The Simpsons T-Shirt

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Beitragsfoto: The Simpsons T-Shirt

Filme & Serien

Einmal von Deutschland abgesehen, wo die Filmkunst schon länger „sozialistisch“ betrieben wird, einschließlich unzähliger Möchtegernakademien, welche völlig Unbegabten irgendwelche Abschlüsse aushändigen, die damit dann im Anschluss staatlich subventionierte Filme und Sendungen produzieren, die man nicht einmal volltrunken anschauen möchte. Und so erstaunt es mich jedes Mal, wenn es dann doch deutsche Filmemacher und Darsteller gibt, die international Karriere machen.

Es scheint, dass wir insgesamt am Ende der Geschichte von Film- und Fernsehstudios angekommen sind. Diese werden wohl nur noch dem Namen nach in staatlichen oder privaten Konzernen weiter existieren, die nur noch dazu dienen, um Meinung à la 1984 zu machen. Vielleicht auch noch, um den Verbrauchern möglichst billig das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen.

Inzwischen stelle ich fest, dass wenn ich einmal etwas Neues anschauen möchte, was zum Beispiel Blogger oder Freunde empfehlen, ich dazu ein Abonnement bei Amazon, Apple, Netflix, YouTube oder sonst wo abschließen muss. Damit regelt entweder ein Staat oder ein Großkonzern das, was ich zu sehen bekomme. Selbst wenn ich sehr viel Geld investiere, um möglichst frei in meiner Wahl bleiben zu können, sind es letztendlich dieselben Akteure, die darüber bestimmen, was wir alle zu sehen bekommen.

Was wieder einmal beweisen dürfte, dass Kunst nur dann richtige Kunst sein kann, wenn sie es schafft, sich von Abhängigkeiten zu befreien. Viele werden mir nun erklären wollen, dass Kunst noch nie frei war und sich selbst ein Michelangelo prostituierte. Vielleicht aber ist es gerade das, was tatsächlich die Kunst ausmacht, nämlich sich frei von Zwängen zu entfalten und dabei Großes zu schaffen, was dann auch noch von sehr vielen anderen Mitmenschen goutiert wird.

Deshalb sollten wir Menschen wieder verstärkt auf Kleinkunst setzen und auch nach unabhängigen Autoren wie Filmemachern schauen. Ich freue mich wie immer über jeden Widerspruch!

Vermischtes

Manche kennen noch die Geschichte um diese belgische Verbrecherorganisation, welche sich von 1885 bis 1908 die Demokratische Republik Kongo einverleibte, ganz offiziell als Privatbesitz. Die USA wiederholen das Ganze nun in Venezuela. So bin ich einmal gespannt darauf, welchem Familienmitglied der US-Präsident dieses Land zur privaten Ausbeutung zuteilt. Die restlichen Regierungsmitglieder spekulieren derweil auf Kuba oder auf die Krümel, die Wladimir Putin von Europa übrig lassen wird. Zumindest Donald Trump hat den russischen Präsidenten als Großen Nagus anerkannt.

Ach übrigens, was macht man in Deutschland als prominenter Volksvertreter, wenn sich die eigenen Schäfchen im Schlamassel befinden? Man feiert weiter und vergnügt sich selbst, wo man nur kann. Aktuell muss sich Kai Wegner ein paar Fragen stellen lassen, was ihn bei der Union nun für die höchsten Ämter qualifiziert. Und spätestens wenn die Befragung zu Ende ist, wird auch die SPD in Ehrfurcht erstarren — schon etwas länger muss diese Partei auf ihre ganz eigenen Basta!-Momente verzichten.

Dabei ist Kai Wegner wenigstens ehrlich, denn er gibt unumwunden zu, dass ihm die Berliner scheiß egal sind. Was für einen Volksvertreter allerdings sehr ungünstig ist, denn wir Deutschen erwarten wirklich nur eines von unseren Führern, nämlich das Heucheln von Mitgefühl gepaart mit ein paar Krokodilstränen.

Duffman

„Oh yeah“, widmen wir uns erst einmal den richtigen Problemen dieser Welt. Die Simpsons waren schon Thema hier im Blog. Ob die Gruppe Yellow hier schon Thema war, weiß selbst ich nicht mehr. Auf alle Fälle besitze ich die eine oder andere Platte der beiden Musiker Dieter Meier und Boris Blank.

Der Song „Oh yeah“ kam 1985 in die Plattenläden und befindet sich auf der ersten LP namens „Stella“ dieser Gruppe aus der Schweiz; davor verband ich dieses Land eher mit Käse und Schokolade.

Nun aber zurück zum Problem, das zumindest heute die Welt bewegt: Duffman will aufhören!

