablage.

Vermischtes

Erfreulich heute die Fahrt mit dem meseno-Bus, denn nun stehend für die kommenden Tage ausreichend Lebensmittel im Sozialladen zur Verfügung.

Erfreulich auch, dass die TUM in Heilbronn ihre zweite Europaveranstaltung organisiert. Gut dabei, dass die Verantwortlichen die bewährten und erfolgreichen Konzepte der EUROPA-UNION Heilbronn abkupfern, denn das zeigt uns erneut, dass wir mit unseren Bemühungen und Aktionen nicht so ganz falschliegen. Besser wäre es natürlich gewesen, wenn die TUM uns auch dieses Jahr wenigstens mit zu ihrer Veranstaltung eingeladen hätte. Hauptsache aber, dass es in Heilbronn neben jenen der Europäischen Föderalisten auch weitere regelmäßige Veranstaltungen zu Europa gibt!

Und da die TUM jetzt auch noch das Parkhotel für sich entdeckt hat, findet vielleicht der eine oder andere tatsächlich an Europa Interessierte den Weg zu den 9. Hertensteiner Gesprächen am 20. September 2025 — hinreichend Intelligenz vorausgesetzt.

Und da man inzwischen in Heilbronn Europa auch tanzen kann, wäre dies gleich am Samstag, 10. Mai 2025 für den einen oder anderen Studenten eine gute Gelegenheit, um den Europa-Ball zu besuchen. Mein Angebot steht, wir werden Heilbronner Studenten den Weg dorthin etwas ebnen, einfach mit mir hierzu Verbindung aufnehmen — am besten noch vor dem Ball.

Und wer weiß, vielleicht gucken sich die TUM-Verantwortlichen auch einmal unseren Ball etwas näher an; der Kultur in Heilbronn würde es sicherlich nicht schaden — und ich träume schon wieder ein wenig von entsprechenden Kooperationen zwischen Universität, Hochschule und der EUROPA-UNION Heilbronn.

Meine regelmäßigen Leser wissen es bereits, Blog-Beiträge, die ich unter „Rückblick“ schreibe, sind nicht unbedingt aus einem Guss. Deshalb sind die ersten Teile eines Beitrags bereits online und werden später am Tag entsprechend ergänzt, während weitere Teile — im Falle, dass ich entsprechend „getriggert“ werde — noch hinzukommen können.

Und sobald die ersten Reaktionen der Leser eintreffen, kommt es ab und zu noch innerhalb der Beiträge zu „Nachträgen“, welche aber entsprechend gekennzeichnet sind. Später dann, dies kann man im Header („aktualisiert am: “) der Beiträge erkennen, kann es noch zu Layout-Änderungen oder gar Korrekturen von viel zu spät entdeckten Rechtschreibfehlern kommen.

Und das ist der schöne Unterschied zwischen einem Blog und einer Zeitung — ein Blog lebt.

Nachtrag

Wie ich es gerade von Leonhard Reinwald, dem JEF-Kreisvorsitzenden, erfahren durfte, wurde wenigstens unsere Jugend zum obigen Event eingeladen. Das ist doch schon einmal ein Anfang.

Leser

Heute erreichte mich eine Postkarte von den Seychellen, die Karin und Andreas am 23. März 2025 verschickten. Noch mehr als über die Postkarte habe ich mich darüber gefreut, dass beide mein Blog auch in solch einer wunderbaren Gegend lesen.

Und das „Bitte weiter so!“ ist mir ein Ansporn.

Ich freue mich immer von „meinen“ Lesern zu hören oder gar zu lesen. Man muss nicht unbedingt die Blog-Beiträge kommentieren, denn ich freue mich auch über eine einfache Sternebewertung.

Manche Leser machen sich zudem die Mühe und bewerten das Blog auf Trustpilot; dort konnte ich inzwischen 16 Bewertungen sammeln.

Und seit Kurzem steht auch wieder ein Gästebuch zur Verfügung, was allerdings nicht mehr so richtig in die heutige Welt passen dürfte, ganze zwei Leser haben sich dort seither „verewigt“.

Was auch nicht verwunderlich ist, denn mein Blog ist einfach ein Nischenprodukt für Genießer — es mag auch nicht jeder einen Single Malt! Da auch ich zumindest etwas lernfähig bin, biete ich aktuell meinen Gästen eher einen Cognac an.

Dennoch hat mein Blog im Jahr konservativ berechnet gut 100 000 Zugriffe, was sich erst einmal gut anhört, aber manch andere Websites locker innerhalb einer Stunde schaffen.

Ob diese dann aber auch solch schöne Postkarten bekommen?