Müllbehälter

PAL-Filter 5 (6)

Beitragsfoto: Müllbehälter | © Selena Gallagher auf Pixabay 

Der von mir immer noch sehr verehrte Douglas Adams schuf in seinem Werk „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ unter anderem ein „Somebody Else’s Problem field“, hier bei uns etwas besser als PAL-Feld bekannt, und gab damit vielen seiner Leser Einiges zum Nachdenken mit.

Klaus Kusanowsky schrieb dazu am 5. Dezember 2011 eine PAL-Feld-Analyse der Internetanarchie.

Für mich selbst entwickelte ich das PAL-Feld zu einem PAL-Filter weiter, den ich nunmehr bei allen digitalen Posteingängen, und dies gleich nach dem SPAM-Filter, zusätzlich anwende. Analog greife ich weiterhin auf das bewährte Ablagesystem P zurück; wobei P für Papierkorb steht.

Als ein Beispiel hierfür möchte ich das so leidige wie zumindest meines Erachtens auch völlig überflüssige Problem einer „gendergerechten“ Sprache anführen, das außer ein paar Esoterikern vielleicht, die damit wohl ihre eigene Existenz begründen müssen, keinen anderen Menschen wirklich interessiert, und ganz im Gegenteil, nur jegliches Arbeiten oder gar eine vernünftige Kommunikation erschwert.

Selbst Sprachwissenschaftlern sollte es klar sein, dass Sprachen sich eigentlich immer weiter vereinfachen, und schon alleine die Versuche den Dativ oder den Genitiv zu erhalten an die Grenzen des Menschenmöglichen stoßen.

So verorte ich als Laie diese neue „Sprachhomöopathie“ einfach einmal dem altbekannten Neusprech zu und lehne diese von ganzem Herzen ab.

Deshalb gilt: sollten Ihre Schreiben, Posts oder E-Mail von mir nicht zeitgerecht beantwortet werden, weisen Sie mich bitte einfach darauf hin, einmal in meinem PAL-Filter nachzuschauen.


Joseph Beuys, war auch 2011 in einer Ausstellung in Heilbronn zu hören

„He attacked everything in life with a mix of extraordinary genius and naive incompetence, and it was often difficult to tell which was which.“

Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Hand

Mein Lieblingsgedicht 5 (3)

Beitragsfoto: Hand | © Pixabay

Alte Schulfreunde können sich vielleicht sogar noch daran erinnern, denn es hing bereits sehr prominent in meinem Jugendzimmer. Letztendlich war es sogar dafür ausschlaggebend, dass ich Latein dem Französischen bei der Sprachwahl in der Schule den Vorzug gab.

In all den Jahren habe ich viele Übersetzungen meines Lieblingsgedichtes gefunden, nicht nur ins Deutsche, sondern auch ins Französische und Englische. Aber keine dieser Übersetzungen hat mich wirklich überzeugt. Und eine eigene Übersetzung möchte ich schon gar nicht anbieten, da mein altes Schullatein dafür bei Weitem nicht ausreichen dürfte.

Ich habe das Gedicht auch einmal auf eine Website zusammen mit anderen Gedichten gestellt, und dort wurde es von den Lesern in den Jahren 2010 bis 2013 zum meist gelesenen Gedicht gekürt.

Jetzt hoffe ich, Sie wirklich ein wenig auf dieses Gedicht neugierig gemacht zu haben. Es stammt von Publius Aelius Hadrianus und wurde so um das Jahr 100 herum verfasst.

Animula, vagula, blandula

Hospes comesque corporis 

Quae nunc abibis in loca

Pallidula, rigida, nudula, 

Nec, ut soles, dabis iocos.

Publius Aelius Hadrianus
Publius Aelius Hadrianus 

„When you explain poetry, it becomes banal. Better than any explanation is the experience of feelings that poetry can reveal to a nature open enough to understand it.“

Philippe Noiret als Pablo Neruda in Il Postino (1994)

Stadtplan der Innenstadt

Großveranstaltungshalle 5 (1)

Beitragsfoto: Stadtplan der Innenstadt

Ich muss zugeben, dass ich als Kind gerne in das alte Stadtbad ging und mich auch noch sehr oft daran erinnere. Allerdings hatte ich den daran angrenzenden Großparkplatz gänzlich aus meiner Erinnerung gestrichen.

Auch noch gut kann ich mich an den Bau und Aufstieg des heutigen Wollhauszentrums zu einem Publikumsmagneten und einer guten Heilbronner Adresse erinnern. Leider ist davon nicht mehr viel zu sehen und der langsame Verfall wird immer offensichtlicher.

Deshalb begrüße ich auch, dass man sich Gedanken über eine weitere Verwendung des gesamten Wollhausareals macht, welches immer noch zu den ersten Heilbronner Adressen zählen könnte und zudem, alleine schon aufgrund der Lage und Größe, für eine gesamtstädtische Entwicklung Heilbronns von sehr großer Bedeutung ist – zumindest aus der Sicht eines Einheimischen.

Deshalb wundere ich mich auch, mit welchen, meines Erachtens zu kurz gesprungenen, Ideen und Modellen Stadtplaner und potentielle Investoren an eine weitere Verwendung des gesamten Areals herangehen.

Dabei sind wir doch gerade in einer der größten Umwälzungen, die unsere Städte insgesamt zu bewältigen haben. Das fängt bei der Nutzung der Innenstädte insgesamt an und hört längst nicht bei ganz neuen städtischen Verkehrskonzepten auf.

Und deshalb könnte ich mir für das gesamte Areal eine moderne Großveranstaltungshalle vorstellen, welche zudem einen zeitgemäßen Busbahnhof mit ganztägigem Dienstleistungsservice integriert und darüber hinaus noch an die Stadtbahn angebunden ist.

Meines Erachtens würde dies dann die Innenstadt, mit den West-Ost-Attraktionen Experimenta und Harmonie und den Nord-Süd-Attraktionen Kulturzentrum am Berliner Platz und Wollhaus, wunderbar einrahmen und als Gesamtkonzeption zum einen mehr Frequenz nach Heilbronn bringen und zum anderen einer städtischen Gesamtentwicklung über das 21. Jahrhundert hinaus ganz neue Impulse geben.

„If you dream – dream big.“

Kirk Douglas als Jonathan Shields in The Bad and the Beautiful (1952)

Oder gerne auch in einer etwas neueren Fassung.

„You mustn’t be afraid to dream a little bigger, darling!“

Tom Hardy als Eames in Inception (2010)