Aber wie wir alle es wissen müssten, meist sind unsere Probleme gar keine. Und noch mehr vermeintlicher Probleme nur Herausforderungen, wobei sich manchmal sogar echte Chancen darunter befinden. Übrigens, mein Lieblingslied der obigen Platte ist „Desire“.


Supercomputer

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Beitragsfoto: Supercomputer

Weblog

Erfreulich gerade zu lesen, dass auch manch andere Blogger ihre Beiträge im Laufe eines Tages ergänzen. Und dies soll auch einen eigenen Namen haben: „Tagebuchblog“. Auf alle Fälle hat es mich nun dazu motiviert, um diesen Blog-Beitrag noch zu ergänzen.

Vor wenigen Minuten wurde ich von einem netten Banker darauf hingewiesen, dass es ihm gefällt, wenn man seine Zweigstelle im Internet positiv bewertet. Ich bekenne mich schuldig und gebe hiermit zu Protokoll, dass ich viel lieber etwas positiv als negativ bewerte. Den Fehler, den viel zu viele Mitbürger dabei begehen ist, dass sie letztendlich damit beginnen, die Dinge schön zu schreiben. Und dies hilft außer dem Schönschreiber keinem weiter.

Auch ich freue mich darüber, wenn man das Blog hier positiv bewertet, am einfachsten geht dies, wenn man auf die entsprechenden Sternchen klickt. Manche nutzen auch die Gelegenheit und kommentieren einzelne Beiträge — wie bereits gesagt, das „Schönschreiben“ hilft dabei keinem weiter.

Noch mehr würde ich mich darüber freuen, wenn man zudem die Gelegenheit nutzt und in mein inzwischen nur noch digital vorhandenes Gästebuch schreibt.

Ganz besonders freue ich mich aber darüber, wenn man mein Blog auf dem unabhängigen Bewertungsportal „Trustpilot“ und dabei noch möglichst positiv bewertet. Denn letztendlich sind es die Kommentare und Bewertungen, die einem Blog etwas Leben einhauchen.

Jupiter

Selbstverständlich freue ich mich darüber, dass wir nun Jupiter haben. Seit 25 Jahren verfolge ich die Liste der aktuell 500 größten Computer mit noch größerem Interesse.

Die Tagesschau (05.09.2025 06:38 Uhr) schreibt dazu: „Deutschland liegt in der globalen Rangliste der Supercomputer mit gut 40 Rechnern zwar weit vorne, doch das ist nicht das ganze Bild.“ Stimmt, denn Deutschland hat unter den ersten 50 Supercomputern mit dem europäischen Jupiter (Platz 4), der nur rein zufällig bei uns steht (!), mit Juwels nur einen weiteren europäischen Computer auf Platz 43, also keinen.

Richtiger Weise merkt die Tagesschau weiter an: „Unternehmen wie Amazon, Microsoft und Google beispielsweise lassen ihre wesentlich leistungsstärkeren Rechner nicht in die Liste aufnehmen, und auch China reicht seit Jahren keine Daten mehr ein.

Das aktuelle Fazit aus der Liste ist, dass wir mit Helma, dem ersten deutschen Supercomputer aus Erlangen den Platz 51 belegen und sehr viele europäische Länder weit vor uns liegen. Und so müssten wir es endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir ohne unsere europäischen Nachbarn überhaupt nichts Besonderes sind — wenn wir überhaupt etwas gut können, dann nur noch mit dem Mund!

Und seit dieser Regierung ist es nun offiziell, dass der ÖRR auch nur noch Hofberichterstattung betreibt. Und wenn es Dieter Schwarz mit seiner Heilbronner KI-Initiative wirklich ernst meint, dann stellt er einen echten Supercomputer nach Heilbronn; dann hätten die beiden neuen Heilbronner Gaskraftwerke tatsächlich auch einen Sinn und Zweck, außer jenen, um ein paar „systemrelevante“ Personen reich zu machen.

Da ich jüngst ein paar Uraltrechner „geerbt“ habe, denn mein Jüngster hat einmal ausgemistet, bastele ich gleich einmal selber an meinem ganz eigenen Supercomputer; dazu müsste mir allerdings Detlef Stern etwas zur Hand gehen, denn diese muss man nicht nur miteinander verdrahten, man benötigt auch noch eine entsprechende Software.

Sollte demnächst der Strom etwas knapp werden, dann handelt es sich hierbei bestimmt um meine ersten Schaltversuche. Merke: wenn man bei uns die Sache nicht gleich selber macht, dann geschieht hier überhaupt nichts!

