Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

22.9.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

Grüne

Deren Politik kann man heute wieder einmal gut betrachten. Anstatt nachhaltig zu wirtschaften, werden die neuen und alten Schuldenberge einfach der nächsten Generation überlassen.

Schlimmer noch, sie schaffen bei jeder sich bietenden Gelegenheit neue Verwaltungspöstchen — alleine im kommenden Jahr 1 200 auf Landesebene — und versorgen damit ohne Rücksicht auf die Spätfolgen ihr eigenes Klientel.

Damit sind sie genau das geworden, was sie von Anfang an und heute noch so gerne kritisieren: altbackene Wohlstandsprofiteure!

Und was den Umweltschutz angeht, das thematisiere ich jetzt lieber nicht. Auch muss sich niemand wundern, dass neue Bewegungen und Parteien entstehen, die sich für unsere Umwelt einsetzen möchten — die Grünen hatten doch Jahrzehnte lang Zeit, ihre schönen Versprechungen zumindest halbwegs umzusetzen.

Plastik

Auch wenn ich es immer wieder mit anschauen muss, verstehe ich es nicht. Warum müssen unsere Heilbronner Landwirte, insbesondere unsere Wengerter, beständig Plastikmüll in ihren eigenen Äckern und Weinbergen untergraben?

Besonders die Eigenart mit gebrauchten Tetra Paks Jungpflanzen zu schützen oder mit Plastikbändern zu sichern, halte ich für wenig nachhaltig. Und gestern konnte ich erneut deren zerkleinerte Bruchstücke im Boden nachweisen und im Garten meiner Eltern aufklauben.

Hinzu kommt noch, dass viele Landwirte den Plastikmüll, den Spaziergänger auf ihren Äckern entsorgen, einfach bei nächst bester Gelegenheit mit untergraben.

Wer so ein Berufsverständnis hat, sollte besser bei Audi arbeiten.

ALF

Der heutige Tag startet mit einem ganz besonderen Ereignis. Wir können den Start der Fernsehserie ALF vor 35 Jahren feiern.

Ich nahm die Existenz von ALF bereits schon einmal zum Anlass, um etwas über die aktuellen Geschehnisse zu philosophieren.

Website des Tages

Die Ministerien in Baden-Württemberg

1952 gab es noch neun Ministerien, heute sind es bereits 12 und es wird zukünftig sicherlich nicht bei diesen 12 Ministerien bleiben.


Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

21.9.02021 5 (2)

Buch & Website

Ich konnte gestern noch mein Buch Europa ist für alle da! aufgrund der Nachfrage auch als gebundenes Buch herausbringen. Heute konnte ich mich mit der Übersetzerin des Buches unter dem englischen Titel We Are All Part of Europe! auf die letzten Details einigen, so dass jetzt der Endspurt beginnen kann.

Und weil es gerade gut läuft, habe ich für die Hertensteiner Gespräche nun auch eine eigene Website eingerichtet — dies garantiert mir ein paar schöne Bastelstunden.

Nachtrag: im Dezember 2021 habe ich dann die Hertensteiner Gespräche hier auf dieses Weblog umgezogen.

Sozialismus

Warum nur kann sich bis heute die Mär halten, dass sich Sozialisten für den Bürger einsetzen. Egal wo man hinschaut, es läuft nicht nur auf die völlige Entmündigung von uns Menschen hinaus, sondern vor allem führt es immer dazu, dass selbst Kinder den Kit aus den Fugen essen müssen.

Sozialisten möchten nur eines, eine kaputte Ideologie durchsetzen und sich dabei selber möglichst gut stellen. Dabei begründen sie ihre eigene Existenz alleine auf dem Kapitalismus, der sie nährt, und versprechen jedem, sich für dessen Interessen einzusetzen.

Das Ganze wird jüngst nur von den Grünen übertroffen, die seit Jahren in Regierungsverantwortung stehen und mit dafür Sorge tragen, dass Natur und Umwelt immer schneller unter die Räder kommen. Damit versprechen sie sich weitere Wähler, zerstören Natur und Umwelt weiterhin, nur um noch mehr Wähler zu generieren.

Zwei Teufelskreise, die man nur noch mit Bildung in den Griff bekommen könnte.

Dammschulen

Endlich nimmt das Drama um die Sanierung der Dammgrundschulen so langsam aber sicher ein Ende, bereits 2022 soll es angeblich dann so weit sein. In dieser Zeit bauen manche Unternehmen und Städte ganze Flughäfen — das „glorreiche“ Berlin einmal ausgenommen.

Und auch an eine Sanierung der beiden Schulhöfe hat man gedacht, eigentlich etwas Positives. Aber dann muss man zur Kenntnis nehmen, dass zwischen Real- und Grundschule die Schulhöfe getauscht werden sollen.

Ich war als Grundschüler der Dammschule sehr froh darüber, dass wir Grundschüler den größeren Pausenhof zugeteilt bekommen hatten, zumal jüngere Schüler eine größeren Bewegungsdrang haben und für diese deshalb der größere Hof schon alleine aus pädagogischen Gesichtspunkten heraus notwendig ist. Die älteren Realschüler haben bekanntlich während der Pausen andere Interessen und Bedürfnisse und können zudem ihrem Bewegungsdrang — wenn noch vorhanden — anderweitig und auch ohne Aufsicht nachgehen.

Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen, spätestens in den 1960er-Jahren, die jüngeren Schüler aus dem Nordhof — der sicherlich bequemer zu kontrollieren ist — in den Südhof zu verlegen.