Vermischtes

Eine Gesellschaft in der selbst fremde Fahnenflüchtige besser versorgt werden als die eigenen Soldaten stimmt etwas ganz gewaltig nicht! Bevor wir einen einzigen deutschen Soldaten in der Ukraine verheizen, sollten wir erst einmal dafür sorgen, dass die Millionen an ukrainischen Drückebergern sich zuerst um ihr eigenes Land kümmern.

Dank Jason Kottke weiß ich nun, dass es eine Website über die Galaxie der Star Wars-Filme gibt. Sich dort zu tummeln ist immer noch weit besser als seine Zeit als Montagsmarschierer zu verbringen. Und auch umweltverträglicher als z. B. mit einem Wohnmobil unterwegs zu sein.

Als Gianni Versace 1997 ermordet wurde, fand ich dies sehr bedauerlich, da er selbst für mich Banause sehr gute und noch interessantere Klamotten fabrizierte — ich hatte darüber bereits berichtet. Nur Coco Chanel stand bei mir damals noch höher im Kurs. Einem Karl Lagerfeld konnte ich alleine wegen seines Gehabes nie etwas abgewinnen, bewunderte es als junger Mann aber, dass er es immer wieder schaffte, hübsche Mädchen zum Laufen zu bringen.

Gestern nun starb Giorgio Armani, den ich alleine schon dafür gut fand, dass er es schaffte, dass wir damals noch jungen Männer aus der Schmuddelecke kamen, und dies obwohl wir T-Shirt mit Anzug, auch noch mit Sportschuhen kombiniert, ganz praktisch fanden. Und noch praktischer, endlich nur mit einer Anzugsjacke über die Jeans geworfen als nicht völlig underdressed wahrgenommen zu werden.

Als Soldaten mussten wir zwar mindestens zwei Anzüge haben, konnte damit im Gegensatz zu den Jura oder Medizin studierenden oder eine Banklehre machenden Altersgenossen sonst wenig anfangen. Und wenn wir dann außerhalb unserer eigenen Blase abends oder am Wochenende unterwegs sein wollten, sorgte in den 1980er-Jahren ein Giorgio Armani dafür, dass nun gutes Aussehen und eine Anzugsjacke völlig reichten, um in der normalen Welt akzeptiert zu werden. Um uns während oder nach einer harten Woche „in Schale zu schmeißen“ hatten wir meist keine Lust und mit Uniform hätten wir damals nur für Aufruhr und Entsetzen gesorgt.

Giorgio Armani brachte so ein wenig italienischen Lebensstil in unsere ansonsten steife Gesellschaft, wo ein Gianni Versace schon wieder eine Nummer zu groß war und nur in der damaligen Schickeria Einzug halten konnte. So brachte Giorgio Armani Normalität zu uns, während Gianni Versace zusätzlich noch für Entzücken sorgen konnte.

Nun aber steht zu befürchten, dass wir Deutsche uns wieder in braune Hemden kleiden, uns meist völlig unrechtmäßig und möglichst in militärischen Uniformen zeigen und aus vollen Halse brüllen, dass sich alle anderen außer uns selbst für unser Land in den Soldatentod stürzen müssen!

Auf alle Fälle aber und wir müssen nur in den Bundestag gucken kommen die steifen Anzüge wieder zurück! Die dortigen Wehrdienstverweigerer und Drückeberger ziehen nun sogar ganz freiwillig Uniform an. Und so werden wir bald alle den Tod dieser beiden Modeschöpfer sehr bedauern.

Heute musste ich zudem meinen Gedankenblitz „500“ mit einem entsprechenden Nachtrag versehen, denn das gemeinsame Händchenhalten von Putin, Modi, Kim und Xi wird bei unseren Berufsdemokraten nicht ohne Folgen bleiben.

Nur einen Vergleich bei der Nachhaltigkeit im Stadtbusverkehr: München hat bereits 100 Elektrobusse im Betrieb. Heilbronn einen einzigen. Seit 2019 prüft die Stadtverwaltung, ob Elektrobusse überhaupt einen Sinn machen.


Guestbook

Gästebuch und Co. 4.4 (10)

Beitragsfoto: Guestbook | @ Anja from Pixabay

Wohl eine der grundsätzlichen Blogger-Fragen, nämlich, ob Blogger ihren Lesern überhaupt Möglichkeiten zum Kommentieren bieten sollen.

Auch wenn die klassischen Blogger meist für sich selbst schreiben, die Gründe dafür dürften zahlreicher als die Myriade der Weblogs sein, treten sie dennoch durch das Blog in Kommunikation mit ihren Lesern.

Blogs ohne Bezug zur Außenwelt dürften eher unter die Kategorie Zettelkasten fallen.

Manche Blogger möchten dabei gar nicht erst wissen, wer ihre Leser eigentlich sind, wobei meine diesbezüglichen Nachfragen bisher immer ergaben, dass auch diese ihre angeborene Blogger-Neugier nicht ganz verdrängen können.

Und so gibt es unzählige Wege wie man mit seinen Lesern in Verbindung treten kann. Ob diese dies dann auch nutzen, steht schon wieder auf einem anderen Blatt Papier. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es einmal eine entsprechende Faustregel: jeder einhundertste Leser reagiert irgendwie auf das Blog. Der Rest hüllt sich in Schweigen.

Viele dieser Wege zur Verbindungsaufnahme habe ich über all die Jahre hinweg immer wieder einmal selbst versucht, aber auch den Weg, überhaupt keine entsprechende Möglichkeit anzubieten. Noch heute findet man hier diesbezügliche Blog-Beiträge.

Ganz aktuell habe ich die folgenden Möglichkeiten im Angebot, wobei es sicherlich weiterhin Änderungen geben wird.

  • Das gute alte Impressum. Weil hier bei uns verpflichtend — wobei ich auch Blogs kenne, die sich als impressumsbefreit bezeichnen — eine gute Möglichkeit, um Adressen und Telefonnummern bekanntzugeben.
  • Die Sozialen Medien. Selbst wenn man diese immer wieder einmal selbst loswerden möchte, hat man immer noch eines in Betrieb — zumindest mir geht es so.
  • Das gute alte Gästebuch. Nach Jahren der Abstinenz vor Kurzem wiederentdeckt. Inzwischen dürfte ich das entsprechende Alter haben, um mich über dortige Einträge so richtig zu freuen.
  • Die Kommentarfunktion. Unterhalb der Blog-Beiträge und zudem auf manchen Webpages kann man bei Bedarf seine Meinung zum Thema abgeben. Hierbei unterscheidet sich der Kommentar von einem Gästebucheintrag — ein nicht unwesentlicher Unterschied.
  • Die interne Bewertungsfunktion. Am einfachsten kann man auf die Blog-Beiträge reagieren, indem man einen oder bis zu fünf Sternen anklickt und damit seine ganz persönliche Bewertung abgibt. Der Vorteil dieser Bewertung ist seine Anonymität.
  • Die externe Bewertung via Trustpilot. Hierbei kann man nicht nur seine Bewertung abgeben, sondern diese dann auch noch entsprechend begründen. Da es sich dabei um eine eigenständige Website handelt, habe ich keine Eingriffsmöglichkeit. Das macht das Ganze zumindest für mich so richtig spannend. Der Nachteil für manchen Leser, man muss sich dabei selbst outen.
  • Die Unterstützerfunktion. Meines Erachtens die aussagekräftigste Art der Kommentierung eines Weblogs, weil man sich diese Kommentierung selbst etwas kosten lässt — eine ganz andere Qualität! Hierbei biete ich ebenfalls mehrere Möglichkeiten an:
    • Die BuyMeACoffee-Website. Beim Schreiben dieses Beitrags hatte ich vier Supporter! Noch heute gucke ich ab und zu auf diese Website und freue mich dann jedes Mal über diese vier netten Menschen!
    • Die Kofi-Website. Wohl die ältere der beiden Websites und ursprünglich wegen ihrer Wackeltasse (Stichwort: Spieltrieb) bei mir sehr beliebt. Inzwischen wackelt absichtlich bei meinem Blog nichts mehr, dennoch habe ich dort auch meine Unterstützter gefunden. Jeder davon liegt mir ganz besonders am Herzen!
    • Die Amazon-Wunschliste. Wohl so alt wie Amazon selbst und gerne von mir genommen, wenn jemand ein Geschenk für mich suchen sollte.
    • Die Steady-Website. Wieder einmal etwas von einem anderen Blogs abgeguckt und nun neugierig, ob das auch bei meinen Lesern funktionieren könnte.

Letztendlich dienen all diese Kommunikationswege für mich dazu, um etwas mehr über meine Leser zu erfahren und ganz besonders dabei, wie diese mit meinen Meinungen umgehen. Das Leben ist bekanntlich Kommunikation und dadurch wird es erst möglich gemacht.

Und deswegen beantworte ich inzwischen mit ruhigem Gewissen für mich die Frage, ob ein Blog Möglichkeiten zum Kommentieren anbieten soll, mit einem eindeutigen Ja. Dies obwohl ich weiß, dass ein Leser, der nur möchte, immer auch eine Möglichkeit zum Kommentieren finden wird.

Man muss es seinen Leser aber nicht schwieriger machen als unbedingt notwendig.


Fediverse Reactions