Heute macht man sich mehr Gedanken darüber, wie „totalitär“ die Schulgebäudefassade ist, pfercht ganz folgerichtig — hoffentlich nicht wegen einer totalitären Grundeinstellung — die heutigen Grundschüler ein und sorgt dafür, dass sie sich so wenig wie möglich selbst entfalten können.

Dabei konnte man gerade an der Dammschule beobachten, wie gut es den Grundschüler getan hat, erstmals aus den Containern in ein großzügiges Gebäude umzuziehen.

Da man diese positiven Entwicklungen nun nicht nutzt oder gar weiter ausbaut, könnte daran liegen, dass man sehr früh die Entwicklung mündiger Bürger verhindern, oder Sorge dafür tragen möchte, dass die „bessere Gesellschaft“ ihre Kinder auf Privatschulen schickt.

Dieses Einpferchen der Grundschüler passt haargenau zur aktuellen Umwidmung dringend benötigter Sportstätten (Olga-Zentrum), um dort subventioniert Kunst auszustellen!

Geburtstag des Tages

Leonard Cohen


Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

20.9.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

Ras-le-bol!

Ungarn und Polen, zwei der EU Mitgliedsstaaten, welche den anderen Ländern seit 2004 — nun bereits 15 Jahre lang — nur auf der Tasche liegen und keinen positiven Beitrag zu unserer Gemeinschaft leisten, faseln derzeit davon, dass sie diese „Unterdrückungsmaschine“ wieder verlassen möchten.

Das kann man in soweit verstehen, da die EU inzwischen mit Billionen-Subventionen nicht nur die Infrastruktur dieser Länder saniert hat, sondern auch deren Industrien sowie Gesundheits- und Sozialsysteme.

Und da den Ungarn als auch den Polen sehr erfolgreich weisgemacht wurde, dass dies alles nationale Errungenschaften sind, welche noch viel größer wären, wenn es den „europäischen Gängelungsappart“ überhaupt nicht gäbe, muss man sich nicht wundern, dass viele dieser Menschen von einem HUXIT oder POXIT träumen — einem funktionierenden „Schlaraffenlandsozialismus“, bei dem alle faul auf ihrer Haut liegen, während ihnen die „verdammten demokratischen Kapitalisten“ weiterhin das Essen und die Getränke reichen.

Jetzt, da nicht nur sehr viele Polen und Ungarn Gefallen an solche einem POXIT bzw. HUXIT gefunden haben, sondern auch die restlichen EU-Staaten diesen sehr begrüßen würden, machen die verantwortlichen polnischen und ungarischen Politiker nun eine steile Kehrtwende.

Das neue Motto dieser Nutznießerstaaten: Wir bleiben weiterhin in der EU, um diese aber jetzt nach unseren Wünschen und Vorstellungen umzugestalten. Erbärmlicher kann Politik nicht mehr werden!

Hierzu fällt mir das alte Sprichwort ein: „Wessen Brot ich ess’, dessen Lied ich sing’.“ Aber auch dieses: „Das Mädchen, das nicht tanzen kann, beschwert sich über die Musikkapelle.“

Einsatzkräfte

Im Gegensatz zur jüngsten Behauptung vieler verantwortlicher Politiker, verfügt die EU seit Jahren über eigene Einsatzkräfte, welche explizit dazu in der Lage sind, Flughäfen, wie z. B. den in Kabul, für mindestens 30 Tage lang zu sichern.

Das Problem mit diesen EU-Einsatzkräften ist das Folgende: alle betroffenen Staaten müssen vorab einem solchen Einsatz zustimmen. Und im Falle, dass sie dies tun, auch die versprochenen Kapazitäten, einschließlich der notwendigen Soldaten, liefern.

Da in der EU mehr Schaumschläger als verantwortliche Parteien vorhanden sind, müssen die betroffenen „Militärs“ nicht nur vorab bei den involvierten Regierungen nachfragen, ob sie so einen Einsatz wünschen, sondern auch, ob sie ihren eingegangenen Verpflichtungen überhaupt nachkommen können.

Wenn nicht, dann müssten heutzutage wahrscheinlich alle EU Staaten erklären, dass sie Verträge nur dazu abschließen, um sie nicht einzuhalten.

Rüstung

Man darf Rüstung nicht mit Waffenhandel verwechseln, denn dieser dient dem eigenen Gewinnstreben. Rüstung ist hingegen eine verantwortliche und nachhaltige Sicherstellung der Ausstattung eigener und verbündeter Streitkräfte.

Aufgrund der Komplexität und Kosten heutiger Rüstungsprojekte ist es zwingend, dass man sich bei der Entwicklung, Produktion, Wartung und Reparatur zusammenschließt. Alles andere ist verantwortungslos.

Hier bietet es sich sehr gut an, dass die Allianz sämtliche Rüstungsgüter gemeinsam herstellt. Der wesentliche und unabdingbare Vorteil davon ist, dass man zudem in die Lage versetzt wird, im Falle eines Krieges genügend Ersatz für zerstörte oder beschädigte Rüstungsgüter wie auch Nachschub an Munition zu erhalten.

Vor diesem Hintergrund ist es nur selbstverständlich, dass sich Australien — gerade hinsichtlich einer zunehmenden Bedrohung — für U-Boote entscheidet, die vielleicht sogar besser sind, aber auf jeden Fall in größeren Mengen hergestellt werden und im Falle eines Konfliktes auch schneller ersetzt werden können.

Die inzwischen „europäische Art“ Waffen in „Manufakturen“ sowie in homöopathischen Mengen herzustellen, ist nicht nur völlig überteuert, sondern auch brandgefährlich und im Konfliktfall tödlich!

Einzig und alleine Firmen, Waffenhändler und totalitäre Regime — die entsprechenden Kunden — profitieren davon; vermutlich auch die involvierten Politiker.